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Antrag an das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien am 6.6.2013 betreffend Einführung eines funktionierenden Geldsystems

Wien (ots) – Stets sind wir von irgendeiner Form von Geld umgeben. Menschen sprechen ber Einkommen, Umsatz und Kosten, vergleichen Preise und bewerten mittels Geld Produkte, Dienstleistungen und Menschen. Viele Stunden unserer Lebenszeit sind dem Geld gewidmet: Wir arbeiten dafr, kalkulieren, kaufen und investieren damit. In Werbung und Politik dreht sich vieles darum, Geld auszugeben, zu schulden und zu sparen.

Sehen wir uns einmal an, was die Menschen ber Geld wissen: Mit den Krisen der letzten Jahre berhufen uns die Medien mit Information ber Geld und Banken, die fr Laien ebenso wie fr Wirtschaftsfachleute unverstndlich scheinen. Da zudem alles recht kompliziert und teilweise widersprchlich klingt, wollen sich viele Menschen gar nicht damit beschftigen.

Erkennen wir die Zeichen: ExpertInnen uern, dass auch Ersparnisse unter 100.000 Euro zur Bankenrettung verwendet werden knnten und ein kompletter Zusammenbruch von Geld- und Wirtschaftssystem jederzeit mglich sei. Es ist also sinnvoll, sich rechtzeitig Geldwissen anzueignen. Im Fall des Worst-Case-Szenarios, in dem der Geldstoff ausgeht, wre man somit weniger berrascht und bliebe handlungsfhig. Im Folgenden Informationen zur Geldproduktion, Zinseszins, Schulden, Fehler im Geldsystem und anschlieend eine Alternative.

Zwtl.: Woraus der Geldstoff besteht und wer das Geld produziert

Auf die Frage, wer Geld produziert – in der Fachsprache Geld “schpft” – antwortet die berwiegende Mehrheit: “Die Zentralbank”. In einer aktuellen Studie aus Deutschland waren 80 % der Befragten dieser Meinung. Das ist der erste Irrtum. Nur Mnzen und Geldscheine werden von den Zentralbanken in Umlauf gebracht – diese machen nur rund 10% der Geldmenge aus. Die anderen 90 % existieren nur als Zahlen im Computer, als Giral- oder Buchgeld. Whrend in der Eurozone im Februar 2013 die zirkulierenden Mnzen und Scheine 863 Mrd. Euro ausmachten, lag die Summe des Giralgeldes bei 8.944 Mrd. Euro. Das meiste Geld wird von privaten, gewinnorientierten Banken geschaffen und verteilt, indem Kredite vergeben werden. “Giro” heit brigens auf Italienisch “Rundreise”.

Zwtl.: Wie das Buchgeld produziert wird

Konkret produzieren Banken bei der Vergabe eines Kredits auf Knopfdruck – aus dem Nichts – Buchgeld. Wird der Kredit ordnungsgem zurckgezahlt, wird dieses Geld wieder vernichtet. Geld entsteht also durch Schuld, man nennt unser Geldsystem daher auch “Schuldgeldsystem”. Sollen Schulden weniger werden, mssen automatisch auch Guthaben weniger werden.

Zwtl.: Giralgeld ist kein gesetzliches Zahlungsmittel

Allerdings wird Buchgeld “wie gesetzliche Zahlungsmittel” akzeptiert und verwendet. Ein Guthaben stellt eine Forderung auf Bargeld dar. SparerInnen geben quasi durch die Einlage ihrer Bank einen Kredit – sie sind GlubigerInnen der Bank. Die Bank gibt dafr keinerlei Sicherheiten und entscheidet selbst, was sie mit dem jeweils erhaltenen Geld macht.

Zwtl.: Banken brauchen nur wenige Einlagen, um Kredite zu vergeben

Ein weiterer groer Irrtum liegt in der Meinung, Banken wrden Einlagen 1:1 als Kredite vergeben. In der Eurozone brauchen Banken nur 1% der Spareinlagen als so genannte Mindestreserve bei der Zentralbank in Bargeld zu halten. Zahlt jemand 1.000 Euro in bar auf ein tglich flliges Sparbuch drfte, extrem kurzfristig betrachtet, die Bank jetzt in Summe 100.000 Euro Kredit vergeben. 99.000 Euro sind also nur durch die Buchung entstanden. Mittelfristig mssen die Banken natrlich auch auf ihre Eigenkapitalquoten achten. Wobei auch bei einer Eigenkapitalquote von 10%, es bedeutet, dass die Bank das Zehnfache an Buchgeld schpfen kann. In der Fachsprache wird das multiple Geldschpfung genannt.

Zwtl.: Wenn alle Menschen ihr Geld von der Bank abheben

Bei den beschriebenen Mengenverhltnissen knnen wir uns leicht vorstellen, dass nicht einmal 5% der Einlagen abgehoben werden knnen. Die Bank hat das Geld nicht. Diese gefrchtete Situation wird in der Fachsprache “Bank-run” genannt. Bei greren Geldkrisen wird das Geldabheben gesetzlich stark eingeschrnkt. D.h. solange das Geldsystem funktioniert, kann einE einzelneR SparerIn jederzeit ber sein/ihr Geld verfgen, in Geldnot-Zeiten nicht. Bricht das Geldsystem zusammen, kann phasenweise auch die Versorgung mit lebensnotwendigen Gtern versagen.

Zwtl.: Wenn Kredite nicht zurckgezahlt werden

Werden 100.000 Euro Kredit nicht zurckgezahlt, erhlt die Bank z.B. bei einer privaten Hausbau-Hypothek das Haus samt Grundstck. Bei Unternehmen haften die GeschftsfhrerInnen meist mit ihrem Privatvermgen. Hat die Bank allerdings Kredite an SpekulantInnen vergeben, erhlt sie wertlose Papiere. Hat die Bank einem Staat Kredit gegeben, wird z.B. Staatseigentum privatisiert und Druck gemacht, auch sozial absolut notwendige Staatsausgaben zu senken oder die Steuern zu erhhen. Medien berichten manchmal, dass die Banken fr die Staaten ungehemmt Geld drucken. Wird das Buchgeld nicht durch Rckzahlung an die Bank wie vorgesehen vernichtet, existiert dieser Geldbetrag zuviel im System. Dadurch erhht sich die Inflation, alles wird teurer und im Extremfall wird das Geld entwertet. Fr 1.000 Euro bekommt man dann beispielsweise nur mehr drei Semmeln. Weder Mnzen noch Banknoten haben, im Gegensatz zu frher, einen Eigenwert (z.B. Silbermnzen) und sind nicht durch Gold gedeckt (frher der Dollar).

Zwtl.: Wo die Zinsen geschaffen werden

Im Einzelfall wissen wir, dass Private oder Unternehmen arbeiten, um Kredit plus Zinsen zurckzuzahlen. Bezogen auf das ganze Geldsystem stellt sich die Frage, wo das Geld fr die Zinsen produziert wurde: Nirgends, nicht einmal als Buchung in einem Computer. Stellen wir uns ein vereinfachtes Modell vor, in dem wir auf einer Insel mit einer Bank und zehn Unternehmen ein Geldsystem aufbauen. Die Bank gibt jedem Unternehmen fr ein Jahr 10 Euro Kredit, mit einem Zinssatz von 10%. Nach einem Jahr muss also jedes Unternehmen 11 Euro zurckzahlen. Da auf der Insel derzeit nur 100 Euro existieren, wird mindestens ein Unternehmen Konkurs machen! Die Bank hat in Summe 10 Euro Zinsen erwirtschaftet, sonst hat niemand mehr als vorher. Das ist eine Erklrung, warum wir dauernd in Wettbewerb stehen. Selbstndige, KMU und auch ArbeitnehmerInnen spren diesen Druck, der einfach durch den beschriebenen Systemfehler entsteht. Erlauben wir dem System eine laufende Geldvermehrung, werden die Unternehmen einen neuen Kredit aufnehmen, um die Zinsen des alten Kredits zu decken. Die Bank schpft neues Geld, wofr wieder Zinsen gezahlt werden muss. Die Wirtschaft muss sich stndig mehr verschulden: www.geldstoff.at/bilder/zinsproduktion

Zwtl.: Zeit ist Geld

Jedoch nur fr Menschen, die Geld haben und dieses anlegen. Je lnger, desto mehr. Der Grund dafr ist der Zinseszins. Bei einer Investition von 1.000 Euro und einer Ausschttung von jhrlich 5 % Zinsen hat man nach 70 Jahren in Summe 3.500 Euro Zinsen bekommen. Werden die Zinsen jedoch auf der Bank gelassen, so erhlt man ab dem zweiten Jahr auch Zinsen von den Zinsen. Das macht nach 70 Jahren 29.426 Euro an Zinsen. Wre der Zinssatz 10% gewesen, so htte man lediglich mit Zinsen 7.000 Euro, mit Zinseszins jedoch 789.000 Euro verdient – wir sprechen von exponentiellem Wachstum. Das Argument, “hart erarbeitetes Geld muss etwas abwerfen”, – klingt ber einen langen Zeitraum betrachtet – absurd. In diesem Systemfehler liegt auch der Grund warum wir immer Wachstum bentigen. Achten wir darauf, wie das jetzige Wirtschaftssystem Menschen, Tieren und unseren Lebensgrundlagen schadet. Die Grafik zeigt,dass zunchst alles recht lang gut geht, die Zinsen am Ende jedoch unvorstellbar rasch und hoch anwachsen. Derzeit sind wir am Ende einer solchen Phase.

www.geldstoff.at/bilder/zinseszins

Zwtl.: Ohne Kredit muss man auch Zinsen zahlen

Auch wer schuldenfrei lebt, zahlt mit den Preisen fr Waren und Dienstleistungen “versteckte” Zinsen, da fast alle Unternehmen Zinsen fr Kredite zahlen. Selbstndige bei den Betriebs- und Privatausgaben “versteckte” Zinsen. Das macht, nach Schtzungen von ExpertenInnen, rund 30-40% der Preise aus. Zustzlich zahlen wir mit unseren Steuern auch die Zinsen fr die Staatsschulden, in sterreich ca. 8 Mrd. Euro jhrlich. In einem zinslosen System wrden sich die privaten jhrlichen Pro-Kopf-Ausgaben von rund 22.000 Euro um 6.000 – 8.000 Euro reduzieren. Man wrde rund 500.000 Euro auf der hohen Kante bentigen, um mehr Zinsen zu lukrieren, als man zahlt. Fr die Mehrheit der Menschen, die keine solchen Ersparnisse haben, wre es also besser, auf die wenigen Zinsen auf dem Sparbuch zu verzichten.

www.geldstoff.at/bilder/versteckte-zinsen

Zwtl.: Das weitere Funktionieren des Geldsystems ist unsicher

Wie lange es noch gutgehen wird, kann niemand sagen. Die beschriebenen und andere Fehler im Geldsystem fhrten zwischen 1970 und 2010 zu insgesamt 425 Finanzkrisen, die Mitgliedstaaten des Internationalen Whrungsfonds betrafen. 145 Bankenkrisen, 208 Whrungskrisen und 72 Staatsschuldenkrisen. Geht man beim Geldthema in die Tiefe ist alles noch viel komplizierter. Dabei wre die Durchschaubarkeit Voraussetzung, dass PolitikerInnen die richtigen Entscheidungen treffen knnen. Hren wir in uns hinein, so empfinden wir diese Fakten mglicherweise als erdrckend. Es scheint, als wren wir in einem Auto mit defekten Bremsen auf rasender Talfahrt unterwegs. Statt den/die FahrerIn zu beschuldigen, schlecht zu fahren, knnten wir ein besseres Auto entwickeln.

Das Gute ist, dass unser Geldsystem von Menschen konstruiert wird, d.h. wir knnen die Spielregeln jederzeit ndern. Erkennen wir die Zeichen, dass es sich statt einer vorbergehenden Krise um einen lngst berflligen Wandel handelt. Solange die Fahrt in die eingeschlagene Richtung weiter geht und jederzeit abrupt enden kann, macht es Sinn, Unternehmen und BrgerInnen dazu zu ermuntern, in Ruhe die individuellen Handlungsoptionen durchzuspielen. Gleichzeitig knnen wir uns mit Alternativen fr das Gesamtsystem beschftigen, die ein Umdenken verlangen. Wir schaffen das, schlielich konnten wir auch akzeptieren, dass die Erde – statt einer Scheibe – eine Kugel ist.

Geld ist systemrelevant und funktioniert nur, solange die Menschen dem Wert des Geldes vertrauen. Ist das Vertrauen weg, so bricht das System zusammen! Erneuern wir das Geldsystem mit der Vorgabe, unabhngig von persnlichen Einschtzungen zu funktionieren. Wir haben eine Wasserversorgung, die unabhngig davon funktioniert, ob wir dem Wasserwerk samt BeamtInnen vertrauen oder nicht. Naturkatastrophen knnen selbstverstndlich Versorgungsprobleme schaffen. Vielleicht ist das Wahljahr 2013 der richtige Zeitpunkt, sowohl Vermgende als auch unsere ReprsentantInnen fr das Neue zu gewinnen. ExpertenInnen haben Lsungen fr das Gesamtsystem, sowie fr einzelne Aspekte entwickelt. Die folgenden ersten Manahmen wren umsetzbar und auch am wirkungsvollsten:

Antrag: Das Wirtschaftsparlament mge beschlieen, dass sich die Wirtschaftskammer Wien dafr einsetzt, dass die folgende Alternative zu unserem jetzigen Geldsystem umgesetzt wird:

- Die Geldschpfung wird in ffentliche Hand gegeben. Buchgeld wre ebenso vollwertiges gesetzliches Zahlungsmittel. Diese Mglichkeit entspricht derzeit der gngigen Meinung der Bevlkerung. Der Vorteil wre, dass der Staat fr sich selbst das ntige Geld produzieren und auf Zinsen sogar verzichten knnte. Dieser Ansatz ist als Vollgeld bekannt. In der Schweiz wird eine Brgerinitiative vorbereitet, die ntigen Gesetze zu ndern (www.monetative.ch) und selbst Experten des Internationalen Whrungsfonds sind fr eine solche Lsung.

- Geschftsbanken sollen knftig Geld von SparerInnen entgegennehmen und Kredite an Private und Unternehmen vergeben. Natrlich nach vorheriger Prfung der Sinnhaftigkeit des Vorhabens, nicht jedoch, um zu spekulieren. Es entspricht ohnedies der Meinung vieler Menschen, dass Banken diese Mittlerfunktion zwischen SparerInnen und KreditnehmerInnen innehaben. Bentigen Banken mehr Geld, so knnen sie es von der Zentralbank leihen.

- Investmentbanken werden von Geschftsbanken getrennt. So soll verhindert werden, dass Spareinlagen in undurchschaubare Spekulationen auf dem Finanzmarkt flieen. Hochriskante Spekulationen drfen ausschlielich mit dem eigenem Geld erfolgen – macht die Investmentbank Konkurs, so haben alle SpekulantInnen ihr eingesetztes Geld verloren.

- Die Zinsen so weit wie mglich reduzieren. Trennen wir uns von unserem Anspruch, Geld msse arbeiten. Alle Haushaltsausgaben und Betriebskosten knnen dadurch um 30-40% sinken.

- Vermehren von Komplementrwhrungen, die die lokale und regionale Wirtschaft frdern. Alternativ Geldsysteme werden in Aufbau und Betrieb von ffentlicher Seite untersttzt. Beispiel fr die gelebte Praxis sind in Obersterreich (www.wirgemeinsam.net) und Vorarlberg (www.talentiert.at) zu finden.

Ein friedlicher Umschwung ist mglich, indem wir harmonische Lsungen finden, die fr alle Beteiligten vorteilhaft sind. Bleiben wir verbunden mit allen Menschen, egal, ob sie vom bisherigen System profitiert haben oder nicht. Seien wir vershnlich eingestellt und sparen wir uns Schuldzuweisungen gegenber jenen, die durch ihre Entscheidungen und Handlungen die Krisen verursacht haben. Ist das neue System erst einmal auf Schiene gebracht, so haben wir genug damit zu tun, Dinge, die fr unsere Lebensgrundlagen schdlich waren, in Ordnung zu bringen.

Es zhlt die Gesellschaft, in der wir in Zukunft leben – in der wir kooperieren, statt konkurrieren, in der wir persnlich wachsen, statt permanent das Geld wachsen zu lassen. Statt Stress haben die Menschen dann mehr Zeit fr sich selbst und andere lieben Menschen. Streben wir “ausreichend Geld” und mehr Zeitwohlstand an. Beginnen wir jetzt, die vielen Dinge zu reduzieren, die uns weder glcklich machen, noch dem Ganzen ntzen. Eigenmacht ist die strkste Macht, wir selbst knnen schrittweise zum Umbau der Gesellschaft beitragen. Als Privatperson, UnternehmerIn und InteressensvertreterIn. Es zeigt sich Licht am Ende des Krisen-Tunnels.

Die Quellen und einige Hintergrundinformationen zum Thema gibt die Antragstellerin auf www.geldstoff.at.

Mag. Martina Schubert

Der Antrag wurde am 6.6.2013 im Wirtschaftsparlament Wien abgelehnt.

Aussenderin:

Mag. Martina Schubert, Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Systemische Harmonieberatung, Autorin des Selbstlern-Programms “Ausreichend verdienen im Ein-Personen-Unternehmen”, Delegierte zum Wirtschaftsparlament Wien, parteifrei auf einem Sitz der Grnen Wirtschaft Wien, der Antrag wurde unabhngig von der Grnen Wirtschaft ausgearbeitet.

Rckfragehinweis:
   Mag. Martina Schubert
   An der Unteren Alten Donau 91, Parz. 174
   A-1220 Wien
   Tel.: +43(0)664 164 10 84
   mailto:buero@martina-schubert.at
www.martina-schubert.at 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/15612/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

 

Continued:

Antrag an das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien am 6.6.2013 betreffend Einführung eines funktionierenden Geldsystems

Unternehmensbefragung 2013: Investitionsgüternachfrage schwach, Finanzierungssituation stabil

Frankfurt (ots) -

   - Leichte Verbesserung des Finanzierungsklimas gegenber 2012
   - Wachsender Anteil an Unternehmen mit sinkenden Umsatzrenditen 
     und bestenfalls stagnierenden Investitionen
   - Unternehmer erwarten von Hausbanken vor allem zgige 
     Bereitstellung von Krediten und Ratingberatung 

Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland ist ungeachtet der Krise in der Eurozone und der konjunkturellen Unsicherheit weiterhin gut. Das Finanzierungsklima fr die Firmen in Deutschland hat sich in den vergangenen 12 Monaten insgesamt sogar leicht verbessert. Allerdings schlgt sich die nachlassende konjunkturelle Dynamik zunehmend auf die Finanzkennziffern und Ratings der Unternehmen nieder. Bei einer weiter anhaltenden Konjunkturschwche knnten die Finanzierungsprobleme der Unternehmen zunehmen. Dies sind die Kernergebnisse der Unternehmensbefragung 2013, die die KfW gemeinsam mit BDI, BGA, HDE, ZDH und anderen fhrenden Wirtschaftsverbnden unter 3.600 Unternehmen durchgefhrt hat.

Das verbesserte Finanzierungsklima zeigt sich darin, dass der Anteil der Unternehmen, der von gestiegenen Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme berichtet, um 3 Prozentpunkte auf 22 % gesunken ist. Gleichzeitig stieg der Anteil der Unternehmen, der Erleichterungen bei der Kreditaufnahme wahrnimmt, um 1 Prozentpunkt auf 9 %. Dennoch sind damit noch immer mehr Unternehmen bei der Kreditaufnahme mit Erschwernissen konfrontiert als mit Erleichterungen.

Die schwache Konjunktur spiegelt sich in der Entwicklung der Finanzkennziffern wider. Die Umsatzrenditen stagnieren: lediglich 31 % der befragten Unternehmen berichten noch von Verbesserungen, 28 % von Verschlechterungen. In der Vorjahreserhebung betrugen die entsprechenden Werte noch 43 bzw. 20 %. Die Eigenkapitalquoten entwickelten sich mit einem Saldo von 29 Punkten gegenber dem Vorjahr zwar weiterhin positiv. Ein wichtiger Faktor hierfr sind allerdings stagnierende Unternehmensinvestitionen, was langfristig ungnstig fr das Wachstumspotential ist.

All dies hat Folgen fr die Ratingnoten der Unternehmen: Hatte sich diese im Vorjahr noch sprbar verbessert, so lsst dieser Trend nun deutlich nach. Insbesondere groen Unternehmen gelang es seltener als im Vorjahr, ihre Ratingnote zu verbessern. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, knnen die Finanzierungsschwierigkeiten von Unternehmen in den kommenden Monaten zunehmen.

Der Vorstandsvorsitzende der KfW, Dr. Ulrich Schrder, sagte: “Die Unternehmen in Deutschland sind stark und robust, aber nicht immun gegen eine dauerhaft schwache Konjunktur. Die Warnsignale sind ernst zu nehmen. Die Wachstumskrfte mssen gestrkt, das Investitionsklima muss verbessert werden. Die KfW wird ihre subsidire Aufgabe bei der Bereitstellung von langfristigen Investitionsfinanzierungen weiter engagiert wahrnehmen.”

Prsident des BGA Bundesverband Grohandel, Auenhandel Dienstleistungen e. V., Anton F. Brner, sagte: “Mit ihrer strkeren Eigenkapitalbasis stehen die meisten Unternehmen heute in Finanzierungsverhandlungen besser da. Allerdings brauchen sie auch weiterhin verlssliche und berechenbare Finanzierungspartner, gerade in der Langfristfinanzierung. Ohne Investitionen in Zukunftstechnologien und Unternehmensinfrastruktur leidet die wirtschaftliche Leistungsfhigkeit. Die Unternehmensfinanzierung bietet also noch gengend Raum fr Verbesserungen.”

Der klassische Bankkredit bleibt fr die Unternehmen weiterhin mit Abstand das wichtigste Finanzierungsinstrument. Von ihrer Hausbank erwarten sie daher in erster Linie die zgige Bereitstellung von Krediten zu angemessenen Konditionen. 94 % der befragten Firmen bezeichneten dies als wichtigste Dienstleistung ihrer Hausbanken. Ein groer Teil der Unternehmen (56 %) legt auf eine schnelle Kreditbearbeitung besonderen Wert. Der Bedeutung der Kreditversorgung durch Banken entsprechend stellt die Beratung zur Ratingnote (70 %) und zur Einbindung von Frdermitteln (60 %) die wichtigsten Beratungsdienstleistungen dar. Nicht zuletzt erwarten mehr als vier Fnftel der Unternehmen in ihrer Hausbank einen persnlichen und gleichbleibenden Ansprechpartner.

Alternative Finanzierungsformen wie Leasing, Factoring, die Ausgabe von Schuldscheindarlehen oder die Emission von Anleihen am Kapitalmarkt spielen gegenber der berragenden Bedeutung des Kredits bei der breiten Mae der Unternehmen eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings ist das Interesse groer Unternehmen an der Begleitung bei der Ausgabe von Schuldscheindarlehen und Anleihen gestiegen.

Die Studie “Unternehmensfinanzierung 2012: Unternehmensfinanzierung trotz Eurokrise stabil” sowie alle Unterlagen zur Pressekonferenz knnen unter www.kfw.de/Unternehmensbefragung2013 im Bereich “Presse” abgerufen werden.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM) Herr Wolfram Schweickhardt
Tel. +49 (0)69 7431 1778, Fax: +49 (0)69 7431 3266, 
E-Mail: Wolfram.Schweickhardt@kfw.de, Internet: www.kfw.de 

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Unternehmensbefragung 2013: Investitionsgüternachfrage schwach, Finanzierungssituation stabil

Materialverwaltung, Lagerverwaltung und Bestellsoftware für Notes (BILD)

Warnkenhagen (ots) – Fr Notes Anwender gibt es eine interessante neue Anwendung. Unternehmen, die ihre Artikelbestnde wie Werbematerial und Bromaterial noch mithilfe selbst gestrickter Tools via Excel, Access, Approach oder gar manuell verwalten, finden in der neuen Applikation “Material-Profi – Materialverwaltung und Bestellsoftware” des Softwarehauses RI-SE Enterprise GmbH eine interessante und uerst flexible neue Lsung, um die Lagerverwaltung im eigenen Unternehmen zu optimieren.

Die Applikation wurde explizit fr die Verwaltung von Bromaterial und optional auch Werbematerial in Unternehmen entwickelt. Die typischen Vorzge einer Notes Applikation kommen bei dieser Anwendung in vollem Umfang zum Tragen.

Ein frei konfigurierbares Wiedervorlagesystem, detailliert einstellbare Zugriffsberechtigungen, eine vollautomatische Lagerbestandsberwachung sowie eine uerst komfortable Bestellfunktion mit Warenkorb fr Mitarbeiter sind nur einige der durchaus gelungenen Funktionalitten dieser intuitiv zu bedienenden Notes Software.

Besonders hervorzuheben ist aus unserer Sicht das integrierte Variantenmodul. Mit diesem neuen Werkzeug lsst sich die Anzahl der gespeicherten Artikel erheblich reduzieren. Wenn frher beispielsweise fr jedes Druckermodell im Unternehmen ein eigener Artikel mit dem zugehrigen Toner angelegt werden musste, besteht in der neuen Version die Mglichkeit, einen einzigen Artikel zu erzeugen und die notwendigen Varianten, welche dem Druckermodell entsprechen, einzuarbeiten. Der Mitarbeiter hat beim Bestellprozess dann sehr komfortabel die Mglichkeit zu whlen, welche der Varianten, in diesem Fall also welchen Toner fr welches Druckermodell er bentigt.

Ebenfalls uerst pfiffig gelst ist die Warenkorbfunktion. Mit dieser gelingt es auf Anhieb auch abteilungsbergreifend Artikel gemeinsam zu bestellen. Die Kollegen der gleichen Organisationseinheit erhalten bei entsprechender Konfiguration jederzeit einen berblick darber, welche Produkte sich bereits im Warenkorb befinden und welcher Kollege diese hinzugefgt hat. Hierdurch ist die doppelte Bestellung von Artikeln innerhalb einer Organisationseinheit nahezu ausgeschlossen.

Darber hinaus wurde ein sehr flexibles elektronisches Freigabeverfahren implementiert. So besteht auf Artikelebene die Mglichkeit festzulegen, ob eine Genehmigung eines Kompetenztrgers vor der Auslieferung des bestellten Artikels notwendig ist. Zahlreiche weitere Funktionalitten wie Budgetierung, Kostenstellenverwaltung, Datenbernahmemglichkeit aus alten Notes Anwendungen und ein umfangreiches Lieferanten Modul gehren genauso zum Funktionsumfang.

Eine in den alten Versionen immer wieder vermisste Mglichkeit Artikeln verschiedenen Lagern zuzuordnen und diese Lager gegebenenfalls durch unterschiedliche Lagerverwalter administrieren zu lassen wurde nunmehr auch endlich implementiert. Insbesondere fr Unternehmen mit einem Filialnetz die mehrere Materiallager unterhalten ist diese neue Funktion uerst hilfreich.

Alles in allem macht die Materialverwaltung “Material-Profi fr Notes” als umfngliches Lagerverwaltungsprogramm einen sehr aufgerumten und dabei dennoch funktionalen Eindruck. Zum Teil recht aufwndig und grafisch ansprechend gestaltete Navigationselemente, die sich zum Teil auch noch ausblenden lassen, sowie eine flexible Konfigurierbarkeit lassen die Arbeit mit dieser Notes Datenbank auch fr nicht so versierte Anwender zgig und ohne lange Eingewhnungsphase von der Hand gehen.

Durch die intuitive Bedienbarkeit der Software ist das Studium der Inline-Dokumentation im Vorfeld normalerweise nicht notwendig, um die Funktionalitten zu verstehen und nutzen zu knnen. Mitarbeiter werden innerhalb weniger Minuten vllig eigenstndig in der Lage sein, Bestellungen in der Software aufzugeben. Fehlbedienungen und unplausible Eingaben werden effektiv durch entsprechende Routinen abgefangen.

Auf der Webseite des Herstellers findet man einige kurze Videodokumentationen. Als Interessent sollte man diese unbedingt einmal anschauen, um einen kleinen berblick ber den doch recht beachtlichen Funktionsumfang der Software zu erhalten.

Fazit:

Die Materialverwaltung “Material-Profi” ist eine durchaus beachtenswerte Alternative zu konventionellen Anwendungen fr eine Lagerverwaltung und bringt dank der Datenbankfunktionalitten und Automatismen von Notes eine Menge Vorteile mit sich, die das Material-und Lagermanagement innerhalb eines Unternehmens zum Teil deutlich effizienter von der Hand gehen lassen.

Insbesondere Unternehmen, die bereits eine Notes Infrastruktur aufgebaut haben, fr die hausinterne Lagerverwaltung aber noch keine optimale Lsung einsetzen, sollten sich dieses Produkt unbedingt einmal nher anschauen. Der Material-Profi zeigt einmal mehr, dass IBMs Notes deutlich mehr kann als E-Mail und Kalender.

Neben dem Material-Profi finden sich auf der Webseite des Herstellers zahlreiche weitere, zum Teil uerst interessant klingende Applikationen fr Notes. Vorbeischauen lohnt sich in jedem Fall.

Pressekontakt:

Tel.: +49 (0) 1 805 - 88 98 15, Fax: +49 (0) 3 88 27 - 50 856
E-Mail: presse-g14@notesanwendungen.de, Web: www.notesanwendungen.de 

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Materialverwaltung, Lagerverwaltung und Bestellsoftware für Notes (BILD)

BERLINER MORGENPOST: Die nächste Schlamperei Leitartikel von Jochim Stoltenberg zum EU-Verfahren gegen Deutschland und die Flugrouten

BERLINER MORGENPOST: Die nchste Schlamperei
Leitartikel von Jochim Stoltenberg zum EU-Verfahren gegen Deutschland und die Flugrouten

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Berlin (ots) – Wann gibt es endlich einmal eine frohe Botschaft zum knftigen Hauptstadtflughafen BER? Die Pleiten-Pech-und Pannen-Nachrichten werden jetzt auch noch um eine Hiobsbotschaft aus Brssel bereichert. Das angekndigte Vertragsverletzungsverfahren seitens der EU-Kommission ist ein weiterer Beweis dafr, welche Tricksereien und Schlampereien die Mchtegern-Bauherren und deren meist berforderten Manager meinen, sich leisten zu knnen.

Auch dieser neue Schlag ins Kontor war absehbar. Frhzeitig hatte das Potsdamer Infrastrukturministerium empfohlen zu untersuchen, ob nach den vernderten Flugrouten eine neue Umweltvertrglichkeitsprfung erforderlich sei. Die nun abknickenden Flugrouten sollen nmlich vornehmlich im Sdosten Berlins ber Vogelschutzgebiete am Mggel- und Rangsdorfer See fhren. Doch das zustndige Bundesverkehrsministerium winkte trotz der Warnung arrogant ab. Es meinte, sich auf deutsches Recht berufen und bergeordnete europische Umweltgesetze ignorieren zu knnen. Anrainer und deutsche Umweltschutzverbnde klagten prompt, jetzt kam die Antwort der EU.

Damit zeichnet sich ein Streit zwischen deutscher und europischer Rechtsauffassung ab. Viel spricht dafr, dass das europische Umweltschutzrecht nher an der Realitt liegt als das vom Ramsauer Ministerium interpretierte nationale. Die Folgen fr Umwelt und Natur mssen konsequenterweise entlang der Flugrouten geprft werden, die letztlich gltig sind. Und nicht an Routen, die vor lange Zeit proklamiert wurden. Ob Deutschland, wie es der EU-Umweltkommissar erwartet, bereit ist, seine Gesetzgebung dem EU-Umweltrecht anzupassen, ist noch offen. Sptestens in zwei Monaten muss sich das Bundesverkehrsministerium erklren. Nicht ausgeschlossen, dass der Streit vor dem Europischen Gerichtshof endet.

Die Fortsetzung der Bauarbeiten am BER – irgendwann einmal – sind durch die Intervention aus Brssel ebenso wenig gefhrdet wie die Erffnung in ferner Zukunft. Doch der Konflikt um die umzusetzenden Umweltauflagen ebenso wie der um den Lrmschutz zeigen einmal mehr, wie schwer es in Deutschland geworden ist, groe Infrastrukturvorhaben umzusetzen. Das ist kein Vorwurf an sich wehrende Anrainer und Brgerinitiativen, sondern eine Herausforderung fr den Gesetzgeber. Sich auf die komplizierter werdenden Gesetze zu berufen und diese einzuklagen, ist Jedermanns gutes Recht. Dass sich Bauherren, private wie staatliche, daran zu halten haben, ist selbstverstndlich. Nur muss die Frage erlaubt sein, ob die bestehende Gesetzeslage bisweilen der Zukunftsvorsorge im Lande im Wege steht. Das eingeleitete Brsseler Verfahren wirft noch ein weiteres Problem auf: Sollten die Vogelschutzgebiete tatschlich geschont werden, ist zu erwarten, dass Flurouten ber dichter besiedeltem Gebiet die Alternative sind. Wem gebhrt der hhere Schutz? Mensch oder Natur?

Das alles ist keine Ausrede fr das Versagen rund um Schnefeld. ber das hilft brigens auch der Aktionismus des neuen Flughafenchefs Hartmut Mehdorn nicht hinweg.

Pressekontakt:

BERLINER MORGENPOST
 
Telefon: 030/2591-73650
bmcvd@axelspringer.de 

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BERLINER MORGENPOST: Die nächste Schlamperei
Leitartikel von Jochim Stoltenberg zum EU-Verfahren gegen Deutschland und die Flugrouten

Harald Weinberg: Ärzten geht es anscheinend nur um eigene Versorgung

Harald Weinberg: rzten geht es anscheinend nur um eigene Versorgung

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Berlin (ots) – “Der rzteschaft scheint es nur um die eigene Versorgung zu gehen, nicht um die der Patientinnen und Patienten. Zumindest kmmert sie sich auf dem rztetag in erster Linie darum, ihre Privilegien bei der Abrechnung von Privatpatienten zu erhalten. Die Zeche zahlen alle Patientinnen und Patienten, ob nun gesetzlich oder privat versichert”, kommentiert Harald Weinberg, Obmann der LINKEN im Gesundheitsausschuss, den Beschluss des rztetags, an der privaten Krankenversicherung festzuhalten. Weinberg weiter:

“Wenn wir die private Krankenversicherung nicht geordnet abschaffen, wird es in den nchsten Jahren einen Crash geben, der fr die Versicherten unendlich teuer wird. Gerade heute ist zu lesen, dass 18 von 48 Krankenversicherungen nicht mehr die Zinsen erwirtschaften knnen, die sie brauchen. Sie werden nun von der Aufsichtsbehrde gezwungen, die Beitrge zu erhhen.

Die Beton-Funktionre um Montgomery erkennen die Zeichen der Zeit nicht. Um kurzfristig bei einigen Privatversicherten noch mal richtig absahnen zu knnen, verraten sie die Versicherten. Beitragserhhungen, berversorgung von Privatversicherten, Wegzug der rzte aus Gegenden mit wenig Privatversicherten – all das kmmert Montgomery nicht. Er macht lieber gemeinsam mit Schwarz-Gelb Wahlkampf gegen ein mgliches rot-rot-grnes Reformprojekt und gegen eine bessere Versorgung und mehr Beitragsgerechtigkeit.

DIE LINKE bietet mit der solidarischen Brgerinnen- und Brgerversicherung eine soziale und gerechte Alternative. Eine umfassende Gesundheitsversorgung fr alle und eine Pflege, die sich am Bedarf der Menschen orientiert, ist mglich und finanzierbar.”

Pressekontakt:

Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de 

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Harald Weinberg: Ärzten geht es anscheinend nur um eigene Versorgung

Wasser sparen: Neuer WasserCheck berät online – für weniger Verbrauch ohne Komfortverlust / Warmwasser zweitgrößter Energieverbraucher im…

Berlin (ots) – Wenn die Deutschen ans Energiesparen denken, denken sie meist an ihre Heizung, Lampen oder Standby-Verbrauch. Aber wer macht sich schon Gedanken ber warmes Wasser fr Bad und Kche? Dabei ist Warmwasser in einem durchschnittlichen Haushalt der zweitgrte Energiefresser – mit einem etwa zwlf Mal hheren Verbrauch als beispielsweise die Beleuchtung. “Fr unser warmes Wasser zum Waschen oder Kochen verbrauchen wir weit mehr Energie als ntig”, sagt Tanja Loitz, Geschftsfhrerin der gemeinntzigen co2online GmbH. “Dabei lassen sich mit einfachen technischen Mitteln und kleinen Verhaltensnderungen nicht nur unzhlige Kilowattstunden Energie sparen, sondern auch die Betriebskosten deutlich senken. Und das ohne Komfortverlust.” Der neue interaktive WasserCheck, den co2online im Rahmen der vom Bundesumweltministerium gefrderten Kampagne “Klima sucht Schutz” entwickelt hat, zeigt Verbrauchern auf http://www.klima-sucht-schutz.de in wenigen Schritten, wie gro ihr individuelles Sparpotenzial beim Warmwasserverbrauch ist.

In einem durchschnittlichen Singlehaushalt beispielsweise kann durch den simplen Einsatz von Durchflussbegrenzern und eines Sparduschkopfs der Energieeinsatz fr Warmwasser um rund 25 Prozent verringert werden. Das spart jedes Jahr mehr als sechzig Euro Energiekosten. Wird in einem durchschnittlichen Zweipersonenhaushalt regelmig nur eine Minute krzer und bei einem Grad weniger geduscht, sorgt das fr eine jhrliche Ersparnis von etwa einhundert Euro.

Neuer interaktiver Online-Ratgeber fr Wassersparer

Wie bei der Warmwasserbereitung am besten Energie und Wasser gespart werden knnen, zeigt das aktuelle Themenspezial auf http://www.klima-sucht-schutz.de/warmwasser, das den interaktiven WasserCheck ergnzt. Mit dem Energiespar-Ratgeber knnen Haushalte ihren Verbrauch mit dem von Durchschnittshaushalten vergleichen und erhalten Hinweise zu ihren ganz persnlichen Einsparmglichkeiten. Zudem zeigt der WasserCheck passende Fachleute in der Nhe an. Das Themenspezial informiert ber die zentrale und dezentrale Warmwasserbereitung und enthlt einen berblick ber verschiedene Arten von Durchlauferhitzern. Zum Thema Legionellen gibt ein Experte des Umweltbundesamtes im Interview umfassend Auskunft. Konkrete Wasserspar-Tipps hat das Team von “Klima sucht Schutz” ebenfalls zusammengestellt:

Die besten Tipps zum Wasser sparen

1. Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer nutzen: Wasser sparen beginnt dort, wo das Wasser heraus kommt: am Wasserhahn und am Duschkopf. Durchflussbegrenzer, Perlstrahler oder Perlatoren und Sparduschkpfe optimieren den Wasserstrahl und senken so den Verbrauch ohne Komfortverlust.

2. Zirkulationspumpe abschalten: Die Zirkulationspumpe sorgt dafr, dass sofort warmes Wasser aus dem Hahn kommt. Schaltet man diese ab, kann ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt in einem Einfamilienhaus pro Jahr rund 160 Euro sparen. Alternativ kann die Schaltung der Zirkulationspumpe mit einer Zeitschaltuhr an den individuellen Tagesablauf angepasst werden.

3. Wasser sparen im Alltag: Jeden Morgen kalt duschen muss nicht sein, denn auch kleine Verhaltensnderungen machen sich bezahlt. Wer nur eine Minute krzer duscht, beim Hndewaschen zwischendurch den Wasserhahn schliet und beim Zhneputzen einen Becher nutzt, kann eine Menge Wasser und damit Geld sparen.

4. Alte Gerte austauschen: Bei Wasser- und Stromfressern lohnt sich oft schon ein Neukauf, bevor das alte Gert kaputt geht. Wird in einem Dreipersonenhaushalt ein hydraulisch geregelter Durchlauferhitzer durch einen vollelektronischen Durchlauferhitzer ersetzt, ist eine jhrliche Ersparnis von 120 Euro mglich.

5. Dichtungen und Dmmung prfen: Der Wasserhahn tropft und am Brauseschlauch gibt es ein Leck? Schuld sind oft porse oder verkalkte Dichtungen, die rasch getauscht werden sollten. brigens: Bei undichten Stpseln im Waschbecken hilft Alleskleber: am Rand auftragen, trocknen lassen und so den Stpsel etwas verbreitern.

6. Wassertemperatur optimal regeln: In einer zentralen Anlage muss die Wassertemperatur sechzig Grad Celsius betragen, um sich vor einem Legionellenbefall zu schtzen. Bei dezentralen Lsungen wie Durchlauferhitzern oder Boilern gengen niedrigere Temperaturen: an der Kchensple etwa 45 Grad, zum Duschen ungefhr 38 Grad.

Diese Tipps und zahlreiche weitere Informationen rund um das Thema Warmwasser finden Verbraucher auf http://www.klima-sucht-schutz.de/warmwasser. Der WasserCheck ist einer von mittlerweile 23 EnergiesparChecks, die co2online auf den eigenen Webseiten sowie auf rund 1.000 Partnerportalen anbietet. Wchentlich lassen sich rund 20.000 Verbraucher zu den Themen Heizen, Strom, Konsum und Mobilitt beraten. Seit 2004 wurden ber 5 Millionen Online-Beratungen gezhlt.

ber co2online und “Klima sucht Schutz”

Die co2online gemeinntzige GmbH (www.co2online.de) setzt sich fr die Senkung des klimaschdlichen CO2-Ausstoes ein. Mit interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik untersttzt verschiedene Informationskampagnen. Die Handlungsimpulse, die die Kampagnen von co2online auslsen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei.

co2online ist Trger der vom Bundesumweltministerium gefrderten Kampagne “Klima sucht Schutz” (www.klima-sucht-schutz.de). Die Kampagne informiert Verbraucher ber Klimaschutz und Klimawandel und hilft, individuelle Einsparpotenziale in den Bereichen Heizen, Strom, Verkehr und Konsum zu erkennen und zu nutzen. Projekte wie das Klima-Orakel, das Klima-Barometer, das Online-Branchenbuch “Rat und Tat” oder der Energiesparmeister-Wettbewerb motivieren alle Altersgruppen zum Mitmachen.

Pressekontakt:

Jens Hakenes
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Wasser sparen: Neuer WasserCheck berät online – für weniger Verbrauch ohne Komfortverlust / Warmwasser zweitgrößter Energieverbraucher im…

PLATINUM OralClean+Care ist "Innovation des Jahres": Leser prämieren das Zahnpflegeprodukt mit dem "Goldenen Schau Schau" (BILD)

Bingen am Rhein (ots) – “PLATINUM OralClean+Care”, die natrliche und hochwirksame Zahnpflegeserie fr Hunde und Katzen, ist von den Lesern der Zeitschriften “Ein Herz fr Tiere”, “Geliebte Katze” und “Partner Hund” mit dem “Goldenen Schau Schau 2013″ ausgezeichnet worden. Die Pflegeserie aus dem Hause PLATINUM, das auch die gleichnamige natrliche Hundenahrungsserie produziert und vertreibt, wurde zu einem der innovativsten Produkte des Jahres gewhlt. Auf Seiten des Herstellers ist die Freude ber diese Auszeichnung riesengro: “Wir freuen uns sehr, dass die Leserinnen und Leser einiger der bekanntesten und traditionsreichsten deutschen Tiermagazine uns ausgezeichnet haben”, erklrt Doreen Jhne, Geschftsfhrerin der PLATINUM GmbH & Co. KG in Bingen am Rhein. Und sie ergnzt: “Die Auszeichnung ist ein toller Beleg fr die Wirksamkeit von ‘OralClean+Care’.”

“OralClean+Care” bekmpft nicht nur auf natrliche Weise – auf der Basis von Citruskernextrakten und Kruterlen – die Ursachen von Zahnstein, sondern entfernt diesen auch besonders schonend und ohne Nebenwirkungen. Damit stellt das Zahnpflegeprodukt, das gleichermaen fr Hunde und Katzen geeignet ist, die natrliche Alternative zu einem mechanischen Eingriff dar. “Wenn ein Tierarzt Zahnstein bei einem Vierbeiner entfernen mchte, muss er diesem dafr eine Narkose verabreichen. Dies ist insbesondere bei lteren und kranken Tieren mit Risiken verbunden”, erlutert Doreen Jhne.

“PLATINUM OralClean+Care” ist als “Classic Gel” und “Wild Salmon Gel” oder als “Classic Spray” sowie zustzlich in einer hher konzentrierten Variante (“OralClean+Care Forte”) erhltlich und von jedem Tierbesitzer zu Hause anwendbar. Die natrliche Zusammensetzung aus rein pflanzlichen Ingredienzien sorgt dafr, dass der Zahnstein, der nicht nur zu schmerzhaften Zahnfleischentzndungen und zu Zahnverlust, sondern im schlimmsten Fall auch zur Schdigung der inneren Organe fhren kann, nach wenigen Wochen konsequenter Anwendung deutlich zurckgeht und sogar komplett verschwindet. “Dass ‘OralClean+Care’ nicht nur von Tierrzten, sondern auch von unseren Kunden sowie jetzt auch von den Leserinnen und Lesern von ‘Ein Herz fr Tiere’, ‘Geliebte Katze’ und ‘Partner Hund’ geschtzt wird, ist Ansporn fr uns, auch weiterhin nur solche Produkte zu entwickeln, die die Natur der Tiere achten und die artgerechte Ernhrung sowie die natrliche Gesundhaltung unserer Vierbeiner in den Mittelpunkt stellen”, so Doreen Jhne abschlieend. Der “Goldene Schau Schau 2013″ wurde im Rahmen einer Festveranstaltung am 17. Mai 2013 in Mnchen verliehen.

Weitere Informationen ber “PLATINUM OralClean+Care” sowie ber die gesamte PLATINUM-Produktpalette sind online unter www.platinum.com zu finden – dort kann das Zahnpflegeprodukt fr Hunde und Katzen auch direkt bestellt werden.

ber die PLATINUM GmbH & Co. KG: Das mittelstndische Unternehmen mit Sitz in Bingen am Rhein wurde im Jahr 2004 gegrndet. Die Leitphilosophie von PLATINUM lautet: den Tieren genau die Nahrung und Pflege zu bieten, die ihrer Natur entspricht. So vertreibt PLATINUM unter der gleichnamigen Marke eine Auswahl an natrlichen Produkten: Neben der hochwertigen Trockennahrung fr erwachsene Hunde und fr Welpen (PLATINUM ADULT bzw. PLATINUM PUPPY) sind auch die Hunde-Nassvollnahrung PLATINUM MENU sowie eine natrliche Zahnpflegeserie fr Hunde und Katzen (PLATINUM ORAL CLEAN+CARE) erhltlich. Der Anspruch von PLATINUM ist es, mit seinen Produkten dem Verbraucher stets das beste, weil artgerechteste Produkt im jeweiligen Marktsegment zu bieten. Der Hersteller legt auerdem grten Wert auf die kompetente Beratung seiner Kunden sowie auf die glasklare Transparenz bei Inhaltsstoffen und Zusammensetzung seiner Tiernahrungs- und Tierpflege-Produkte, die im Direktvertrieb erhltlich sind. Weitere Informationen sind online unter www.platinum.com zu finden.

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PLATINUM OralClean+Care ist "Innovation des Jahres": Leser prämieren das Zahnpflegeprodukt mit dem "Goldenen Schau Schau" (BILD)

Blue Prism von Gartner als "Cool Vendor 2013" benannt

London (ots/PRNewswire) – Blue Prism, Pionier der Roboter-Automatisierungssoftware, wurde im Gartner-Bericht 2013* als “Cool Vendor” (cooler Anbieter) fr “Business Process Services” ( Geschftsprozess-Dienstleistungen) ernannt. Dieser einflussreiche Bericht identifiziert Blue Prism als ein innovatives, einflussreiches, wirkungsvolles und faszinierendes Unternehmen.

Alastair Bathgate, CEO von Blue Prism sagte dazu: “Wir sind erfreut, dass Gartner Blue Prism als “cool” ansieht. Wir sind der berzeugung, dass diese Bezeichnung die Bedeutung von Geschftsprozessautomatisierungen besttigt. Diese Innovation steckt hinter unserer Technologie und stellt einen nachhaltigen Mehrwert fr den Geschftsbetrieb dar. Daraus resultiert eine hohe, weltweite Nachfrage nach unserer Technologie, was wiederum unser rapides, weltweites Wachstum antreibt.”

Die Roboter-Automatisierungssoftware von Blue Prism ermglicht einen schnellen und kosteneffektiven Geschftsbetrieb und Auslagerungen ganzer Geschftsprozesse (BPOs) ohne komplexe Softwareentwicklung. Geschftsprozesse knnen sicher drei- bis fnfmal schneller automatisiert werden als traditionelle Anstze. Die Technologie von Blue Prism bietet ausserdem die notwendige Untersttzung und Steuerung ohne die Notwendigkeit fr IT-Entwicklungsressourcen.

Die Verwendung der Roboter-Automatisierungstechnologie von Blue Prism sorgt fr Einsparungen in den Bereichen IT-Integration und Anwendungsentwicklung in Unternehmen wie The Co-operative Banking Group, Shop Direct, RWE npower, Fidelity Investments und dem britischen Gesundheitsdienst NHS. Die Technologie verbessert die Geschftsprozesseffizienz und sorgt dafr, dass IT-Teams sich auf andere wichtige, unternehmerische Herausforderungen konzentrieren knnen. Die Technologie bietet Unternehmen ausserdem eine hocheffiziente und kosteneffektive Alternative zum Offshoring, Nearshoring und Auslagern.

Weitere Informationen zum Bericht “Cool Vendor in Business Process Service” der Gartner, Inc. (April 2013) finden Sie unter http://www.gartner.com/reprints/blueprism?id=1-1FKOC6H&ct=130510&st=sg

Haftungsausschluss: Gartner gibt keine Empfehlung ab fr bestimmte Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen, die in den Forschungspublikationen des Unternehmens beschrieben werden, und auch nicht dahingehend, nur die Anbieter mit den hchsten Ratings zu whlen. Forschungspublikationen von Gartner beinhalten die Meinungen der Forschungsorganisation von Gartner und sollten nicht als Darstellung von Tatsachen angesehen werden. Gartner bernimmt keine Haftung fr ausdrckliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewhrleistungen mit Bezug auf diese Forschungsarbeit, einschliesslich aller Gewhrleistungen der Marktfhigkeit oder der Eignung fr einen bestimmten Zweck.

ber Blue Prism

Blue Prism wurde 2001 gegrndet und unterhlt Niederlassungen in London, Manchester und Miami. Das Unternehmen bietet eine einzigartige Roboter-Automatisierungssoftware fr Organisationen weltweit an und operiert aktuell in den Bereichen BPO, Regierungen, Verwaltungen, Finanzdienstleistungen, Energie, Telekommunikation und Gesundheitswesen.

http://www.blueprism.com

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Nick Hall
Pressearbeit
E-Mail: nick@hallcommunications.co.uk
Pat Geary
Blue Prism
Tel.: +44-(0)870-879-3000
 
 

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Blue Prism von Gartner als "Cool Vendor 2013" benannt

Gisdol vorsichtig: "Wir brauchen noch den zweiten und dritten Schritt"

Unterfhring (ots) – Die wichtigsten Stimmen zu den Begegnungen des 34. Spieltages der Fuball-Bundesliga bei Sky.

Sky Experte Franz Beckenbauer…

…ber Schalkes Sieg im Finale um Platz vier: “Schalke gehrt als Traditionsklub in die Champions League. Jetzt drcken wir die Daumen, dass es funktioniert mit der Champions League. Dann haben wir vier Mannschaften in der Champions League, das wird langsam dem Stellenwert der Bundesliga gerechter.” …ber den Augsburgs erfolgreichen Kampf gegen Abstieg: “Nicht nur der Trainer und die Mannschaft, sondern die Stadt war wieder einem Herzinfarkt nahe, wenn man bis zum letzten Augenblick fast Roulette spielt. ” …ber den Europa-League-Qualifikation von Frankfurt: “Veh hat das Potential der Mannschaft erkannt. Er hat es geschafft, aus dem Aufsteiger eine Spitzenmannschaft zu formen.” ….ber das angebliche Interesse von Real Madrid an Jupp Heynckes: “Ich wrde es ihm nicht raten. Er ist ber 60 Jahre, irgendwann reicht’s. Ich wrde ihm die beratende Funktion oder den Posten eines Sportdirektors raten, das ist nicht so aufreibend. Christian Streich (Trainer SC Freiburg) ber die Defensivtaktik des Gegners. “Schalke hat sich mit zehn Mann in die eigene Hlfte gestellt. Wir sind sehr stolz darauf, dass sie das gemacht haben. Wir haben die bespielt und bespielt. Das ist normalerweise ein Witz, dass wir die so bespielen.”

Jens Keller (Trainer FC Schalke 04) ber die Champions-League-Qualifikation durch den 2:1-Sieg: “Es war eine wahnsinnige Anspannung. Heute war Dramatik, Spannung pur. Ich bin ziemlich kaputt, aber super glcklich, dass wir es gepackt haben. Wenn man so viel Feuer kriegt als junger Trainer, ist es nicht immer ganz einfach. Aber ich glaube, ich habe es ganz ordentlich gemacht.”

Norbert Meier (Trainer Fortuna Dsseldorf) ber den Abstieg: “Ein bitterer Moment, es fhlt sich nicht gut an. Das sind Momente, die man zuerst verarbeiten muss. Aber es besteht fr mich kein Grund, davonzulaufen.”

Jens Langeneke (Fortuna Dsseldorf) ber die Gang in die zweite Liga: “Es ist wie Leere, es fhlt sich total beschissen an. Wenn man die Tore nicht macht, und das zwlfte Spiel in Folge nicht gewinnt, braucht man sich nicht wundern, dass Hoffenheim beim Champions-League-Finalisten gewinnt.

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg) ber den Klassenerhalt: “Ein sensationelles Finale. Dass wir es so erfolgreich gestalten konnte, war natrlich in Traum. Wir haben immer zusammengehalten, haben kontinuierlich gearbeitet und uns kontinuierlich gesteigert. In der Vorrunde war es extrem schwierig, es haben die Kleinigkeiten gefehlt. Wir haben die Situation an Weihnachten analysiert und hart gearbeitet. Wir hatten neun Punkte an Weihnachten, es ist noch nie eine Mannschaft mit so einer Punktzahl in der Liga geblieben. Darauf knnen wir stolz sein.”

Markus Gisdol (Trainer TSG 1899 Hoffenheim) nach dem Sieg in Dortmund: “Wir haben noch nicht viel erreicht. Wir haben den ersten Schritt gemacht, aber wir brauchen noch zwei oder drei Schritte.”

Andreas Beck (TSG 1899 Hoffenheim) ber das Erreichen des Relegationsplatzes: “Die Saison ist so chaotisch wie dieses Spiel heute, aber trotzdem berwiegen gerade die positiven Emotionen. Es ist eine unfassbare Chance in diesem unbeschreiblichen Jahr, in dem so viel gegen uns lief, in der Liga zu bleiben.”

Matthias Sammer (Sportvorstand FC Bayern) ber Holger Badstubers Kreuzbandriss im Aufbautraining; “Natrlich geben wir ihm alle Zeit der Welt, gesund zu werden. Es ist eine blde Geschichte, aber er kommt zurck und ich glaube, strker denn je, vor allem auch mental.”

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern) ber sein letztes Bundesligaspiel: “Ich war relativ locker, aber wir waren in den ersten zehn Minuten noch bei der Meisterschaftsfeier. Ich musste in der Halbzeitpause noch was hinsichtlich der Spielorganisation und Umkehrspiel den Spielern mitteilen, dass das besser werden muss. Aber ich habe schon gemerkt, dass die Spieler unbedingt gewinnen wollen, auch fr Dante und auch fr mich. Ich habe die Mannschaft heute Abend zum Sauerbratenessen eingeladen, dann werden wir sicher noch ein Bierchen trinken.”

Rudi Vller (Sportdirektor Bayer Leverkusen) ber einen mglichen Abgang von Andre Schrrle: “Wir mssen den Ball ein bisschen flach halten. Wir haben versprochen, wenn wir eine vernnftige Alternative finden, die auch bezahlbar ist, bei uns reinpasst, dann knnen wir ber einen Abgang von Andre sprechen.”

Stefan Kieling (Bayer Leverkusen) ber den Gewinn der Torjgerkanone: “Ich bin so happy, dass das geklappt hat. Der ganze Dank geht an die ganze Mannschaft. Es war eine groartige Saison fr uns.”

Pressekontakt:

Dirk Grosse
Head of Sports Communications
Tel.: 089 9958-6338
Fax: 089 9958-96338
E-Mail: dirk.grosse@sky.de 

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Gisdol vorsichtig: "Wir brauchen noch den zweiten und dritten Schritt"

Gene als Risiko – Brustkrebs-Angst: Wann eine Amputation sinnvoll ist

Nur fünf bis zehn Prozent aller Brustkrebspatientinnen tragen wie Angelina Jolie das Risikogen – doch in diesen Fällen hält Krebsexperte Michael Untch die vorsorgliche Amputation der Brüste für richtig.

Michael Untch, Chefarzt am Helios-Klinikum Berlin-Buch, begrüßt die Entscheidung der Schauspielerin Angelina Jolie, sich beide Brüste amputieren zu lassen. „Es ist die beste Voraussetzung dafür, gesund zu bleiben“, sagte Untch dem Nachrichtenmagazin FOCUS.

Das Abnehmen der Brüste sei nur der erste Schritt

Denn Frauen, die das BRCA1- oder BRCA2-Brustkrebsgen tragen, rieten Ärzte dazu, sich ab dem 40. Lebensjahr auch die Eierstöcke entfernen zu lassen, „denn die Krebsrisiken von Brust- und Eierstockkrebs hängen zusammen“, so der Arzt. Dieser Eingriff stünde Angelina Jolie möglicherweise noch bevor.

Im neuen FOCUS befasst sich die Redaktion in mehreren Beiträgen mit dem Thema Brustkrebs, der häufigsten Krebsart bei Frauen in Industriestaaten. In einem Interview berichtet der Krebsforscher Michael Untch von seinen Erfahrungen aus 20 Jahren Behandlungspraxis. In weiteren Berichten werden Alternativen zur Amputation aufgezeigt, die für viele Betroffene geeigneter sind, Möglichkeiten der modernen Bestrahlungstherapie erklärt und spezialisierte Kliniken in ganz Deutschland vorgestellt.

„Vermutlich werden viele Frauen, die gar nicht wussten, dass sie ein erhöhtes Risiko haben, sich nun damit auseinandersetzen“, sagt der Gynäkologe. Er hoffe darauf, dass sich nun auch Frauen beraten lassen, die sonst nie erreicht würden. Trägerinnen von Brustkrebsgenen machen nur fünf bis zehn Prozent aller von Brustkrebs betroffenen Patientinnen aus.

Insgesamt liegt die Zahl in Deutschland bei 4000 Frauen im Jahr

Sie entwickeln eine besonders aggressive Form des Tumors, der auch auf Therapien nicht gut reagiert. Insofern „gibt es dazu keine gute Alternative“, so Untch gegenüber FOCUS. „Wenn jemand ein 50 bis 60 Prozent höheres Risiko hat, eine schwere bis tödliche Erkrankung zu bekommen, ist die vorsorgliche Operation eine logische Konsequenz.“

Frauen mit Kinderwunsch rät Untch, sich zunächst nicht operieren zu lassen, sondern den Kinderwunsch zu erfüllen und das Kind zu stillen. Danach könne der Eingriff nachgeholt werden.

Das ganze Interview mit Michael Untch lesen Sie im neuen FOCUS ab Seite 97.

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