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Die Uhr für die SEPA-Umstellung tickt – es bleiben nur noch 6 Monate Zeit (BILD)

SEPA-Lastschriftmandat. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: “obs/franke-media.net”

franke-media.net: Die Uhr für die SEPA-Umstellung tickt - es bleiben nur noch 6 Monate Zeit (BILD)


Die Uhr fr die SEPA-Umstellung tickt – es bleiben nur noch 6 Monate Zeit (BILD)

Leipzig (ots) – Um effektiver und vor allem wettbewerbsorientierter auf dem europischen Markt agieren und demzufolge eine bessere Abwicklung der Euro-Zahlungen ermglichen zu knnen, wurde SEPA geschaffen. SEPA steht dabei fr Single Euro Payment Area (dt.: einheitlicher europischer Zahlungsraum) und gilt sowohl fr berweisungen, als auch fr Lastschriften und EC-Kartenzahlungen.

Hierbei spielen zwei Kennziffern eine besondere Rolle. Die Rede ist von der International Bank Account Number (IBAN), d.h. der internationalen Kontonummer und vom Business Identifier Code (BIC), der internationalen Bankleitzahl. Diese beiden neuen Begriffe beschreiben bzw. identifizieren den berweisenden, den Begnstigten sowie den Zahlungsdienstleistenden und ersetzen ab Februar 2014 die althergebrachte Kontonummer sowie Bankleitzahl.

Bereits seit Januar 2008 ist es mglich, berweisungen in Euro innerhalb Deutschlands bzw. grenzberschreitend in jegliches SEPA-Teilnehmerland mit einer SEPA-berweisung zu ttigen. Der Vorteil liegt darin, dass es keinen Unterschied mehr macht, ob nun Inlands- oder Auslandsberweisung, solange es sich dabei um ein anderes SEPA-Teilnehmerland, welches zur EU bzw. zum europischen Wirtschaftsraum zhlt, handelt. Bis sptestens Februar 2014 wird das nationale berweisungsverfahren dann gnzlich ablst worden sein. Weitere Informationen dazu sind unter http://www.kostenloses-konto.net/informationen/sepa-ratgeber.html zu finden.

In diesem Zusammenhang lassen sich zwei Verfahren nennen. Zum einen die SEPA-Basislastschrift und zum anderen die SEPA-Firmenlastschrift. Ersteres ist in den Grundzgen dem deutschen Einzugsermchtigungslastschriftverfahren sehr hnlich, letzteres ist auf die Bedrfnisse der Geschftskunden zugeschnitten und mit dem gegenwrtigen Abbuchungsverfahren vergleichbar.

Als rechtliche Legitimation fr den Einzug von SEPA-Lastschriften gilt das Mandat. Es enthlt bereits das Einverstndnis des Zahlers gegenber dem Zahlungsempfnger, dass fllige Forderungen durch eine Lastschrift und die Anweisung an den entsprechenden Zahlungsdienstleister zur Einlsung von dem entsprechenden Zahlungskonto abgebucht werden. Ein Vordruck fr ein SEPA-Lastschriftmandat kann kostenlos unter http://www.kostenloses-konto.net/sepa.html heruntergeladen werden.

Die SEPA-EC-Kartenzahlung stellt das dritte Zahlungsverkehrsprodukt dar. Sie ermglicht es den Kunden, innerhalb von Europa an jedem Terminal mit jeder EC-Karte bargeldlos zu bezahlen und an jedem Geldautomaten der 31 Staaten Bargeld abzuheben. Noch Fragen zum Thema SEPA? Sprechen Sie einfach die Online-Redaktion von www.kostenloses-konto.net an.

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Hacker-Ring gesprengt – Cyber-Bankraub: Auch deutsche Automaten geplündert

Es ist einer der größten Banküberfälle aller Zeiten: Cyber-Kriminelle erbeuteten rund 45 Millionen Dollar – rund 2,4 Millionen davon bei deutschen Banken. Am Donnerstag wurde die New Yorker Zelle der Bande gefasst. Zwei der mutmaßlichen Beteiligten sitzen in Deutschland in Untersuchungshaft.

Ein weltumspannender Hacker-Ring hat innerhalb weniger Stunden 45 Millionen US-Dollar durch Computer-Manipulationen mit gefälschten Kreditkarten erbeutet. In Deutschland hoben Komplizen der Diebesbande in einer Nacht im Februar 1,85 Millionen Euro (2,4 Millionen US-Dollar) von Geldautomaten in sieben Städten ab.

Wie die Staatsanwaltschaft Düsseldorf am Freitag bestätigte, wurde das niederländische Gangster-Pärchen auf frischer Tat ertappt. Der 35-jährige Mann und die 56 Jahre alte Frau hätten 170 ;000 Euro und Kreditkarten-Duplikate bei sich gehabt, so ein Sprecher. Sie seien offenbar Teil der Bande und sitzen nun in Untersuchungshaft.

Hunderte Kriminelle weltweit beteiligt

An dem weltweiten Raubzug dürften Hunderte Kriminelle beteiligt gewesen sein. Das US-Justizministerium hatte am Donnerstag in New York sieben Männer verhaften lassen. Ein achter wurde angeblich Ende April in der Dominikanischen Republik in der Karibik getötet. Ob der Mord an dem achten Verdächtigen etwas mit der Tat zu tun hat, sei unklar, sagte die Staatsanwältin. Die Drahtzieher sitzen offenbar außerhalb der USA. Die Diebe seien mit „chirurgischer Präzision“ vorgegangen, erklärte die New Yorker Staatsanwaltschaft. „Anstelle von Pistolen und Masken benutzte diese Cyber-Verbrecherbande Laptops und das Internet“.

Laut Anklageschrift brachen die Hacker in die Computer zweier Kreditkarten-Abwickler ein: Im Dezember 2012 in Indien, im Februar 2013 in den USA. Dort setzten sie die Limits von aufladbaren Kreditkarten der Bank Muscat aus dem Oman und der Rakbank aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach oben. Anschließend fertigten sie Duplikate der Karten an, die an zahlreiche Komplizen auf der ganzen Welt gingen.

Der Anklage zufolge hoben sie allein in New York binnen zehn Stunden an 2904 Geldautomaten 2,4 Millionen Dollar ab. Weltweit kamen so mit 40 ;500 Zugriffen auf Geldautomaten 45 Millionen Dollar zusammen. Die Bank of Muscat hatte eingeräumt, dass sie um 39 Millionen Dollar gebracht worden sei – die Hälfte ihres Quartalsgewinns. Die Rakbank verlor nach eigenen Angaben 4,7 Millionen Dollar, Kunden seien nicht betroffen.

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Hacker-Ring gesprengt – Cyber-Bankraub: Auch deutsche Automaten geplündert

Inlandstourismus März 2013: 5 % mehr Übernachtungen

Inlandstourismus Mrz 2013: 5 % mehr bernachtungen

Wiesbaden (ots) – Im Mrz 2013 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 28,4 Millionen bernachtungen in- und auslndischer Gste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorlufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 5 % gegenber Mrz 2012.

Die Zahl der bernachtungen von Gsten aus dem Ausland erhhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4 % auf 4,7 Millionen. Die bernachtungszahl von Gsten aus dem Inland stieg um 5 % auf 23,7 Millionen.

Im Zeitraum Januar bis Mrz 2013 erhhte sich die Zahl der Gstebernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 2 % auf 73,2 Millionen. Davon entfielen 60,4 Millionen bernachtungen auf Gste aus dem Inland (+ 2 %) und 12,8 Millionen auf auslndische Gste (+ 4 %).

Die vorgenannten Werte basieren auf vorliegenden Meldungen von 15 Bundeslndern. Die Ergebnisse fr das fehlende Bundesland wurden auf der Grundlage von Daten des Vorjahresmonats eingeschtzt.

Alle Angaben beziehen sich auf Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten. Detaillierte Informationen sind in circa 14 Tagen unter www.destatis.de -> Zahlen & Fakten -> Wirtschaftsbereiche -> Binnenhandel, Gastgewerbe, Tourismus -> Tourismus und dort im Publikationenbereich unter “Monatserhebung im Tourismus” erhltlich.

Weitere Ausknfte gibt:

Martin Szibalski, Telefon: (0611) 75-4851 www.destatis.de/kontakt

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Statistisches Bundesamt
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Inlandstourismus März 2013: 5 % mehr Übernachtungen

Überfall am Flughafen – Verdächtige im Brüsseler Diamantenraub festgenommen

Acht schwer bewaffnete Männer raubten im Februar auf dem Rollfeld des Brüsseler Flughafens Diamanten im Wert von rund 37 Millionen Dollar. Nun hat die Polizei Verdächtige festgenommen und auch einen Teil der Beute gefunden.

Drei Monate nach dem

spektakulären Diamantenraub

auf dem Rollfeld des Flughafens Brüssel hat die Polizei einige Verdächtige festgenommen und einen Teil der Beute sichergestellt. Dies berichtet die Zeitungsgruppe „Sudpresse“. Dem Bericht zufolge durchsuchten rund 200 Polizisten am frühen Mittwochmorgen etwa 40 Wohnungen. Über die Zahl der Festgenommenen und den Wert der sichergestellten Beute gab es zunächst keine Angaben.

Acht Männer hatten am 18. Februar den Zaun des Brüsseler Flughafens Zaventem durchbrochen und rund 120 Päckchen mit Diamanten geraubt, die aus einem Werttransporter in ein Flugzeug verladen werden sollten. Nach Angaben des Diamantenzentrums in Antwerpen betrug der Wert der Beute etwa 37 Millionen Euro.

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Überfall am Flughafen – Verdächtige im Brüsseler Diamantenraub festgenommen

Steueraffäre um Bayern-Präsident – Seehofer wusste seit Januar von Hoeneß’ Selbstanzeige

Die Bayerische Staatsregierung wusste offenbar schon sehr früh von der Selbstanzeige von Uli Hoeneß. Horst Seehofer wurde bereits acht Wochen vor dem angeblichen Haftbefehl über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft informiert.

Wie aus einer am Donnerstag in München von den Landtags-Grünen veröffentlichten Antwort des bayerischen Finanzministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Fraktionschefs Martin Runge hervorgeht, wusste Ministerpräsident Seehofer bereits acht Wochen vor dem angeblich gegen Uli Hoeneß erlassenen Haftbefehl über Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bescheid. Laut Runge gab es zu der

Steueraffäre von Hoeneß

„Rundum-Verlautbarungen“ innerhalb der Staatsregierung, bei denen sich die Frage stelle, wie diese mit dem Steuergeheimnis zu vereinbaren seien.

Hoeneß hatte im Januar Selbstanzeige wegen eines Kontos in der Schweiz erstattet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, laut der „Süddeutschen Zeitung“ besteht zudem ein nur gegen eine Millionenkaution außer Kraft gesetzter Haftbefehl gegen den Präsidenten des FC Bayern München. Für politische Irritationen sorgte, dass Seehofer trotz des Steuergeheimnisses offen einräumte, seit längerem von den Vorwürfen zu wissen.

Seehofer wurde am 25. Januar informiert

Den Grünen zufolge erhielt das bayerische Finanzministerium am 17. Januar Kenntnis von der Selbstanzeige von Hoeneß. Am 25. Januar – nachdem die Finanzbehörden das Verfahren an die Staatsanwaltschaft abgegeben hatten, sei Seehofer der Regierungsantwort zufolge „aus der Staatsregierung heraus informiert“ worden. Über Details sei Seehofer nicht informiert worden.

Über diese Informationen an das Finanzministerium und den Ministerpräsidenten hinaus habe der Münchner Generalstaatsanwalt am 1. Februar die zuständige Fachabteilung des Justizministeriums mündlich und am 4. Februar die Spitze des Justizministeriums schriftlich informiert.

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Steueraffäre um Bayern-Präsident – Seehofer wusste seit Januar von Hoeneß’ Selbstanzeige

Umfrage: Nord-Süd-Gefälle in Europas Bankenwelt

Umfrage: Nord-Sd-Geflle in Europas Bankenwelt

Mnchen (ots) – FICO, ein fhrender Anbieter von prdiktiver Analytik und Softwarelsungen fr Entscheidungsmanagement, und die European Financial Marketing Association (Efma) geben die Ergebnisse des siebten “European Credit Risk Survey” bekannt. Fr die Umfrage wurden im Februar europaweit Risikomanager von Kreditinstituten zu ihrer Einschtzung des Retail-Banking-Marktes befragt. Der Umfrage zufolge berichten ber 40 Prozent der Risikomanager von geplanten Investitionen in moderne Analytiksysteme, wobei rund zwei Drittel (61%) auf Risikomodelle fr das Neukundengeschft entfallen sollen. In Deutschland, sterreich und der Schweiz sehen sogar fast 80 Prozent der Befragten eine wachsende Nachfrage auf diesem Gebiet. Rund 40 Prozent wollen auerdem die automatisierte Erkennung von Betrugsversuchen in Verbraucherkreditantrgen verbessern. In Krisenlndern wie Spanien und Portugal prognostizieren hingegen rund 70 Prozent der dort befragten Risikomanager einen steigenden Bedarf an Systemen zur Vorhersage und Bearbeitung von Zahlungsstrungen, denn Probleme bei Verbraucherkrediten werden ihrer Meinung nach weiter zunehmen.

“Der anhaltende Kostendruck zwingt die Institute in Deutschland, sterreich und der Schweiz zu einer weiteren Automatisierung ihrer Prozesse”, erklrt Phillip Sertel, Senior Director Central & Eastern Europe and the Middle East bei FICO. “Auf der Basis leistungsstarker Prognosemodelle zur przisen Ermittlung von Kreditrisiko und Betrugswahrscheinlichkeit ist es mglich, auch die Entscheidungsprozesse zur Kreditgewhrung weiter zu automatisieren. Potenzial gibt es insbesondere bei der Bewilligung kleinerer Kreditbetrge.”

Im europischen Durchschnitt haben sich bei den Zahlungsschwierigkeiten im Vergleich zur vorhergehenden Umfrage, die im Herbst 2012 stattgefunden hat, kaum Vernderungen ergeben. Auch im Februar rechnen rund 40 Prozent mit einem weiteren Anstieg. Angesichts der anhaltend schwierigen Lage im Sden Europas wollen auf der iberischen Halbinsel rund 70 Prozent der Befragten verstrkt in Analytik investieren, die es ihnen erlaubt, fr notleidende Kredite die zu erwartenden Beitreibungsbetrge genauer zu beziffern. Zustzlich sieht die Hlfte der dort befragten Risikomanager einen steigenden Bedarf an Prognosemodellen, mit deren Hilfe die Auswirkungen makrokonomischer Vernderungen auf das Kreditrisiko besser abgeschtzt werden knnen. In Deutschland, sterreich und der Schweiz bleibt die Situation dagegen weiterhin relativ stabil.

Das aktuell zu beobachtende Nord-Sd-Geflle im Bankensektor deckt sich mit den unterschiedlichen Entwicklungen der europischen Volkswirtschaften. “Dieser Trend wird sich erst dann umkehren, wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage Europas und einzelner Staaten etwas entspannt hat”, meint Patrick Desmars, Generalsekretr von Efma. “Die Unsicherheit innerhalb einiger Lnder ist nach wie vor gro. Das bereitet vor allem den pan-europischen Banken Kopfzerbrechen.”

An der Umfrage nahmen im Februar 2013 europaweit rund 130 Risikomanager von mehr als 100 Kreditinstituten teil. Weitere Informationen sind im Internet unter folgendem Link erhltlich: http://www.fico.com/account/resourcelookup.aspx?theID=861

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Umfrage: Nord-Süd-Gefälle in Europas Bankenwelt

Verbraucherpreise März 2013: + 1,4 % gegenüber März 2012 Inflationsrate hat sich seit Jahresbeginn weiter abgeschwächt

Wiesbaden (ots) – Die Verbraucherpreise in Deutschland erhhten sich im Mrz 2013 gegenber Mrz 2012 um 1,4 %. Die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – hat sich damit seit Jahresbeginn weiter abgeschwcht (Februar 2013: + 1,5 %; Januar 2013: + 1,7 %). Eine niedrigere Teuerungsrate wurde zuletzt im Dezember 2010 mit + 1,3 % ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2013 stieg der Verbraucherpreisindex im Mrz 2013 um 0,5 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) besttigt somit seine vorlufigen Ergebnisse vom 2. April 2013.

Die Abschwchung der Gesamtteuerung im Mrz 2013 war vor allem auf sinkende Preise fr Minerallprodukte (- 6,5 %; davon Kraftstoffe: – 6,7 %; leichtes Heizl: – 6,2 %) zurckzufhren. Bei der Haushaltsenergie verteuerte sich im Mrz 2013 hingegen der Strom mit + 12,4 % erheblich gegenber dem Vorjahresmonat. Auch fr die Umlagen von Zentralheizung und Fernwrme (+ 4,8 %) sowie bei festen Brennstoffen (+ 3,5 %) mussten die Verbraucher weiterhin deutlich mehr als vor einem Jahr zahlen. Energie insgesamt verteuerte sich durch diese gegenlufigen Entwicklungen im Mrz 2013 gegenber Mrz 2012 nur um 0,5 % und wirkte somit preisdmpfend auf die Gesamtteuerung. Ohne Bercksichtigung der Preisentwicklung der Energie lag die Teuerungsrate im Mrz 2013 bei + 1,6 %.

Die Preise fr Nahrungsmittel erhhten sich im Mrz 2013 gegenber Mrz 2012 fr die Verbraucher sprbar, und zwar um 3,7 %. Teurer binnen Jahresfrist wurden vor allem Obst (+ 9,7 %) sowie Fleisch und Fleischwaren (+ 5,7 %). Auch bei Fisch und Fischwaren (+ 2,9 %), Brot und Getreideerzeugnisse (+ 2,6 %) sowie Swaren (+ 2,2 %) lagen die Preissteigerungen deutlich ber der Gesamtteuerung. Die Preise fr alkoholfreie Getrnke entwickelten sich mit + 0,5 % moderat. Rcklufig waren hier hingegen die Preise fr Kaffee (zum Beispiel Bohnenkaffee: – 5,3 %; Kaffeepads oder Kaffeekapseln: – 3,1 %).

Die Preise fr Waren insgesamt erhhten sich im Mrz 2013 im Vergleich zum Mrz 2012 um 1,4 %. Am strksten stiegen hier die Preise fr Gebrauchsgter mit mittlerer Lebensdauer (+ 2,1 %; darunter Bekleidung: + 2,1 %). Die Preise fr Verbrauchsgter lagen im Mrz 2013 aufgrund der moderaten Energiepreisentwicklung nur noch 1,6 % ber dem Vorjahresniveau. Langlebige Gebrauchsgter blieben hingegen etwas gnstiger (- 0,2 %; darunter Gerte der Unterhaltungselektronik: – 6,6 %; Informationsverarbeitungsgerte: – 3,3 %).

Die Preise fr Dienstleistungen insgesamt stiegen im Mrz 2013 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,5 %. Bestimmend war hier weiter die Preisentwicklung bei Nettokaltmieten mit + 1,3 %, fr die private Haushalte gut ein Fnftel ihres Gesamtbudgets aufwenden. Deutliche Preiserhhungen gab es bei Pauschalreisen (+ 9,7 %), Sport- und Erholungsdienstleistungen (+ 4,5 %) sowie Verkehrsdienstleistungen (+ 3,3 %). Dagegen sanken vor allem die Preise fr ambulante Gesundheitsdienstleistungen (- 12,3 %) infolge der Abschaffung der Praxisgebhr (Januar 2013). Verbraucherfreundlich blieb die Preisentwicklung zum Beispiel auch bei Finanzdienstleistungen (- 9,5 %) und bei Telekommunikationsdienstleistungen (- 1,7 %).

Vernderung im Mrz 2013 gegenber dem Vormonat Februar 2013 Der Preisanstieg im Mrz 2013 gegenber dem Vormonat Februar 2013 um 0,5 % war in erster Linie saisonbedingt. Bei den Dienstleistungen stiegen insbesondere die Preise fr Pauschalreisen (+ 5,6 %) und Flugtickets (+ 3,3 %). Bei den Waren erhhten sich vor allem die Preise fr Schuhe und Schuhzubehr (+ 6,9 %) sowie fr Bekleidungsartikel (+ 6,0 %). Hier wirkte sich insbesondere die Einfhrung der Frhjahrskollektion aus. Auch Gemse verteuerte sich im Mrz 2013 deutlich (+ 4,3 %; darunter Kartoffeln: + 10,4 %).

Die Preise fr Energie sanken im Mrz 2013 gegenber dem Vormonat um 1,4 % infolge der Preisrckgnge bei Minerallprodukten (- 3,3 %; davon Kraftstoffe: – 3,4 %; leichtes Heizl: – 3,1 %) und dmpften somit die saisonalen Preiserhhungen.

Der fr europische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) fr Deutschland lag im Mrz 2013 um 1,8 % ber dem Stand von Mrz 2012 und damit unterhalb der fr die Geldpolitik wichtigen Zwei-Prozent-Marke. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Index um 0,4 %. Die vorlufigen Ergebnisse vom 2. April 2013 fr den HVPI wurden damit besttigt.

Weitere Informationen zur Verbraucherpreisstatistik bietet die Fachserie 17, Reihe 7, die im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de, Pfad: Publikationen > Thematische Verffentlichungen > Preise heruntergeladen werden kann. Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zur Verbraucherpreisstatistik knnen auch ber die Tabellen Verbraucherpreisindex (61111-0004) und (61111-0006) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Die vollstndige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabellen sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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Verbraucherpreise März 2013: + 1,4 % gegenüber März 2012

Inflationsrate hat sich seit Jahresbeginn weiter abgeschwächt

23,5 Millionen Passagiere flogen 2012 innerhalb Deutschlands

23,5 Millionen Passagiere flogen 2012 innerhalb Deutschlands

Wiesbaden (ots) – Im Jahr 2012 flogen insgesamt 23,5 Millionen Passagiere innerhalb Deutschlands. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg der Luftverkehr zwischen den 27 grten deutschen Flughfen innerhalb der letzten zehn Jahre damit nur um 19 %, whrend sich der Flugverkehr mit dem Ausland um 65 % erhhte.

2012 entfielen 23 % aller Einsteiger auf den innerdeutschen Verkehr, 2002 hatte der Anteil noch bei 29 % gelegen. Wichtigster Flughafen im innerdeutschen Verkehr ist Mnchen gefolgt von Berlin-Tegel und Frankfurt.

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23,5 Millionen Passagiere flogen 2012 innerhalb Deutschlands

Deutsche Ausfuhren im Februar 2013: – 2,8 % zum Februar 2012

Wiesbaden (ots) – Im Februar 2013 wurden von Deutschland Waren im Wert von 88,7 Milliarden Euro ausgefhrt und Waren im Wert von 71,9 Milliarden Euro eingefhrt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorlufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im Februar 2013 um 2,8 % und die Einfuhren um 5,9 % niedriger als im Februar 2012. Gegenber Januar 2013 nahmen die Ausfuhren kalender- und saisonbereinigt um 1,5 % ab, die Einfuhren verringerten sich um 3,8 %.

Die Auenhandelsbilanz schloss im Februar 2013 mit einem berschuss von 16,8 Milliarden Euro ab. Im Februar 2012 hatte der Saldo in der Auenhandelsbilanz + 14,9 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Auenhandelsbilanzberschuss im Februar 2013 bei 17,1 Milliarden Euro.

Zusammen mit den Salden fr Dienstleistungen (+ 0,4 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermgenseinkommen (+ 7,3 Milliarden Euro), laufende bertragungen (- 6,8 Milliarden Euro) sowie Ergnzungen zum Auenhandel (- 1,7 Milliarden Euro) schloss – nach vorlufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im Februar 2013 mit einem berschuss von 16,0 Milliarden Euro ab. Im Februar 2012 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 13,5 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europischen Union (EU) wurden im Februar 2013 Waren im Wert von 51,5 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 46,4 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenber Februar 2012 sanken die Versendungen in die EU-Lnder um 3,4 % und die Eingnge aus diesen Lndern um 4,5 %. In die Lnder der Eurozone wurden im Februar 2013 Waren im Wert von 33,8 Milliarden Euro (- 4,1 %) geliefert und Waren im Wert von 32,1 Milliarden Euro (- 5,7 %) aus diesen Lndern bezogen. In die EU-Lnder, die nicht der Eurozone angehren, wurden im Februar 2013 Waren im Wert von 17,7 Milliarden Euro (- 1,9 %) ausgefhrt und Waren im Wert von 14,3 Milliarden Euro (- 1,5 %) von dort eingefhrt.

In die Lnder auerhalb der Europischen Union (Drittlnder) wurden im Februar 2013 Waren im Wert von 37,2 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 25,5 Milliarden Euro aus diesen Lndern importiert. Gegenber Februar 2012 nahmen die Exporte in die Drittlnder um 1,9 % ab, die Importe von dort sanken um 8,3 %.

Die vollstndige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabellen sowie weiteren Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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Deutsche Ausfuhren im Februar 2013: – 2,8 % zum Februar 2012

Nordkorea zeiht Arbeiter aus Kaesong ab – Letzter Verbündeter China wendet sich von Nordkorea ab

Verliert Kim Jong Un seinen letzten Verbündeten? China erhöht den Druck auf Nordkorea. Indirekt übte Staats- und Parteichef Xi Jinping scharfe Kritik an Nordkorea, ohne den störrischen Nachbarn aber beim Namen zu nennen. Südkorea ist mittlerweile doch nicht mehr davon überzeugt, dass Nordkorea einen neuen Atomtest vorbereitet.

„Niemandem darf erlaubt werden, eine Region oder sogar die ganze Welt für selbstsüchtige Zwecke ins Chaos zu stürzen“, sagte der Präsident in Äußerungen, die nach Einschätzung von Diplomaten vom Montag auf das Regime in Pjöngjang abzielten. Einen Ausweg aus der Krise sieht China vor allem in direkten Gesprächen zwischen den USA und Nordkorea, wie ein hoher chinesischer Außenpolitiker der dpa in Peking sagte. Alle blickten immer auf China, doch liege der Schlüssel bei den USA.

Unterdessen rudert die südkoreanische Regierung zurück: Nordkorea steht nach Einschätzung des südkoreanischen Verteidigungsministerium vermutlich doch nicht kurz vor einem vierten Atomtest. „Wir haben keine ungewöhnlichen Schritte registriert, die auf einen Atomtest hindeuten“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums am Montag. Kurz zuvor hatte der südkoreanische Minister für Wiedervereinigung, Ryoo Kihi Jae, erklärt, es gebe Anzeichen für die Vorbereitung eines neuen Tests. Er reagierte damit auf einen Zeitungsbericht, in dem es hieß, nahe des Atomtestgeländes in Punggye Ri seien Bewegungen von Personal und Fahrzeugen festgestellt worden, wie sie auch im Vorfeld des dritten Atomtests im Februar festgestellt worden seien.

Die südkoreanische Zeitung „JoongAng Ilbo“ hatte zuvor unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsbeamten in Seoul berichtet, dass in Punggye-ri erhöhte Aktivitäten von Personen und Fahrzeugen beobachtet worden seien. Ähnliche Aktivitäten habe es auch vor dem dritten nordkoreanischen Atomtest im Februar gegeben.

Kaesong wird geschlossen

Unterdessen hat Nordkorea hat den Abzug aller seiner 53 000 Arbeiter in der gemeinsam mit Südkorea betriebenen Sonderwirtschaftszone Kaesong angekündigt. „Wir werden alle unsere Arbeiter aus dem Kaesong-Industriekomplex abziehen“, erklärte der ranghohe Beamte der Regierungspartei, Kim Yang Gon, am Montag laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA. Der Industriekomplex werde anschließend vorübergehend geschlossen.

Nach immer neuen Kriegsdrohungen aus Nordkorea und um mögliche Missverständnisse zu vermeiden, hatte die US-Regierung am Wochenende einen für diesen Dienstag geplanten Test einer Interkontinentalrakete verschoben. Der lange geplante Start der Rakete vom Typ Minuteman III habe nichts mit Korea zu tun, aber die USA hätten sich wegen der jüngsten Spannungen auf der koreanischen Halbinsel für die Verschiebung entschieden, sagte ein hoher Beamter des US-Verteidigungsministeriums nach Angaben des US-Senders CNN.

Kim genehmigt Atomangriff auf USA

Nordkorea hatte nach 2006 und 2009 Mitte Februar trotz internationaler Warnungen zum dritten Mal eine Atomwaffe getestet. Daraufhin verschärfte der UN-Sicherheitsrat die

Sanktionen gegen das isolierte Land

. Seitdem sprach Pjöngjang immer neue Drohungen vor allem gegen die USA und Südkorea aus. Erst am vergangenen Donnerstag erklärte die nordkoreanische Armee, ein Atomangriff auf die USA sei ab sofort genehmigt.

Südkorea drohte dem kommunistischen Regime in Pjöngjang im Falle eines Angriffs mit schwerer Vergeltung. „Wenn ein lokaler Krieg ausbricht, muss Nordkorea mit schwerer Vergeltung rechnen“, sagte der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Kim Jang Soo, am Sonntag.

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Nordkorea zeiht Arbeiter aus Kaesong ab – Letzter Verbündeter China wendet sich von Nordkorea ab