Ostsee-Zeitung: Kommentar zum syrisch-trkischen Konflikt
Rostock (ots) – Bisher hoffte man, die Trkei wisse um die Risiken der Militr-Geplnkel. Ihren ersten Schlag gegen eine syrische Militrbasis konnte man eher als kalkulierte Reaktion auf den Tod trkischer Zivilisten durch syrischen Beschuss bewerten denn als Gromacht-Gebaren. Inzwischen scheinen Syriens Provokationen die Reizschwelle im politischen Ankara weiter gesenkt zu haben. Da wird die Nato nicht umhinkommen, den vom verwundeten “Lwen” (arabisch fr Assad) herausgeforderten Verbndeten an sein Versprechen zu erinnern, nicht eigenmchtig in Syrien einzumarschieren. Klar, das transatlantische Bndnis will ein zweites Irak-Abenteuer vermeiden, der US-Prsident kurz vor den Wahlen erst recht. Doch welche Wahl hat die Trkei, wenn Nato wie Vereinte Nationen sie mit Assads Wten und dessen Folgen wie dem Flchtlingsstrom weiter allein lassen?
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Ostsee-Zeitung Jan-Peter Schrder Telefon: +49 (0381) 365-439 jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de
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