Tag Archives: atomanlagen

Westfalen-Blatt: das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Atommüllendlager

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Bielefeld (ots) – Fast 35 Jahre galt Gorleben als einzig mglicher Standort, der als Atommllendlager infrage kommt. Knftig nicht mehr. Das ist die Nachricht, die Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) nach einem Spitzentreffen mit seinen Lnderkollegen verknden konnte. Die Suche kann von vorn beginnen. Nach jahrelangem Streit, nach unzhligen von Gewalt geprgten Castortransporten und einigen Milliarden Euro, die bislang fr die Erkundung in Gorleben ausgegeben wurden, besteht die Chance eines Neuanfangs. Dazu muss die Einsicht der Atomkraftgegner gehren, dass der Atommll, der hier angefallen ist, auch hier entsorgt werden muss. Niemandem ist damit geholfen, die sofortige Schlieung aller Atomanlagen zu fordern. Erstens geht das wegen einer sicheren Energieversorgung nicht und zweitens ist ein Endlager noch nicht gefunden. Schlimm genug, dass noch 20 Jahren vergehen sollen, bis eine Lsung gefunden wird. Aber jetzt haben auch die Bundeslnder, die Atomkraft nutzen, mit dem Mll aber nichts zu tun haben wollten, die Chance, ihr Verantwortungsbewusstsein zu beweisen.

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Chance auf Frieden im Atomstreit – Iran drängt auf Vertrauen des Westens

Kann der Atomstreit mit dem Iran friedlich beigelegt und ein Militrschlag Israels verhindert werden? Zwei Tage nach der Wiederaufnahme der Atomgesprche mit Teheran gibt es einen Funken Hoffnung.

Der iranische Auenminister Ali Akbar Salehi hat die Weltmchte zu weiteren Verhandlungen aufgerufen. „Experten beider Seiten sollten einen Fahrplan zusammenstellen, um die Schritte vor dem Treffen im kommenden Monat in Bagdad abzuklren und den Beginn eines Prozesses der Vertrauensbildung schon zu ermglichen“, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Fars den Minister am Montag.

Nach einem als positiv bezeichneten Neustart internationaler Gesprche in Istanbul hatten Unterhndler fr den 23. Mai in der irakischen Hauptstadt Bagdad ein weiteres Treffen vereinbart. Grundlage der Gesprche soll der Atomwaffensperrvertrag sein, wobei die 5+1-Gruppe das Recht des Irans auf die friedliche Nutzung der Atomenergie vollstndig achten will. Zur 5+1 gehren die Veto-Mchte des UN-Sicherheitsrat – China, Frankreich, Grobritannien, Russland und die USA – sowie Deutschland.

Iran signalisiert Interesse an einer Beendigung des Streits

„Es ist nun zu frh, um ber Details zu sprechen. Tatsache ist aber, dass eine Beendigung des Atomstreits im Interesse sowohl des Iran als auch des Westens ist“, sagte Salehi.

Die neue Verhandlungsrunde gilt als letzte Chance, mgliche

Militrschlge Israels gegen iranische Atomanlagen

abzuwenden. Der Westen befrchtet, dass der Iran seine Fertigkeit zur Anreicherung von Uran zum Bau von Atombomben nutzen knnte. Der iranische Prsident Mahmud Ahmadinedschad pocht dagegen auf das Recht, Atomtechnik fr die Energieerzeugung und die medizinische Forschung zu nutzen.

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Rheinische Post: Krieg gegen die iranische Bombe

Rheinische Post: Krieg gegen die iranische Bombe

Dsseldorf (ots) – Kann eine neue Runde von Verhandlungen mit dem Iran einen Militrschlag gegen die Atomanlagen des Landes noch verhindern? Die Erfahrung macht einen skeptisch. Bisher hat das Regime in Teheran solche Gesprche immer nur dann gefhrt, wenn es darum ging, Zeit zu gewinnen. Es handelte sich um reine Hinhaltetaktik; zu einem Kompromiss war die iranische Fhrung nie bereit. Trotzdem kann man diesem mglicherweise letzten Versuch einer diplomatischen Lsung nur Erfolg wnschen. Denn an der Entschlossenheit Israels zum Angriff sollte man lieber nicht zweifeln. Ein Atomstaat der Ajatollahs gilt in Israel als unmittelbare Existenzbedrohung. Dort nimmt man die Hetzparolen aus Teheran durchaus ernst. Die in Europa gerne gestellte Frage, ob der jdische Staat nicht doch mit einem nuklear bewaffneten Iran leben knnte, mutet aus dieser Perspektive reichlich akademisch an. Zwar frchten sich die Israelis vor den mglichen Konsequenzen eines Angriffs auf den Iran. Sie wrden ein gemeinsames Vorgehen mit den Amerikanern einem Alleingang vorziehen. Aber vor die Alternative Krieg oder iranische Bombe gestellt, wrden sehr viele die erste Option whlen. Dahinter steckt eine historische Erfahrung, und die besagt, dass das kleine Land sich nur auf sich selbst verlassen darf. Hoffentlich haben das alle begriffen.

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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Iran

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Bielefeld (ots) – Ist ein Luftangriff auf iranische Atomanlagen noch aufzuhalten? Israel lsst die Waffen klirren, die USA schwanken von Diplomatie bis Sanktionen, und Europa bietet Teheran neue Verhandlungen an. Alles scheint mglich. Zu befrchten ist, dass die Falken einmal mehr die Tauben wegbeien. Zu oft hat es in der Weltgeschichte das unaufhaltsame Schlittern in einen Waffengang gegeben. Israel tut jedenfalls alles, um den Druck zu erhhen – und zwar nicht allein auf Irans Prsidenten. Nicht zu vergessen: Mahmud Ahmadinedschad lsst nicht den geringsten Zweifel an seiner Absicht, dem jdischen Volk einen zweiten Holocaust anzutun. Gestern jedenfalls nahm Premier Benjamin Netanjahu erst einmal die USA, seinen wichtigsten Verbndeten, in die Zange. Nur solange Irans Anlagen nicht noch tiefer unter der Erde verschwinden, habe Israel die Mglichkeit, sich selbst zu verteidigen. Will sagen: Wird noch lnger gezgert, kann nur noch Amerika mit seinen bunkerbrechenden Superwaffen das Volk Israel erretten. Das klingt dramatisch schlssig und ist zugleich blanke Erpressung.

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