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Erzeugerpreise Mai 2013: + 0,2 % gegenüber Mai 2012

Wiesbaden (ots) – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Mai 2013 um 0,2 % hher als im Mai 2012. Der schwache Anstieg resultiert aus Preisrckgngen bei den Vorleistungsgtern und bei Energie, whrend die Preise fr Verbrauchs- und Gebrauchsgter angestiegen sind. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise gegenber dem Vormonat April 2013 um 0,3 %.

Verbrauchsgter waren im Mai 2013 um 2,1 % teurer als im Mai 2012, gegenber April 2013 stiegen die Preise um 0,2 %. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 3,6 % mehr (+ 0,3 % gegenber April 2013). Butter war mit + 39,6 % deutlich teurer als im Vorjahr. Allein gegenber April 2013 stieg der Preis um 10,0 %. Fr Milch mussten 13,4 % mehr bezahlt werden als ein Jahr zuvor (+ 3,4 % gegenber April 2013). Die Preise fr frisches Brot und Brtchen lagen um 3,5 % hher. Fleisch (ohne Geflgel) kostete 1,3 % mehr als im Mai 2012 (- 2,5 % gegenber April 2013). Die Preise fr Kaffee fielen dagegen seit Mai 2012 um 2,3 % (- 0,3 % gegenber April 2013).

Gebrauchsgter waren im Mai 2013 um 1,0 % teurer als im Mai 2012, Investitionsgter um 0,8 % (jeweils + 0,1 % gegenber April 2013).

Energie war im Mai 2013 um 0,5 % billiger als im Mai 2012, gegenber dem Vormonat April 2013 fielen die Energiepreise um 0,7 %. Bei den einzelnen Energietrgern war die Preisentwicklung unterschiedlich: Minerallerzeugnisse waren 6,2 % gnstiger als im Mai 2012, Erdgas war hingegen 1,2 % teurer. Ohne Bercksichtigung von Energie erhhten sich die Erzeugerpreise im Mai 2013 gegenber Mai 2012 um 0,4 %. Gegenber April 2013 sank der Erzeugerpreisindex ohne Energie leicht um 0,1 %.

Vorleistungsgter (Gter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) waren im Mai 2013 um 0,9 % billiger als im Mai 2012. Gegenber dem Vormonat April sanken die Preise um 0,2 %. Metalle kosteten 5,1 % weniger als im Mai 2012 (- 0,5 % gegenber April 2013). Walzstahl war sogar um 6,4 % billiger als ein Jahr zuvor, Betonstahl um 8,3 %. Futtermittel fr Nutztiere (+ 12,3 %) und Getreidemehl (+ 8,1 %) waren hingegen deutlich teurer als im Mai 2012.

Detaillierte Informationen zur Statistik der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte bietet die Fachserie 17, Reihe 2, die unter www.destatis.de > Publikationen > Thematische Verffentlichungen > Preise > Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte erhltlich ist. Basisdaten und lange Zeitreihen sind ber die Tabelle Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (61241-0004) in der Datenbank GENESIS-Online abrufbar.

Die vollstndige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabellen sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Ausknfte gibt:

Gerda Gladis-Drr, Telefon: (0611) 75-2750, www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rckfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de 

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Erzeugerpreise Mai 2013: + 0,2 % gegenüber Mai 2012

BILLY hilft: Wochenumsatz geht an Hochwasser-Opfer

BILLY hilft: Wochenumsatz geht an Hochwasser-Opfer

Hofheim-Wallau (ots) – IKEA mchte angesichts der akuten Notlage, in die viele Menschen wegen des Hochwassers in Sd- und Ostdeutschland geraten sind, einen Beitrag zur schnellen Hilfe leisten. So wird IKEA Deutschland den Wochenumsatz des BILLY Regalklassikers (80 cm mal 202 cm) an Flutopfer spenden. Konkret wird das Geld den IKEA Einrichtungshusern in Regensburg, Mnchen-Brunnthal, Dresden und Chemnitz zur Verfgung gestellt, die wiederum in enger Kooperation mit den betroffenen Stdten und Gemeinden IKEA Einkaufsgutscheine an Bedrftige weitergeben. Die Spendenaktion startet diesen Samstag und wird bis Freitag, 14. Juni laufen. Betroffene nehmen bitte direkt Kontakt mit den entsprechenden Stdten und Gemeinden auf.

Ansprechpartner fr die Presse:

Simone Settergren
Pressereferentin		
Telefon: (06122) 585 6173
E-Mail: simone.settergren@ikea.com 

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BILLY hilft: Wochenumsatz geht an Hochwasser-Opfer

Statement: Pläne der EU-Kommission zur Mehrwertsteuerreform belasten das deutsche Gesundheitssystem

Statement: Plne der EU-Kommission zur Mehrwertsteuerreform belasten das deutsche Gesundheitssystem

Berlin (ots) – Gegen die Plne der EU-Kommission, die Mehrwertsteuerstze in den Mitgliedsstaaten zu vereinheitlichen und Ermigungen abzuschaffen, spricht sich der Verwaltungsrat des Landesverbands Mitte der Betriebskrankenkassen aus:

“Die Plne der EU knnen wir auf keinen Fall mittragen. Fr unser Gesundheitssystem wre es ein enormer Sprengsatz und kme die Brgerinnen und Brger teuer zu stehen, falls auf jede rztliche Behandlung oder jeden Krankenhausaufenthalt pltzlich Steuern zu entrichten wren. Allein fr die 26 Betriebskrankenkassen mit ihren rund 3,8 Millionen Versicherten in den neun Bundeslndern unseres Verbandes wrden Mehrkosten von schtzungsweise ber 860 Millionen Euro zu Buche schlagen. Fr die gesamte Gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland wren es ber 20 Milliarden Euro. Das htte zur Folge, dass die Beitrge um rund 2,4 Prozentpunkte steigen mssten. In Deutschland gilt Gesundheit als existenzielles Gut. Deswegen ist auf die Heilbehandlung beim Arzt oder die Versorgung im Krankenhaus bisher keine Mehrwertsteuer zu entrichten. Dabei sollte es bleiben.”

Ihr Ansprechpartner:

Gerald Mller
Telefon (030) 38 39 07 - 34, Telefax (030) 38 39 07 - 01, 
gerald.mueller@bkkmitte.de 

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Statement: Pläne der EU-Kommission zur Mehrwertsteuerreform belasten das deutsche Gesundheitssystem

FOCUS-Interview mit Brigitte Zypries – "Es genügt nicht, seinen Facebook-Account zu löschen"

Brigitte Zypries ist Peer Steinbrücks Frau für den Verbraucherschutz. Im FOCUS-Interview erklärt die Ex-Ministerin, welche Unternehmen mehr für ihre Kunden tun müssen und warum Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner versagt hat.

FOCUS:

Frau Zypries, wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf für die Verbraucherschutzpolitik?

Brigitte Zypries: Der größte Handlungsbedarf besteht da, wo die Schäden für die Verbraucherinnen und Verbraucher besonders hoch sein können: Gesundheitsmarkt, Finanzmarkt, digitale Welt. Ich will, dass für den Umgang mit Finanzprodukten und beim Abschluss von Geschäften der gesunde Menschenverstand ausreicht, um bewusste Entscheidungen treffen zu können.

FOCUS: Was fordern Sie konkret?

Zypries: Ganz konkret gibt es zwei Forderungen: Wir wollen eine Gebühr für das Abheben von Bargeld an „fremden“ Bankautomaten von maximal zwei Euro. Und wir fordern eine gesetzliche Deckelung des Dispo-Zinssatzes bei höchstens acht Prozent über dem Basiszins.

FOCUS: Tut die Wirtschaft genug für den Schutz von Verbrauchern und Kunden?

Zypries: Sie könnte wenigstens an vielen Stellen noch mehr tun, um Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen und ihre Kunden gut zu informieren. Das betrifft zum Beispiel verständliche und übersichtliche Finanzprodukte, Handy-Tarifverträge und korrekte Angaben zu Preis und Packungsgröße beispielsweise bei Shampoo – gleicher Preis, aber kleinere Packung, was nicht auf den ersten Blick zu erkennen ist.

FOCUS: Die SPD setzt auf ein Modell von Marktwächtern. Was steckt dahinter?

Zypries: Mit den Marktwächtern wollen wir vor allem die Verbraucherzentralen stärken und besser ausstatten, und zwar nicht nur finanziell. Verbraucherzentralen in Deutschland sind oft erste Ansprechpartner zum Beispiel bei Fragen zu Finanzprodukten. Sie wissen, wo Verbrauchern der Schuh drückt. Ihr Wissen über Missstände am Markt sollen sie sammeln und den Aufsichtsbehörden zur Verfügung stellen. Damit zum Beispiel die Bundesnetzagentur eingreifen kann, wenn Energieversorger Abschläge nicht zurückzahlen. Und die Verbraucherzentralen sollen noch mehr als bisher den Markt beobachten und Testkunden losschicken. Wir wollen Marktwächter in den Bereichen Finanzen, Gesundheit, digitale Welt, Energie und bei den Lebensmitteln.

FOCUS: Das wird Geld kosten. Woher sollen die Mittel dafür stammen?

Zypries:
Unser Vorschlag ist, dass 20 Prozent der Bußgelder des Bundeskartellamtes in die Stiftung Verbraucherschutz fließen. Das wären schätzungsweise rund 50 Millionen Euro pro Jahr.

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FOCUS-Interview mit Brigitte Zypries – "Es genügt nicht, seinen Facebook-Account zu löschen"

Ärztetag fordert GOÄ-Novelle ohne weitere Verzögerungen

rztetag fordert GO-Novelle ohne weitere Verzgerungen

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Berlin (ots) – Hannover, 29.05.2013 – Der 116. Deutsche rztetag hat die Politik aufgefordert, die Gebhrenordnung fr rzte (GO) auf Grundlage der von der rzteschaft geleisteten Vorarbeiten ohne weitere zeitliche Verzgerung umzusetzen. “Als bergangslsung muss ein Inflationsausgleich geschaffen werden”, forderte das rzteparlament. Seit 1996 betrage die Inflation in Deutschland 30,4 Prozent – der Punktwert in der GO sei hingegen gleich geblieben. “Der GO-Punktwert muss umgehend unter Bercksichtigung des Inflationsausgleichs angehoben werden”, so der rztetag.

Das rzteparlament wies darauf hin, dass die GO ein Wesensmerkmal des freien Arzt-Berufes sei. Mit ihr wrden Hchststze festgelegt, um Patienten vor finanzieller berforderung zu schtzen, wie auch Mindeststze, um die notwendigen Voraussetzungen einer qualittsgesicherten Patientenversorgung zu gewhrleisten. “Die GO aber droht im zunehmenden Leistungswettbewerb ihre doppelte Schutzfunktion zu verlieren”, heit es in einer Entschlieung des rztetages.

Pressekontakt:

Pressestelle der deutschen rzteschaft
Herbert-Lewin-Platz 1
10623 Berlin

Ansprechpartner:
Alexander Dckers
Samir Rabbata
Tel. (030) 40 04 56-700
Fax (030) 40 04 56-707
www.bundesaerztekammer.de
presse@baek.de 

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Ärztetag fordert GOÄ-Novelle ohne weitere Verzögerungen

Unabhängig und erfolgreich seit 90 Jahren / Die Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft erzielte auch in 2012 ein gutes Ergebnis

Hammelburg (ots) – Ergebnis und Bilanzzahlen 2012:

Die Bank lag im Berichtsjahr 2012 mit einem Jahresberschuss von 4,3 Mio. EUR um 0,1 Mio. EUR ber dem Ergebnis des Vorjahres. Der Zinsberschuss war mit erreichten 17,8 Mio. EUR auch aufgrund der lang anhaltenden Niedrigzinsphase mit allgemein verringerten Margen um 2,3 Mio. EUR gegenber dem Vorjahr rcklufig. Hingegen konnte der Provisionsberschuss, insbesondere durch die Zunahme der Ertrge im Wertpapier- und Depotgeschft, gesteigert werden. Er lag mit 12,2 Mio. EUR um 0,4 Mio. EUR ber dem Vorjahreswert. Bei dem Vermittlungsgeschft von Lebens- und Sachversicherungen setzte sich die positive Entwicklung fort.

Der Nettoertrag des Handelsbestands aus kundenbezogenen Auftrgen im Rentenhandel konnte mit 4,8 Mio. EUR um 1,1 Mio. EUR gegenber dem Vorjahr weiter deutlich gesteigert werden.

Die Bilanzsumme blieb mit 1,1 Mrd. EUR (Vorjahr 1,2 Mrd. EUR) weitgehend konstant. Nach Feststellung des Jahresabschlusses per 31. Dezember 2012 belaufen sich die Eigenmittel auf 85,8 Mio. EUR (Vorjahr 82,7 Mio. EUR), die Gesamtkennziffer auf 15,5 % (Vorjahr 14,8 %) und die Kernkapitalquote auf 11,2 % (Vorjahr 9,5 %).

Entwicklung des Personalbereiches:

Im abgelaufenen Geschftsjahr 2012 erhhte sich die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt gegenber dem Vorjahr von 230 auf 234. Insbesondere wurden hier zustzliche Ausbildungspltze geschaffen. Bei der Neubesetzung von Arbeitspltzen setzt das Bankhaus verstrkt auf eigenen Nachwuchs. Aktuell bereiten sich auch fnfzehn Mitarbeiter auf die Prfung zum weiterfhrenden Abschluss als Bankfachwirt bzw. Bankbetriebswirt vor. In der gesamten Unternehmensgruppe werden rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschftigt.

Entwicklung der Geschftsbereiche:

Die im Jahre 1923 gegrndete Bank feiert im Jahr 2013 ihr 90-jhriges Bestehen, sie unterhlt 14 Filialen und drei Geschftsstellen in Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thringen. Neben der Ausrichtung als Regionalbank in den Filialgebieten, ist das Haus auch ein geschtztes Handelsinstitut fr verzinsliche Wertpapiere im Euroraum. Im Vermgensanlagegeschft konnte sich die Bank Schilling bei dem Vermgensverwaltertest des Elite Reports (Handelsblatt) sehr gut platzieren und wurde im November 2012 zum sechsten Mal in Folge in die Elite der Vermgensverwalter aufgenommen. Wie in den beiden Vorjahren erhielt die Bank das Prdikat “magna cum laude”.

Die Tochtergesellschaften Dr. Schmitt Leasing GmbH (DSL), Dr. Schmitt GmbH Wrzburg – Versicherungsmakler (DSV) sowie Dr. Schmitt Immobilien GmbH (DSI) haben ebenfalls zu der weiter positiven Entwicklung beigetragen.

Ausblick 2013:

Fr das Jahr 2013 rechnet die Bank Schilling bei weitgehend gleichbleibenden Rahmenbedingungen mit einer anhaltend zufriedenstellenden Entwicklung.

Pressekontakt:

Ansprechpartner: 
Matthias Busch, Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Aloys Tilly
Mitglieder des Vorstandes
Telefon 09732 904-215 

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Unabhängig und erfolgreich seit 90 Jahren / Die Bank Schilling & Co Aktiengesellschaft erzielte auch in 2012 ein gutes Ergebnis

Modernisierte Angelaschule spart 80 Prozent Energie ein – DBU förderte Evaluierung

Modernisierte Angelaschule spart 80 Prozent Energie ein – DBU frderte Evaluierung

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Osnabrck (ots) – Schule der Zukunft: Weniger Energieverbrauch, mehr Qualitt

Gute Luft plus viel Licht gleich angenehmes Lernen. Grundlage fr diese Gleichung ist der energiesparende Klassentrakt der Angelaschule in Osnabrck. 2010 wurden 18 Klassenrume modernisiert – die anschlieende wissenschaftliche Erhebung der tatschlich eingesparten Energie und ihrer Kosten frderte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 50.000 Euro. Heute prsentierten Dipl.-Ing. Max Fette vom Bremer Energie Institut (BEI) und Schulleiter Karl Groe Kracht die Ergebnisse der Bewertung. “Wir haben mehr eingespart als erwartet. Durch die Modernisierung setzen wir 80 Prozent weniger Kohlendioxid frei und haben den gesamten Energieverbrauch um 80 Prozent verringert. Das kommt nicht nur der Umwelt, sondern auch den Schlern zugute”, so Groe Kracht. Sie profitierten von modernen Lftungsanlagen, Lichtsensoren und einer verbesserten Akustik in den Klassenrumen. Die zweijhrige Evaluierung ist vom BEI im Auftrag der Schulstiftung im Bistum Osnabrck durchgefhrt worden.

“Wie viel Energie und Kosten durch eine Modernisierung tatschlich eingespart werden, stellt sich oft erst nach ein bis zwei Jahren heraus. Deshalb ist eine wissenschaftliche Bewertung nach Abschluss der Sanierung so wichtig”, betonte DBU-Energie-Experte Dirk Schtz. In die Bewertung mit eingegangen seien aber nicht nur die wirtschaftlichen und kologischen Folgen, sondern auch das Empfinden der Schler und Lehrer. Schlielich gehe es bei der Modernisierung von Schulen auch um eine verbesserte Situation beim Lernen, die vor allem von angenehmen Temperaturen, ausreichend Licht und guter Luftqualitt abhnge.

“Fr eine gute Luftqualitt sorgen zum Beispiel drei Lftungsanlagen fr je sechs Klassenrume mit Wrmerckgewinnung. Sie entziehen der verbrauchten Luft Wrme und fhren sie der frischen Luft wieder zu. Da die Rume mit einem Kohlendioxid- und einem Raumtemperaturfhler ausgestattet sind, frdern die Anlagen, je nach Luftqualitt, mal mehr und mal weniger Luft”, so Fette. Stolften ber die Fenster sei nicht mehr ntig. Mit der neuen Innenwanddmmung, der neuen Wand-Flchenheizung und der Dreifach-Verglasung in den neuen Fenstern sei auch der Wrmeschutz erheblich verbessert worden. Eine Wrmepumpe erzeuge die Heizwrme mit hohem Wirkungsgrad. Ein Lichtsensor messe die Helligkeit im Raum und regle die Beleuchtung, abhngig vom einfallenden Tageslicht, fgte Schtz hinzu. “Die Schler und Lehrer gaben an, dass sich der Einbau von schalldmmenden Decken und Tren optimal auf die Akustik auswirkt.”

“Bisher liegen noch nicht viele Ergebnisse energiesparender Sanierungsmanahmen fr Schulgebude vor. Dabei wrden sie einen greren Anreiz schaffen, energiesparende Modernisierungen durchzufhren und einen Abgleich mit eigenen Planungen ermglichen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus dem Umbau der Angelaschule sollen deshalb anderen Schulen die Entscheidung fr vergleichbare Sanierungen erleichtern”, betonte DBU-Generalsekretr Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde.

Pressekontakt:

Ansprechpartner
Franz-Georg Elpers
- Pressesprecher -
Sina Hindersmann
Anneliese Grabara


Kontakt DBU:
An der Bornau 2
49090 Osnabrck 
Telefon:	0541|9633521
Telefax:	0541|9633198
presse@dbu.de
www.dbu.de


Ansprechpartner fr Fragen zum Projekt: 
Georg Schomaker
Schulstiftung im Bistum Osnabrck
Telefon:	 0541/318189 Telefax: 0541/318188
E-Mail: g.schomaker@
bistum-os.de


Dipl.-Ing. Max Fette
Bremer Energie Institut
Telefon: 0421/2004871
Telefax: 0421/2004877
E-Mail: Fette@bremer-energie-institut.de 

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Modernisierte Angelaschule spart 80 Prozent Energie ein – DBU förderte Evaluierung

BGA zum BIP: Schwacher Jahresauftakt kein Beinbruch

BGA zum BIP: Schwacher Jahresauftakt kein Beinbruch

Berlin (ots) – “Die moderate Wachstumsrate ist angesichts der weltwirtschaftlichen Growetterlage kein Grund zur Panik. Genauso wenig ist die Tatsache, dass wir bisher mit einem blauen Auge davongekommen sind, kein Grund sich zufrieden zurckzulehnen. Zwar erwarten wir fr die kommenden Monate eine wieder anziehende Konjunktur und rechnen fr das Gesamtjahr mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent. Zugleich schwchen immens steigende Energiepreise, angedrohte Steuererhhungen, zerbrselnde Infrastruktur, Brokratie und Staatsverschuldung die knftige Wettbewerbsposition der Unternehmen.” Dies erklrte Anton F. Brner, Prsident des Bundesverbandes Grohandel, Auenhandel, Dienstleistungen (BGA) heute in Berlin anlsslich der aktuellen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt, das im ersten Quartal um nur 0,1 Prozent gegenber den Vorquartalszahlen gestiegen ist.

“Trotz der Gewichtsverschiebung hin zu den auereuropischen Mrkten ist fr die deutsche Wirtschaft weiterhin die Lsung der Finanz- und Schuldenkrise in Europa von entscheidender Bedeutung. Wir mssen aber auch mehr tun, um die noch hohe Wettbewerbsfhigkeit unserer Volkswirtschaft zu erhalten. Dazu mssen mehr Investitionsanreize geschaffen und der schleichende Verfall der Infrastruktur gestoppt werden. Ein Steuersystem muss Anreize schaffen und darf Erfolg nicht bestrafen”, so Brner abschlieend.

13, Berlin, 15. Mai 2013

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
Andr Schwarz
Pressesprecher
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529 

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BGA zum BIP: Schwacher Jahresauftakt kein Beinbruch

Nachfrage nach Ökostrom mit Mehrwert steigt weiter

Nachfrage nach kostrom mit Mehrwert steigt weiter

Bonn (ots) – Grner Strom Label zertifiziert 2012 erstmals mehr als eine Terrawattstunde kostrom / kostromkunden lsen Millioneninvestitionen in Energieprojekte im In- und Ausland aus

Im Jahr 2012 wurde erstmals ber eine Terrawattstunde kostrom mit Grner Strom Label (GSL) an Endverbraucher geliefert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die zertifizierte Strommenge um weitere zehn Prozent auf 1.015 Gigawattstunden. Der anhaltend positive Trend lsst ein jhrliches Investitionsvolumen von ber acht Millionen Euro erwarten, da bei GSL-zertifizierten Produkten stets ein fester Betrag je Kilowattstunde in die Energiewende fliet. Innovative Manahmen wie ein Smart Grid-Projekt der Mainova, die bisher grte Solaranlage der Stadtwerke Heidelberg und ein Projekt zur Frderung von Kleinbiogasanlagen in Kenia konnten mit diesen Geldern zuletzt realisiert werden.

“Alle Verbraucher, die kostrom mit unserem Label beziehen, tragen auf besondere Art und Weise zum Gelingen der Energiewende bei, da sie zustzliche Investitionen in kologisch wertvolle Energieprojekte auslsen”, sagt die GSL-Vorsitzende Rosa Hemmers. “Mittlerweile planen die Stromanbieter, die ihren kostrom von uns zertifizieren lassen, mit ihren Frdergeldern verstrkt auch innovative Vorhaben wie Stromspeicher und intelligente Netze. Solche Projekte zeigen den Praxisnutzen von Techniken, die fr die Systemintegration erneuerbarer Energien eine wichtige Rolle spielen.”

Verbraucher knnen in ganz Deutschland GSL-zertifizierten kostrom beziehen und dabei unter verschiedenen Angeboten whlen. Im letzten Jahr wurden einige neue kostromprodukte zertifiziert, unter anderem Grnstrom GSL der Nord Stadtwerke, Naturmix Premium der Strommixer und NaturEnergie Gold von NaturEnergie.

Grner Strom Label e.V.

Das Grner Strom Label kennzeichnet kostromprodukte mit Mehrwert. Das Label wird getragen von sieben gemeinntzigen Umwelt- und Verbraucherschutzverbnden sowie Friedensorganisationen. Es ist das einzige kostromsiegel in Deutschland, das von Umweltverbnden getragen wird. Zentrales Kriterium der Zertifizierung ist, dass die Stromanbieter mit einem festen Betrag je verkaufter Kilowattstunde kostrom die Energiewende untersttzen. Bisher konnten so mehr als 900 Erneuerbare-Energien-Projekte realisiert und co-finanziert werden.

Pressekontakt:

Ansprechpartner: Daniel Craffonara, Tel. 0228 9266713, E-Mail 
d.craffonara@gruenerstromlabel.de 

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Nachfrage nach Ökostrom mit Mehrwert steigt weiter

Exportindustrie – Die Euro-Partner verdienen mit


Exportindustrie – Die Euro-Partner verdienen mit

Kln (ots) – Wenn die Exporte der deutschen Industrie florieren, profitieren davon in besonderem Mae auch die anderen Lnder der Europischen Union. Darauf verweist eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Kln (IW). Danach fhrt eine Zunahme der deutschen Warenexporte um 10 Prozent zu einer durchschnittlichen Steigerung der Vorleistungsimporte aus anderen EU-Lndern um knapp 9 Prozent. Industrielle Vorleistungsgter bilden im Handel zwischen Deutschland und den EU-Partnern mit 57 Prozent das Gros des gesamten Industriewarenhandels Zum einen braucht die deutsche Wirtschaft deshalb eine starke Industrie in der Nachbarschaft als verlssliche Zulieferbasis. Zum anderen haben die Zulieferungen fr deutsche Produkte positive Auswirkungen auf die Produktivitt der exportierenden Unternehmen. Ihre internationale Wettbewerbsfhigkeit nimmt dadurch weiter zu. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Deutschland und den anderen EU-Staaten bringen also beiden Seiten Vorteile. Dieser Zusammenhang wird hufig bersehen, wenn Deutschland fr seine Exportstrke von anderen EU-Staaten wie jngst durch Frankreich gergt wird. Der Handel mit Industriewaren zwischen Deutschland und den EU-Staaten hat sich seit Mitte der 1990er Jahre insgesamt stark ausgeweitet – und zwar um das 2,5-Fache. Besonders eng sind die Verflechtungen mit EU-Partnern zum Beispiel bei EDV-Gerten, Kraftwagen, Nachrichtentechnik und Chemieerzeugnissen.

Institut der deutschen Wirtschaft Kln (Hrsg.): Die Zukunft der Industrie in Deutschland und Europa, IW-Analysen Nr. 88, Kln 2013, 122 Seiten, 21,90 Euro Versandkostenfreie Bestellung unter: www.iwmedien.de/bookshop

Pressekontakt:

Ansprechpartner im IW: Jrgen Matthes Tel. 0221/4981 - 754 

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