Götzl begrüßt Ferber-Bericht zu MiFID 2

March 27, 2012
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Gtzl begrt Ferber-Bericht zu MiFID 2

Mnchen (ots) – Das Europische Parlament will die von der EU-Kommission im Oktober letzten Jahres verffentlichte Richtlinie ber Mrkte fr Finanzinstrumente (MiFID 2) verbessern. Das zeigt die nun vorgelegte Stellungnahme des zustndigen Berichterstatters im Europischen Parlament, Markus Ferber.

Dieser folgt darin zwar konsequent dem Ziel der Kommission, Finanzmrkte effizienter, transparenter und widerstandsfhiger zu machen und den Anlegerschutz zu strken. Zugleich setzt er aber eigene Akzente. Ferber hlt in seinem Bericht fest, dass “es Wertpapierberatern nicht untersagt werden soll, Verkaufsanreize anzunehmen”. Vertriebsprovisionen bleiben damit erlaubt, “mssen aber vollstndig transparent sein”.

Fr Stephan Gtzl, Prsident des Genossenschaftsverbands Bayern, ist das folgerichtig. “Denn das entspricht geltendem Recht in Deutschland. Dieses erfordert, dass eine Bank ihre Provisionen bei der Anlageberatung offenlegen muss. Damit ist sichergestellt, dass der Verbraucher die Kosten von Beratung und Finanzprodukt kennt.” Zudem begrt Gtzl den Vorschlag Ferbers, die im Richtlinienentwurf der Kommission enthaltene Passage zu streichen, nach der unabhngige Berater gegenber Banken privilegiert wrden. Damit komme man dem Ziel ein Stck nher, alle Finanzdienstleister denselben Transparenzanforderungen zu unterwerfen, was dem Verbraucher diene.

Ganz im Sinne von kleineren Regionalbanken ist der Vorschlag Ferbers, auf eine Vorschrift zu verzichten, nach der fr telefonische Wertpapierorders ausschlielich eine elektronische Aufzeichnung zulssig ist. Gtzl: “Ich begre ausdrcklich Ferbers Forderung, dass die EU-Mitgliedsstaaten selbst regeln sollen, welche Form der Dokumentation bei telefonischem Wertpapierhandel sachgerecht ist. In Deutschland haben wir uns ja gerade erst fr die schriftliche Dokumentation in Form von Beratungsprotokollen entschieden.” Ferber leiste mit seinem Vorschlag auch einen Beitrag dafr, unntige Kosten vor allem fr kleinere Banken zu vermeiden, so der bayerische Genossenschaftsprsident.

Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) vereint unter seinem Dach 1.200 genossenschaftliche Unternehmen mit etwa 2,7 Millionen Mitgliedern. Dazu zhlen 296 bayerische Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 904 lndliche und gewerbliche Genossenschaften. (Stand 01.03.2012)

Pressekontakt:

Dr. Jrgen Gros
Pressesprecher
Genossenschaftsverband Bayern e. V.
Trkenstrae 22-24, 80333 Mnchen
Tel. 089 / 2868 - 3402
Fax. 089 / 2868 - 3405
Mail: presse@gv-bayern.de
Web: www.gv-bayern.de/presse 

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