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Chance verpasst! NRW-Verordnung zum öffentlichen Einkauf kann Ausbeutung mit Steuergeldern nicht wirksam verhindern

Dsseldorf/ Mnster (ots) – Ein Jahr nach der Verabschiedung des Tariftreue- und Vergabegesetzes (TVgG) Nordrhein-Westfalen tritt am 1. Juni 2013 die dazugehrige Verordnung in Kraft. Mit dieser Verordnung setzt das Bundesland NRW sein festgeschriebenes Ziel, aktiv fr eine sozial und kologisch gerechte Vergabepraxis Sorge zu tragen, nicht konsequent um, kritisiert das Bndnis fr ko-soziale Beschaffung NRW, in dem sich entwicklungspolitische Organisationen, Verbnde, Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen zusammengeschlossen haben*. Rund 50 Milliarden Euro gibt das einkaufsstrkste Bundesland jhrlich durch Land, Stdte, Gemeinden und Landschaftsverbnde fr Waren und Dienstleistungen aus. Diese beachtliche Summe stellt eine Einkaufsmacht dar, die einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung globaler Arbeits- und Menschenrechte sowie zum Klima- und Umweltschutz leisten knnte.

Doch die neue Verordnung bleibt hinter den gesetzlichen Mglichkeiten zurck, da sie keine berprfung der Einhaltung grundlegender Menschen- und Arbeitsrechte bei der Herstellung von Produkten im globalen Sden vorsieht. So knnen BieterInnen die Einhaltung von ko-sozialen Standards schlicht zusichern, ohne dass diesen Selbsterklrungen eine berprfung durch ffentliche BeschafferInnen in den Kommunen und in den Ministerien folgt. Verbrauchertuschungen, Lebensmittelskandale und Fabrikbrnde der letzten Jahre zeigen jedoch deutlich, dass bloe Verlautbarungen von Unternehmen nicht ausreichen. “Diese Handhabung spielt Unternehmen und Verbnden in die Hand, die sich ihrer Verantwortung entziehen, und schadet den Unternehmen, die ihre Herstellungsbedingungen einer unabhngigen Kontrolle unterziehen”, erklrt Angela Schmitz vom Eine Welt Netz NRW. “Dabei gibt es in vielen Branchen schon glaubwrdige Nachweise zur Einhaltung von wrdigen Arbeitsbedingungen in den Produktionslndern sowie verantwortungsvoll handelnde Unternehmen.”

Das Bndnis hlt es fr kurzsichtig, dass laut neuer Rechtsverordnung die Einhaltung von internationalen Arbeitsrechten nur beim letzten Produktionsschritt eingefordert werden muss, bevor das Produkt in die EU eingefhrt wird. Wrde das Etikett eines Kleidungsstcks in einem europischen Land eingenht oder ein Computer in Deutschland abschlieend mit Software bespielt, wre die berprfung der ILO-Kernarbeitsnormen hinfllig.

“In einer Zeit, in der Produkte wie Computer oder Arbeitsbekleidung eine Weltreise hinter sich haben, bevor sie in der Verwaltung zum Einsatz kommen, ist eine derart nachlssige Regelung skandals”, findet Johanna Fincke von der Christlichen Initiative Romero. “Eine Beschaffungspraxis, die keine Rcksicht nimmt auf die frheren Produktionsschritte, in denen in der Regel die meisten Rechtsverletzungen vorkommen – wie etwa beim Rohstoffabbau in Minen oder bei der Konfektionierung von Kleidungsstcken – kann nicht als nachhaltig bezeichnet werden.”

Das Bndnis fr ko-soziale Beschaffung NRW macht sich dafr stark, dass die Rechtsverordnung hier schnellstmglich hinsichtlich zu berprfender und verbindlicher Standards nachgebessert wird. Zugleich setzen wir uns dafr ein, dass eine nachhaltige Beschaffung in NRW in der Vergabepraxis endlich Realitt wird.

* Folgende, dem Bndnis fr ko-soziale Beschaffung NRW zugehrige, Organisationen zeichnen diese Pressemitteilung mit (alphabetische Reihenfolge): AllerWeltHaus Hagen e.V., Allerweltshaus Kln e.V., Amt fr Mission, kumene und kirchliche Weltverantwortung – Regionalstelle, Christliche Initiative Romero, DGB Bezirk NRW, Eine Welt Forum Aachen e. V., Eine Welt Forum Essen, Eine Welt Netz NRW e.V., Forum fr Umwelt und gerechte Entwicklung e.V. (FUgE), Gemeindedienst fr Mission und kumene der EkiR,/Westliches Ruhrgebiet (GM), Informationszentrum 3. Welt Dortmund e.V. (iz3w), Kampagne fr Saubere Kleidung (CCC), TransFair – Verein zur Frderung des Fairen Handels mit der “Dritten Welt” e.V./ Fairtrade Deutschland, Vamos e.V. Mnster, ver.di Landesbezirk NRW, Verein fr soziale Arbeit und Kultur Sdwestfalen e.V, WEED e.V.

Pressekontakt:

Johanna Fincke, Christliche Initiative Romero (CIR) Mnster, 
Tel: 0251- 89503, E-Mail: fincke@ci-romero.de
Angela Schmitz, Eine Welt Netz NRW, Dsseldorf, Tel: 0211-87592-779, 
E-Mail: angela.schmitz@eine-welt-netz-nrw.de 

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NRW-Innenminister Jäger – „Der Salafismus bereitet uns wirklich Sorgen“

Heute beginnt die Innenministerkonferenz in Hannover. FOCUS Online sprach dazu mit NRW-Innenressort-Chef Ralf Jäger – über Lehren aus dem NSU-Terror, die Probleme mit Rockern und Salafisten und Maßnahmen gegen Fußball-Hooligans.

FOCUS Online:

Herr Minister, der Untersuchungsausschuss zum Terror der NSU ist zu Ende gegangen, der Prozess in München hat begonnen. Es gab viel Kritik an den Sicherheitsbehörden – gerade bei der Aufklärung des Bombenanschlags in der Kölner Keupstraße haben sich die Ermittler nicht mit Ruhm bekleckert. Wie reagieren Sie auf die Kritik?

Ralf Jäger: Ich war vor einigen Wochen in der Keupstraße – ohne Pressebegleitung, das war mir wichtig – und habe mit den Leuten geredet. Die haben mir gesagt, es ist gut, dass der Prozess stattfindet, es ist gut, dass die Täter vor Gericht stehen oder tot sind. Mein Eindruck war, dass die Menschen damit persönlich einen Schlussstrich ziehen und in die Zukunft blicken wollen. Dass in diesem Fall nicht mit der ausreichenden Sorgfalt nach rechts geguckt worden ist, das ist völlig klar. Das hat nichts damit zu tun, dass die Sicherheitsbehörden bewusst auf dem rechten Auge blind waren. Sondern die Sehschärfe in diese Richtung hat im Laufe der Jahre schlichtweg nachgelassen, weil man andere Terror-Phänomene viel stärker im Visier hatte.

FOCUS Online: Wenn man Äußerungen ihrer SPD-Parteifreunde aus dem NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin Revue passieren lässt, gewinnt man den Eindruck: Der halbe deutsche Sicherheitsapparat hat daran gedreht, dass die NSU-Zelle nicht entdeckt werden sollte.

Jäger: Ich muss doch nicht alle Äußerungen meiner Parteifreunde teilen. Da ist auch vieles überzogen worden. Wenn man aus der Kirche kommt, dann weiß man, was gepredigt worden ist. Ich glaube aber, wenn mit der gleichen Intensität in die Richtung Rechts ermittelt worden wäre, wie in Richtung Allgemeinkriminalität, dann hätte man früher Erfolge erzielen können. Aber ein vollständiges Versagen des Sicherheitsapparates kann ich nicht erkennen. Es hat sich niemand vorstellen können, dass in Deutschland Rechtsterroristen über zehn Jahre lang feige Morde begehen. Das ist kein Ruhmesblatt für die deutschen Sicherheitsbehörden.

FOCUS Online: Ab heute treffen Sie sich mit ihren Länderkollegen zur Innenministerkonferenz in Hannover. Wie erklären Sie denen, dass Sie in Ihrem Bundesland viele Probleme nicht in den Griff bekommen – den Rockerkrieg oder die Bedrohung durch gewaltbereite radikal-islamistische Salafisten?

Jäger: Das Gegenteil ist doch bei uns der Fall: In NRW werden Hells Angels und Bandidos verboten oder lösen sich auf. Und salafistische Anschläge werden vereitelt. Richtig ist aber: Rockerbanden rekrutieren immer mehr junge, gewaltbereite Männer – oft mit Migrationshintergrund.

FOCUS Online: Das geschieht beispielsweise in Duisburg, wo die aus den Niederlanden kommende Rockergruppe Satudarah seit Monaten Schwierigkeiten bereitet.

Jäger: Wir sind nun mal das bevölkerungsreichste Bundesland, da spielt sich eben meist mehr ab als im Saarland. Wir arbeiten mit vielen Kontrollen und Razzien, gehen überall massiv rein. Was die Rocker angeht, haben wir in den vergangenen Monaten 12 000 Personenkontrollen durchgeführt und über 5000 Fahrzeuge überprüft. Die Führungsebene der Satudarah sitzt inzwischen im Gefängnis. Das alles sind Erfolge, aber zurücklehnen werden wir uns deshalb natürlich nicht. Erst gestern haben wir mit über 1000 Polizisten in Mülheim verhindert, dass kriminelle Rockerbanden gewaltsam ihren Machtkampf austragen. Diesen Banden geht es ausschließlich um die Vormacht im Rotlichtmilieu und um ihre verbrecherischen Geschäfte.

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NRW-Innenminister Jäger – „Der Salafismus bereitet uns wirklich Sorgen“

Erhöhtes Unfallrisiko: Versicherungsschutz beim Freizeitsport / R+V-Infocenter: Unfallversicherung zahlt nicht bei jeder Sportart -…

Erhhtes Unfallrisiko: Versicherungsschutz beim Freizeitsport
R+V-Infocenter: Unfallversicherung zahlt nicht bei jeder Sportart – Zusatzversicherungen fr Extremsportler

Wiesbaden (ots) – Ob Fuball, Reiten oder Fallschirmspringen – pro Jahr verletzen sich in Deutschland rund 1,5 Millionen Freizeitsportler. Viele haben eine private Unfallversicherung abgeschlossen, die neben einer Leistung im Invalidittsfall auch fr Folgekosten wie aufwendige Zahnbehandlungen oder kosmetische Operationen aufkommt. Denn die gesetzliche Unfallversicherung springt in solchen Fllen nicht ein. “Doch Freizeitsportler sollten mit ihrer Versicherung klren, ob ihre Sportart in den Versicherungsschutz eingeschlossen ist “, sagt Thomas Paufler, Unfall-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung. Manchmal gengt es schon, der Versicherung die ausgebte Sportart einfach mitzuteilen. Fallschirmspringer, Paraglider, Segelflieger und andere Extremsportler brauchen sogar eine Zusatzversicherung.

Mnner verletzen sich besonders oft beim Fuballspielen, Frauen beim Skifahren und beim Reiten. Doch manche Reiterin musste schon berrascht feststellen, dass nicht jede Unfallversicherung Reitunflle auch wirklich abdeckt. “Einige Versicherungen zhlen Reiten und Tauchen beispielsweise zu den Extremsportarten”, so Unfall-Experte Paufler. “Je nach Anbieter und Vertrag kann es passieren, dass Versicherte im Ernstfall kein Geld erhalten – auer sie haben die Versicherung vorab ber ihre Sportart informiert.” Manche Versicherungen verlangen einen Risikozuschlag oder bieten Zusatzversicherungen an.

Bei Vereinssportlern gilt: Die meisten Vereine sind Mitglied im Sportbund ihres Bundeslandes. Diese haben eine Unfallversicherung abgeschlossen, die bei Sportunfllen einspringt. “Wann diese zahlt und wie hoch die Versicherungssummen sind, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich”, sagt R+V Experte Paufler.

Tipps fr Sportler – rechtzeitig vorsorgen:

   - Taucher, Reiter und andere Fans unfalltrchtiger Sportarten 
     sollten eine Unfallversicherung whlen, bei der ihr Sport 
     mitversichert ist.
   - Risikosportler knnen sich ber einen Risikozuschlag absichern.
   - Luftsportler sowie Teilnehmer von Motorsport-Rennveranstaltungen
     brauchen in aller Regel eine Zusatzversicherung.
   - Vereinssportler sollten wissen, wann die Versicherung ihres 
     Landessportbundes bei Invaliditt einspringt. Tipp: Kassenwarte 
     der Vereine kennen sich aus.
   - Sportunfall sofort seiner Versicherung melden. 

Pressekontakt:

http://www.infocenter.ruv.de
R+V-Infocenter
06172/9022-122
g.winter@arts-others.de 

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Erhöhtes Unfallrisiko: Versicherungsschutz beim Freizeitsport / R+V-Infocenter: Unfallversicherung zahlt nicht bei jeder Sportart -…

Britney Spears – Hier suchen die Stars nach Eiern

An Ostern heißt es wieder Eier suchen und mit der Familie feiern. Auch die Promis lieben das Fest und nutzen die Feiertage für einen Kurzurlaub. Von Sylt über Mallorca bis in die USA, die Stars suchen den Osterhasen auf der ganzen Welt.

Osterzeit heißt Ferienzeit – auch bei den Promis. Statt im eigenen Garten auf Eiersuche zu gehen, zieht es die Stars und Sternchen in die Ferne. Von Sylt über Mallorca bis in die USA ist alles dabei. Wo verstecken sich die Promis?

Die deutschen Prominenten zieht es in den Norden, genauer gesagt an die Nordsee. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Designer Wolfgang Joop (68) und der ehemalige Tennisstar Boris Becker (45) ihre Eier gerne mal auf Sylt suchen. Auch Moderator Johannes B. Kerner liebt den Sandstrand der Insel. Im Restaurant Sansibar stehen die Chancen gut einem Prominenten zu begegnen, ein Besuch dort ist also Pflicht.

Pop-Titan Dieter Bohlen (59) fliegt mit seiner Carina (28) und Tochter Amelie (1) nach Mallorca , schließlich hat er dort ein Ferienhaus und auch gutes Wetter. Topmodel Claudia Schiffer könnte man in „Deutschlands 17. Bundesland“ ebenfalls begegnen, auch sie besitzt dort eine Immobilie.

Die US-Stars zieht es zu Ostern meist in die sonnigen Staaten der USA. In Miami Beach urlaubt Schauspielerin Meg Ryan (51) regelmäßig. Jennifer Lopez (43) oder auch Enrique Iglesias (37) verbringen die Osterzeit gerne mal auf Star Island, während sich Paris Hilton (32) in den vergangenen Jahren schon mal nach Aspen oder St. Moritz abgesetzt hat.

Richtig heiß wird es Ostern bei Britney Spears (30). Standup-Paddling auf Hawai ist zum Fest genau ihr Ding. Diese Leidenschaft teilt sie mit Ex-Spice-Girl Mel B. (37). Schoko-Eier sollten bei diesen Temperaturen jedenfalls nicht versteckt werden.

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Britney Spears – Hier suchen die Stars nach Eiern

Copy-and-Paste: Piraten-Programm durch Plagiatssoftware entlarvt

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Piraten-Programm durch Plagiatssoftware entlarvt

Die Nutzung von Plagiatssoftware ist ein typisches Pirateninstrument. Ein Blogger hat die Schleswig-Holsteiner Piraten nun damit blogestellt. Ihr Wahlprogramm entstand grtenteils durch “Copy&Paste”.

Die Nutzung von Plagiatssoftware ist ein typisches Pirateninstrument. Ein Blogger hat die Schleswig-Holsteiner Piraten nun damit blogestellt. Ihr Wahlprogramm entstand grtenteils durch “Copy&Paste”.

“Die Piraten Schleswig-Holstein kommen – jetzt mit mehr Inhalt”, so wirbt der Landesverband der Piraten in seinem neuen Wahlkampfspot. Das Problem: Viele der Inhalte sind nicht so neu, wie man es eigentlich erwarten knnte. Das hat Swen Wacker im Schleswig-Holsteiner Blog “landesblog.de” aufgedeckt.

Er hat die Wahlprogramme aller Parteien daraufhin untersucht, wie sehr sie sich durch eigene, regionalspezifische Inhalte auszeichnen – und dafr ein typisches Pirateninstrument genutzt: eine Plagiatssoftware.

Dabei kommt Wacker zu dem berraschenden Ergebnis, dass vor allem die Piratenpartei ihr Programm in Schleswig-Holstein in groen Teilen durch “Copy & Paste” aus den Programmen der Schwesterverbnde zusammengestellt hat.

“Satte 43 Prozent” findet die Software, stellt der Blogger fest. Besonders skurril mute dabei an, dass die Piraten viele Fakten bernehmen, die eigentlich nur schwer auf das eigene Bundesland zu bertragen sind.

So schreiben sie etwa im Programm zur Brgerbeteiligung: “Zum Schreiben mssen sich die Brger in amtlichen Eintragungsrumen einfinden”. Das sei aber nur in Baden-Wrttemberg der Fall, nicht aber in Schleswig-Holstein, erklrt der Blogger.

Insgesamt elf Kategorien unrhmlicher bernahmen

Offensichtlich wird die peinliche bernahme aus bereits bestehenden Programmen auch durch die Verwendung falscher Begrifflichkeiten: “Wir setzen uns dafr ein, (…) dass von den jeweiligen Sitzungen der Kreistage und der Stadt- und Gemeinderatssitzungen Live-Streams erfolgen (…)”, schreiben die Piraten in ihrem Programm. Allerdings erklrt der Blogger auch hier verwundert: “Okay. In Schleswig-Holstein heit das Gemeinde- oder Stadtvertretung. Fr den Auenstehenden mag sich das kleinlich anhren, fr Kommunalpolitiker ist das wichtig.”

Insgesamt listet Wacker elf Kategorien eher unrhmlicher bernahmen der Schleswig-Holsteiner Piraten aus den Wahlprogrammen anderer Verbnde auf – darunter auch falsche Behauptungen, lngst eingelste Forderungen und Probleme, die im eigenen Bundesland eigentlich gar keine Rolle spielen.

Der Blogger konfrontierte schlielich den Spitzenkandidaten der Piraten, Torge Schmidt, mit seinen Ergebnissen, der schlielich zugab: “Ja es sind einige Fehler dort drin. Ein paar sind aufgefallen als es zu spt war, wie zum Beispiel das Sammeln von Unterschriften fr Volksentscheide. Einige Formulierungen mgen auch nicht ganz richtig sein. (…) Shit happens. Die handwerklichen Fehler sind meiner Meinung schlimmer, als die Tatsache, dass wir auf bereits vorhandenen Programmen aufgebaut haben.“

Auch bei den anderen Parteien fand der Blogger viele berscheidungen in den Parteiprogrammen – allerdings in deutlich geringerem Umfang.

Piraten-Parteitag in NRW erffnet

Vier Wochen vor der NRW-Landtagswahl schrfte die Piratenpartei derweil auf ihrem Sonderparteitag in Dortmund ihr bildungspolitisches Profil Die knapp 400 teilnehmenden Piraten stimmten unter anderem fr die Forderung nach einer flexiblen Schullaufbahn, wonach Schler nicht mehr ganze Klassen, sondern nur noch einzelne Fcher wiederholen sollen.

In das Wahlprogramm aufgenommen wurden zudem Forderungen nach einer Revision des Hochschulfreiheitsgesetzes und der Bereitstellung von BAfG fr alle Studenten.

Weitere Themen sind unter anderem eine strkere Brgerbeteiligung, die Kommunalfinanzen und die Gesundheitspolitik.

Die Teilnehmer des Parteitages mssen bis Sonntagabend ber 200 Programmantrge beraten. In Umfragen liegen die Piraten derzeit ber der Fnf-Prozent-Hrde und knnen auf den erstmaligen Einzug in den Dsseldorfer Landtag hoffen. Auch in Prag treffen sich heute Delegierte der Piratenparteien aus mehr als 20 Lndern, um ber die Grndung einer Europischen Piratenpartei zu beraten.

Im ARD-Deutschlandtrend hatten die deutschen Piraten bundesweit zuletzt erneut um einen Punkt auf elf Prozent zugelegt, whrend die anderen Parteien in der Whlergunst stagnierten.

zdemir – Piraten werden sich selbst entzaubern

In anderen Umfragen lag die Piratenpartei sogar bereits vor den Grnen. Das hatte viele Politiker dazu gebracht, sich ffentlich ber den Erfolg der Piraten zu uern. So riet auch auch der Grnen-Vorsitzende Cem zdemir jngst zu Gelassenheit.

Er geht davon aus, dass sich die Piraten selbst entzaubern, „wenn sie in den nchsten Monaten ihre Positionen konkretisieren mssen“. Bislang sei bei ihnen vieles uerst diffus, sagte er dem „Focus“.

„Es reicht nicht, blo Bildung fr alle oder kostenlosen Nahverkehr zu fordern, ohne dabei auch zu sagen, wie das angesichts knapper Kassen ganz konkret umgesetzt werden soll“, ergnzte zdemir. „Auf dieser Schiene fhrt schon die Linkspartei, dafr braucht es die Piraten nicht.“

zdemir betonte: „Wir tun die Piraten nicht als bloe Protestpartei ab, sondern messen sie wie jede andere Partei an ihren Inhalten.“ Der Grnen-Vorsitzende schloss nicht aus, dass die Piraten fr eine Koalition infrage kommen knnten. „Es gibt Gemeinsamkeiten wie etwa bei den Themen Demokratie und Beteiligung, aber auch Differenzen.“

Piraten wollen in drei Landtage

DAPD Torge Schmidt, Spitzenkandidat der schleswig-holstenischen Piratenpartei

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Copy-and-Paste: Piraten-Programm durch Plagiatssoftware entlarvt

Trierischer Volksfreund: Piraten erstmals stärker als die Grünen, Kommentar, Trierischer Volksfreund, 11.04.2012

Trierischer Volksfreund: Piraten erstmals strker als die Grnen, Kommentar, Trierischer Volksfreund, 11.04.2012

Trier (ots) – Stimmungen sind noch keine Stimmen. Insofern ist auch die jngste Forsa-Umfrage mit Vorsicht zu genieen. Gleichwohl sollte es den Grnen zu denken geben, wenn die Piraten in der Whlergunst nun erstmals an ihnen vorbei gesegelt sind. Einst schienen die kos alle Unzufriedenen und Protestierer einzusammeln. Nun haben offenbar die Piraten ihre Rolle bernommen. Die Lsung fr die Grnen kann nicht darin bestehen, zu alter Spontihaftigkeit zurck zu kehren. Dazu sind sie schon viel zu etabliert. Das wrde ihnen auch keiner abnehmen. Aber eine strkere politische Auseinandersetzung mit der Piraterie darf man von ihnen schon erwarten.

Forderungen der Freibeuter wie die nach einem bedinglosen Grundeinkommen oder kostenlosen Nahverkehr mgen attraktiv klingen. Aber weltfremd sind sie allemal. Wer wsste das besser als die Grnen, die ebenfalls schon eine Menge Utopien in ihren Programmen hatten? Kurzfristig drfte die Sympathiewelle der Piraten allerdings kaum zu stoppen sein. Es sei denn, in Nordrhein-Westfalen besinnen sich die Whler auf das klassische politische Rollenspiel.

Anders als etwa vor ein paar Wochen im Saarland geht es im bevlkerungsreichten Bundesland der Republik um eine klare Option fr oder gegen Rot-Grn. Sollte eine entsprechende Mehrheit an der Strke der Piraten scheitern, wrde hchst wahrscheinlich auch die nchste Bundestagswahl im Herbst 2013 davon nicht unberhrt bleiben. Dass die Grnen in die Jahre gekommen sind, sollte ihnen keiner vorwerfen. Wohl aber, dass es bei ihrem Spitzenpersonal genauso ist. Wo bleibt der prominente Nachwuchs, um frischen Wind in die grne Politik zu bringen? Diese Frage muss die Partei beantworten. Auch im Interesse einer rot-grnen Machtoption.

Pressekontakt:

Trierischer Volksfreund
Thomas Zeller
Telefon: 0651-7199-544
t.zeller@volksfreund.de 

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Trierischer Volksfreund: Piraten erstmals stärker als die Grünen, Kommentar, Trierischer Volksfreund, 11.04.2012

Trierischer Volksfreund: Piraten erstmals stärker als die Grünen, Kommentar, Trierischer Volksfreund, 11.04.2012

Trierischer Volksfreund: Piraten erstmals strker als die Grnen, Kommentar, Trierischer Volksfreund, 11.04.2012

Trier (ots) – Stimmungen sind noch keine Stimmen. Insofern ist auch die jngste Forsa-Umfrage mit Vorsicht zu genieen. Gleichwohl sollte es den Grnen zu denken geben, wenn die Piraten in der Whlergunst nun erstmals an ihnen vorbei gesegelt sind. Einst schienen die kos alle Unzufriedenen und Protestierer einzusammeln. Nun haben offenbar die Piraten ihre Rolle bernommen. Die Lsung fr die Grnen kann nicht darin bestehen, zu alter Spontihaftigkeit zurck zu kehren. Dazu sind sie schon viel zu etabliert. Das wrde ihnen auch keiner abnehmen. Aber eine strkere politische Auseinandersetzung mit der Piraterie darf man von ihnen schon erwarten.

Forderungen der Freibeuter wie die nach einem bedinglosen Grundeinkommen oder kostenlosen Nahverkehr mgen attraktiv klingen. Aber weltfremd sind sie allemal. Wer wsste das besser als die Grnen, die ebenfalls schon eine Menge Utopien in ihren Programmen hatten? Kurzfristig drfte die Sympathiewelle der Piraten allerdings kaum zu stoppen sein. Es sei denn, in Nordrhein-Westfalen besinnen sich die Whler auf das klassische politische Rollenspiel.

Anders als etwa vor ein paar Wochen im Saarland geht es im bevlkerungsreichten Bundesland der Republik um eine klare Option fr oder gegen Rot-Grn. Sollte eine entsprechende Mehrheit an der Strke der Piraten scheitern, wrde hchst wahrscheinlich auch die nchste Bundestagswahl im Herbst 2013 davon nicht unberhrt bleiben. Dass die Grnen in die Jahre gekommen sind, sollte ihnen keiner vorwerfen. Wohl aber, dass es bei ihrem Spitzenpersonal genauso ist. Wo bleibt der prominente Nachwuchs, um frischen Wind in die grne Politik zu bringen? Diese Frage muss die Partei beantworten. Auch im Interesse einer rot-grnen Machtoption.

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DLRG-Report: 410 Menschen ertranken 2011 in Deutschland / Unbewachte Binnengewässer sind Gefahrenquelle Nummer 1

DLRG-Report: 410 Menschen ertranken 2011 in Deutschland
Unbewachte Binnengewsser sind Gefahrenquelle Nummer 1

Hannover / Bad Nenndorf (ots) – Im vergangenen Jahr sind 410 Menschen in deutschen Gewssern ertrunken. 343 Mnner, Frauen und Kinder verloren in Flssen, Seen und Kanlen ihr Leben. “Binnengewsser sind nach wie vor die gefhrlichsten Badegebiete. Nur wenige Gewsserstellen werden von Rettungsschwimmern bewacht. Dementsprechend ist das Risiko dort zu ertrinken um ein Vielfaches hher als an den Ksten von Nord- und Ostsee oder in Schwimmbdern”, analysiert Dr. Klaus Wilkens, Prsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die Sicherheitslage an Badestellen, die zumeist fr die ffentlichkeit frei zugnglich sind. “Die DLRG hat mit lokalen Gefahrenexpertisen und der Gestellung von Rettungsschwimmern viele Gefahrenstellen entschrft und ist dem Risiko zu ertrinken wirksam begegnet” so Dr. Wilkens weiter. Im Sommer dieses Jahres werde die DLRG in ausgewhlten Kstenorten Niedersachsens mit dem Projekt “Mehr Strandsicherheit” beginnen, das beispielgebend fr Ksten- und Binnengewsser sein soll.

Die Anzahl der Ertrunkenen ist zwar 2011 um 28 (-6,4%) zurckgegangen, der Rckgang ist aus Sicht der DLRG aber allein auf den durchgehend khlen und nassen Sommer zurckzufhren. “Er hat viele Menschen von einem Bad im Meer, Seen oder Bdern abgehalten”, kommentierte der DLRG-Prsident das Ergebnis.

Die tdlichen Unflle an Nord- und Ostsee haben sich im Vergleich mit 2010 halbiert. Zwischen Borkum und Usedom starben nur 16 Personen, die meisten davon an den wenigen unbewachten Stellen oder auerhalb der Wachzeiten. Rcklufig sind auch die Todesflle in Frei- und Hallenbdern sowie in Gartenteichen und privaten Swimmingpools. Deutlich angestiegen ist wieder die Zahl der Ertrunkenen ber 50 Jahre. In den hheren Altersklassen registrierte die DLRG 225 Todesopfer, das ist ein Anteil von 55 Prozent. Bei Kindern im Alter bis 15 Jahren sank die Zahl der tdlichen Unflle auf 22. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen der DLRG. “Diese gute Entwicklung verdanken wir einer gezielten, frhkindlichen Aufklrungsarbeit ber Gefahren im und am Wasser, die wir in Zusammenarbeit mit unserem Wirtschaftspartner Beiersdorf und den Kindergrten und -tagessttten seit 2001 bundesweit durchfhren”, begrndet Dr. Wilkens den kontinuierlichen Rckgang der frhkindlichen Sterbeflle.

Wie in den Vorjahren ertranken die meisten Menschen in bayerischen Gewssern, dort kamen 78 Personen ums Leben, auf Rang zwei rangiert Niedersachsen mit 58 Todesfllen. Die Flchenlnder Baden-Wrttemberg mit 51 und Nordrhein-Westfalen mit 47 folgen danach. Mit Brandenburg (35), Sachsen (23) und Mecklenburg-Vorpommern (21) folgen drei ostdeutsche Bundeslnder auf den nchsten Pltzen. In Bremen, traditionell das sicherste Bundesland, ertrank nur ein Mensch. In der internationalen Statistik “Ertrinken je 100.000 Einwohner” schliet die Bundesrepublik Deutschland mit dem sehr guten Wert von 0.50 ab. Damit liegt sie im weltweiten Vergleich mit England, den Niederlanden und Schweden in der Spitzengruppe. Das Bundesland Brandenburg schneidet im Vergleich der Bundeslnder mit 1.39 Punkten am schlechtesten ab, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wert von 1.27. Niedersachsen ist drittletzter mit einem Wert von 0.72. Bayern rangiert im 100.000er Wert auf Platz 12. Bremen ist auch in dieser Statistik Spitzenreiter mit 0.15 Punkten, Nordrhein-Westfalen folgt mit 0.26 auf dem zweiten Platz vor Berlin (0.29) und Thringen (0.31).

Pressekontakt:

Fr redaktionelle Nachfragen: Martin Janssen, Pressesprecher der 
DLRG, Telefon: 05723-955441 oder mobil 0172-4244578 

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DLRG-Report: 410 Menschen ertranken 2011 in Deutschland / Unbewachte Binnengewässer sind Gefahrenquelle Nummer 1

Rheinische Post: Offenes Rennen Kommentar Von Detlev Hüwel

Rheinische Post: Offenes Rennen

Kommentar Von Detlev Hwel

Dsseldorf (ots) – In Deutschland finden in nchster Zeit gleich drei Landtagswahlen statt: Das Saarland macht an diesem Wochenende den Anfang. Am 6. Mai folgt Schleswig-Holstein, und am 13. Mai entscheiden die Whler im bevlkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen ber die knftige Regierung. Alle Umfragen sagen bislang eine Mehrheit fr Rot-Grn voraus. Doch es gibt Unwgbarkeiten: Wer von den drei kleineren Parteien FDP, Linke und Piraten schafft den Einzug in den Landtag? Nur eine, zwei oder alle drei? Denkbar auch, dass keine von ihnen die Fnf-Prozent-Hrde berwinden kann. Das Rennen ist jedenfalls noch nicht gelaufen, auch wenn Rot-Grn einen deutlichen Vorsprung hat. Fr die CDU sieht es weniger rosig aus: Selbst wenn es dem Politik-Talent Christian Lindner gelingen sollte, die FDP aus dem Tal der Trnen heraus- und in den Landtag hineinzufhren, drfte es fr Schwarz-Gelb lngst nicht reichen. Die CDU, die mit Rttgens Zauderei einen Holperstart hingelegt hat, kann also nur auf eine Koalition mit der SPD oder den Grnen spekulieren, wobei letztere sich bereits im Sinkflug befinden: Die Fukushima-Dividende scheint allmhlich zu schwinden. Fest steht nur: Der Wahlkampf wird ebenso kurz wie spannend.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion
 
Telefon: (0211) 505-2621 

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Rheinische Post: Offenes Rennen

Kommentar Von Detlev Hüwel

Ostsee-Zeitung: Kommentar zur FDP

Ostsee-Zeitung: Kommentar zur FDP

Rostock (ots) – Schon oft wurde der FDP das Totenglcklein gelutet, schon oft hat sich die Totgeglaubte wieder aus der Gruft herausgerappelt. Doch so schlimm wie dieses Mal war es nie. Erst hie es, bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein gehe es um die Existenz der FDP. Doch nun kommt die vorgezogene Wahl im bevlkerungsreichsten Bundesland – mglicherweise zusammen mit dem Urnengang im Norden am 6. Mai – noch obendrauf. Vergeigt die FDP die nchsten Landtagswahlen, dann ist auch Schwarz-Gelb in Berlin erledigt. Dann sollte Angela Merkel den Mut aufbringen, sich vom liberalen Zombie-Partner zu trennen, und vorzeitige Neuwahlen anstreben. Auer dem Mut der Verzweiflung haben die Liberalen nicht mehr viel aufzubieten. Der Coup mit dem Prsidenten-Kandidaten Gauck ist wirkungslos verpufft. Da mag Wolfgang Kubicki in Kiel alles auf eine Karte setzen und sich selbst fr ein bislang fr ihn undenkbares Ministeramt bewerben. Allein, die Negativ-Flut auf Bundesebene knnte alle Anstrengungen der Nord-Liberalen wegsplen wie ein Tsunami.

Pressekontakt:

Ostsee-Zeitung
Jan-Peter Schrder
Telefon: +49 (0381) 365-439
jan-peter.schroeder@ostsee-zeitung.de 

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Ostsee-Zeitung: Kommentar zur FDP