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Bauarbeitsmarktprognose 2013: Bauwirtschaft hält Beschäftigung – Beschäftigungsstand im Bauhauptgewerbe stabilisiert sich bei 745.000 Personen

Bauarbeitsmarktprognose 2013:
Bauwirtschaft hlt Beschftigung – Beschftigungsstand im Bauhauptgewerbe stabilisiert sich bei 745.000 Personen

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Berlin (ots) – “Die Bauunternehmen werden ihre Beschftigung 2013 auf Vorjahresniveau halten.” Dies erklrte der Prsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Prof. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, heute anlsslich der Jahrespressekonferenz zum “Tag der Deutschen Bauindustrie”. Damit stabilisiert sich die Beschftigung im Bauhauptgewerbe im Jahresdurchschnitt bei 745.000 Personen, 40.000 mehr als 2009, am Tiefpunkt der Beschftigtenentwicklung. Bauer: “Bei einem nominalen Umsatzplus von 2 %, also realer Stagnation, ist diese Erwartung realistisch.” Die aktuellen Plne untermauern diese Prognose: 95 % der Bauunternehmen wollen nach dem ifo-Konjunkturtest aus dem Mai 2013 ihre personellen Kapazitten in den kommenden Monaten halten bzw. erweitern, lediglich 5 % planen eine Reduzierung.

“Allein den Personalbestand zu halten, stellt die Branche vor eine Herausforderung”, so Bauer weiter. “Seit Jahren bersteigen die altersbedingten Abgnge die Zugnge an Nachwuchskrften deutlich. Die Auswirkungen des demografischen Wandels sind sprbar.” Es falle den Bauunternehmen immer schwerer, geeignete Nachwuchskrfte zu finden: Der Rckgang der Zahl der neuen Lehrvertrge Ende des vergangenen Jahres von 1,7 % auf 12.000 sei nicht auf ein gesunkenes Interesse der Baufirmen, sondern auf zunehmende Schwierigkeiten, Lehrstellen zu besetzen, zurckzufhren. Schon im vergangenen Jahr hatte nach einer DIHK-Umfrage zur Ausbildungssituation jedes vierte befragte Bauunternehmen nicht alle Ausbildungspltze besetzen knnen. 66 % der Unternehmen hatten gemeldet, dass keine geeigneten Bewerbungen vorgelegen htten; bei jedem vierten Unternehmen war berhaupt keine Bewerbung eingegangen.

Hinzu komme, dass auch die Beschftigungsreserven weitgehend ausgeschpft seien: Besonders augenscheinlich sei dies bei den Bauingenieuren, bei denen im Mai 2013 1.850 offenen Stellen nur noch 2.660 Arbeitslose gegenbergestanden htten. Da nur ein kleiner Teil der offenen Bauingenieursstellen den Arbeitsagenturen gemeldet werde, zeigten sich hier besonders deutlich die Probleme der Branche, qualifiziertes Personal einzustellen. Die Zahl der arbeitslosen Baufacharbeiter sei ber den Winter zwar auf 36.800 gestiegen, diese Entwicklung sei aber auf die schlechte Witterung zurckzufhren – seit April beobachte die Branche wieder einen Anstieg der Zahl der offenen Stellen. Bauer: “Der Bedarf an Fachkrften in der Bauwirtschaft bleibt somit weiterhin hoch.”

“Vor diesem Hintergrund sind der Branche auslndische Fachkrfte aus den EU-Nachbarstaaten sehr willkommen”, stellte Bauer fest. “Wir freuen uns, dass unsere Bildungszentren zusammen mit auslndischen Partnern z. B. aus Spanien oder Frankreich gezielt motivierte junge Erwachsene fr eine Ausbildung in Deutschland interessieren wollen.” Bereits im September 2012 hatte die Bundesagentur gemeldet, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschftigten Auslnder im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vorjahr um 12 % auf ber 70.000 gestiegen ist. Fr 2013 liegen noch keine Zahlen vor.

Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de

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Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann 
Funktion: Leiter Kommunikation / Pressesprecher 
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189 
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de 

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Bauwirtschaft hält Beschäftigung – Beschäftigungsstand im Bauhauptgewerbe stabilisiert sich bei 745.000 Personen

Rheinische Post: Bundesagentur-Vorstand Alt: Eine halbe Million weniger Hartz-IV-Empfänger seit 2009

Rheinische Post: Bundesagentur-Vorstand Alt: Eine halbe Million weniger Hartz-IV-Empfnger seit 2009

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Dsseldorf (ots) – Das Vorstandsmitglied der Bundesagentur fr Arbeit (BA), Heinrich Alt, hat den Rckgang der Zahl der Hartz-IV-Empfnger seit 2009 positiv bewertet. “Im Vergleich zu 2009 sind eine halbe Million Menschen weniger auf die Grundsicherung angewiesen. Das zeigt doch, dass sich etwas Positives tut, dass es mehr Menschen gelingt, auf dem Arbeitsmarkt Fu zu fassen”, sagte Alt der in Dsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Donnerstagausgabe). “Auch wenn es nicht gleich zu einer existenzsichernden Beschftigung reicht, ist es eine Eintrittskarte”, sagte Alt. “Es ist immer besser, erst mal drin zu sein, als von drauen zuzusehen und auf seine Chance zu warten”, sagte Alt. Er reagierte damit auf einen Medienbericht, wonach die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschftigten, die ber 800 Euro brutto monatlich verdienten und zustzlich auf Hartz IV angewiesen seien, leicht zugenommen hat. Insgesamt ging die Zahl der Hartz-IV-Aufstocker seit 2009 jedoch zurck.

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Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2621 

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Rheinische Post: Bundesagentur-Vorstand Alt: Eine halbe Million weniger Hartz-IV-Empfänger seit 2009

FREIE WÄHLER fordern Begrenzung von Parteispenden / Aiwanger: Konzernspenden stoßen in der Öffentlichkeit auf Missfallen

FREIE WHLER fordern Begrenzung von Parteispenden
Aiwanger: Konzernspenden stoen in der ffentlichkeit auf Missfallen

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Mnchen (ots) – Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Beschftigung von Eltern, Kindern und Eheleuten bei Landtagsabgeordneten in Bayern fordern die FREIEN WHLER, auch das leidige Thema Konzernspenden an Parteien einer ffentlich akzeptierten Lsung zuzufhren.

Dazu Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WHLER im Bayerischen Landtag: “Wenn heute argumentiert wird, dass die ffentlichkeit die Beschftigung enger Familienangehriger anders sieht als damals, als die Regelung getroffen wurde, dann gilt das bei den Konzernspenden an Parteien genauso. Sptestens seit der unrhmlichen ‘Mvenpick-Spende’ an die FDP wei man, wie emprt die Brger darauf reagieren. Im Volksmund ist da schnell von ‘gekaufter Politik’ die Rede. Dabei war die Spende nach dem Buchstaben des Gesetzes vllig legal und ist es leider bis heute.”

Die FREIEN WHLER fordern schon seit langem, die Spenden von sogenannten “juristischen Personen” an Parteien auf maximal 20.000 Euro pro Jahr und Spender zu begrenzen, um die Unabhngigkeit der Politik nicht zu untergraben. Vor einigen Monaten haben die FREIEN WHLER eine Spende aus der Wirtschaft in Hhe von mehreren zehntausend Euro genau aus diesem Grund abgelehnt. Dies fhrt jedoch dazu, dass derjenige, der sich bei der Annahme von Spenden zurckhaltend verhlt, in Wahlkampfzeiten benachteiligt ist.

Aiwanger abschlieend: “Es ist hchste Zeit, dass alle Parteien erkennen, dass sie diesbezglich gemeinsam in der Falle sitzen. Eine gemeinsame Selbstbeschrnkung ist berfllig.”

Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WHLER LANDTAGSFRAKTION
im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 Mnchen
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 - 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de 

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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefed) zur EU-Finanzpolitik

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefed) zur EU-Finanzpolitik

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Bielefeld (ots) – Kredite jetzt zum Nulltarif, mehr Zeit fr die Defizitsnder und den Finger ganz deutlich an die Wunde gelegt: Die EU-Kommission wei, was die Stunde geschlagen hat und schwenkt um auf eine Doppelstrategie. Neben das beinharte Sparen treten gestreckte Zahlungsziele als Impuls fr mehr Beschftigung und Wachstum. Fnf Jahre nach dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman, nach ersten Erholungszeichen in Irland (Nichtmitglied) Island sowie anhaltenden Turbulenzen in Rom, Lissabon, Athen und Nikosia haben alle den Umgang mit der Krise gelernt. Alle? Nicht ganz: Frankreichs Franois Hollande, genau ein Jahr im Amt, kann die wsten Beschimpfungen seiner so rat- wie hilflosen Partei gegenber Angela Merkel und anderen Vorbildern in Europa kaum noch einfangen. Hollande bekam, selbst schuld, deutliche Worte von Whrungskommissar Olli Rehn zu hren. Mit fester Hand und steter Vorsicht wird der Kurs zur Wiedergewinnung alter Stabilitt gefahren. Aber, trotz des Perspektivwechsels in Brssel ist eines klar: Die Krise ist noch lange nicht bewltigt.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261 

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Der Arbeitsmarkt im April: Gedämpfte Frühjahrsbelebung

Nrnberg (ots) – “Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt weiter in einer guten Grundverfassung, die aktuelle Entwicklung ist allerdings eher gedmpft.”, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur fr Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nrnberg anlsslich der monatlichen Pressekonferenz.

Arbeitslosenzahl im April: -78.000 auf 3.020.000

Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +57.000

Arbeitslosenquote gegenber Vormonat: -0,2 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschftigung und Erwerbslosigkeit

Im Zuge der Frhjahrsbelebung ist die Arbeitslosigkeit im April weiter gesunken. Sie hat gegenber Mrz um 78.000 auf 3.020.000 abgenommen. Dass der Rckgang geringer ausfiel als sonst in einem April, drfte mit den lnger anhaltenden witterungsbedingten Einschrnkungen in diesem Jahr zusammenhngen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat daher um 4.000 angestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr waren 57.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet.

Die Unterbeschftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden Manahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen, belief sich im April 2013 auf 3.989.000 Personen. Das waren 7.000 weniger als vor einem Jahr. Dass die Unterbeschftigung im Vorjahresvergleich – im Gegensatz zur Arbeitslosigkeit – weiter gesunken ist, hngt auch damit zusammen, dass weniger Menschen an arbeitsmarktpolitischen Programmen teilnehmen. Insbesondere die Frderung der Selbstndigkeit ist zurckgegangen.

Die nach dem ILO-Erwerbskonzept vom Statistischen Bundesamt ermittelte Erwerbslosigkeit betrug im Mrz 2,37 Millionen und die Erwerbslosenquote lag bei 5,6 Prozent.

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im April 1.001.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum April 2012 ergibt sich ein Anstieg von 109.000. Damit liegt die Arbeitslosigkeit in der Arbeitslosenversicherung seit knapp einem Jahr ber dem Vorjahresniveau. Insgesamt 961.000 Personen erhielten im April Arbeitslosengeld; 123.000 mehr als vor einem Jahr.

Entwicklung in der Grundsicherung

Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II in der Grundsicherung (SGB II) lag im April bei 4.452.000. Gegenber April 2012 war dies ein Rckgang von 55.000 Personen. 8,3 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfhigen Alter sind hilfebedrftig. In der Grundsicherung waren 2.019.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 52.000 weniger als vor einem Jahr. Dass ein Groteil der Arbeitslosengeld II-Bezieher nicht arbeitslos gemeldet ist, liegt daran, dass diese Personen erwerbsttig sind, kleine Kinder betreuen, Angehrige pflegen oder sich noch in der Ausbildung befinden.

Erwerbsttigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschftigung

Trotz konjunktureller Schwche haben Erwerbsttigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschftigung im Vorjahresvergleich zugenommen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbsttigen im Mrz gegenber dem Vorjahr um 300.000 auf 41,53 Millionen gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschftigung hat nach der Hochrechnung der BA im Februar gegenber dem Vorjahr um 408.000 auf 28,99 Millionen Personen zugenommen. Die sozialversicherungspflichtige Beschftigung wchst in den meisten Bundeslndern. Auch die Betrachtung nach Branchen zeigt fast ausschlielich Zuwchse – insbesondere bei den Wirtschaftlichen Dienstleistungen (ohne Zeitarbeit), im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Verarbeitenden Gewerbe. Abnahmen gab es vor allem in der Zeitarbeit.

Arbeitskrftenachfrage

Die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskrften hat im April deutlich nachgegeben. 441.000 Arbeitsstellen waren bei der Bundesagentur fr Arbeit gemeldet, das sind 58.000 weniger als vor einem Jahr. Besonders gesucht sind zurzeit Fachleute in den Bereichen Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Verkauf und Gesundheit. Der Stellenindex der BA, der BA-X, geht um sechs Punkte auf 147 Punkte zurck. Gegenber dem Vorjahr liegt er um 23 Punkte im Minus.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2012 bis April 2013 wurden der Ausbildungsvermittlung insgesamt 420.000 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 4.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Zugleich haben bislang rund 437.000 Bewerber die Ausbildungsvermittlung der Arbeitsagenturen und der Jobcenter bei der Suche nach einer Lehrstelle eingeschaltet. Das waren ebenfalls 4.000 weniger als vor einem Jahr. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es allerdings zu frh, um eine differenzierte Einschtzung zur weiteren Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt zu geben. Auch die Daten der Kammern zu den bisher abgeschlossenen Ausbildungsvertrgen liegen noch nicht vor.

Den ausfhrlichen Monatsbericht finden Sie im Internet unter: http://statistik.arbeitsagentur.de.

Informationen zum Hrfunkservice der Bundesagentur fr Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

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D-90478 Nrnberg
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Der Arbeitsmarkt im April: Gedämpfte Frühjahrsbelebung

Pflegebranche und Bahr einig: Wir müssen ausländischen Pflegefachkräften den Weg bahnen / Bundesgesundheitsminister: "Die Vorrangprüfung für…

Pflegebranche und Bahr einig: Wir mssen auslndischen Pflegefachkrften den Weg bahnen
Bundesgesundheitsminister: “Die Vorrangprfung fr Pflegekrfte muss fallen.”

Berlin (ots) – Angesichts des Fachkrftemangels in der Pflege greift Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eine Forderung des bpa auf und verlangt, mehr auslndischen Pflegefachkrften eine Beschftigung in Deutschland zu ermglichen. Er sagte gegenber der Zeitung “Die Welt”: “Wir brauchen Zuwanderung, auch wenn das allein die Probleme in der Pflege nicht lsen wird.” Er betonte, dass die Hrden fr auslndische Pflegefachkrfte immer noch zu hoch seien und er forderte: “Die Vorrangprfung fr Pflegekrfte muss fallen.”

“Wir begren diese klaren Worte des Ministers sehr”, so Bernd Meurer, der Prsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa). Um den Pflegekrftemangel erfolgreich begegnen zu knnen, bedarf es mehr Ausbildung und mehr Qualifizierung, aber zugleich auch mehr Zuwanderung von auslndischen Pflegefachkrften. Der Gesundheitsminister hat das endlich deutlich zum Ausdruck gebracht. “Wir hoffen, dass sich die gesamte Bundesregierung noch vor der Wahl auf weitere Schritte verstndigt, um mehr auslndischen Pflegefachkrften eine Beschftigung in Deutschland zu ermglichen”, so Meurer. “Insbesondere brauchen wir auch unbrokratische Anerkennungsverfahren in allen Bundeslndern. Kontraproduktiv sind dagegen berzogene Sprachanforderungen und Anerkennungsverfahren, die sich ber ein halbes Jahr und mehr hinziehen. Es ist unzumutbar, wenn man von Pflegefachkrften mit Studienabschluss und Berufserfahrung aus dem Ausland weitere Praktika fordert und obendrein Sprachkenntnisse, die man auch fr ein Germanistikstudium bentigt.”

“Wer sich entscheidet, Pfleger oder Arzt zu werden, muss in den nchsten Jahrzehnten keine Angst haben, seinen Arbeitsplatz zu verlieren” so der Bundesgesundheitsminister. Diese Einschtzung besttigt Bernd Meurer: “Der Minister hat recht. Eine Beschftigung in der Pflege ist ein krisensicherer Job, allerdings auch in einigen Nachbarlndern. Wir mssen endlich zgig die Restriktionen zur Aufnahme der Fachkrfte beseitigen oder wir kommen erneut zu spt, weil sich diese schon fr ein anders Land entschieden haben.”

Pressekontakt:

Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschftsfhrer Tel.: 030 30878860. 

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Pflegebranche und Bahr einig: Wir müssen ausländischen Pflegefachkräften den Weg bahnen / Bundesgesundheitsminister: "Die Vorrangprüfung für…

Kölner Stadt-Anzeiger: Autorin Meike Winnemuth findet: Freiwillig Arbeiten ist wie Freizeit

Klner Stadt-Anzeiger: Autorin Meike Winnemuth findet: Freiwillig Arbeiten ist wie Freizeit

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Kln (ots) – Autorin Meike Winnemuth (“Das groe Los”) fllt die Arbeit leichter, seitdem sie nicht mehr darauf angewiesen ist: “Das war fr mich der grte Luxus: entscheiden zu drfen, womit ich meine Tage flle – eben auch mit Arbeit”, sagte Winnemuth dem Magazin des “Klner Stadt-Anzeiger” (Samstags-Ausgabe). Die 52-jhrige Journalistin hatte bei “Wer wird Millionr?” eine halbe Million Euro gewonnen und lebte danach ein Jahr lang jeden Monat in einer anderen internationalen Metropole. “Ich habe whrend der Reise weiter gearbeitet, und bin immer wieder gefragt worden: Warum hast du nicht mal nichts gemacht?”, so Winnemuth. “Aber in dem Moment, wo Arbeit zur freiwilligen Beschftigung wird, wird sie tatschlich zur Freizeitbeschftigung.” Sie empfinde es als Freiheit, sich selber Aufgaben stellen zu knnen. Das Interessante sei fr sie gewesen, festzustellen, was sie nicht brauche: “Ich habe das Geld – und die Konsequenz ist, dass ich es gar nicht nutze”, erklrte Winnemuth.

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Badische Neueste Nachrichten: Der falsche Weg

Badische Neueste Nachrichten: Der falsche Weg

Karlsruhe (ots) – Von 450 Euro im Monat knnen in Deutschland nur Lebensknstler leben. Fr viele der 7,4 Millionen geringfgig Beschftigten allerdings ist ihr Mini-Job ohnehin nur ein netter Nebenverdienst. Der klamme Student, der im Supermarkt am Abend die Regale fllt, der rstige Rentner, der in der Nachbarschaft aushilft oder nachts im Pfrtnerhuschen eines Unternehmens sitzt, die junge Mutter, die neben ihren eigenen Kindern noch ein fremdes mitbetreut. Fr sie alle ist der Mini-Job die perfekte Lsung. Sie wollen keine neue Brokratie, keine zustzlichen Steuern und Abgaben – und schon gar keine Vollzeitstelle. Genau das ist der Webfehler in den Reformplnen der Grnen: Sie gehen davon aus, dass aus vielen alten Mini-Jobs automatisch neue, sozialversicherungspflichtige Beschftigungsverhltnisse entstehen, sobald sie die Einkommensgrenze von 450 auf 100 Euro senken. In Wirklichkeit jedoch wird ein groer Teil der Mini-Jobber am Ende dort landen, wo der Staat ihn auf keinen Fall haben will: in der Schwarzarbeit. Je teurer die geringfgige Beschftigung fr Arbeitgeber wie fr Beschftigte wird, umso uninteressanter wird sie ja auch.

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Badische Neueste Nachrichten
Klaus Ganer
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Südwest Presse: KOMMENTAR · FAMILIE UND BERUF

Sdwest Presse: KOMMENTAR FAMILIE UND BERUF

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Ulm (ots) – In der Pflicht

Gut gemeint ist gelegentlich das Gegenteil von gut gemacht. Familienministerin Kristina Schrder denkt schon seit einiger Zeit laut darber nach, Teilzeitbeschftigten per Gesetz ein Rckkehrrecht in Vollzeitjobs zu geben. Davon sollen insbesondere Frauen profitieren, die ihre Arbeitszeit wegen der Kinder reduziert haben, dies aber nicht auf Dauer tun wollen. Aus Sicht der Betroffenen klingt das gut. Denn viele Frauen mchten nach einigen Jahren gern wieder auf eine volle Stelle zurckkehren. Auch immer mehr Mnner mit kleinen Kindern mchten fr einige Zeit krzer treten. Heutzutage sollte das mglich sein, ohne zur Sackgasse zu werden. Doch muss es immer gleich ein Gesetz sein? Gerade Mittelstndlern wrde es neue Probleme bescheren – und fr noch mehr befristete Beschftigung oder Leiharbeit sorgen, was auch oft beklagt wird. Denn die Unternehmen mssten bei ihrer Personalplanung immer bercksichtigen, dass Teilzeitbeschftigte irgendwann von ihrem Recht Gebrauch machen. Dies ginge letztlich auf Kosten anderer Arbeitnehmer. Allerdings sind auch die Betriebe in der Pflicht: Sie betonen gerne, dass sie ihre gut ausgebildeten Mitarbeiter dringend brauchen und ihnen schon angesichts der demographischen Entwicklung entgegenkommen. Sie mssen in der Praxis beweisen, dass dies tatschlich funktioniert. Mit gutem Willen auf allen Seiten und intelligenten Lsungen sollte das mglich sein.

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Sdwest Presse
Lothar Tolks
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Qualifizierte Frauen braucht der Arbeitsmarkt

Nrnberg (ots) – Aktuelle Untersuchungen stellen fest: immer mehr Frauen arbeiten in Teilzeit und die Auswirkungen des demografischen Wandels am Arbeitsmarkt knnen nur bewltigt werden, wenn auch das Potenzial von Frauen am Arbeitsmarkt strker genutzt wird.

Dazu Raimund Becker, Vorstand der Bundesagentur fr Arbeit (BA): “Richtig ist, dass Frauen immer mehr am Arbeitsleben teilnehmen. Allerdings wissen wir, dass viele Frauen in Teilzeit-Arbeitsverhltnissen mehr arbeiten mchten. Eine Ausweitung ihrer Arbeitszeit knnte bestehende oder drohende Fachkrfteengpsse dmpfen und sich positiv auf ihre Rente auswirken.”

Grundstzlich gehen Frauen immer hufiger einer Beschftigung oder Erwerbsttigkeit nach. Seit 2005 hat die Erwerbsttigenquote von Frauen um 8,1 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent im Jahr 2011 zugenommen (Mnner: +6,0 Prozentpunkte auf 77,3 Prozent). Auch die Beschftigungsquote hat sich deutlich auf 49,5 Prozent erhht (Mnner: 56,5 Prozent). Dass Erwerbsttigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschftigung von Frauen noch immer geringer ausgeprgt sind als bei Mnnern, liegt neben unterschiedlichen Lebensentwrfen vor allem an den Rahmenbedingungen. Die Belange von Familie und Beruf lassen sich nicht immer ausreichend vereinbaren. Neben fehlender Kinderbetreuung spielen auch unzureichend flexible Arbeitszeitmodelle eine Rolle. So weichen Frauen immer mehr in Teilzeitbeschftigungen oder Minijobs aus. Beide Beschftigungsformen sind trotz aller Aufholtendenzen der Frauen unverndert weiblich dominiert. So arbeiten 36 Prozent der Frauen in sozialversicherungspflichtiger Teilzeit (Mnner: 7 Prozent).

Die Vernderung von Beschftigung und Arbeitslosigkeit von Frauen ist dadurch geprgt, dass bei der Berufswahl offenbar nach wie vor traditionelle Rollenbilder berwiegen. So whlen Frauen weiterhin vor allem Berufe im Gesunheits-, sozialen oder Dienstleistungsbereichen. Sie arbeiten damit eher in konjunkturell unabhngigen Branchen. Die Folge: Weder Beschftigung noch Arbeitslosigkeit werden von konjunkturellen Schwankungen stark beeinflusst.

Die Analyse zeigt, dass Frauen am Arbeitsmarkt besser Fuss gefasst haben. Ein Blick in die Zukunft offenbart aber auch: das Arbeitskrfteangebot wird bis 2020 selbst bei weiter steigender Erwerbsbeteiligung und moderater Zuwanderung um rund drei Millionen zurck gehen. Unter anderem zur Sicherung der Sozialsysteme ist es erforderlich, dass ein bestimmtes Beschftigungsniveau erhalten wird.

Dazu Becker: “Gut ausgebildete Frauen sind ein unverzichtbares Potenzial. Viele von ihnen arbeiten in Teilzeit, wnschen sich aber die Mglichkeit, mehr Stunden arbeiten zu knnen.” Die BA engagiert sich deshalb auch in der Perspektive Widereinstieg, die sich an Frauen nach einer lngeren Familienpause richtet.

Weitere Informationen finden Sie im Statistikangebot der BA Startseite – statistik.arbeitsagentur.de unter den Rubriken Statistik nach Themen > Arbeitsmarkt im berblick, Statistische Analysen > Analytikreports, Arbeitsmarktberichte > Berichte und Broschren

Informationen zum Hrfunkservice der Bundesagentur fr Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

Folgen Sie der Bundesagentur fr Arbeit auf Twitter: www.twitter.com/bundesagentur

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Qualifizierte Frauen braucht der Arbeitsmarkt