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Biotech-Industrie erwartet bessere Geschäfte / Trendumfrage der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie bei Mitgliedsunternehmen zur…

Biotech-Industrie erwartet bessere Geschfte
Trendumfrage der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie bei Mitgliedsunternehmen zur wirtschaftlichen Lage

Frankfurt am Main (ots) – Die Biotech-Industrie in Deutschland kann dieses Jahr mit einem leichten Umsatzwachstum rechnen. Das geht aus einer aktuellen Trendumfrage hervor, die die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) auf ihrer Jahrespressekonferenz 2013 in Frankfurt vorgestellt hat. Der DIB-Vorsitzende Dr. Matthias Braun sagte: “Die wirtschaftliche Entwicklung der Biotech-Unternehmen seit Jahresbeginn ist erfreulich. Fr die kommenden Monate rechnen 80 Prozent der befragten Betriebe mit besseren Geschften. Trotz der guten Entwicklung darf aber nicht allzu euphorisch auf das Jahr 2013 geblickt werden. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind insgesamt schwierig, insbesondere in Europa.” Die Prognose fr die wirtschaftliche Entwicklung bezieht sich auf zwei der drei Bereiche der Biotechnologie – die medizinische und die industrielle. Im Bereich der Pflanzenbiotechnologie findet weiterhin keine Wertschpfung in Deutschland statt.

Umsatzentwicklung:

Die DIB-Mitglieder konnten seit Jahresbeginn mehrheitlich steigende Umstze verbuchen. Rund 60 Prozent der Unternehmen hatten bislang eine bessere Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr. 40 Prozent meldeten gleichbleibend gute Geschfte.

Forschung/Investition:

Die Hlfte der befragten Unternehmen will ihre Forschungsaktivitten im Jahr 2013 weiter ausbauen. Dagegen planen nur 8 Prozent eine Reduktion der Aufwendungen fr Forschung und Entwicklung.

ber 50 Prozent der Unternehmen wollen im Jahr 2013 in mehr oder grere Projekte investieren. Nur rund ein Drittel der befragten Betriebe will das Investitionsbudget im laufenden Jahr konstant halten.

Beschftigung:

In den ersten Monaten des Jahres konnte die Beschftigung in den DIB-Mitgliedsunternehmen konstant gehalten werden. Rund 55 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl. Knapp 40 Prozent haben sogar Beschftigung aufgebaut. Nur rund ein Zehntel der Unternehmen baute seit Jahresbeginn Beschftigung ab.

Fachkrftemangel:

Fr ber 70 Prozent der Unternehmen gibt es derzeit keine Schwierigkeiten, gut ausgebildete Fachkrfte zu finden. Vereinzelt stoen die Betriebe der Branche auf Probleme, geeignete Laboranten (10 Prozent), Techniker oder Wissenschaftler (rund 20 Prozent) zu rekrutieren. Fachkrftemangel ist damit weiterhin kein flchendeckendes Problem in der Biotechnologie.

Finanzierung:

Die befragten Unternehmen berichten zu 80 Prozent von keinen Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Fremdkapital. Auch die Beschaffung von Eigenkapital ist fr 75 Prozent der Betriebe kein Problem. Nur wenige Firmen haben nach eigenen Angaben gravierende Probleme beim Zugang zu Eigenkapital.

Standortpolitik:

Mit rund 75 Prozent Zustimmung hat sich eine deutliche Mehrheit der befragten DIB-Mitgliedsunternehmen fr den Abbau steuerlicher Innovationshemmnisse in Deutschland durch die nchste Bundesregierung ausgesprochen.

Die DIB ist die Biotechnologievereinigung des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und seiner Fachverbnde.

Pressekontakt:

VCI-Pressestelle Telefon: 069 2556-1496 E-Mail: presse@vci.de 

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Landeszeitung Lüneburg: Augenmerk gilt kleinen Betrieben / Minister Christian Meyer will Wende in Landwirtschaft forcieren – Niedersachsen soll…

Lneburg (ots) – Niedersachsen ist das Agrarland Nummer 1 in Deutschland – und soll es auch nach einer von der neuen rot-grnen Landesregierung angepeilten Agrarwende bleiben. “kologisch und konventionell sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden”, betont Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grne) im Gesprch mit unserer Zeitung. Die Branche muss sich allerdings auf eine Krzung der EU-Frdermittel einstellen. Und auf eine Neujustierung. Denn der Minister will die Frderung der kleinen und mittelstndischen Familienbetriebe in Niedersachsen in den Mittelpunkt stellen.

Herr Meyer, als grner Landwirtschaftsminister haben Sie hehre Ziele. Sie wollen den ko-Landbau ausbauen, die Kennzeichnung von Lebensmitteln verbessern, hhere Tierschutzstandards durchsetzen. Doch Geld und Vorgaben kommen aus Brssel, was knnen Sie da berhaupt bewegen?

Christian Meyer: Erstens spielt es auf europischer Ebene durchaus eine Rolle, wie sich Niedersachsen als Agrarland Nummer eins politisch verhlt. Derzeit untersttzen wir die EU-Kommission bei ihren Vorschlgen fr eine kologisierung der Subventionen oder die Umverteilung der Frdermittel hin zu den buerlichen Betrieben. Und zweitens haben wir auch auf Landesebene Spielrume: Stecken wir die Frdermittel von der EU in groe Agrarindustrien oder in Umweltprogramme und Anreize fr mehr Tierschutz? Untersttzen wir Groschlachthfe mit mehr als zehn Millionen Euro, wie es Schwarz-Gelb getan hat, oder frdern wir umweltfreundliche Bauernhfe? Wir haben sowohl einen Etat als auch die Mglichkeiten, in der niederschsischen Landwirtschaft grundlegend etwas zu verndern.

Derzeit wird in Niedersachsen auf rund 2,8 Prozent der Flche kologisch gewirtschaftet. Damit sind wir als Agrarland Nummer eins in Deutschland Schlusslicht. Wie viel Prozent Biolandbau wollen Sie in Niedersachsen erreichen?

Meyer: Ich will keine konkrete Zahl nennen. Das ist unrealistisch, weil man nie wei, wie sich die sonstigen Mrkte entwickeln, zum Beispiel die Pachtpreise fr Land, die durch die berfrderung von Mais fr Biogasanlagen bereits deutlich gestiegen sind. Doch mein Ziel ist es auf jeden Fall, den Anteil des kolandbaus in Niedersachsen deutlich zu erhhen, um der steigenden Verbrauchernachfrage mit heimischen Produkten nachzukommen.

Und wie genau wollen Sie das erreichen?

Meyer: Wir werden die Frderung deutlich erhhen und die Beratung ausbauen, Aktionsprogramme kolandbau auflegen, um Landwirte, Konsumenten und Kantinen davon zu berzeugen, dass Qualitt und kologische Angebote gut sind. Ich bin berzeugt, dass wir mehr Geld, Wertschtzung und auch Wertschpfung fr den lndlichen Raum nur ber Qualitt und Nachhaltigkeit der Landwirtschaft erreichen knnen. Mit Masse, billig und immer weniger Hfen und Bauern, werden wir nicht Agrarland Nummer eins bleiben.

Das heit, wer in Zukunft nicht kologisch wirtschaftet, bekommt in Niedersachsen auch keine Frderung mehr?

Meyer: Nein. Es geht uns bei der Agrarwende nicht nur darum, den Anteil der Bio-Betriebe zu erhhen, wir wollen nicht kologisch gegen konventionell ausspielen. Wir haben das klare Ziel, Agrarland Nummer eins zu bleiben. Und zwar nicht nur beim Umsatz, wie wir es jetzt sind. Wir wollen auch bei der Zahl der Betriebe und der Arbeitspltze Agrarland Nummer eins sein. Und das sind wir derzeit nicht. Dafr muss sich die niederschsische Landwirtschaft umwelt-, tierschutz- und verbrauchergerecht neu aufstellen. Und dafr mssen wir die kleinen und mittelstndischen Familienbetriebe in Niedersachsen, mit 90 Prozent die absolute Mehrheit aller Bauern im Land, in den Mittelpunkt der Frderung stellen.

Das hrt sich teuer an. Dabei gibt es doch mit der neuen Frderperiode ab 2014 weniger Geld aus Brssel fr den deutschen Agrarsektor?

Meyer: Das stimmt. Da hat die schwarz-gelbe Bundesregierung bei der Vorbereitung der Agrarreform meiner Meinung nach schlecht verhandelt, was die deutsche Landwirtschaft treffen wird. Uns geht es jetzt darum, das Geld, was zur Verfgung steht, anders zu verteilen. Bisher gab es den Groteil der Frderung pauschal pro Hektar, davon haben vor allem die groen Betriebe profitiert, nicht die kleinen, mittelstndischen Familienbetriebe Das soll sich in Zukunft ndern. Wir wollen zum Beispiel die ersten 30 bis 50 Hektar mit einem hheren Betrag frdern als den 500sten Hektar. Davon wird die groe Mehrzahl der Landwirte profitieren. Bei einer Kappung der Subventionen wren 99 Prozent Gewinner der Umverteilung. Auerdem sollen gesellschaftliche Leistungen fr den Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz, die nicht am Markt bezahlt werden und an denen der Landwirt nicht direkt etwas verdient, besser ber die Frderung honoriert werden. Es kann nicht das langfristige Ziel einer buerlichen Agrarpolitik sein, dass Landwirte pauschal Zahlungen fr die Einhaltung der Gesetze bekommen. Das ist auch gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert. Ich glaube, die Zeit der Subventionen fr billiges Fleisch und billige Lebensmittel ist vorbei.

Die Deutschen gelten als besonders geizig, geben im Schnitt nur knapp 15 Prozent ihres Einkommens fr Lebensmittel aus. Wie wollen Sie sie berzeugen, Ihre Agrarwende mitzutragen und fr “bessere” Lebensmittel mehr zu zahlen?

Meyer: Das ist ein schrittweiser Prozess, der ja bereits luft. Die Nachfrage nach Bioprodukten und Qualittsware steigt, hat sich innerhalb weniger Jahre auf ber 7 Mrd. Euro verdreifacht. Welche Branche kann solche Wachstumsraten vorlegen? Letztes Jahr gab es in Deutschland einen deutlichen Rckgang beim Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch, und ich bin berzeugt, dass das auch mit dem Wertewandel, einer zunehmenden vegetarischen und veganen Ernhrung der Menschen zu tun hat. Wir wollen niemandem vorschreiben, was er essen soll. Aber wir wollen ihm die Wahlfreiheit lassen, indem wir auch dafr sorgen, dass er auf den Produkten erkennen kann, wie sie erzeugt wurden.

Und Sie glauben wirklich, dass das funktioniert?

Meyer: Ja. Nehmen wir das Beispiel Eier. Da gibt es die Kennzeichnung der Haltungsformen, und die Verbraucher kaufen zu 90 Prozent keine billigen Kfigeier mehr, sondern teurere Eier aus alternativen Haltungsformen. Doch bei den meisten anderen Produkten haben die Menschen gar keine Chance, zu erkennen, was sie da eigentlich kaufen. Da laufen in Werbespots Hhner auf der Wiese, obwohl das Huhn tatschlich aus einem Betrieb kommt, wo es die Wiese nur sieht, wenn es zum Schlachthof gefahren wird. So etwas muss im Sinne der Ehrlichkeit untersagt werden. Natrlich geht das langsam. Auch die Energiewende ging nicht von einem Tag auf den anderen. Doch ich bin berzeugt: Wir haben jetzt eine Gesellschaft, die andere Produktionsweisen in der Landwirtschaft fordert. Und es mssen jetzt Wege gefunden werden, wie man das gemeinsam hinkriegen kann.

Dafr mssen Sie aber auch die Bauern berzeugen. Wie? Nur mit Geld?

Meyer: Nein. Sicherlich sind finanzielle Anreize ein wichtiges Mittel, auch das hat die Energiewende gezeigt. Die meisten Solaranlagen haben Landwirte auf ihren Dchern, und das ist nicht so, weil sie alle pltzlich grn whlen, sondern weil es sich lohnt und weil sie davon berzeugt sind, dass es eine gute Sache ist. Gleichzeitig wollen aber auch viele Landwirte Vernderungen, die meisten von ihnen bauen grere Stlle, nicht weil sie es wollen, sondern weil sie keine andere Mglichkeit zum berleben sehen. Ich glaube, es ist Konsens, dass wir in der Tierhaltung etwas tun mssen. Das hat sogar die alte Landesregierung mit ihrem Tierschutzplan erkannt, den wir jetzt fortsetzen. Ein groes Ziel unserer Agrarwende muss am Ende auch sein, dass der Bauer davon profitiert, dass er ein hheres Einkommen erzielt, gesellschaftlich wieder akzeptiert wird, dass die Lebensmittel, die er produziert, mehr Akzeptanz und Wertschtzung erhalten. Nicht kologische, nicht nachhaltige, nicht soziale und nicht tierschutzgerechte Produktion muss auslaufen und beendet werden. Und Wende heit nicht zurck in die Fnfziger, Sechziger Jahre. Wir wollen eine Weiterentwicklung in eine zukunftsfhige, buerliche und umweltgerechte Landwirtschaft. Und ich glaube, da gibt es mittlerweile auch einen parteienpolitischen Konsens – bis hin zu vielen Landrten der CDU.

Eine letzte Frage noch, Herr Meyer. Wie wird man eigentlich vom studierten Politikwissenschaftler zum Agrarexperten?

Meyer: Ich komme vom Land, bin neben einem Milchviehbetrieb gro geworden, mein Kinderzimmer war quasi die andere Wand des Kuhstalls. Ich habe viele Freunde, die Landwirtschaft studiert haben, habe fr Umweltverbnde und ein Jahr in Brssel fr eine Abgeordnete gearbeitet, die fr Tierschutz, Gentechnik, Verbraucherschutz zustndig war. Danach sa ich fnf Jahre als agrarpolitischer Sprecher im Landtag auf der Oppositionsbank, und ich glaube mittlerweile, es ist auch ganz gut, wenn man nicht direkt aus der Branche kommt. Anders als bei Exministerin Grotelschen, die von der CDU ja wieder fr den Bundestag aufgestellt wurde. Wenn man aus der Agrarbranche kommt, besteht immer der Verdacht, dass man nur so entscheidet, weil man Putenhalter, Rbenbauer oder Milchviehhalter wre. Als Nichtlandwirt mache ich heute Agrarpolitik fr die Gesamtgesellschaft, fr alle acht Millionen Verbraucher in Niedersachsen.

Das Interview fhrte Anna Sprockhoff

Pressekontakt:

Landeszeitung Lneburg
Werner Kolbe
Telefon: +49 (04131) 740-282
werner.kolbe@landeszeitung.de 

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Neue Unternehmensberatung für Franchisesysteme und filialisierte Betriebe / FranchiseWerk bietet interdisziplinäre Management-Beratung

Neue Unternehmensberatung fr Franchisesysteme und filialisierte Betriebe
FranchiseWerk bietet interdisziplinre Management-Beratung

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Ottobrunn (ots) – In Deutschland gibt es unzhlige filialisierte Betriebe und Franchisesysteme. Doch eine Unternehmensberatung, die sich auf Franchisesysteme und filialisierte Betriebe spezialisiert hat, die wichtigsten zum Betrieb eines Unternehmens notwendigen Spezialbereiche unter einem Dach vereint und inhaltlich koordiniert sowie neben der Beratung auch die tglich Umsetzung bernimmt, gab es in der Form in Deutschland bislang noch nicht. Diese Lcke will die neu gegrndete FranchiseWerk GmbH fllen.

Das fnfkpfige Team von FranchiseWerk besteht aus je einem Spezialisten fr die Bereiche Marketing / Kommunikation (Thomas von Wichert), Corporate Communications / PR (Ursula Kafka), IT (Peter Schimpl), Personal (Wilfried Horn) und Finanzen (Dorian Dave Dowdy). “Jeder von FranchiseWerk hat das Thema Franchise von einer anderen Seite her kennengelernt. Diese Vielseitigkeit ist die Quelle unserer Beratungskompetenz”, erlutert Thomas von Wichert, Marketing-Experte von FranchiseWerk.

Egal, ob ein auslndisches Franchise-System den Eintritt in den deutschen Markt plant, ein filialisiertes Unternehmen auf Franchise umstellen will oder eine Expansion geplant ist, FranchiseWerk erarbeitet flexible Lsungen fr unterschiedliche Ausgangslagen, begleitet Prozesse, schafft Handlungs-Gerste und kmmert sich um die Details. FranchiseWerk untersttzt Franchiseunternehmen und filialisierte Betriebe aller Branchen und Unternehmensgren bei ihren Fhrungs- und Managementaufgaben. Wenn ntig, bernimmt FranchiseWerk die gesamte Unternehmensorganisation.

Fr die effektive und zielfhrende Beratung setzt FranchiseWerk auf den 5-P-Ansatz, einen strukturierten Beratungsansatz mit modularen Bausteinen, der alle Unternehmensbereiche aus Kunden-, Gste- und Verbrauchersicht beleuchtet und unter diesem Gesichtspunkt die Arbeit der Unternehmensbereiche koordiniert. Nach einem kostenlosen Erstgesprch wird mit verschiedenen Audits der Status Quo ermittelt und partnerschaftlich werden schnell umsetzbare, kostenschonende Lsungen erarbeitet.

Die Experten von FranchiseWerk bringen langjhrige Erfahrungen aus dem Filial- und Franchisebereich mit, zu den Referenzen zhlen Burger King, immergrn, KFC, Donatos, Domino’s Pizza und McDonald’s.

Weitere Informationen finden Sie unter www.franchisewerk.de

Pressekontakt:

Kafka Kommunikation GmbH & Co KG
Birgit Weckerle
Telefon: 089-74747058-0
E-Mail: bweckerle@kafka-kommunikation.de 

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Spargel ist das am häufigsten angebaute Freilandgemüse

Spargel ist das am hufigsten angebaute Freilandgemse

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Wiesbaden (ots) – Spargel ist in Deutschland die Gemseart mit der grten Anbauflche. Gegenber der letzten Vollerhebung im Jahr 2008 stieg die Anbauflche von Spargel im Jahr 2012 um 10% auf fast 24000 Hektar. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm Spargel damit gut ein Fnftel der gesamten Freilandflche fr Gemse in Deutschland ein. Die grten Spargelanbauflchen lagen mit 5200 Hektar in Niedersachsen. Auf Platz zwei folgten – gemessen an den Anbauflchen – Mhren und Karotten mit 10100 Hektar, gefolgt von Speisezwiebeln (9500 Hektar), Weikohl (6200 Hektar) und Blumenkohl (4400 Hektar).

Im Jahr 2012 wurde auf einer Anbauflche von fast 115000 Hektar in Deutschland Freilandgemse angebaut. Dies entspricht in etwa der Gesamtflche der Bundeslnder Hamburg und Bremen. Damit ist die Anbauflche gegenber 2008 relativ konstant geblieben.

Im Freiland wurden gut 3,6 Millionen Tonnen Gemse geerntet. Die grten Erntemengen entfielen auf Mhren und Karotten (592000 Tonnen), Speisezwiebeln (485000 Tonnen) und Weikohl (473000 Tonnen). Rund 10% der deutschen Gemseernte im Freiland stammen aus Betrieben mit vollstndig kologischer Erzeugung. Im Gewchshaus wurden auf einer Anbauflche von 1300 Hektar gut 133000 Tonnen Gemse geerntet. Die wichtigsten Anbaukulturen 2012 waren hier Tomaten und Feldsalat mit einer Anbauflche von jeweils rund 300 Hektar.

Gemse im Freiland wurde von fast 7000 landwirtschaftliche Betrieben angebaut. Die meisten Betriebe befinden sich in Bayern (1330 Betriebe), gefolgt von Baden-Wrttemberg (1290 Betriebe), Nordrhein-Westfalen (1210 Betriebe) und Niedersachsen (1020 Betriebe). Der grte Teil der Gemseanbauflchen im Freiland befindet sich dagegen in Nordrhein-Westfalen (21300 Hektar), Rheinland-Pfalz (19400 Hektar) und Niedersachsen (18800 Hektar). In diesen drei Lndern wird ber die Hlfte der gesamten Gemseanbauflchen in Deutschland bewirtschaftet. Gut 2000 landwirtschaftliche Betriebe produzierten Gemse im Gewchshaus. Die meisten Betriebe waren in Baden-Wrttemberg (510 Betriebe), Bayern (400 Betriebe) und Nordrhein-Westfalen (280 Betriebe) ansssig.

Die vollstndige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabellen sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Ausknfte gibt:

Dr. Wolfgang Hauschild, Telefon: (0611) 75-8523, www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rckfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de 

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Spargel ist das am häufigsten angebaute Freilandgemüse

Lebensmittelkontrolleure fordern radikale Reformen / Martin Müller: "Zustände wie im vorigen Jahrhundert"

Frankfurt/Main (ots) – Deutschlands oberster Lebensmittelkontrolleur Martin Mller geht nach der jngsten Skandalflut mit der Politik hart ins Gericht. Angekndigte Reaktionen wie Herkunftsangaben fr weiterverarbeitete Lebensmittel oder die Verffentlichung der Namen betroffener Betriebe, sobald ein hinreichender Verdacht besteht, sind nach Auffassung des Vorsitzenden des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure mehrheitlich nur geeignet, um eine schne Auenwirkung zu erzielen. Im Gesprch mit der Lebensmittel Zeitung (Deutscher Fachverlag) sagte Mller: “Die Lnder und Kommunen, die fr die Lebensmittelkontrolle verantwortlich sind, haben leider kein Interesse an tiefgreifenden Vernderungen und schtzen lieber die heimische Wirtschaft. Nach wie vor liegen viele Daten nur handschriftlich vor, einen bundesweiten Austausch gibt es nicht. Das sind Zustnde wie im vorigen Jahrhundert.”

Stattdessen fordert Mller, der nach 37 Jahren im Geschft noch nie eine solche Hufung von Verfehlungen erlebt hat, ein wirksames Frhwarnsystem aufzubauen. “Was nutzt es dem Verbraucher, wenn wir in zwei Wochen herausfinden, dass die Erdbeeren, die er vor vier Wochen gegessen hat, mit Keimen belastet waren? Wir knnen uns nicht neben jedes Schnitzel stellen. Um zu wissen, wo und wonach man suchen muss, muss man die Gefahren kennen.” Dafr bruchte Mller allerdings mehr Personal. Derzeit fehlen in Deutschland jedoch rund 1.600 Lebensmittelkontrolleure.

Entsprechend geht Mllers Forderungskatalog weiter: Auf EU-Ebene pldiert Mller fr die Einrichtung einer zentralen Behrde mit vergleichbaren Befugnissen, ber die die europische Polizeiorganisation Europol verfgt. Auf Landesebene pldiert Mller fr die Schaffung eines Bundesamts fr Lebensmittelkontrolle und damit einen effektiven Austausch der Beamten. “Der Prfer in Hamburg muss endlich wissen, dass der Kollege in Mnchen Aurora Sonnenmehl in diesem Monat schon hundert Mal getestet hat, um sich anderen Aufgaben zu widmen.” Auf Seiten der Justiz fordert Mller die Einrichtung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften und Fachgerichten. “Nur wenn wir dazu kommen, bei Verfehlungen den unlauteren Gewinn der Unternehmen abzuschpfen, wird sich etwas ndern.” Damit, so Mller in der Lebensmittel Zeitung, lieen sich die Kosten fr mehr und aufwendigere Kontrollen zudem bereits zu einem groen Teil auffangen. “Gute Unternehmen – und dazu zhle ich 95 Prozent der deutschen Betriebe – wrde dies kaum mehr belasten. Die erste Kontrolle ist ohnehin kostenlos. Damit wrde man die guten Unternehmen endlich wirksam schtzen.”

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Die Lebensmittel Zeitung (LZ) ist die fhrende Fach- und Wirtschaftszeitung der Konsumgterbranche in Deutschland. Sie liefert – oftmals exklusiv – aktuelle Nachrichten, Analysen und Hintergrundberichte zu Marketingstrategien, Sortiments- und Vertriebskonzepten deutscher und internationaler Handels- und Industrieunternehmen. Kernzielgruppe sind Vorstnde, Geschftsfhrer, Einkaufs-, Vertriebs- und Marketingmanager, IT- und Logistik-Verantwortliche sowie selbststndige Einzelhndler.

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv) mit Sitz in Frankfurt am Main gehrt zu den grten konzernunabhngigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Mit seinen Tochtergesellschaften publiziert der dfv rund 90 Zeitungen und Zeitschriften, viele davon unangefochtene Marktfhrer in den jeweiligen Branchen. Das Portfolio des dfv wird von ber 90 digitalen Angeboten, darunter Social-Media-Prsenzen, Apps und Newsletter, sowie von rund 500 Fachbuchtiteln ergnzt. ber 120 kommerzielle Veranstaltungen, beispielsweise Seminare, Kongresse und Messen, runden das Verlagsprogramm ab. Der dfv beschftigt 890 Mitarbeiter im In- und Ausland und erzielte 2011 einen Umsatz von 133,3 Millionen Euro.

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Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag
dfv-Unternehmenskommunikation
Brita Westerholz & Judith Scondo
Mainzer Landstrae 251
60326 Frankfurt/Main
Telefon: 069 / 7595 - 2051
Fax:     069 / 7595 - 2055
E-Mail:  presse@dfv.de 

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Lebensmittelkontrolleure fordern radikale Reformen / Martin Müller: "Zustände wie im vorigen Jahrhundert"

Getreide litt unter Witterungsverlauf der letzten Wochen Auswinterungsverluste werden auf 660.000 Hektar Wintergetreide geschätzt

Getreide litt unter Witterungsverlauf der letzten Wochen
Auswinterungsverluste werden auf 660.000 Hektar Wintergetreide geschtzt

Berlin (ots) – (DBV) Die deutschen Landwirte blicken mit zunehmender Sorge auf den Zustand der Win-terkulturen. Auch wenn Landwirte gelernt haben, mit den Unbilden der Natur leben zu ms-sen, sind die diesjhrigen Frostschden auergewhnlich. Das gesamte Ausma der Aus-winterungsschden zeigt sich in diesen Tagen immer deutlicher. Nach den jngsten Umfra-geergebnissen des Deutschen Bauernverbandes (DBV) sind mehr als die Hlfte der land-wirtschaftlichen Betriebe von mehr oder minder groen Auswinterungsschden betroffen, wobei die Verluste vorrangig bei Winterweizen und Wintergerste, weniger bei Winterraps auftreten. Die von Auswinterungsschden betroffene Anbauflche beluft sich nach den ak-tuellen Schtzungen des DBV auf Basis des Konjunkturbarometers Agrar auf etwa 12 Pro-zent der Wintergetreideflche. Dies entspricht einer Flche von gut 660.000 Hektar. Die Schdigungen der Pflanzenkulturen fallen sehr unterschiedlich aus – von Ertragseinbuen bis hin zu einem Totalausfall mit notwendigem Umbruch des Wintergetreides. Nach einem Umbruch der Winterkulturen mssen die Landwirte ihre Flchen entweder noch mit Som-mergetreide oder mit Mais, dessen Aussaat blicherweise im April erfolgt, neu bestellen. Die Kosten eines Umbruchs und einer Neusaat liegen bei 500 – 700 Hektar pro Hektar.

Regional fllt die Betroffenheit der Betriebe sehr differenziert aus. Vor allem im Sdwesten und Sden Deutschlands sind deutliche Schdigungen durch Auswinterungen aufgetreten. Allein in Bayern werden voraussichtlich 70.000 Hektar umgebrochen, in Baden-Wrttemberg schtzungsweise weitere 60.000 Hektar. Aber auch die stlichen Bundeslnder, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sind gebietsweise von strkeren Auswinterungsverlusten be-troffen. In den meisten Regionen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns ent-wickeln sich die Feldbestnde dagegen weitestgehend normal. Vor allem Winterraps, fr den Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wichtige Anbauregionen darstellen, scheint den bisherigen Witterungsverlauf besser verkraftet zu haben als zunchst erwartet.

Aktuell werden die durch die starken Frste im Februar bereits geschwchten Feldbestnde zustzlich durch die seit Mrz anhaltende Trockenheit in Mitleidenschaft gezogen. Im Bun-desdurchschnitt fielen im Mrz nur 16 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Im Vergleich zu Normaljahren mit Niederschlgen von 57 Litern pro Quadratmeter sind damit nur 28 Prozent der blichen Niederschlagsmenge gefallen. Nun hoffen die Landwirte auf ausreichende Nie-derschlge, damit sich die durch Trockenheit und Nachtfrste in den ersten Apriltagen ge-stressten Bestnde erholen knnen.

Vor diesem witterungsbedingten Hintergrund hat die Landwirtschaftliche Rentenbank ihr Frderprogramm Liquidittssicherung fr landwirtschaftliche Unternehmen auf Auswinte-rungsschden im Ackerbau erweitert. Betroffene Unternehmen knnen ein Darlehen zur Verbesserung der Liquiditt in Anspruch nehmen, wenn sie der Hausbank deutliche Ergeb-nisrckgnge durch Kostensteigerungen und zu erwartende Umsatzeinbuen nachweisen knnen. Voraussetzung ist ein Rckgang um mindestens 30 % im jeweils betroffenen Be-triebszweig. Die ausfhrlichen Programmbedingungen stehen im Internet unter www.rentenbank.de.

Pressekontakt:

Kontakt:
Deutscher Bauernverband
Dr. Michael Lohse
Pressesprecher 
Tel.: 030 / 31904 240 

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Auswinterungsverluste werden auf 660.000 Hektar Wintergetreide geschätzt

Solar-Kürzung ist "energiepolitische Geisterfahrt" von CDU/CSU und FDP. Photovoltaik darf nicht abgewürgt werden

Berlin (ots) – Der Bund fr Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte heute die Krzungsbeschlsse des Deutschen Bundestags bei der Photovoltaik scharf. “Die Regierungsfraktionen legen die Axt an die Energiewende und wrgen die Photovoltaik ab. Das ist eine energiepolitische Geisterfahrt von CDU/CSU und FDP”, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. “Bei uns in Deutschland, Europa und weltweit gehrt die Solarstromerzeugung zu den Grundpfeilern der Energiewende. Die gefhrliche Atomenergie und die klimaschdlichen fossilen Kraftwerke knnen nur durch einen Mix umweltfreundlicher Energien ersetzt werden. Wie dieser Mix ausgebaut wird, muss endlich das Thema sein.”

Zwar hlt Weiger es ebenfalls fr erforderlich, das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelmig auf seine Wirkungen hin zu berprfen. nderungen an diesem Gesetz mssten jedoch behutsam und mit Augenma vorgenommen werden. Das jetzige Hau-Ruck-Verfahren gefhrde nicht nur die Solarmodulhersteller existentiell. Es gehe auch um den Fortbestand zehntausender Arbeitspltze im regionalen Handwerk, das sich mit groem Einsatz an der Energiewende beteiligt habe, sagte der BUND-Vorsitzende.

“In Deutschland gibt es inzwischen ber 800000 Photovoltaik-Anlagen auf den Dchern, nicht wenige davon sind Brgersolaranlagen. Dass nur Gutbetuchte etwas von der Solarfrderung haben, ist ein Mythos, der auch durch stndige Wiederholung nicht wahrer wird. Wir alle profitieren davon. Die Bundesregierung wird das Ziel, im Jahr 2020 ein Zehntel des Stroms mit Solaranlagen zu erzeugen, niemals erreichen, wenn sie die Photovoltaik abwrgt. Wir fordern den Bundesrat auf, diese falsche Weichenstellung zu verhindern”, sagte Weiger.

In den letzten Monaten htten die Solaranlagen in Deutschland zeitweilig so viel Strom geliefert wie ein Dutzend Atomkraftwerke. Damit htten sie wesentlich dazu beigetragen, dass die Stromversorgung im Winter stabil geblieben sei. Solarstrom ergnze den Windstrom optimal. “Die drastische Absenkung der Photovoltaik-Frderung und die knftige Frderung nur noch fr einen Teil des Stroms ist ein Angriff auf das erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Gesetz. Viele Menschen und viele Staaten beneiden Deutschland um das EEG. Es ist zurzeit das einzige Gesetz, das die Energiewende und den Klimaschutz voranbringt. Wir sollten es nicht aushhlen sondern ausweiten”, sagte Weiger.

Wer nicht wolle, dass die Verbraucher durch die EEG-Frderumlage zu stark belastet wrden, der msse die Ausnahmen fr energieintensive Betriebe abschaffen und die Kosten fr erneuerbaren Strom endlich gerecht verteilen, sagte der BUND-Vorsitzende. Fr 2012 prognostizierten die bertragungsnetzbetreiber eine EEG-Umlage in Hhe von knapp 3,6 Cent je Kilowattstunde Strom. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums wrde sie bei lediglich 2,6 Cent liegen, wenn die derzeit geltenden Ausnahmeregeln fr energieintensive Betriebe abgeschafft wrden.

Mehr BUND-Informationen zur Sonnenenergie unter: http://bit.ly/H0cReG

Pressekontakt:

Thorben Becker, BUND-Energieexperte:
Tel. 030-27586-421 bzw.

Rdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher: 
Tel. 030-27586-425, Fax: -440 
E-Mail: presse@bund.net
Internet: www.bund.net 

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Solar-Kürzung ist "energiepolitische Geisterfahrt" von CDU/CSU und FDP. Photovoltaik darf nicht abgewürgt werden

Holzenkamp: Landwirtschaft muss nachhaltig Effizienz steigern

Berlin (ots) – Im Deutschen Bundestag wurde am Freitag der Agrarpolitische Bericht der Bundesregierung debattiert. Dazu erklrt der Vorsitzende der AG Ernhrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp:

“Unsere Land- und Ernhrungswirtschaft ist gut aufgestellt. Die Folgen der Finanzkrise mit erheblichen zustzlichen Auswirkungen auf die Volatilitt der agrarischen Rohstoffmrkte konnten abgefedert werden. Heute blickt die Land- und Ernhrungswirtschaft auf zwei gute Wirtschaftsjahre zurck. Der Export konnte noch einmal gesteigert werden. Mittlerweile verdient die Land- und Ernhrungswirtschaft jeden vierten Euro im Export.

Viele familiengefhrte buerliche Betriebe haben die Chance des Strukturwandels in der Landwirtschaft genutzt und stehen heute als moderne innovative Unternehmen auf gutem Fundament. Dem buerlichen Unternehmer in Gummistiefeln mit Laptop auf dem Traktor gehrt die Zukunft.

Nichtsdestotrotz ist die Landwirtschaft strker als andere Wirtschaftszweige von externen einkommensminimierenden Risikoeinflssen betroffen: Aktuell mssen viele Betriebe erhebliche Verluste durch Frostschden bei Wintergetreide oder Tierverluste, hervorgerufen durch das Schmallenbergvirus, verkraften.

Deshalb ist es an der Politik, die richtigen Rahmenbedingungen fr die Landwirtschaft zu setzen. Dabei diskriminieren wir keine Betriebsform. Die christlich-liberale Koalition hat in den vergangen drei Jahren viele Aufgaben abgearbeitet und zu einem guten Ende gebracht: So wurden mit der Verstetigung der Agrardieselfrderung Wettbewerbsnachteile unserer Landwirte zu anderen EU-Mitgliedsstaaten teilweise ausgeglichen.

Mit der Neuorganisation der landwirtschaftlichen Sozialversicherung haben wir die soziale Absicherung der in der Landwirtschaft, dem Gartenbau und im Forst ttigen Menschen zukunftsfest gemacht.

Durch die Vereinheitlichung des europischen Pflanzenschutzrechtes haben wir erreicht, dass ab sofort die hohen deutschen Schutzmastbe hinsichtlich Zulassung und Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in ganz Europa gelten.

Eine besondere Herausforderung stellen die Vorschlge der EU-Kommission hinsichtlich der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) dar. Trotz guten Willens der Kommission und guter Ansatzpunkte gibt es fr die christlich-liberale Koalition deutlichen Nachbesserungsbedarf. Nicht akzeptiert werden kann beispielsweise eine pauschale Stilllegung landwirtschaftlicher Nutzflchen von sieben Prozent.

Der tgliche Verlust von 90 Hektar landwirtschaftlicher Nutzflche pro Tag in Deutschland stellt die Landwirtschaft vor erhebliche Probleme. Deshalb begren wir das 30-Hektar-Ziel der Bundesregierung ausdrcklich. Um dieses bis 2020 zu erreichen, sind allerdings noch erhebliche Anstrengungen ntig.”

Hintergrund:

Der Agrarpolitische Bericht erschien zum letzten Mal 2007. Sein Erscheinungsturnus wurde im Zuge der Entbrokratisierung von jhrlich auf vierjhrlich umgestellt.

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon:  (030) 227-52360
Fax:      (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de 

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Holzenkamp: Landwirtschaft muss nachhaltig Effizienz steigern

DER STANDARD-Kommentar: "Schwarz oder Weiß" von Günther Oswald

DER STANDARD-Kommentar: “Schwarz oder Wei” von Gnther Oswald

“Nicht nur in privilegierten Jobs ist Arbeiten bis 70 mglich”; Ausgabe vom 17.03.2012

Wien (ots) – Arbeiten bis 70? Was fr ein Wahnsinn, werden Kritiker sofort einwenden. Sollen wir uns bis ins Grab fr die Firmen aufopfern? Auerdem, wie soll denn das berhaupt gehen? Soll der Bauarbeiter bis 70 auf dem Gerst stehen? Soll der Spengler mit dem schweren Kreuzleiden noch mit 68 am Dachstuhl herumklettern? Es finden sich schnell viele, und auch gute, Argumente, warum Arbeiten ber das aktuelle Pensionsalter hinaus abzulehnen ist. Mit Pauschalurteilen kommen wir in der Diskussion aber nicht weiter. Sicher: Nicht jeder Job ist dafr geeignet, bis 70 ausgebt zu werden. Gleichzeitig ist es aber nicht berall unzumutbar, bis 70 oder sogar noch lnger erwerbsttig zu sein. Dabei geht es keineswegs nur um privilegierte Uni-Professoren oder leitende Angestellte, die ihr komplettes Arbeitsleben am Schreibtisch verbracht haben. Es gibt nicht nur Schwarz oder Wei, sondern 1000 Abstufungen dazwischen. In den skandinavischen Lndern hat man bereits vor 20 Jahren begonnen, sich mit den Grautnen zu beschftigen. Bei uns ist es schon eine Sensation, wenn sich die Regierung das Ziel setzt, das faktische (nicht das gesetzliche!) Pensionsantrittsalter bis 2020 um 2,5 Jahre anzuheben. Dass damit nur die bis dahin gestiegene Lebenserwartung kompensiert wird, bleibt unerwhnt. Trotzdem: Es ist lblich, wenn zumindest versucht wird, Lcken im Pensionssystem – etwa bei der Invalidittspension – zu schlieen. Es gilt nmlich nicht nur das Sprichwort: Wo ein Wille, da ein Weg. Sondern auch: Wo ein Weg (in die Pension), da kommt auch ein Wille auf. Von politischer Seite kaum angesprochen werden bisher aber falsche Anreize im System. Nicht alles, was gut gemeint ist, funktioniert auch gut. Am Beispiel des strengeren Kndigungsschutzes fr ltere: Natrlich hilft er dabei, dass Leute nicht beim leichtesten wirtschaftlichen Gegenwind gekndigt werden. Umgekehrt hlt er Betriebe aber auch ab, ltere einzustellen. Wenn ich wei, dass ich den 30-Jhrigen im Ernstfall schneller loswerden kann als den 55-Jhrigen, werde ich wahrscheinlich den 30-Jhrigen aufnehmen. Noch dazu, weil dieser hchstwahrscheinlich deutlich billiger ist. Laut einer Studie des Europischen Zen-trums fr Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung verdienen 60- bis 64-jhrige Mnner im Schnitt um 213 Prozent mehr als 25- bis 29-jhrige. Bei den Frauen liegt die Kluft bei 175 Prozent. Sicher sind hier Berufserfahrung oder Spezialkenntnisse nicht bercksichtigt. Bei derart hohen Mehrkosten ist es aber fast unmglich, dass die Produktivitt der lteren Arbeitnehmer mit den steigenden Lhnen mitkommt – wodurch sie unattraktiver werden. Man kann nicht alles haben: hhere Bezahlung, bessere soziale Absicherung und eine hohe Beschftigungsquote. Bis zu einem gewissen Grad handelt es sich bei diesen Faktoren um kommunizierende Gefe. Anreizsysteme sind bei uns noch wenig ausgeprgt – etwa ein hheres Arbeitslosengeld am Anfang der Jobsuche. Oder ein Bonus fr Betriebe, deren Mitarbeiter seltener krank werden. Solche Dinge zu ndern ist aber im konsensorientierten sterreich nicht leicht. Ein niedriges Pensionsalter ist politisch weniger heikel als eine hhere Arbeitslosenrate – auch wenn es volkswirtschaftlich teurer ist. Es ist leichter, sich mit Refrmchen durchzuschwindeln und sich klar festzulegen: Ich bin fr Schwarz oder fr Wei.

Rckfragehinweis: Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445

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DER STANDARD-Kommentar: "Schwarz oder Weiß" von Günther Oswald

Kfz-Gewerbe: Mehr Umsatz, verbesserte Rendite, stabile Aussichten (mit Bild)

Berlin (ots) – Gestiegene Umstze in Autohandel und Service brachte das Autojahr 2011. Das Kfz-Gewerbe mit seinen 38 000 Betrieben setzte insgesamt 140,7 Milliarden Euro und damit 8,2 Prozent mehr um als im Jahr 2010. Dies sei unter anderem auf das Mengenwachstum, die hherwertigen Neuzulassungen im gewerblichen Bereich, gestiegene Gebrauchtwagenpreise und hohe Werkstattauslastung zurckzufhren, sagte Robert Rademacher, Prsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), in Berlin. Die Rendite der Betriebe lag im Hndlerdurchschnitt bei etwa zwei Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte hher als im Vorjahr. “Die Rendite ist erfreulich, aber in einem Bilderbuchjahr wie 2011 htte sie eigentlich deutlich ber zwei Prozent liegen mssen”, sagte Rademacher, der unter normalen Marktbedingungen im Kfz-Gewerbe eine Umsatzrendite zwischen zwei bis vier Prozent als erforderlich erachtet, um notwendige Investitionen ttigen und Mitarbeiter vernnftig bezahlen zu knnen.

Mit dem Pkw-Neuwagengeschft setzte das Kfz-Gewerbe im vergangenen Jahr insgesamt 59,3 Milliarden Euro um, 13,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Gebrauchtwagen stiegen die Umstze im Marken- und Gebrauchtwagenhandel um 5,2 Prozent auf 41,8 Milliarden Euro. Zuwachs war auch im Servicegeschft zu verzeichnen. Auf hohem Niveau legte der Umsatz um 1,2 Prozent auf 29,3 Milliarden Euro zu. Das Geschft mit neuen Nutzfahrzeugen wuchs um 19,3 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro, whrend der Handel mit gebrauchten Nutzfahrzeugen leicht um 2,4 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro zurckging.

Stabile Aussichten fr das laufende Jahr

Fr das laufende Jahr 2012 rechnet der ZDK bei den Pkw-Neuzulassungen mit einer prinzipiell stabilen Entwicklung in einer Grenordnung von zirka 3,1 Millionen Einheiten. Im Gebrauchtwagengeschft sei das Erreichen der Zahl von 6,8 Millionen Besitzumschreibungen des Vorjahres zu erwarten. Das Servicegeschft bleibt nach Ansicht des Branchenverbands stabil mit leicht positiver Tendenz.

“Dabei setzen wir voraus, dass aus den derzeit hchst angespannten Zeiten an den internationalen Finanzmrkten kein Super-Gau wird, die Banken- und Schuldenkrise nicht auf die Realwirtschaft bergreift und das Vertrauen der Verbraucher erhalten bleibt”, betonte Rademacher.

Boom bei den Ausbildungszahlen

Krftig investierte das Kfz-Gewerbe in den Nachwuchs. So unterschrieben rund 20 500 junge Menschen bis zum Stichtag 30. September 2011 einen Lehrvertrag zum Kfz-Mechatroniker, knapp zehn Prozent mehr als im Jahr 2010 (18 700).

Einen ebenso positiven Trend verzeichnet der Beruf des Automobilkaufmanns. Mit zirka 4 400 neuen Ausbildungsvertrgen wurde im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von ber 20 Prozent erreicht.

“Die Kfz-Betriebe haben einen mglichen Fachkrftemangel erkannt und setzen sich aktiv fr die Sicherung des Nachwuchses ein”, sagte Rademacher. Auch im Vergleich zum Gesamthandwerk stehe das Kfz-Gewerbe gut da. So entfielen von den zirka 155 000 angebotenen Ausbildungspltzen im Handwerk rund 13 Prozent auf den Beruf des Kfz-Mechatronikers.

Insgesamt waren zum 31. Dezember 2011 knapp 91 000 Auszubildende im Kfz-Gewerbe beschftigt, 3,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. “Damit zhlt das Kfz-Gewerbe zu den grten Ausbildern im Handwerk”, betonte der ZDK-Prsident.

Anzahl der Betriebe und Mitarbeiter stabil

Der seit Jahren anhaltende Strukturwandel im Kfz-Gewerbe hat sich, was die Zahl der Betriebssttten anbelangt, im vergangenen Jahr abgeschwcht. Zum 31. Dezember 2011 zhlte die Branche bundesweit insgesamt 38 000 Kfz-Betriebe, nur 50 weniger als 2010. Davon waren 17 600 fabrikatsgebundene Betriebe und 20 400 freie Werksttten. Zum 31. Dezember 2011 beschftigte das Kfz-Gewerbe insgesamt 456 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in technischen und kaufmnnischen Berufen, das sind 3 000 Menschen mehr als im Jahr zuvor.

Gewerbliche Zulassungen deutlich gestiegen Im vergangenen Jahr wurde das Neuwagengeschft insbesondere von den gewerblichen Neuzulassungen getragen. Mit einem Anteil von fast 60 Prozent und 1,9 Millionen Fahrzeugen lag dieser Wert um 13,6 Prozent ber dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Zahl der privaten Neuzulassungen wuchs hingegen nur leicht um 2,4 Prozent auf 1,27 Millionen Einheiten.

Durchschnittspreise im Aufwind

Der durch die gewerblichen Zulassungen bedingte Trend zu hherwertigen Fahrzeugen der Mittelklasse wirkte sich auch auf den Durchschnittspreis fr Neuwagen aus. Dieser stieg um 5,2 Prozent auf 27.390 Euro. Die durchschnittlichen Gebrauchtwagenpreise legten um 10,8 Prozent auf 9.740 Euro zu.

Alternative Antriebe im Plus

Der Bestand von Pkw mit alternativen Antrieben hat sich im vergangenen Jahr um 6,7 Prozent auf 583 288 erhht. Am 1. Januar 2012 waren laut Kraftfahrt-Bundesamt insgesamt 4 541 Elektroautos (Vorjahr 2 307) und 47 642 Hybridfahrzeuge (Vorjahr 37 256) auf deutschen Straen unterwegs. Hinzu kommen 456 252 Pkw mit Flssiggasantrieb (Vorjahr 418 659) und 74 853 Erdgas-Autos (Vorjahr 71 519). Die Summe der Fahrzeuge mit alternativen

Antrieben entspricht einem Anteil von 1,4 Prozent des Pkw-Bestands von 42,9 Millionen.

Zuwachs bei Dieselfahrzeugen

Bezogen auf die Kraftstoffarten haben Dieselfahrzeuge gegenber dem Jahr 2010 ihren Anteil deutlich erhht. Bei Neuwagen wuchs der Anteil um 22,4 Prozent auf knapp 1,5 Millionen, das sind 47,5 Prozent aller Neuzulassungen im Jahr 2011. Der Anteil der Benziner ging leicht um 1,1 Prozent auf 1,65 Millionen zurck – ein Zeichen dafr, dass die Vielfahrer und Flottenbetreiber deutlich strker zum Zuge kamen als im Jahr 2010.

Dieselpartikelfilter-Nachrstfrderung nutzen

Verschrfte Einfahrtregelungen in Umweltzonen, der Schutz der Umwelt und die gefrderte Dieselpartikelfilter-Nachrstung mit 330 Euro seien nach Ansicht des ZDK-Vizeprsidenten und Bundesinnungsmeisters Wilhelm Hlsdonk gute Grnde, in diesem Jahr die lteren Diesel mit einem Filter sauberer zu machen. “Das realistische Nachrstpotenzial liegt bei etwa 3,4 Millionen Pkw und zirka 800 000 leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen zulssiger Gesamtmasse”, so Hlsdonk. Diese Fahrzeuge knnten durch die Nachrstung statt der gelben eine grne Plakette bekommen. Die insgesamt 30 Millionen Euro Frdermittel fr 2012 entsprchen etwa 90 000 Nachrstungen, die ber das Bundesamt fr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Wiesbaden abgewickelt wrden. Die Kosten fr die Nachrstung liegen bei zirka 650 bis zirka 1.500 Euro.

Dauerfrost legte tausende Diesel lahm

Viel zustzliche Arbeit, die nur durch Nachtschichten und Wochenendeinstze bewltigt werden konnte, hatten die Kfz-Betriebe Anfang Februar in den frostgeplagten Regionen Deutschlands wegen liegengebliebener Dieselfahrzeuge. Zwei Wochen Dauerfrost fhrten zu tausenden Liegenbleibern – ganz gleich ob neue oder ltere Fahrzeuge. Hauptgrund war die Verflockung des Dieselkraftstoffs, der Filter und Einspritzsysteme verstopfte. Eine so extreme Hufung sei noch nie aufgetreten, sagte Hlsdonk. Auch noch so niedrige Temperaturen drften nicht dazu fhren, dass Berufspendler, Kurierdienste und Transportunternehmen massive Einschrnkungen ihrer Mobilitt hinnehmen mssten. Angesichts der inzwischen viel feineren Filtersysteme in modernen Dieselfahrzeugen, die regelmig gewartet werden mssten, sei es unabdingbar, dass den gesamten Winter ber an allen Tankstellen “Winterdiesel” bereitgestellt wrde. Auch wre ber eine Modernisierung der Diesel-Norm (DIN EN 590) nachzudenken.

Pressekontakt:

Ulrich Kster, Pressesprecher
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)
Tel.: 0228/ 91 27 270 
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de
Internet: www.kfzgewerbe.de 

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