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Kindesmissbrauch in Südostasien – "Most wanted"-Sexualstraftäter in Mexiko gefasst

Er stand auf der FBI-Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher der USA: Walter Lee Williams. Nun wurde der Sexualstraftäter in Mexiko gefasst. Der frühere Universitätsprofessor soll Kinder in Südostasien missbraucht haben.

Der meistgesuchte Sexualstraftäter der USA ist auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán von der Polizei gefasst worden. Walter Lee Williams sei in einem Café in Playa del Carmen im Bundesstaat Quintana Roo festgenommen worden, teilte der örtliche Generalstaatsanwalt Gaspar Armando García Torres am späten Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Dem früheren Universitätsprofessor wird die sexuelle Ausbeutung von Kindern vorgeworfen. Er soll mehrfach ins Ausland gereist sein, um Sexualstraftaten an Minderjährigen zu begehen. So habe er mehrere Länder in Südostasien bereist und vorübergehend in Indonesien, Polynesien und Thailand gelebt. Zunächst gab es keine Hinweise, dass Williams auch in Mexiko Straftaten begangen hat, wie García Torres sagte.

Williams soll an die USA ausgeliefert werden

Am 30. April hatte ein Gericht in Los Angeles Haftbefehl gegen den 64-Jährigen erlassen. Die US-Bundespolizei FBI führte ihn auf ihrer Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher des Landes. Das FBI schätzt Williams als äußerst gefährlich ein. Auf Hinweise, die zu seiner Verhaftung führen, war eine Belohnung von 100 ;000 US-Dollar ausgesetzt worden. Nach seiner Festnahme wurde er der Einwanderungsbehörde übergeben, die nun seine Auslieferung an die USA vorbereitet.

Ende April war der damals meistgesuchte Sexualstraftäter der USA, Eric Justin Toth, in Nicaragua verhaftet worden. Er soll Minderjährige sexuell missbraucht und Kinderpornos hergestellt haben. Nach dessen Festnahme war Williams in die Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher des Landes aufgenommen worden.

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BitTorrent Taps Public Enemy For Their Latest Creative Venture: Crowdsourced Music

BitTorrent, the content distribution network that has been angling for a position as the platform of choice for the creative industries, is today taking one more step to show artists how they can use the service to engage with their fans and potentially spin some business in the process. The company is teaming up with Public Enemy, the iconic hip hop band, for a project in which the group will use the BitTorrent platform not only to market and distribute some of their latest music to the site’s 170 million monthly users, but also give those users a chance to then create their own track sampling Public Enemy’s music. The band will then pick the track they like best to produce it properly and subsequently distribute it. Gary “G-Wiz” Rinaldo, manager to Public Enemy frontman Chuck D and himself a longtime record producer who has worked with Public Enemy, Aerosmith, Run-DMC and others, says that when the band was thinking about where to go online to promote their music, BitTorrent was a natural choice because of the charging models and the fact that it’s the only platform that couples that with ways of consuming very large media files

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„Wer spät anfängt, arbeitet länger“ – Jung-FDPler Becker hält Rente ab 75 für möglich

Lasse Becker, Vorsitzender der „Jungen Liberalen“, hält ein Renteneintrittsalter von 75 für möglich. Wann welcher Berufsstand in Rente gehen darf, soll an mehreren Faktoren festgemacht werden. „Wer spät anfängt zu arbeiten, arbeitet länger“, sagt Becker.

Nach Ansicht des Vorsitzenden der „Jungen Liberalen“, Lasse Becker, müssen sich jüngere Arbeitnehmer auf ein Renteneintrittsalter von bis zu 75 Jahren einstellen. Becker sagte der „Welt“ vom Donnerstag: „Meine Generation der um die 30-Jährigen, wird ein Renteneintrittsalter von 70 bis 75 haben.“

Es hänge natürlich davon ab, wie sehr man es schaffe, in den kommenden Jahren das Rentensystem umzubauen, so der JuLi-Chef weiter. Das FDP-Vorstandsmitglied plädierte für ein Renteneintrittsalter, das sich an den Beitragsjahren bemisst. „Wer spät anfängt zu arbeiten, arbeitet länger. Wer früher in den Beruf kommt, soll auch früher aufhören. Das würde auch gerade den körperlich anstrengenden Berufen Rechnung tragen“, sagte er der Zeitung. Becker sagte auch: „Wir alle werden länger arbeiten müssen. Sonst kann unser Rentensystem nicht funktionieren.“

Zuvor hatten Ökonomen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ eine Studie veröffentlicht, in der eine Anhebung des Renteneintrittsalters von 69 Jahren ab dem Jahr 2030 empfohlen wird. Mit Blick auf die INSM-Studie sagte Becker: „Die Rente mit 69 wird kommen, nur wird es dabei nicht bleiben.“ Es gebe viele Berufe, die körperlich nicht so anstrengend seien, in denen man deutlich länger als bis 69 arbeiten könne.

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„Wer spät anfängt, arbeitet länger“ – Jung-FDPler Becker hält Rente ab 75 für möglich

+++ Live-Ticker zum Obama-Besuch +++ – Berliner Tropen-Hitze macht Michelle Obama zu schaffen

In seiner großen Rede am Brandenburger Tor hat US-Präsident Obama den Frieden beschworen, die Freundschaft mit Deutschland – und Spektakuläres angekündigt: Die USA wollen ihre Atomwaffen um ein Drittel reduzieren. Der Besuch des wichtigsten Mannes der Welt im Liveticker.

+++ Bei seinem ersten Besuch als Präsident in Deutschland gibt sich Barack Obama gut gelaunt und locker: Er umarmt Bundespräsident Joachim Gauck und gibt Kanzlerin Angela Merkel einen Wangenkuss. +++

+++ Trotzdem: Es stehen Gespräche über unangenehme Themen an: Obama muss zum Spähangriff des Geheimdienstes NSA Stellung nehmen. +++

+++ Obamas Frau Michelle und die Töchter begleiten ihn. Sie haben allerdings ihr eigenes Programm. +++

17.06 Uhr: Michelle Obama bleibt im kühlen Hotel

Michelle Obama und ihre Töchter wollten am Abend eigentlich ins Kino im Sony-Center am Potsdamer Platz gehen. Diesen Plan gaben sie inzwischen auf – nicht wegen des Bombenalarms, nach dem nun Entwarnung gegeben werden konnte. Vielmehr ist es den Obama-Frauen in Berlin schlicht zu heiß. Michelle Obama habe die Hitze in der deutschen Hauptstadt nicht gut vertragen, berichtet welt.de.

16.57 Uhr: Entwarnung im Sony-Center

Das Sony-Center ist wieder geöffnet. Nach Informationen von FOCUS-Reporterin Stefanie Stallmann handelte es sich bei dem verdächtigen Gegenstand um einen leeren Lego-Karton. „So wie die Schachtel im Starbucks-Café lag, mussten wir von einer Gefährdung ausgehen“, sagte ein Polizeisprecher. Der Karton wurde mit polizeitechnischen Mitteln untersucht und stellte sich als harmlos heraus. Das Sony-Center liegt unweit des Brandenburger Tors, wo Obama kurz zuvor seine Rede gehalten hatte.

16.40 Uhr: Bombenalarm in Berlin

Das Sony-Center am Potsdamer Platz wurde geräumt. Die Polizei bestätigte diese Meldung der „Bild“-Zeitung gegenüber FOCUS. Wenig später stellt sich heraus: Der entdeckte Gegenstand war wohl harmlos, es soll sich um eine leere Schachtel handeln.

15.57 Uhr: „Gott segne die Deutschen und die Amerikaner“

Mit diesem Satz verabschiedet sich Obama. Lässig wirft er sein Jackett über die Schulter und geht davon, durchs Brandenburger Tor.

15.55 Uhr: Schweiß auf Obamas Stirn

Auch ohne Jackett schwitzt Obama ordentlich. Seine Stirn glänzt. Er sieht aber noch immer besser aus als viele im Publikum, deren Hemden von Schweiß durchtränkt sind.

15.47 Uhr: Weniger Atomwaffen

Nach gründlicher Überprüng habe er bestimmt, die Zahl der atomaren Sprengköpfe der USA um ein Drittel zu reduzieren.

15.44 Uhr: Verschiedene Völker, verschiedene Wege

Solange uns Mauern von jenen trennen, die anders aussehen oder einen anderen glauben hätten, gebe es keine Freiheit, sagt Obama. Verschiedene Völker und Kulturen müssten ihren eigenen Weg gehen. Man könne nicht diktieren, wie schnell sich Dinge verändern sollten, etwa in der arabischen Welt. Aber man dürfe nicht behaupten, man könne nichts dazu beitragen.

Dann wirbt Obama auch für eine weitgehende rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen

15.40 Uhr: „Ich bin ein Berliner“

Obama erinnert an das Zitat Kennedys: „Ich bin ein Berliner.“

15.37 Uhr: Warnung vor Selbstgefälligkeit

Auch Obama referiert über die Geschichte. „Weil eine euphorische Menge diese Mauer erklomm, können wir sagen, dass hier die Offenheit gesiegt hat, die Toleranz, der Frieden“, sagt er. Und doch müsse man über zwei Jahrzehnte nach dem Triumph zugeben, dass sich in westlichen Demokratien Selbstgefälligkeit breitmachen können. Doch Selbstgefälligkeit zeichne große Nationen nicht aus. Der Kampf für Menschenwürde halte an, man brauche den gleichen Kampfgeist wie früher.

15.29: „Ich danke Ihnen für Ihr Vorbild“

Der US-Präsident spricht durch eine durchsichtige Scheibe geschützt. Obama nennt Merkels Lebenslauf ein Vorbild und dankt ihr dafür. Dann ist es vorbei mit der Förmlichkeit. Er fühle sich so wohl hier, dass er sein Jackett ausziehe. Man dürfe seinem Beispiel gerne folgen. Seine Frau und seine Töchter seien übrigens nicht hier. Denn das Letzte, was sie hören wollten, sei eine weitere Rede von ihm.

15.22 Uhr: Merkel: „Bestmögliches Wetter ausgesucht“

Bundeskanzlerin Merkel zeigt ein bisschen Mitleid mit denen, die seit Stunden in der Sonne sitzen. Trotzdem: „Wir haben das bestmögliche Wetter“ für Obama ausgesucht. Endlich! Merkel kündigt nach einem historischen Exkurs Obama an, den „lieben Herrn Präsidenten“. Doch wer denkt, Obama trete nun ans Pult. Wir enttäuscht. Es folgt der nächste geschichtliche Schwenk. Obama scherzt derweil mit Wowereit. Minuten später der Satz: „Ich heiße dich willkommen bei Freunden.“

15.16 Wowereit: „Berlin grüßt das amerikanische Volk“

„Berlin, das ist die Stadt, in der das Herz der deutsch-amerikanischen Freundschaft schlägt“, sagt Wowereit. Kreischen und Jubel schallt über den Pariser Platz. Er erinnert an die Luftbrücke, an den Besuch John F. Kennedys, der rief „Ich bin ein Berliner“, an Ronald Reagan der 1987 rief „Mr. Gorbatschow, tear down this wall!“ Berlin grüße das amerikanische Volk.

15.14 Uhr: Obama kommt endlich

Barack Obama tritt ins Sonnenlicht, neben ihm Angela Merkel und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

15.03 Uhr: Alles fächelt

Wie schon oft an diesem Tag ist Obama nicht ganz pünktlich, er lässt sein Publikum im Wortsinn schmoren. Den Wartenden bleibt nur, sich Luft zuzufächeln. Denn einen Schirm als Schattenspender durften sie auch nicht mitbringen, wie man hört.

14.55 Uhr: Hitze dünnt Obamas Publikum aus

Nicht nur Neuköllns Bürgermeister Buschkowsky hat wegen der Hitze seine Teilnahme abgesagt. Wie der Sender N24 berichtet, wollten sich Dutzende Eingeladene der Sonne nicht so lange aussetzen. Hektisch habe man Ersatz gesucht.

14.45 Uhr: David Garrett geigt gegen die Langeweile

Auf dem Pariser Platz müssen die mehr als 4000 geladenen Gäste schon seit fast drei Stunden auf Obama warten. In der prallen Sonne. Damit´s nicht zu langweilig wird, unterhält der in Aachen geborene Stargeiger David Garrett das Publikum.

14.40 Uhr: 2008 durfte Obama nicht vors Brandenburger Tor

In 20 Minuten Stunde soll Obama seine mit Spannung erwartete Rede vor dem Brandenburger Tor halten. 2008, vor seiner Wahl zum US-Präsidenten, war er schon einmal in Berlin. Damals allerdings verwehrte Angela Merkel im eine Rede auf dem symbolträchtigen Pariser Platz vor dem Tor mit der Begründung, Deutschland müsse sich gegenüber den Kandidaten neutral verhalten. Der damalige FDP-Chef Guido Westerwelle kritisierte Merkels Entscheidung als „Bürokratenquatsch“: „Jeder Piesepampel konnte hier schon eine Rede halten“.

So sprach Obama einige hundert Meter weiter. An der Siegessäule. Rund 200 ;000 Menschen feierten dort Obama („I love Berlin“) begeistert, als er eine Welt ohne Atomwaffen forderte und verkündete: „Amerika hat keinen besseren Partner als Europa.“

13.32 Uhr: Ende einer ungewöhnlich langen Konferenz

Nach einer guten Dreiviertelstunde ist die Pressekonferenz zu Ende, die ungewöhnlich lange gedauert hat. Merkel und Obama ziehen sich nun zum Mittagessen zurück.

13.20 Uhr: Obama schweigt sich zu Syrien aus – wortreich

Ein amerikanischer Journalist fragt auf Deutsch, ob Obama glaube, dass sich die Situation in Syrien verschlimmere, wenn die USA Waffen lieferte. Obama grinst erst einmal, er kennt den Fragesteller, und lobt dessen Deutschkenntnisse. Ob er den Satz wohl geübt habe? Aber er werde trotzdem nichts zu seiner Hilfe für die syrischen Rebellen sagen. Er sei allerdings nach wie vor der Überzeugung, dass eine politische Lösung die beste sei. Präsident Baschar al-Assad könne angesichts des Todes so vieler Menschen allerdings keine Legitimität wiedererlangen.

Angela Merkel stellt noch einmal klar, dass Deutschland prinzipiell keine Waffen in Bürgerkriegsgebiete liefere. Auch sie spricht Assad jede politische Legitimität ab.

13.13 Uhr: „Ich möchte Guantanamo schließen“

Auf die Frage einer Journalistin thematisiert Obama das Gefangenenlager Guantanamo: „Ich möchte Guantanamo weiter schließen. Es war schwerer, als ich hoffte. Das hängt damit zusammen, dass es Widerstand gegeben hat, auch vonseiten des Kongresses.“

Zum Einsatz von Drohnen sagt er: „Ich kann bekräftigen, dass wir Deutschland nicht als Ausgangspunkt für unbemannte Drohnen verwenden, Drohnen, die dann auch Teil unserer Aktivitäten im Bereich der Terrorismusbekämpfung sind“. Merkel klinkt sich ein und ergänzt, dass Deutschland es begrüße und es für normal halte, dass die USA hierzulande Militärstützpunkte unterhalten.

13.01 Uhr: NSA-Skandal Prism

Jetzt spricht Obama doch über die NSA: Er habe mit seinem Amtsantritt Verantwortung für die Sicherheit der Amerikaner übernommen. Gleichzeitig gehöre zu den höchsten Werten der Amerikaner, die Privatsphäre zu schützen.

Wortreich stellt Obama das Vorgehen der NSA als völlig normal da. Es handele sich nicht um ein Abhörverfahren. Man gleiche nur ab, ob eine bestimmte Telefonnummer in Zusammenhang mit verdächtigen Personen gewählt worden sei. Wenn man die Gespräche auf der Nummer abhören wolle, brauche man dazu einen Gerichtsbeschluss. Es gebe strikte Vorgehensweisen, an die man sich halte. Mindestens 50 Bedrohungen, auch hier in Deutschland, seien durch diese Maßnahmen abgewehrt worden.

Die Ausführlichkeit, mit der Obama über das Thema spricht, belegt, für wie brisant Obama die Aufregung darüber hält.

12.54 Uhr: „Guten Tag“

„Guten Tag“, sagt Obama auf deutsch, um dann in seiner Muttersprache fortzufahren. Auch er lobt erst einmal: Er habe die Warmherzigkeit der Deutschen schätzen gelernt, so auch diesmal, sagt er. Und dass ihn die hohen Temperaturen beeindruckt haben. Auf die Vorwürfe wegen der NSA-Aktion geht er erst einmal nicht direkt ein. Nur so viel: „Was unsere Sicherheit betrifft: Deutschland und die USA sind mehr als nur Nato-Bündinspartner.“ In Deutschland sei mehr Militär stationiert als in jedem anderen Land außerhalb der USA.

Dann spricht Obama über Afghanistan und Syrien. Er danke der Kanzlerin für deren unermüdliches Streben nach Frieden, auch in der Angelegenheit der Palästinenser. Anschließend kündigt Obama seine Rede vor dem Brandenburger Tor an und gibt einen kurzen Exkurs in die deutsche Geschichte. Die kurze Rede ist ein Galopp durch alle Gebiete der aktuellen Politik.

12.45 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt

Angela Merkel lobt erst einmal, wie es üblich ist bei derartigen Auftritten: Obama und sie pflegten eine „freundschaftliche und vertrauensvolle“ Zusammenarbeit. Die Beziehung sei so gut, weil sie auf gemeinsamen Werten gründe. Dass die Mauer weg sei, habe Deutschland auch den USA zu verdanken.

Dann allerdings kommt die Kanzlerin auf die eigentlichen Themen: Sie könne verkünden, dass die Verhandlungen für die neue Freihandelszone begonnen hätten. Dann wird es heikel: Das Thema Bespitzelung durch den NSA kommt zur Sprache. Man schätze die Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit, sagt Merkel. Aber bei allen Notwendigkeiten von Informationsgewinnung sei das Thema der Verhältnismäßigkeit, der Balance ein Wichtiges. Man habe einen offenen Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern vereinbart.

12.39 Uhr: Zeitplan durcheinander

Die Verspätung Obamas zieht sich durch den ganzen Tag. Die Pressekonferenz hätte um 12.30 Uhr beginnen sollen. Es wird je zwei Fragen auf amerikanischer und deutscher Seite geben. Der Unterschied: In Washington geht die erste Frage immer an einen amerikanischen Journalisten. In Berlin steht diese stets einem Medienvertreter aus dem Gastland zu. Folglich: Dort wie hier fragen zuerst die Amerikaner.

12.14 Uhr:Run auf die besten Plätze

Die Pressekonferenz könnte beginnen. Die Journalisten sind jedenfalls da – nach einem Run auf die besten Plätze vor der blauen Info-Wand im Kanzleramt. Nun wird hitzig diskutiert, welche Fragen in der Kürze der Zeit gestellt werden sollen: Syrien? NSA? Afghanistan? Deutsch-amerikanisches Verhältnis? In der Infohalle steigt die Temperatur angesichts der vielen Menschen spürbar. Die Wasserspender sind stark frequentiert.

12.09 Uhr: Michelle Obama und Joachim Sauer an Mauer-Gedenkstätte

First Lady Michelle Obama und ihre beiden Töchter Sasha und Malia haben die Gedenkstätte Berliner Mauer besucht. Dabei waren auch der Ehemann der Kanzlerin, Joachim Sauer, und Auma Obama, die ältere Halbschwester des US-Präsidenten. Michelle Obama und Sauer Rosen wollten in die Hinterlandmauer stecken. Sauer, Professor für physikalische und theoretische Chemie, hält sich in der Regel aus der Politik heraus.

12.04 Uhr: Der Speiseplan für den Abend

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wird der Berliner Sternkoch Tim Raue mit seinem Team heute Abend das Menü für Obama kochen. Vorweg Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingskaviar, dann Kabeljau mit Schmorgürkchen und Estragonpüree, als Hauptgang Königsberger Klopse mit Rote Beete, Apfelsalat und Kartoffelpüree und Bienenstich zum Dessert.

11.32 Uhr: Barbusiger Protest

Wo Spitzenpolitiker sind, sind in letzter Zeit auch Femen-Aktivistinnen nicht weit: In Berlin Tiergarten protestiert eine Vertreterin der Frauenrechtsgruppe oben ohne gegen Präsident Obama.

11.10 Uhr: Sicherheitskontrollen in Berlin – härter als am Flughafen

Wer heute in Berlin unterwegs ist, braucht viel Geduld. Wegen der enormen Sicherheitsvorkehrungen ist der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt, der Autoverkehr sowieso. Gullydeckel sind versiegelt. Dort, wo Obama auftaucht, dürfen Anwohner ihre Fenster nicht öffnen – „sonst haben Sie nen roten Punkt auf der Stirn“, warnt ein Polizist, wie Theresa Breuer twittert.

Die Vorkehrungen gelten auch für Journalisten. „Sicherheitskontrollen wie am Flughafen plus Fotoerkennung“, sagt FOCUS-Online-Korrespondentin Martina Fietz, die sich mit den anderen Hauptstadtkorrespondenten im Bundespresseamt getroffen hat und nun im Bus zum Kanzleramt fährt. Dort gibt es später eine Pressekonferenz.

11.09 Uhr: Händeschütteln im Kanzleramt

Unter einem gigantischen Sonnensegel hält die Präsidenten-Limousine vor dem Kanzleramt. Angela Merkel, heute im apricotfarbenen Blazer, begrüßt ihren Gast. Für sie gibt es ein Küsschen auf die Wange.

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+++ Live-Ticker zum Obama-Besuch +++ – Berliner Tropen-Hitze macht Michelle Obama zu schaffen

Walter Lee Williams, Former USC Professor On FBI’s Ten Most Wanted Fugitives List, Arrested In Mexico

CANCUN, Mexico — Mexican authorities have arrested a former university professor who was on the FBI’s Ten Most Wanted Fugitives list in the resort city of Playa del Carmen.Prosecutor Gaspar Armando Garcia Torres said Walter Lee Williams, 64, is wanted on charges of sexual exploitation of children and traveling abroad for the purpose of engaging in sexual acts with children.Read More… More on FBI

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Walter Lee Williams, Former USC Professor On FBI’s Ten Most Wanted Fugitives List, Arrested In Mexico

Millionen für Hochwasser-Opfer – Bund und Länder über Finanzierung von Fluthilfe-Fonds einig

Bund und Länder haben sich über die Finanzierung des milliardenschweren Fluthilfe-Fonds geeinigt. Diese soll über ein Konstrukt aus einer Bundesanleihe und einer Abwicklung über den „Fonds Deutsche Einheit“ erfolgen.

Bund und Länder haben sich über die Finanzierung des Fluthilfe-Fonds von acht Milliarden Euro geeinigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin nach einem Treffen der Ministerpräsidenten und Finanzminister der Länder mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

„Fonds Deutsche Einheit“

Dem Vernehmen nach haben sich Bund und Länder auf eine Mischung aus einer Anleihe des Bundes sowie einer Abwicklung über den „Fonds Deutsche Einheit“ verständigt. Der Bund trage die Kosten der Bundesinfrastruktur allein, hieß es.

Zusätzlich habe sich der Bund bereiterklärt, die sogenannten Entflechtungsmittel bis Ende 2019 fortzuführen. Dabei geht es um Zuschüsse des Bundes etwa für den kommunalen Wohnungsbau und Nahverkehr. Der Bund-Länder-Streit über die Entflechtungsmittel war der Grund dafür, dass ausgerechnet Deutschland den EU-Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin bisher noch nicht umgesetzt hat.

Bund und Länder wollen für den Wiederaufbau und die Beseitigung der Schäden in den Hochwassergebieten zusammen acht Milliarden Euro bereitstellen. Alle Details zur Finanzierung und Ausgestaltung sollten bis spätestens 5. Juli geklärt sein, damit der Aufbauhilfe-Fonds vor der Sommerpause beschlossen werden kann.

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Millionen für Hochwasser-Opfer – Bund und Länder über Finanzierung von Fluthilfe-Fonds einig

+++ Live-Ticker zum Obama-Besuch +++ – Obama begrüßt Kanzlerin Merkel mit Küsschen

Wie schon bei Bundespräsident Gauck im Schloss Bellevue demonstriert Obama auch gegenüber Angela Merkel im Kanzleramt Nähe: Bei der Begrüßung gibt es ein Küsschen auf die Wange. Später wird er vor dem Brandenburger Tor sprechen. Der Besuch des wichtigsten Mannes der Welt im Liveticker.

11.32 Uhr: Barbusiger Protest

Wo Spitzenpolitiker sind, sind in letzter Zeit auch Femen-Aktivistinnen nicht weit: In Berlin Tiergarten protestiert eine Vertreterin der Frauenrechtsgruppe oben ohne gegen Präsident Obama.

11.10 Uhr: Sicherheitskontrollen in Berlin – härter als am Flughafen

Wer heute in Berlin unterwegs ist, braucht viel Geduld. Wegen der enormen Sicherheitsvorkehrungen ist der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt, der Autoverkehr sowieso. Gullydeckel sind versiegelt. Dort, wo Obama auftaucht, dürfen Anwohner ihre Fenster nicht öffnen – „sonst haben Sie nen roten Punkt auf der Stirn“, warnt ein Polizist, wie Theresa Breuer twittert.

Die Vorkehrungen gelten auch für Journalisten. „Sicherheitskontrollen wie am Flughafen plus Fotoerkennung“, sagt FOCUS-Online-Korrespondentin Martina Fietz, die sich mit den anderen Hauptstadtkorrespondenten im Bundespresseamt getroffen hat und nun im Bus zum Kanzleramt fährt. Dort gibt es später eine Pressekonferenz.

11.09 Uhr: Händeschütteln im Kanzleramt

Unter einem gigantischen Sonnensegel hält die Präsidenten-Limousine vor dem Kanzleramt. Angela Merkel, heute im apricotfarbenen Blazer, begrüßt ihren Gast. Für sie gibt es ein Küsschen auf die Wange.

11.02 Uhr: Abschied von Präsident Gauck

Die Präsidenten verabschieden sich. Obama steigt wieder in seinen gepanzerten Cadillac, genannt „The Beast“. Gauck steht auf den Stufen des Schlosses und hebt grüßend die Hand zum Abschied. Auf geht´s zum Kanzleramt.

10.55 Uhr: Obama schon wieder im Verzug

Wenn Obama pünktlich um 11 Uhr bei der Kanzlerin sein will, muss er sich beeilen. Doch offenbar gibt es reichlich Gesprächsbedarf im Arbeitszimmer des Bundespräsidenten.

10.37 Uhr: Drei Stunden warten – in der prallen Sonne

Während Barack Obama noch mit Gauck spricht, dürften sich die ersten der mehr als 4000 geladenen Gäste schon auf den Weg machen, um die Rede des US-Präsidenten vor dem Brandenburger Tor zu hören. Medienberichten nach müssen sie schon drei Stunden vorher dort sein – und in der prallen Sonne warten. Wasserflaschen dürfen sie nicht mitnehmen, es sollen aber Wasserspender aufgestellt werden. Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky hat bereits gestern abgesagt – das mute er sich in seinem Alter nicht zu, schrieb der 64-Jährige.

10.07 Uhr: Kurzer Auftritt

Gerade mal 17 Minuten hat Obamas öffentlicher Auftritt nun gedauert. Jetzt ziehen sich die Präsidenten mit ihren Begleitern zum Gespräch zurück.

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+++ Live-Ticker zum Obama-Besuch +++ – Obama begrüßt Kanzlerin Merkel mit Küsschen