Tag Archives: apotheken

Hirnschrittmacher gegen Magersucht / Der Versuch mit der tiefen Hirnstimulation hat einigen Patienten geholfen

Gesundheit,Forschung,Krankheiten,Therapie

Hirnschrittmacher gegen Magersucht
Der Versuch mit der tiefen Hirnstimulation hat einigen Patienten geholfen

Baierbrunn (ots) – Patienten mit schweren Essstrungen knnte eventuell eine sogenannte tiefe Hirnstimulation helfen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Im Rahmen einer Pilotstudie setzten kanadische Neurochirurgen magerschtigen Patienten eine Elektrode in das Gehirn ein, die dort einen bestimmten Bereich anregte. Bei drei von sechs Teilnehmern kam es nach einigen Monaten zur strksten Gewichtszunahme seit dem Beginn ihrer Krankheit.

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Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 6/2013 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Hirnschrittmacher gegen Magersucht / Der Versuch mit der tiefen Hirnstimulation hat einigen Patienten geholfen

Stress kein Krebsrisiko / Internationale Studien-Analyse findet keinen Zusammenhang von Stress und Krebs

Krebs,Gesundheit,Soziales,Forschung

Stress kein Krebsrisiko
Internationale Studien-Analyse findet keinen Zusammenhang von Stress und Krebs

Baierbrunn (ots) – Beruflicher Stress ist zwar ungesund fr Herz und Psyche, das Risiko fr Krebs scheint er aber nicht zu erhhen. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Analyse von zwlf Studien aus sechs europischen Lndern. 116 000 gesunde Probanden wurden im Durchschnitt zwlf Jahre lang beobachtet und dazu befragt, wie sehr sie unter Arbeitsbelastung und Zeitdruck litten. Fnf Prozent der Teilnehmer erkrankten in dieser Zeit an Krebs. Einen Zusammenhang mit der Stressbelastung stellten die Wissenschaftler nicht fest.

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Steinbrück will die Bürgerversicherung – Ziel ist "ein einheitlicher Wettbewerbsrahmen für gesetzlich und privat Versicherte

Medien,Gesundheit,Verbraucher,Soziales,Gesundheitsreform

Steinbrck will die Brgerversicherung – Ziel ist “ein einheitlicher Wettbewerbsrahmen fr gesetzlich und privat Versicherte

Baierbrunn (ots) – Wenn Rot-Grn im Herbst die Wahlen gewinnt, soll es ernst werden mit der grundlegenden Reform der Krankenversicherung. “Wir wollen eine Brgerversicherung mit einem einheitlichen Wettbewerbsrahmen fr gesetzlich und privat Versicherte schaffen”, bekrftigt Kanzlerkandidat Peer Steinbrck (SPD) im Interview mit der “Apotheken Umschau”. Die privaten Krankenversicherungen wrden demnach nicht abgeschafft, mssten sich aber auf grundlegend vernderte Rahmenbedingungen einstellen. “Und diese betrifft nicht die Altvertrge, damit hier niemand beunruhigt ist. Wer privat versichert ist, bekommt ein Optionsrecht.” Neben der Basisfinanzierung durch die Brgerversicherung rechnet Steinbrck mit einem “steigenden Zuschuss aus dem Bundeshaushalt”.

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Haare zählen gibt Sicherheit / Wie man testet, ob die Haare im Kamm für Haarausfall sprechen

Gesundheit,Krankheiten,Ratgeber

Haare zhlen gibt Sicherheit
Wie man testet, ob die Haare im Kamm fr Haarausfall sprechen

Baierbrunn (ots) – Wer vermutet, unter Haarausfall zu leiden, sollte zhlen, rt die “Apotheken Umschau”. Hngen fter 100 Haare oder mehr im Kamm oder landen im Waschbecken, dann ist tatschlich ein Besuch beim Hautarzt empfohlen, um die Ursache abklren zu lassen.

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Furcht vor Gesundheitsgefahren im Trinkwasser? – Umfrage: Etwa jeder Fünfte hat Angst vor Medikamentenrückständen

Umfrage,Ernhrung

Furcht vor Gesundheitsgefahren im Trinkwasser? – Umfrage: Etwa jeder Fnfte hat Angst vor Medikamentenrckstnden

Baierbrunn (ots) – Trinkwasser gilt als unser hchstes Gut und sollte eigentlich der Gesundheit nicht schaden. Doch kann man da wirklich ganz sicher sein? Immerhin zhlen laut einer reprsentativen Umfrage der “Apotheken Umschau” fr jeden Fnften (21,1 Prozent) in Deutschland – in der Altergruppe der 14- bis 19-Jhrigen sogar fr fast jeden Dritten (30,5 Prozent) – Medikamentenrckstnde im Trinkwasser zu den Umweltbelastungen, die er im Hinblick auf mgliche Gesundheitsgefahren am meisten frchtet.

Quelle: Eine reprsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau” durchgefhrt von der GfK Marktforschung Nrnberg bei 1.947 Personen ab 14 Jahren.

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Furcht vor Gesundheitsgefahren im Trinkwasser? – Umfrage: Etwa jeder Fünfte hat Angst vor Medikamentenrückständen

Überhöhte Medikamentenpreise – Apotheker geben Rabatte nicht an Kunden weiter

Das Arzneimittelspargesetz hat die Kosten im Gesundheitssystem gesenkt. Doch die einfachen Apotheken-Kunden schauen nach einem Medienbericht in die Röhre: Demnach haben die Apotheker einen Weg gefunden, ihren Kunden weiterhin höhere Preise abzuverlangen.

Sie gelten als die bestbezahlten Verkäufer der Republik: Apotheker können sich meist über ein erkleckliches Einkommen freuen. Ein Grund dafür sind die in Deutschland vergleichsweise hohen Medikamentenpreise. Die Kehrseite: Gewaltige Kosten für das Gesundheitssystem – und damit letztlich für die Versicherten.

Um die Ausgaben für Medikamente in den Griff zu bekommen, wurde 2011 das sogenannte Arzneimittelsparpaket eingeführt. Seitdem können die Pharmaunternehmen die Preise für ihre Medikamente nicht mehr einfach festsetzen, sondern müssen sie mit den Krankenkassen aushandeln – und dabei oft Rabatte gewähren.

Der Patient zahlt

Der normale Bürger hat davon aber nicht viel, wie die Frankfurter Rundschau (FR) nun berichtet. „Die maßgebliche Datenbank mit den Preisinformation der Medikamente wird nach dem Willen der Apotheker so verändert, dass generell der (höhere) Originalpreis hinterlegt wird und nicht der Rabattpreis“, berichtet das Blatt und beruft sich dabei auf ein Informationsschreiben der Apotheken-Servicegesellschaft ABDATA. Selbst wenn ein Pharmaunternehmen den Rabattpreis melde, solle die Datenbank entsprechend geändert werden. Die Folge: Die Preise in den Apotheken bleiben hoch – womöglich zu hoch.

Auswirkungen hat das vor allem bei den Zuzahlungen, die Versicherte leisten müssen. Die FR rechnet vor: Wenn bei einem 100 Euro teuren Präparat ein Rabatt von 40 Euro vereinbart werde, müsse der Versicherte sechs Euro (zehn Prozent von 60 Euro) zuzahlen. Mit der neuen, apothekerfreundlichen Regel seien es dagegen zehn Euro.

„Der Wille des Gesetzgebers wird ganz klar nicht umgesetzt. Hier werden Daten manipuliert“, zitiert das Blatt den Kassen-Spitzenverband. Demnach wollen die Kassen die Rechnungen der Apotheker nun vorerst kürzen. Patienten haben diese Möglichkeit jedoch nicht: Sie müssen die verlangten Zuzahlungen leisten.

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Überhöhte Medikamentenpreise – Apotheker geben Rabatte nicht an Kunden weiter

Kleine OP, großer Schmerz / Geben Ärzte nach kleineren Operationen zu wenig Schmerzmittel?

Gesundheit,Forschung,Krankheiten,Therapie

Kleine OP, groer Schmerz
Geben rzte nach kleineren Operationen zu wenig Schmerzmittel?

Baierbrunn (ots) – Kleinere Eingriffe sind hufig schmerzhafter als gedacht. Das zeigt eine Studie der Universitt Jena mit Daten von mehr als 50000 Patienten aus 105 deutschen Krankenhusern. Nach greren Operationen leiden die Patienten demnach vergleichsweise selten unter strkeren Schmerzen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Ganz anders bei kleineren Eingriffen. Die Ergebnisse knnten auf eine oft unzureichende Schmerzmittelgabe nach kleineren Operationen hindeuten, so die Forscher.

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Kleine OP, großer Schmerz / Geben Ärzte nach kleineren Operationen zu wenig Schmerzmittel?

Quietschgesund – woran Sie frischen Spargel erkennen (mit Geräusch) (AUDIO)


Quietschgesund – woran Sie frischen Spargel erkennen (mit Gerusch) (AUDIO)

Baierbrunn (ots) – Bis Johanni nicht vergessen: sieben Wochen Spargel essen. So heit es in einem Sprichwort und das bedeutet: ab jetzt beginnt die Spargelzeit und sie dauert traditionell bis Johanni, also bis zum 24. Juni. Wenn Sie Spargel kaufen und die Stangen aneinander reiben, dann sollten Sie dieses Gerusch hren: Gerusch Spargelquietschen (4 sec). Denn dann ist das Gemse wirklich frisch. Woran man frischen Spargel noch erkennt, das wei Hans Haltmeier, Chefredakteur der “Apotheken Umschau”:

O-Ton 14 sec.

“Auer dem Quietschen kann man natrlich nach dem Aussehen gehen. Frischer Spargel glnzt und die Kpfe sind fest verschlossen. Die Schnittstellen sollten sauber und feucht sein. Wenn die Stangen rissig sind oder sich biegen lassen, dann ist er nicht mehr frisch.”

Spargel ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund:

O-Ton 14 sec.

“Man sieht es ihm vielleicht nicht an, aber im Spargel stecken sehr viele Vitamine und auch andere wichtige Nhrstoffe. Mit einer Portion Spargel deckt man zum Beispiel zwei Drittel des Tagesbedarfs an Betacarotin, Vitamin E und Eisen ab.”

Ein weiterer Vorteil von Spargel: das Gemse eignet sich vorzglich zum Abnehmen:

O-Ton 19 sec.

“Ja, das kann man so sagen. 100 Gramm Spargel enthalten ja nur ungefhr 20 Kilokalorien, und zwar unabhngig davon, ob es der weie oder der grne ist. Man kann also mit gutem Gewissen auch eine groe Portion essen, wenn man auf Sauce Hollandaise oder Buttersauce verzichtet, da stecken natrlich sehr viele Kalorien drin.”

Fettarme und trotzdem leckere Saucen lassen sich zum Beispiel aus fettarmem Joghurt zaubern, schreibt die “Apotheken Umschau”. Oder man bereitet Spargel einmal ganz anders zu – zum Beispiel als Spargel-Rhabarber-Kompott oder als leckeren Salat mit Brlauch-Pesto.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

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Geliebte fremde Genüsse / Die Deutschen schätzen im internationalen Vergleich fremde Kochkunst besonders

Gesundheit,Verbraucher,Soziales,Psychologie,Ernhrung

Geliebte fremde Gensse
Die Deutschen schtzen im internationalen Vergleich fremde Kochkunst besonders

Baierbrunn (ots) – Ob italienisch, spanisch, thailndisch oder indisch: 60 Prozent der Deutschen schtzen die internationale Kche. Mit ihrer Lust auf Gerichte aus anderen Lndern liegen sie damit im weltweiten Vergleich ber dem Durchschnitt von 45 Prozent, berichtet die “Apotheken Umschau”. Nur Englnder und Australier lassen sich mit 70 beziehungsweise 61 Prozent noch lieber Gerichte aus der internationalen Kche schmecken, ging aus einer ipsos-Umfrage in 26 Nationen hervor. berall stieg mit wachsender Bildung das Interesse an Gerichten und Nahrungsmitteln aus anderen Regionen und Kulturen.

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Was nicht sein kann, …

Was nicht sein kann, …

Berlin (ots) – Die Ausfhrungen des Verbands der Ersatzkassen e.V. (VdEK) auf seinem Zukunftsforum machen deutlich, dass ein Schwarz-Wei Denken der Krankenkassen bei der Frage nach Innovationen im Arzneimittelbereich gefhrlich ist. Die Kassenlogik, spare wo es geht, ohne Rcksicht auf Forschung, Entwicklung, Produktion in Europa, verlssliche Lieferketten, Standorte und Arbeitspltze kann nicht gleichzeitig mit der Erwartung und Forderungen nach immer mehr Forschungsleistungen der pharmazeutischen Industrie verbunden werden. Insbesondere die angesprochene Antibiotikaforschung macht dies sehr deutlich. “Antibiotika sind im Erstattungsniveau so weit im Keller, dass die Wirkstoffe weit berwiegend aus Asien, v.a. China, importiert werden mssen. Die derzeitige Logik, das Erstattungsniveau an einer mglichst preiswerten Vergleichstherapie auszurichten, macht eine Refinanzierung der Forschungs- und Entwicklungsaufwnde gerade bei Antibiotika besonders schwierig. Dieses Beispiel zeigt: Die Kassen knnen nicht einerseits Forschung und Entwicklung die wirtschaftliche Grundlage entziehen und dann andererseits der pharmazeutischen Industrie mangelnde Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen vorwerfen. Die Rabattmentalitt der Kassen verliert die Versorgung aus dem Blick.” erklrte Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschftsfhrer des BPI.

Behauptungen des VdEK, dass im Arzneimittelbereich in den vergangenen zehn Jahren weniger als die Hlfte der neu auf den Markt gekommenen Arzneimittel-Wirkstoffe als innovativ eingestuft worden seien, sind offensichtlich falsch. Alleine die Ergebnisse in der frhen Nutzenbewertung machen deutlich, dass in mehr als 60 Prozent der Einzelbewertungen ein Zusatznutzen zuerkannt wurde; Und das von einem Krankenkassen dominierten Gremium. Wer sich zum Beispiel die Entwicklung der Therapie in Bereichen wie HIV/AIDS anschaut und den pharmazeutischen Fortschritt hier verneint, zeigt ein Handeln nach dem Motto “Was nicht sein kann, das nicht sein darf”. Auch die Kritik hinsichtlich der personalisierten Medizin geht ins Leere. “Gerade die sog. “personalisierte Medizin” ermglicht eine bessere Anpassung der Therapie an den individuellen Patienten und dessen Interessen, sie schafft so patientenindividuellen Nutzen. Und sie kann Fehlbehandlungen vermeiden. Das spart auch Kosten fr die Krankenkassen. Wer diese einfachen Lsungen des VdEK hrt, muss den Eindruck bekommen, dass die Krankenkassen Herausforderungen und Chancen der pharmazeutischen Forschung nicht verstehen. Wir sind gerne zum Dialog mit den Krankenkassen bereit. Denn die Verbesserung der Rahmenbedingungen fr Forschung und Entwicklung an bewhrten und neuen Wirkstoffen tut dringend not – nicht nur bei Antibiotika”, so Gerbsch.

Pressekontakt:

Joachim Odenbach, Tel. 030/27909-131, jodenbach@bpi.de 

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