Category Archives: Schlecker

Hundt tritt nicht wieder an – Ingo Kramer soll neuer Arbeitgeberpräsident werden

Der Unternehmer Ingo Kramer soll Dieter Hundt als Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes ablösen. Bislang war Kramer Vizepräsident beim BDA. Hundt verzichtet nach 17 Jahren an der Spitze auf eine erneute Kandidatur.

Der langjährige Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Dieter Hundt, wird nicht mehr für das Amt kandidieren. Der 74-Jährige will am kommenden Montag bei einer Vorstandssitzung den Unternehmer Ingo Kramer als Nachfolger vorschlagen, bestätigte ein BDA-Sprecher am Dienstag. Hierauf einigten sich die acht Vizepräsidenten des Verbandes.

Der Bremerhavener Unternehmer Ingo Kramer ist derzeit einer der Vizepräsidenten und Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Nordmetall. Er soll am 18. November bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung gewählt werden. Der Wirtschaftsingenieur Kramer leitet ein Unternehmen für Spezialanlagenbau mit 260 Beschäftigten und ist der einzige Kandidat. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ steht der 60-Jährige der FDP nahe und vertritt den Mittelstand innerhalb des Verbandes.

Rücktritt auch im Sport

Laut BDA hat Hundt den Schritt am Montag dem Präsidium angekündigt. Hundt ist seit 1996 im Amt und steht für Kontinuität. Erst am gestrigen Montag hatte er seinen Posten als

Aufsichtsratsvorsitzender des VfB Stuttgart

aufgegeben.

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Hundt tritt nicht wieder an – Ingo Kramer soll neuer Arbeitgeberpräsident werden

Extra langes Flugzeug – Boing bringt 2018 neue „Dreamliner“-Version heraus

Der US-Flugzeugbauer Boing will im Jahr 2018 eine dritte, besonders lange Variante seines „Dreamliners“ ausliefern. Mit dem Modell greift der Konzern seinen europäischen Konkurrenten Airbus an.

Der Flugzeugbauer

Boeing

komplettiert seine „Dreamliner“-Familie. Nach einer kurzen und einer längeren Version der 787 soll die langgestreckte 787-10 erstmals im Jahr 2018 ausgeliefert werden. Der Airbus-Rivale gab das Vorhaben am Dienstag während der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris offiziell bekannt. Boeing liegen nach eigenen Angaben bereits Bestellungen für 102 Exemplare des Jets vor, der in einer Drei-Klassen-Ausstattung Platz für 323 Passagiere bieten soll.

Fünf Kunden haben schon bei Boeing bestellt: Singapore Airlines und der Flugzeug-Finanzierer ALC wollen jeweils 30 Maschinen abnehmen, die Leasingtochter von General Electric orderte zehn Maschinen, die amerikanische United Airlines will 20 Jets und die IAG-Tochter British Airways 12 Flugzeuge des Typs abnehmen.

Neuer Konkurrenz für das Airbus-Modell A350

Bisher war nur die Standardversion des „Dreamliners“ mit Platz für rund 240 Passagiere in der Luft, bis zuletzt

von Pannen geplagt

. Die längere 787-9 soll noch in diesem Sommer erstmals abheben. Mit der Entscheidung für die 787-10 reagiert Boeing auf den neuen

Airbus-Langstreckenflieger A350

, dessen Standardversion eine ähnliche Größe hat.

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Extra langes Flugzeug – Boing bringt 2018 neue „Dreamliner“-Version heraus

BDA – Führungswechsel – Kramer soll neuer Arbeitgeberpräsident werden

Der Unternehmer Ingo Kramer soll Dieter Hundt als Vorssitzender des Arbeitgeberverbandes ablösen. Hundt verzichtet nach 17 Jarhen an der Spitze des BDA auf eine erneute Kandidatur. Er schlägt den bisherigen Vizepräsidenten Kramer als Nachfolger vor.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt will seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur am 24. Juni auf einer Präsidiums- und Vorstandssitzung der BDA bekanntgeben und Kramer als Nachfolger vorschlagen. Der Bremerhavener Unternehmer Ingo Kramer (60) war bisher einer der Vizepräsidenten der Organisation und außerdem Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Nordmetall.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wählt den Präsidenten auf einer Mitgliederversammlung im November. Die acht BDA-Vizepräsidenten sollen sich bereits auf den Führungswechsel geeinigt haben, das meldete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit Hinweis auf Verbandskreise. Hundt ist seit 1996 im Amt.

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BDA – Führungswechsel – Kramer soll neuer Arbeitgeberpräsident werden

Führungswechsel bei BDA – Kramer soll neuer Arbeitgeberpräsident werden

Der Unternehmer Ingo Kramer soll Dieter Hundt als Vorssitzender des Arbeitgeberverbandes ablösen. Hundt verzichtet nach 17 Jarhen an der Spitze des BDA auf eine erneute Kandidatur. Er schlägt den bisherigen Vizepräsidenten Kramer als Nachfolger vor.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt will seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur am 24. Juni auf einer Präsidiums- und Vorstandssitzung der BDA bekanntgeben und Kramer als Nachfolger vorschlagen. Der Bremerhavener Unternehmer Ingo Kramer (60) war bisher einer der Vizepräsidenten der Organisation und außerdem Vorsitzender des Arbeitgeberverbands Nordmetall.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wählt den Präsidenten auf einer Mitgliederversammlung im November. Die acht BDA-Vizepräsidenten sollen sich bereits auf den Führungswechsel geeinigt haben, das meldete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mit Hinweis auf Verbandskreise. Hundt ist seit 1996 im Amt.

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Führungswechsel bei BDA – Kramer soll neuer Arbeitgeberpräsident werden

"Erdogan verspielt Vertrauen" – Deutsche Firmen drohen Türkei mit Kapital-Abzug

Die deutsche Wirtschaft ist über die Zuspitzung der Lage in der Türkei besorgt: Bei dauerhaften Auseinandersetzungen könnten Investoren Kapital abziehen. Geld, das die türkische Wirtschaft dringend braucht.

„Die türkische Regierung muss offen sein für einen Dialog, nicht nur aus offensichtlichen innenpolitischen Gründen: Eine friedliche Lösung der Proteste ist wichtig für die außenpolitische Glaubwürdigkeit, sei es als Vorbild für die Region oder auf dem Weg zu einem EU-Beitritt“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Markus Kerber, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Dienstag. „Mit der

momentanen Haltung

verspielt die Regierung das Vertrauen der Investoren, das sie Stück für Stück aufgebaut hat“, sagte Kerber der Zeitung.

Der Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Volker Treier, sagte der „FAZ“, die Unternehmen sähen die aktuellen Auseinandersetzungen in der Türkei „zunehmend mit Sorge“. Die politischen Gräben seien tiefer als von den meisten bisher angenommen.

Politische Stabilität „unabdingbar“

Noch sei es zwar zu früh, um negative wirtschaftliche Konsequenzen zu konstatieren. Doch die dort engagierten deutschen Unternehmen registrierten die Entwicklung sehr aufmerksam. Die Türkei brauche Kapital aus dem Ausland, vielfach aus Deutschland, wenn es aber dauerhaft Auseinandersetzungen gebe, könne das zu Kapitalabflüssen führen, warnte Treier.

Der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels mahnte, für eine weiterhin positive wirtschaftliche Entwicklung der Türkei sei politische Stabilität „unabdingbar, damit einhergehen muss die Lösung der innergesellschaftlichen Konflikte“.

Lesen Sie

hier

, wie Erdogan die Wirtschaft seines Landes an den Rand des Abgrunds bringt.

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"Erdogan verspielt Vertrauen" – Deutsche Firmen drohen Türkei mit Kapital-Abzug

Studie zum Einkommen der reichsten zehn Prozent – Mit 4300 Euro netto sind Sie in Deutschland schon Top-Verdiener

Die Top-Verdiener stehen im Zentrum des Wahlkampfs. Doch ab welchem Einkommen gehört man zu der Gruppe? Das IW Köln hat für eine Studie nachgerechnet – mit überraschendem Ergebnis.

Mit einem monatlichen Netto-Einkommen von durchschnittlich 4300 Euro gehört man in Deutschland zu der Gruppe der zehn Prozent mit den höchsten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kommt das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Demnach zählen Singles bereits mit einem Einkommen von 3009 Euro zu der Gruppe der Vielverdiener, Familien mit zwei Kindern müssen mindestens ein Netto-Einkommen von rund 6300 Euro haben, um dazu zu gehören.

Für die Studie bildeten die Forscher sogenannte Dezile: In einem ersten Schritt sortierten sie das Einkommen der Bevölkerung nach Größe. Anschließend teilten sie die Reihe in zehn gleich große Gruppen – die Dezile. In der obersten Gruppe befinden sich also diejenigen, die zu den zehn Prozent mit dem höchsten Einkommen gehören.

Die Forscher schauten sich auch die Berufe der Topverdiener an. Die meisten (26,6 Prozent) sein leitende Angestellte. Auch Selbständige (18,3 Prozent), Rentner (16,3 Prozent) und Pensionäre (10,4 Prozent) sind in dieser Gruppe stark vertreten. „Anders als landläufig angenommen wird, beziehen ,die Reichen‘ ihr Einkommen nicht vorwiegend aus Kapitalanlagen und Vermögen“, resümieren die Forscher.

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Studie zum Einkommen der reichsten zehn Prozent – Mit 4300 Euro netto sind Sie in Deutschland schon Top-Verdiener

Kommissar rechtfertigt EU-Bürokratie – Günther Oettinger: "Wir sind die Ordnungspolizei!“

Die Europäische Union ist bei vielen Deutschen als undemokratisches, bürokratisches Monster verschrien. Der deutsche EU-Kommissar Oettinger kann solche Vorurteile nicht mehr hören – und schimpfte sich in München den Frust von der Seele.

Ein Pressegespräch mit Günther Oettinger ist ein Ritt durch die vielen Facetten des Seins. Der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs ist heute zwar hauptamtlich Energie-Kommissar der EU – doch nur zu gern äußert er sich in der Öffentlichkeit auch zu Themen, die mit seinem Fachgebiet allenfalls am Rande zu tun haben; beispielsweise zu den

Zukunftsaussichten von Technologiekonzernen

oder zur deutschen Bundeswehr. Gern gibt er auch seinen Blick auf die aktuelle Schuldenkrise in Europa zum Besten.

Auch am Montag bei seinem Besuch im Münchner Presseclub ist Energiepolitik nur ein Thema unter vielen. Einen Großteil seiner Rede verbringt der Schwabe diesmal damit, den Sinn und Zweck der Europäischen Union zu erklären und zu verteidigen. Darin kennt er sich aus – vielleicht mehr als im Handygeschäft oder der Bundeswehrorganisation: Als einziger deutscher Kommissar in Brüssel wandert er jeden Tag den schmalen Grat zwischen den ihm wohlbekannten deutschen Befindlichkeiten und dem EU-Interesse.

„Haben wir die Akzeptanz der Bürger?“

Die Erkenntnisse, die er auf diesem Weg bislang gewonnen hat, klingen für deutsche Ohren bisweilen ernüchternd: „Bei allem Respekt vor Deutschland – in ein paar Jahren machen wir ein Prozent der Weltbevölkerung aus“, sagt er. Deshalb glaubt er auch dass Deutschland auf ein starkes „europäisches Team“ angewiesen sei: „Zu glauben, dass ein deutscher Repräsentant ernsthaft bei Klimakonferenzen an den Tisch kommt, an dem entschieden wird, ist abwegig.“

Allerdings gibt er auch zu: Mit dem derzeitigen Zustand dieses „europäischen Teams“ sei es in der Schuldenkrise nicht zum Besten bestellt. „Haben wir die Stabilität zu regieren?“, fragt er in den Raum hinein, „die Akzeptanz der Bürger?“

Diese rhetorische Frage ist eine Steilvorlage für das Publikum: Der Kommissar muss sich prompt dafür rechtfertigen, dass sein Kollege Barnier eine Privatisierung der Wasserversorgung ins Spiel gebracht hat. Die Bürger würden das ablehnen, wenn man sie direkt fragte, argumentiert ein Zuhörer.

Luft, Wasser und Brot

Doch das will Oettinger nicht auf seiner Organisation sitzen lassen.

„Der Mensch braucht drei Dinge zum Leben“, doziert er: „Luft, Wasser und Brot.“ Und, nach einer Pause: „Haben Sie schon jemals eine Kommunalbäckerei gesehen? Ist irgendein Bürgermeister Bäckermeister?“ Stille. „Und wir haben die besten Brotsorten der Welt!“ Und nochmal: „Die besten Brotsorten der Welt!“

Will sagen: Private Anbieter produzierten das so lebensnotwendige Brot ganz hervorragend, die öffentliche Hand sei nicht notwendig. „Rein theoretisch wäre es auch denkbar, dass das beim Wasser auch so geht.“ Die EU zwinge Kommunen nicht, ihr Wasserwerk zu verkaufen, betont Oettinger – aber wenn sie es verkaufen wolle, müsse das in einem transparenten, fairen Prozess passieren. „Wir sind die Ordnungspolizei für den Binnenmarkt!“, schwäbelt der Kommissar. Als solche müsse die Kommission den Wettbewerb im Blick behalten.

Wer wollte die Energiesparlampe wirklich?

Doch die Zuhörer lassen nicht locker. Die

Energiesparlampe

wolle in Deutschland auch kein Mensch, sagt einer, zumal sie auch noch giftig sei. Auch darauf hat Oettinger eine Antwort: Die Einführung der Energiesparlampe sei 2007 von der damals deutschen Ratspräsidentschaft, also von Kanzlerin Merkel, vorgeschlagen und von den Staatschefs und Umweltministern der Mitgliedsstaaten als konkretes Projekt für das Erreichen der Klimaziele abgenickt worden. Und die Aussage, dass da dauernd irgendwelche Substanzen austräten oder abstrahlten, sei „schlichtweg falsch“.

Doch die Zuhörer in München haben sich festgebissen: Wo denn das Prinzip der Subsidiarität bleibe, wenn sich die EU in Entscheidungen vor Ort einmische – das sei doch undemokratisch! Undemokratisch? Ein Reizwort für Oettinger. „Wenn Sie das Wort ‚undemokratisch‘ in den Mund nehmen, treffen Sie mich ins Mark“, bellt er plötzlich, und nuschelt noch etwas mehr als sonst. „Sie haben eine Empörung an sich, die finde ich ungehörig.“ Er sei als EU-Kommissar „auch ein Teil des Volkes“, sagt Oettinger und zieht die Augenbrauen zusammen, „ich habe auch Familie und Freunde, ich kann schon noch zuhören“.

„Wir hocken nicht in Brüssel rum“

Und dann kommt er richtig in Fahrt – und erklärt, wie ein EU-Kommissar eigentlich zu seinem Amt komme: auf Vorschlag einer demokratisch gewählten nationalen Regierung, nach Anhörung im EU-Parlament, nach Beurteilung des Fachausschusses, mit den Stimmen der Regierungschefs und des Parlaments. „Ich habe weit mehr demokratische Legitimation als jeder Bundesminister“, ereifert er sich, „weit mehr!“

Und überhaupt: „Wir hocken nicht in Brüssel rum, ich bin mehr unterwegs als je zuvor“, und die EU sei transparenter als jede andere Ebene. „Mir fällt schon auf, man hockt in München und sagt: Die in Brüssel.“ Da schweigen die Münchner etwas betreten – schließlich ist der EU-Kommissar in der Tat eigens aus Brüssel angereist, hier an den Marienplatz mit herrlichem Blick auf das Rathaus. Derweil sich die Zahl der deutschen Journalisten in Brüssel sehr in Grenzen halte, tadelt der Kommissar. „Wir laden alle ein, zu uns zu kommen.“

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Insolventer Reiseveranstalter – GTI Travel: Keine Reisen mehr im Juni

Der Reiseveranstalter GTI stellt seine Kunden weiterhin vor eine Geduldsprobe. Wieder einmal storniert das Unternehmen zusätzliche Reisen. Die Kunden werden auf Juli vertröstet.

Aller schlechten Dinge sind drei. Bereits zum dritten Mal sagte der Reiseveranstalter GTI Travel Reisen im Juni ab. Anfangs waren lediglich alle Buchungen bis zum 10. Juni betroffen. Dann weitete das insolvente Unternehmen den

Reisestopp bis auf den 17. Juni aus

. Nun storniert GTI Travel sogar alle Reisen seiner Kunden bis einschließlich dem 30. Juni. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Dirk Andres mit.

Am 1. Juli soll der Betrieb wieder aufgenomemn werden

Ziel des Reiseunternehmens sei es, ab dem 1. Juli alle Pauschalreisen wieder ordnungsgemäß durchzuführen.

Das gelte sowohl für Flug- und Hotelleistungen als auch für Flughafentransfers. GTI Travel verhandele derzeit mit mehreren Investoren, um die entsprechenden Kontingente zu übertragen. Neben den Kunden von GTI Travel sind auch die von Buchmal Reisen betroffen. Beide Unternehmen gehören der türkischen Kayi-Gruppe.

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Sicherheit oder Risiko? – Die besten deutschen Aktien für jeden Anleger-Typ

Kursrutsch hin oder her: Aktien bieten im derzeitigen Zinstief eine der seltenen Chancen auf nennenswerte Rendite. Vor dem Kauf sollten Anleger genau überlegen, welche Papiere für sie die richtigen sind. FOCUS-MONEY zeigt die Favoriten.

Schock für die Börse: Nach höchst erfolgreichen Wochen und Monaten ist der

Dax

am Donnerstag

unter die 8000-Punkte-Marke gestürzt

. Schuld daran ist vor allem ein Kurseinbruch an der Tokioter Börse. „Auslöser für die aktuelle scharfe Korrektur ist Japan mit einem starken Einbruch des Nikkei-Index um 6,35 Prozent alleine an diesem Morgen“, sagte Portfolio-Manager Ludwig Donnert von Tao Capital.

Anleger sollten sich von dem jüngsten Kursrutsch aber nicht allzu sehr verunsichern lassen. Denn an den Grundbedingungen hat sich wenig geändert: Nach wie vor sind die Sparzinsen im Keller – und festverzinsliche Anlagen wie Festgeldkonten entsprechend unattraktiv. Nach wie vor steckt extrem viel Liquidität im Finanzsystem, die irgendwo hin muss – zum Beispiel in Aktien. Und nach wie vor entwickelt sich die deutsche Wirtschaft solide – und mit ihr die meisten Dax-Konzerne.

Fingerzeig aus Frankfurt

Viele Experten

sehen deshalb weiterhin gute Aussichten für Aktien

. Selbst die konservative Bundesbank schreibt in ihrem Monatsbericht für Mai, es gebe „keinen Hinweis auf eine nicht nachhaltige Aktienkursentwicklung“. Zudem seien viele europäische Aktien nach wie vor günstig bewertet.

Wer das Geld für Aktienkäufe übrig hat, sollte sich aber nicht blind in den Markt stürzen. Wichtig ist, sich zuvor über die eigenen Wünsche und vor allem über die eigene Risikobereitschaft klar zu werden. FOCUS MONEY hat Aktien für verschiedene Anlager-Typen herausgefiltert.

Auf den Folgeseiten: Die besten Dax-Aktien von „sicher“ bis „riskant“.

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Sparmaßnahmen – Siemens gibt seine Solarsparte auf

Die Krise in der Solarbranche zwingt Siemens, seine Solarsparte aufzugeben. Dabei verlieren 280 Menschen ihre Arbeit. Und Siemens dürfte eine Milliarde Euro verloren haben.

Der Elektrokonzern

Siemens

macht seine Solarsparte endgültig dicht. Betroffen sind rund 280 Mitarbeiter vor allem in Israel. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Montag einen entsprechenden Bericht des „Handelsblatts“.

Es habe sich angesichts der Krise der gesamten Solarbranche kein Investor gefunden. Der Konzern hatte vor gut einem halben Jahr seinen Ausstieg aus dem Geschäft angekündigt. Bei Siemens läuft ein milliardenschweres Sparprogramm, mit dem der Konzern bei der Profitabilität zur Konkurrenz aufschließen will. Das erst vor vier Jahren gestartete Solarabenteuer dürfte Siemens am Ende rund eine Milliarde Euro gekostet haben.

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