Das passiert Pamela Anderson, Sexbombe und Peta-Tierschützerin, wohl nicht oft: Sie wurde versetzt. Und zwar von Vizekanzler Rösler. Bei ihm wollte sich die Kanadierin gegen die Robbenjagd stark machen – doch er schickte einen Stellvertreter.
Die US-Blondine ist diese Woche in Berlin zu Besuch. Neben Promotionterminen wollte die gebürtige Kanadierin als Botschafterin der Tierschutzorganisation Peta am Donnerstag Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eine Bittschrift zum Thema
übergeben. Doch mit ihrem Spontan-Besuch war sie nicht sonderlich erfolgreich. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hatte der Ex-Baywatch-Star für den Mittag um einen Termin bei Rösler gebeten.
Rösler schickt Mitarbeiter vor
Der Wirtschaftsminister ließ sich allerdings entschuldigen und schickte seinen Tierschutz-Experten im Ministerium, Heinz Hetmeier, vor. Gegen 16.30 Uhr fuhr Anderson dem Bericht zufolge vor dem Ministerium vor: in einem knallengen grauen T-Shirt und rosa Leggings. Eine halbe Stunde sprachen die 44-Jährige und Hetmeier miteinander. Sie machte sich dafür stark, dass die Vermarktung von Robbenprodukten auch künftig in der EU und Deutschland zu verbieten sei. Hetmeier ließ wissen, dass Deutschland zu dem Verbot stehe. „Frau Anderson war sehr freundlich. Es war ein gutes, interessantes Gespräch“, sagte eine Ministeriumssprecherin.
Museumsbesuch gegen Jetlag
Dem RTL-Magazin „Exclusiv“ verriet die 44-Jährige dann noch, dass sie am liebsten ins Museum gehe, um nach anstrengenden Flügen den Jetlag zu verkraften.”Das weckt wieder die Lebensgeister. Ich mache das immer so, wenn ich wohin reise. Erstmal geht es in eine Galerie oder ein Museum. Das ist das beste Mittel gegen Jetlag.“
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