PCB-Fund in Niedersachsen – Wieder verseuchte Eier in zwei Betrieben entdeckt

April 12, 2012
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In Eiern von zwei niederschsischen Legehennenbetrieben ist ein erhhter Gehalt von dioxinhnlichem PCB festgestellt worden. Die Betriebe wurden geschlossen. Noch ist unklar, wie viele Eier in den Handel gelangt sind.

Das teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Donnerstagabend mit. Eine unmittelbare Gesundheitsgefahr durch den Verzehr der belasteten Eier bestehe nicht, hie es. Alle ausgelieferten Eier seien bereits zurckgerufen worden.

Es knne jedoch „nicht ausgeschlossen werden, dass sich mglicherweise belastete Eier noch beim Verbraucher befinden“, erklrte das Ministerium. Um wie viele es sich dabei handele, knne noch nicht gesagt werden, erklrte eine Ministeriumssprecherin. Wie genau es zu der PCB-Belastung kam war zunchst unklar. Mit den jngsten Funden von Dioxin in Eiern in Nordrhein-Westfalen habe der Fall nichts zu tun.

PCB bereits seit Ende der 70er-Jahre verboten

Die Belastung der Eier in Nordrhein-Westfalen war Mitte Mrz aufgefallen und Anfang April dem Verbraucherschutzministerium in Dsseldorf gemeldet worden. Mehrere Betriebe wurden daraufhin gesperrt. PCB ist ein organischer Giftstoff hnlich dem Dioxin, der jahrzehntelang als Zusatzstoff in Kunststoffen und Farben sowie als Khl- und Hydraulikflssigkeit in der Industrie verwendet wurde.

Als seine Gefhrlichkeit entdeckt wurde, wurde die Verwendung in den meisten Industrielndern ab Ende der 1970er-Jahre nach und nach verboten. Der Stoff ist sehr langlebig und kann sich in Natur und Nahrungsketten anreichern.

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