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Nach dem Anschlag von Boston – Verfassungsschutz fürchtet Terroristen aus dem Kaukasus

Syrien, Libyen, Boston: Radikale Islamisten aus dem Kaukasus sind nach Einschätzung der russischen Regierung weltweit im Kampfeinsatz. Der Verfassungsschutz nimmt die Bedrohung ernst. Aktuell stehen 200 Anhänger des „Kaukasischen Emirats“ unter Beobachtung.

Nach dem Anschlag von Boston rücken auch in Deutschland Extremisten aus dem Kaukasus stärker in den Vordergrund. „Zum islamistischen Personenpotenzial gehören auch Tschetschenen“, sagte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen der Tageszeitung „Die Welt“ vom Montag. Eine Radikalisierung von hierzulande lebenden Personen aus der russischen Unruheregion sei nicht auszuschließen.

Des Bombenattentats auf den Marathon von Boston verdächtig sind die beiden aus Tschetschenien stammenden Brüder Dschochar und Tamerlan Zarnajew. Sie lebten vor dem Anschlag zehn Jahre in den USA. „Nach bisherigem Stand haben wir es nicht mit einem neuen Täterprofil zu tun“, erläuterte Maaßen. „Das Bundesamt weist seit langem auf die besonderen Gefahren selbst radikalisierter Täter hin, die nicht an internationale Terrorgruppen angebunden sind.“

„Die Gefahr von Terroranschlägen ist unverändert hoch“

Nach den Worten Maaßens stehen in Deutschland unter anderem etwa 200 Anhänger des sogenannten Kaukasus-Emirats unter Beobachtung. Dabei handelt es sich um eine militante Gruppe, die von Russland und den USA als Terrororganisation eingestuft wird und Verbindungen zu Al-Kaida haben soll. Anführer ist Doku Umarow, der als meistgesuchter Mann Russlands gilt.

„Die Aufklärung ihrer Aktivitäten hat für uns eine hohe Priorität“, sagte Maaßen. „Wir schauen dabei vor allem auf die mögliche Terrorismusfinanzierung und die Gefahren, die dadurch entstehen, dass erfahrene Kämpfer aus dem Kaukasus nach Deutschland geschleust werden.“

Die Gefahr von Attentaten in Deutschland sei unverändert hoch, sagte der oberste Verfassungsschützer. „Aktuell liegen aber keine konkreten Hinweise vor, dass Islamisten bei uns einen Anschlag planen.“

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Nach dem Anschlag von Boston – Verfassungsschutz fürchtet Terroristen aus dem Kaukasus

Bomben in Boston – Rechtsextreme oder Islamisten? Polizei jagt die Täter

3 Tote, 140 Verletzte – zwei Bomben in Boston erschüttern die USA. Wer aber steckt hinter den Anschlägen? Die Polizei ermittelt in zwei Richtungen. Die Täter könnten auch aus dem Inland kommen, denn diese Woche ist in mehrfacher Hinsicht bedeutend.

Nach

den Bombenexplosionen in Boston

ermitteln US-Polizei und -Geheimdienste nach Angaben von Insidern zunächst in zwei Richtungen: Ein Anschlag von regierungsfeindlichen Gruppen aus dem Inland oder radikale Islamisten.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters in der Nacht zum Dienstag von Ermittlungsbeamten erfuhr, würde der Zeitpunkt für einen Angriff von einheimischen Radikalen sprechen, die die Macht des Staates zurückdrängen wollen. Am Montag wurde in Massachusetts der Patriots´ Day begangen, der an den Unabhängigkeitskrieg erinnert.

Rechtes politisches Spektrum in den USA

Der 15. April ist in den USA auch die Frist für die Abgabe der Steuererklärung, ein sensibles Thema für derartige Extremistengruppen. In dieser Woche – am 19. April – nähern sich zudem zwei Jahrestage mit symbolischer Bedeutung: Das gewaltsame Ende der Waco-Belagerung 1993 in Texas und der Anschlag in Oklahoma City 1995, bei dem knapp 170 Menschen ums Leben gekommen sind.

In den USA werden derartige Gruppen als „right-wing extremists“ dem rechten politischen Spektrum zugeschlagen, ohne dass es sich notwendigerweise um Neo-Nazis oder Rechtsradikale nach europäischem Verständnis handeln muss.

Vorgehensweise spricht für islamische Extremisten

Als zweite Theorie wird den Insidern zufolge eine direkte oder indirekte Verbindung zu islamischen Extremisten diskutiert. Hierfür spräche die Vorgehensweise, sagten hochrangige Ermittler Reuters. Die Zündung von zwei Sprengsätzen kurz hintereinander bei einem Großereignis sei die Art von Angriff, die vom Islamisten-Magazin „Inspire“ propagiert werde.

Die Zeitschrift wird im Internet von der Gruppe Al-Kaida im Jemen verbreitet. Sie enthält englischsprachige Aufrufe an Muslime im Westen, Angriffe selbst mit bescheidenen Mitteln auszuführen. In einer der jüngsten Ausgaben war eine detaillierte Anleitung zum Eigenbau und Einsatz von Sprengsätzen enthalten.

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Bomben in Boston – Rechtsextreme oder Islamisten? Polizei jagt die Täter

Polizei verhindert Attentat – 25-jähriger Salafist offenbar Bombenleger von Bonn

Abgehörte Gespräche von Salafisten belegen nach FOCUS-Informationen, dass Pro-NRW-Chef Beisicht tatsächlich sterben sollte. Als die Polizei die möglichen Attentäter schnappte, ging ihnen offenbar auch der Bombenleger von Bonn ins Netz – der sich selber verriet.

Im Fall des gescheiterten Bombenanschlags am Bonner Hauptbahnhof vom Dezember gibt es eine heiße Spur: Wie FOCUS aus Ermittlerkreisen erfuhr, hat sich der radikal-islamische Salafist Marco G. aus Bonn in einem abgehörten Gespräch als möglicher Bombenleger geoutet.

Der 25-jährige Konvertit, der mit drei Komplizen im Zusammenhang mit einem mutmaßlich geplanten Attentat auf den Pro-NRW-Chef Markus Beisicht am Mittwoch verhaftet worden war, fürchtete sich vor seiner Festnahme vor einem DNA-Test, sollte die Polizei ihn fassen. G. sagte seinem Mitstreiter Enea B. (43), wenn man ein Haar von ihm finden würde, müsse er für fünf Jahre ins Gefängnis – „wegen Bonn“.

Pistole und Sprengstoff in Wohnung

Die Ermittler werten diese Aussage als belastendes Indiz für eine mögliche Beteiligung des Extremisten an dem Anschlag, zumal in seiner Wohnung eine scharfe Pistole und sprengfähiges Ammoniumnitrat ähnlichen Typs wie am Hauptbahnhof gefunden wurde. Die Polizei hatte den Sprengsatz im Dezember

als „extrem gefährlich“ bezeichnet

. Dass er nicht explodierte,

war offenbar nur einem fehlenden Zünder geschuldet

.

Abgehörte Gespräche der vier inhaftierten Tatverdächtigen belegen laut FOCUS, dass Parteichef Beisicht am Mittwoch- oder Donnerstagmorgen vor seinem Haus in Leichlingen nahe Leverkusen sterben sollte. Laut Haftbefehl spähten die Salafisten B. und G. am späten Dienstagabend eine Stunde lang das Haus des Vorsitzenden der rechtsextremen Splitterpartei aus.

„Dann werden die anderen Angst haben“

In ihrem verwanzten Auto unterhielten sich die Extremisten über die Chancen, Beisicht auszuschalten. Sie sinnierten über den Zeitpunkt, an dem der Partei-Chef tot sein würde. „Dann werden die anderen Angst haben“, so die Islamisten am Dienstagabend. Einer der beiden deutete auf den Wagen des Politikers und sagte: „Da steigt er morgen früh ein.“ Kurz nach Mitternacht wurden die Verdächtigen festgenommen, danach ihre beiden Komplizen.

Offenbar waren die mutmaßlichen Attentäter dem Mordaufruf der so genannten Chouka-Brüder gefolgt. Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes unterhielt Marco G. engen Kontakt zu den militanten Islamisten, die sich 2008 in die Terrorlager an der pakistanisch-afghanischen Grenze abgesetzt hatten. Yassin Chouka hatte 2012 während der Anti-Islam-Kampagne von Pro-NRW im Internet zum Mord an Mitgliedern der ausländerfeindlichen Partei aufgerufen.

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Polizei verhindert Attentat – 25-jähriger Salafist offenbar Bombenleger von Bonn

Deutsche Islamisten in Syrien: Mann aus Kassel ruft zum "Heiligen Krieg" auf

Hamburg (ots) – Der Krieg in Syrien zieht immer mehr deutsche Islamisten an. Nach Informationen des NDR-Politikmagazins “Panorama 3″ kmpfen bereits einige von ihnen in Stdten wie Homs und Aleppo. Dies besttigte auf Nachfrage das Bundesamt fr Verfassungsschutz. Genaue Zahlen gebe es aber derzeit nicht.

Erstmals hat sich nun ein deutschsprachiger Islamist direkt aus dem Brgerkriegsgebiet gemeldet. In einem Internetvideo ruft Hayan M. deutsche Glaubensbrder dazu auf, in den Dschihad, den Heiligen Krieg, nach Syrien zu ziehen. “Das hat eine neue Qualitt”, heit es in Sicherheitskreisen zu den Bildern. Botschaften wie diese, in deutscher Sprache, verknpft mit der eindeutigen Intention, Anhnger der Salafisten ins syrische Kampfgebiet zu locken, hat es bisher nicht gegeben.

In dem Video, das “Panorama 3″ am Dienstag, 21.15 Uhr, im NDR Fernsehen exklusiv in Ausschnitten zeigt, wird der 38-jhrige Hayan M. bei Kmpfen in der syrischen Stadt Homs gezeigt. Der Gotteskrieger mit Flecktarnjacke ist schwer verwundet, sein rechtes Bein wurde amputiert. Trotzdem zieht Hayan M. in den Kampf, seine Kameraden schieben ihn im Rollstuhl an die Front. Geschtzfeuer ist zu hren. Gemeinsam mit seinen Gefhrten ruft er “Labbayk ya Allah” – Gott zu Diensten. Dann feuert er mit einem russischen Maschinengewehr vom Typ PK, verschanzt hinter einer Mauer aus Sandscken, auf Soldaten Baschar Al-Assads.

Bilder von Kampfszenen hat schon oft gegeben whrend dieses Brgerkriegs. Doch dann die berraschung: Hayan M. spricht pltzlich Deutsch: “Jeder Muslim, ich mchte ihm sagen, ihr sollt Dschihad machen! Nach Syrien fliegen! Und warum machst Du das nicht? Warum hilfst du den Leuten hier nicht?”

Zum Beweis, dass er vor seinem Kampf in Deutschland gelebt hat, hlt er seinen deutschen Fhrerschein und seine Krankenversicherungs-Karte der AOK in die Kamera. Zuletzt wohnte er offenbar im hessischen Kassel – mit deutscher Frau und zwei Kindern.

Das Video vom Kampf des Hayan M. in Syrien haben seine islamistischen Kameraden ins Internet gestellt. Sie stilisieren ihn zum Helden, der trotz Beinamputation weiter kmpft und offensichtlich bereit ist, als Mrtyrer zu sterben. Bilder, die der Stimmungsmache, der Propaganda dienen. Ziel der Verffentlichung sei ganz klar die Rekrutierung weiterer Deutscher fr den Heiligen Krieg in Syrien, sagt die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke vom “Zentrum Demokratische Kultur” (ZDK) in Berlin.

Sie warnt vor der Wirkung solcher Videos auf deutsche Islamisten: “Da wird eine Identitt gegeben. Die Identitt eines mutigen Mudschahids, eines Kmpfers fr den Islam. Das ist eine riesige Aufwertung!” Ein solches Video knne “ganz stark handlungsleitend sein”.

Screenshots aus dem Video stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfgung. Bitte wenden Sie sich an die Fotoredaktion der NDR Presse und Information, Tel.: 040 / 4156 2306. Mehr zur Sendung erfahren Sie im Internet unter NDR.de/panorama3.

Sendung: Panorama 3, Dienstag 12. Mrz, 21.15 Uhr, NDR Fernsehen

11. Mrz 2013

Pressekontakt:

NDR Norddeutscher Rundfunk
NDR Presse und Information
Telefon: 040 / 4156 - 2312
Fax: 040 / 4156 - 2199
http://www.ndr.de 

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Deutsche Islamisten in Syrien: Mann aus Kassel ruft zum "Heiligen Krieg" auf

Rheinische Post: Ägyptens Wahl

Rheinische Post: gyptens Wahl

Dsseldorf (ots) – Dass die gyptische Revolution mit dem Sturz von Machthaber Hosni Mubarak nur den ersten Schritt auf dem Weg in eine demokratische Zukunft getan hat, hat man vor 14 Monaten bereits ahnen knnen. Seither hat die Entwicklung am Nil schon einigen Anlass zur Sorge gegeben. Erst schockten die gypter den Westen, indem sie die Islamisten mit einer satten Mehrheit ins Parlament whlten, und zwar nicht nur die als vergleichsweise moderat geltenden Muslimbrder, sondern auch die radikalen Salafisten. Dann lie der regierende Militrrat auslndische Stiftungen vor Gericht zerren und die israelische Botschaft von einem Mob verwsten. Nicht immer ist klar, wer da im gyptischen Machtkampf die Strippen zieht. Das gilt auch fr die ziemlich dubiose Entscheidung der Wahlkommission, ausgerechnet die drei populrsten Kandidaten fr das Prsidentenamt aus dem Rennen zu werfen. Klar ist nur, dass ein Platzen der Wahl das Land in neue, blutige Unruhen zu strzen droht. Das knnte angesichts der ohnehin schon sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage den Todessto fr den Demokratieprozess bedeuten. Schon sehnen sich viele gypter nach einer autoritren Fhrungsfigur. Ein neuer Mubarak – das wre jedoch das Schlimmste.

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Rheinische Post
Redaktion
 
Telefon: (0211) 505-2621 

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Rheinische Post: Ägyptens Wahl

Prozessauftakt in Oslo: Breivik hätte gern mehr Menschen getötet

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Breivik htte gern mehr Menschen gettet

Der norwegische Massenmrder Anders Behring Breivik bedauert, im vergangenen Sommer nicht mehr Menschen gettet zu haben. Selbiges werde er vor Gericht uern, kndigte sein Verteidiger an.

Der norwegische Massenmrder Anders Behring Breivik bedauert, im vergangenen Sommer nicht mehr Menschen gettet zu haben. Selbiges werde er vor Gericht uern, kndigte sein Verteidiger an.

In Oslo beginnt am heutigen Montag (9 Uhr MESZ) der Prozess gegen den mutmalichen norwegischen Massenmrder Anders Behring Breivik. In dem Verfahren gegen den erklrten Feind des Islam geht es zunchst insbesondere darum, ob der 33-Jhrige zurechnungsfhig ist.

Hier sind Gutachter zu unterschiedlichen Einschtzungen gekommen. Breivik hat einen Bombenanschlag im Osloer Regierungsviertel und anschlieend die Ttung von Dutzenden Teilnehmern eines Jugendlagers der Arbeiterpartei gestanden.

Insgesamt wurden 77 Menschen gettet, die meisten von ihnen Jugendliche. Breiviks Verteidiger hat angekndigt, dass der Angeklagte vor Gericht bedauern wird, „nicht weiter gegangen zu sein“.

Es wird erwartet, dass Breivik die auf zehn Wochen angesetzte Verhandlung als Plattform nutzen wird, um seine auslnderfeindliche Ideologie zu verbreiten. In einem 1500-Seiten Manifest im Internet hatte er geschrieben, dass mit einer Festnahme die „Phase der Propaganda“ beginne.

Verteidigung hat Islamisten und Rechte geladen

„Ihre Verhandlung bietet Ihnen eine weltweite Bhne“, hie es weiter. Das internationale Medieninteresse ist gro: Etwa 800 Journalisten werden vor Ort erwartet. Breivik soll ab Dienstag sprechen. Die Verteidigung hat 29 Zeugen geladen, darunter Islamisten und rechte Blogger.

Kurz vor Prozessbeginn hat ein neues psychiatrisches
Gutachten den Angeklagten als voll zurechnungsfhig eingestuft. Im ersten Gutachten
war Behring Breivik wegen „paranoider Schizophrenie“ fr unzurechnungsfhig
erklrt worden. Folgen die zwei Berufs- und drei Laienrichter dieser ersten
Einschtzung, wrde Behring Breivik in eine geschlossene psychiatrische Klinik
eingewiesen.

Behring Breiviks Verteidiger um den Anwalt
Geir Lippestad sehen sich gezwungen, auf Wunsch ihres Mandanten fr
Zurechnungsfhigkeit zu pldieren. Lippestad machte deutlich, dass er den
Gedanken seines Mandanten kaum folgen knne.

Breivik: “verantwortlich aber nicht schuldig”

Behring Breivik sehe sich als verantwortlich,
aber nicht als schuldig an, sagte Lippestad. Daher werde er aus „rein
technischen“ Grnden auf unschuldig pldieren, selbst wenn dies chancenlos sei.
Behring Breivik erklrte, in einer geschlossenen Anstalt zu landen, wre „schlimmer
als der Tod“.

Behring Breivik ist gestndig, bei dem
Doppelanschlag mit einer Autobombe im Osloer Regierungsviertel acht und mit
zwei Schusswaffen auf der Insel Utya 69 weitere Menschen, vor allem Teenager,
gettet zu haben.

Das Urteil wird im Juli, also ungefhr ein Jahr
nach der Tat vom 22. Juli 2011, erwartet. Das Gericht will rund 150 Zeugen
hren. Als Nebenklger treten rund 770 berlebende und Hinterbliebene auf. Fr
den Prozess wurden 800 Reporter akkreditiert. Fernsehbertragungen aus dem
Gerichtssaal sind nicht zulssig.

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Prozessauftakt in Oslo: Breivik hätte gern mehr Menschen getötet

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Salafisten geben sich bei Koran-Aktion harmlos – „Das alles kommt mir ziemlich aufgebauscht vor“

Die radikalen Salafisten gaben sich bei ihrer umstrittenen Koran-Aktion betont harmlos. Kritischen Fragen gingen sie aus dem Weg. Das hatte zur Folge, dass neugierige Passanten sich fragten, ob alles nur Panikmache der Regierung war.

Gefhrliche Propaganda – das hatten Politiker und Behrden den Salafisten vorgeworfen

. Wie in Berlin verteilen die radikalen Islamisten am Samstag in mehreren deutschen Stdten kostenlose Korane. Am Potsdamer Platz standen etwa zehn brtige Mnner – umringt von etlichen Kameraleuten und Reportern – an einem Infostand. Eine Frau, die sich das Treiben aus einiger Entfernung anschaut, bringt es auf den Punkt: „Das alles kommt mir ziemlich aufgebauscht vor.“

War die ganze Aufregung um die kostenlose Koranverteilung zuvor bertrieben? Politiker hatten Alarm geschlagen. Sie befrchten, dass Anhnger des salafistischen Netzwerkes „Die wahre Religion“ die Aktion fr extremistische Ziele missbrauchen knnten. Die Chefin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, hatte gewarnt: „Der Koran ist nur ein Mittel zum Zweck.“ Eigentlich ginge es um die Anwerbung junger Muslime. Diese knnten sich dann radikalisieren.

„Die Bibel habe ich gelesen, den Koran noch nicht“

Solche sind am Samstag aber nicht zu sehen. In der Mainzer Innenstadt wurde der Stand erst mittags aufgestellt. Die meisten der Passanten fragten kurz, ob sie ein Gratis-Exemplar des schwarz eingebundenen Korans mitnehmen drfen und gingen dann wieder. Nur wenige von ihnen blieben lnger stehen und diskutierten mit den zwei Mnnern und einer Frau ber den Islam. Einer der beiden Mnner mit Glatze und kurzem Vollbart sagt: „Ich mchte lediglich aufklren ber die Inhalte des Korans.“ Der etwa 50-Jhrige weist weit von sich, ein Salafist zu sein. Mit Extremisten habe er nichts zu tun.

Auch in der Innenstadt von Hannover nahmen einige Passanten einen Koran an. „Die Bibel habe ich gelesen, den Koran noch nicht“, sagte eine 42-Jhirge. Sie interessiere vor allem, wo die Unterschiede zwischen den Religionen liegen.

„We dont need your lies!“

In Berlin schauten sich Passanten, vor allem Touristen, neugierig den Medienauflauf an. Eine 65 Jahre alte Frau aus Chemnitz drngte sich an einem Kameramann vorbei und sagte: „Ich will mir selber ein Bild machen.“ Dass sie sich den Salafisten anschlieen knnte, ist eher unwahrscheinlich.

Abseits standen rund 20 Polizisten, um Konflikte zu verhindern. Bis zum Nachmittag kamen aber nur eine Hand voll Protestler, die Plakate hochhielten. Auf einem war in Anspielung auf den Aktionstitel „Lies!“ zu lesen: „We dont need your lies!“ (Wir brauchen eure Lgen nicht). Die Gruppe „Muslime fr Frieden“ verteilte Flyer, in denen sie sich zu Staat und Demokratie bekennt.

Mit der Presse wollten die Salafisten nicht reden

Dann kam es doch noch zu einem kurzen Konflikt. Ein muslimischer Passant begann lauthals zu schimpfen, als er den Plakatspruch „Die Menschenverachtung des Islams erklrt sich, wenn man den Koran gelesen hat“ las. Ein 40-jhriger Iraner wies den Mann zurecht: „Hier herrscht Meinungsfreiheit. So wie die Mnner hier Korane verteilen drfen, darf jeder auch dagegen friedlich protestieren.“

Die Salafisten blieben verschlossen. Fragen von Passanten beantworteten sie hchstens mit einem Lcheln. Mit der Presse wollten sie nicht reden. „Kein Kommentar“, antworteten sie auf Fragen zur Anzahl der verteilten Exemplare. Auch was es bedeute, wenn Passanten das Buch fortwerfen, lieen sie offen.

Koran-Aktion wird von Salafisten wahrscheinlich als Erfolg verbucht

Experten sehen in

Salafisten potenzielle Wegbereiter islamistischen Terrors

. Nach Einschtzung des Verfassungsschutzes streben sie eine Gesellschaft nach den Regeln der islamischen Rechtsordnung Scharia an. Diese widerspricht weitgehend demokratischen Grundregeln.

Die Koran-Aktion knnen die radikalen Islamisten wohl als Erfolg verbuchen. Soviel ffentliche Aufmerksamkeit wird ihnen sonst selten zuteil.

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Salafisten geben sich bei Koran-Aktion harmlos – „Das alles kommt mir ziemlich aufgebauscht vor“

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Propaganda-Aktion: Eskalation zwischen Salafisten und Rechten befürchtet

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Eskalation zwischen Salafisten und Rechten befrchtet

Eine provokante Aktion einer islam-feindlichen Brgerinitiative: Sie wollen Karikaturen zum Thema Islam und Muslime vor Moscheen in Nordrhein-Westfalen ausstellen. Das Innenministerium ist alarmiert.

Eine provokante Aktion einer islam-feindlichen Brgerinitiative: Sie wollen Karikaturen zum Thema Islam und Muslime vor Moscheen in Nordrhein-Westfalen ausstellen. Das Innenministerium ist alarmiert. Von Manuel Bewarder und Florian Flade

Das Bundesinnenministerium frchtet in den kommenden Wochen eine Eskalation zwischen radikalen Islamisten und Rechtspopulisten. Grund dafr ist eine derzeit in Nordrhein-Westfalen laufende Aktion der als rechtspolitisch und islamfeindlich geltenden Brgerinitiative „Pro NRW“.

In ihrer Kampagne „Freiheit statt Islam“ ruft die Initiative dazu auf, Karikaturen zum Thema Islam und Muslime einzuschicken, die am 8. Mai vor den grten Moscheen in Nordrhein-Westfalen ausgestellt werden sollen.

Ein Sprecher von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte in Berlin, diese provokante Aktion sei zwar im Bereich der Kunstfreiheit und Meinungsuerung einzustufen, werde aber mit groer Sorge beobachtet. Sicherheitsbehrden sind alarmiert, weil aufgrund der Reaktion aus der Islamisten-Szene eventuell mit Gewalt zu rechnen sei.

„Das politisch-religise Klima im Land wird weiter angeheizt“, warnte der Ministeriumssprecher. Vonseiten des Verfassungsschutzes hie es, man habe „Pro NRW“ und deren Aktivitten im Blick.

Mit Blick auf das aktuelle Koran-Verteil-Projekt der islamistischen Szene heit es aus Sicherheitskreisen, die Kampagne sei primr als Propagandaaktion zu verstehen. Es sei fraglich, ob durch die kostenlose Verteilung von Tausenden Koran-bersetzungen wirklich im groen Stil Menschen zum Islam finden wrden. Ziel der radikal-islamischen Organisatoren sei es, eine Vernetzung der verschiedenen Salafisten-Gruppen in Deutschland, sterreich, der Schweiz und Luxemburg zu erreichen.

Die Aufmerksamkeit jedenfalls ist da. Damit haben die radikal-islamischen Salafisten eines ihrer Ziele bereits erreicht, sagte der Religionssoziologe Rauf Ceylan von der Universitt Osnabrck. Jeder spreche nun ber die Salafisten.

“Attraktivitt liegt in der Vereinfachung der Religion”

Ceylan begrndete, warum die Bewegung gefhrlich sei: „Ihre Attraktivitt fr junge Menschen liegt in der Vereinfachung der Religion durch klare Verbote und Gebote. Man hat nach ihrem theologischen Verstndnis zu leben, sonst kommt man nicht ins Paradies.“

Ein von der zustndigen Druckerei Ebner & Spiegel in Ulm angekndigter Druckstopp der Koran-bersetzungen wird nicht umgehend zu einem Ende der Verteilung des Heiligen Buches des Islam fhren.

Am Samstag sind insgesamt 38 „Info-Stnde“ in ganz Deutschland geplant, so etwa am Potsdamer Platz in Berlin oder in zahlreichen Stdten in Baden-Wrttemberg. Dort werden die Polizeibehrden laut Bundesinnenministerium die Infostnde „genau im Auge behalten“.

Drohvideos an Journalisten

Auch die Drohvideos gegen Journalisten haben die Sicherheitsbehrden alarmiert. Gegen den Urheber dieser Videos, Sabri Ben A. aus Kln, werde derzeit ermittelt, heit es aus dem Bundesinnenministerium. Ben A. ist ein enger Vertrauter von Ibrahim Abou Nagie, dem Organisator der Koran-Verteilung.

Einer der bedrohten Journalisten hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wird nun voraussichtlich wegen Beleidigung, Ntigung und Bedrohung ermitteln.

Die Gefhrdungslage fr die in dem Video namentlich genannten Journalisten sei laut Innenministerium zwar nicht konkret, jedoch abstrakt vorhanden. Eine Wirkung solcher Hass-Videos drfe nicht unterschtzt werden. “Welt Online” hatte als erstes Medium berichtet, dass Journalisten der „Frankfurter Rundschau“ und des „Tagesspiegels“ in einem Drohvideo namentlich, mit Fotos und persnlichen Informationen von den Islamisten angeprangert wurden.

Religion nur als Deckmantel

Der Verfassungsschutz hat den Salafismus seit November 2010 im Visier. Bereits im Dezember sei ein Ermittlungsverfahren mit dem Ziel des Verbots gegen den salafistischen Verein „Einladung zum Paradies“ eingeleitet worden, hie es. Durchsuchungen htten zur Selbstauflsung des Vereins gefhrt.

SPD-Fraktionsgeschftsfhrer Thomas Oppermann sagte, die Gruppe benutze die Religion nur als Deckmantel: „Sie betreibt in Wirklichkeit eine aggressive Propaganda.“ Nicht jeder Salafist sei ein Terrorist. „Aber die Gruppe der Salafisten hat ein ambivalentes Verhltnis zur Gewalt und bietet einen Nhrboden fr Terrorismus.“ Damit teilt der Sozialdemokrat die Einschtzung des Bundesamts fr Verfassungsschutz.

Der Salafismus ist eine islamisch-fundamentalistische Strmung, geprgt von Intoleranz gegenber anderen Religionen und rigiden Interpretationen des Korans. In Deutschland gilt der Salafismus als die dynamischste islamische Bewegung. Schtzungen zufolge gibt es bis zu 5000 Salafisten und mehrere Dutzend salafistisch dominierte Moscheen.

Umfrage KoranSoll die Verteilung des Korans durch Salafisten verboten werden?
  • 79%

    Ja

  • 21%

    Nein

Abgegebene Stimmen: 1.465

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Propaganda-Aktion: Eskalation zwischen Salafisten und Rechten befürchtet

WAZ: Der Koran kann nichts dafür. Kommentar von Angelika Wölk

WAZ: Der Koran kann nichts dafr. Kommentar von Angelika Wlk

Essen (ots) – Nein, es geht hier nicht um den Koran. Die Heilige Schrift der Muslime kann nichts dafr. Selbst das kostenlose Verteilen der 1300 Jahre alten Schrift ist kein Problem. Das deckt die Religionsfreiheit locker ab.

hnliches kennen auch Christen. Sie finden in fast jedem Hotel ein Exemplar der Bibel, in der sie bei Bedarf abends lesen knnen. Das Problem ist einzig und allein die Gruppe, die den Koran in diesen Tagen in vielen Innenstdten verteilt: die Salafisten.

Ihnen geht es gar nicht um den Koran. Der ist fr sie in Wirklichkeit nur ein Werkzeug. Ihnen geht es einzig und allein darum, mglichst viele Anhnger fr ihre radikal-islamische, anti- demokratische, frauenfeindliche Ideologie zu rekrutieren. Sie lehnen unseren Rechtsstaat ab. Ihr Staat ist der Gottesstaat. Ihre Welt kennt nur Schwarz-Wei, Anhnger des Fundamental-Islam, oder Gegner.

Einen Erfolg haben diese Radikal-Islamisten leider schon erzielt: Sie werden mit grtmglicher Aufmerksamkeit bedacht. Doch ob dieser Erfolg von Dauer sein wird, liegt auch an uns: Wir drfen ihnen nicht auf den Leim gehen, ihnen keinesfalls die Deutungshoheit ber den Islam berlassen. Salafisten stehen nicht fr den Islam in Deutschland. Das sollten auch die Islam-Verbnde laut und deutlich aussprechen.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion 
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de 

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WAZ: Der Koran kann nichts dafür. Kommentar von Angelika Wölk

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Behörden warnen vor Eskalation – Erste Stadt verbietet Koran-Aktion der Salafisten

Als erste deutsche Stadt hat Ludwigshafen die geplante Verteilung des Korans im groen Stil verboten und den radikalislamischen Salafisten eine Absage erteilt. Innenbehrden und Polizei warnen unterdessen vor einer Eskalation.

„Womglich kommt es zu Handgemengen der Salafisten mit ihren Gegnern“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bernhard Witthaut, der „Neuen Osnabrcker Zeitung“ vom Samstag.

Auch bei den Sicherheitsexperten wchst die Sorge vor einer Eskalation. Sie uerten die Befrchtung, dass sich das politisch-religise Klima gerade vor Moscheen aufheizen knnte. Die rechtspopulistische Splitterpartei Pro NRW hatte zur Landtagswahl im Mai zu einem „islamkritischen Karikaturenwettbewerb“ aufgerufen. Die Ergebnisse sollen vor Moscheen ausgestellt werden. Nordrheinwestfalens SPD-Innenminister Ralf Jger kndigte an, das Vorhaben der verfassungsfeindlichen Partei wenn mglich zu verhindern.

Ludwigshafen untersagt die Verteilung

Die Sicherheitsbehrden wollen die

Aktionen der radikalislamischen Salafisten

beobachten. Sie knnten aber nur verhindert werden, wenn sie im Zusammenhang mit Straftaten stnden oder Ordnungswidrigkeiten vorlgen, wenn also etwa die Aktionen nicht behrdlich genehmigt seien. Anders gebe es keine Handhabe, dagegen vorzugehen, hie es aus Berliner Sicherheitskreisen.

Die Stadt Ludwigshafen hat die Verteilung mittlerweile untersagt. Der Antrag fr einen Infostand in der Innenstadt sei nicht fristgerecht eingereicht und deshalb vom Ordnungsamt verworfen worden, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. An dem Stand htten auch Koranexemplare verteilt werden sollen. Das Ordnungsamt und die Polizei wrden am Samstag kontrollieren, ob das Verbot eingehalten wird.

Der Zentralrat der Muslime distanziert sich

„Das Bundesinnenministerium nimmt die aktuellen salafistischen Bestrebungen sehr ernst“, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Die Salafisten seien seit geraumer Zeit im Visier der Verfassungsschutzbehrden und wrden seit Ende 2010 unter anderem auch mit nachrichtendienstlichen Mitteln beobachtet. Auch das Bundesamt fr Verfassungsschutz warnte vor der Aktion. „Es geht hier um salafistische Propaganda und die Rekrutierung von Anhngern. Der Koran ist nur ein Vehikel“, sagte Behrdensprecher Bodo W. Becker dem „Klner Stadt-Anzeiger“.

Der Zentralrat der Muslime distanziert sich entschieden von der Kampagne. Ihr Vorsitzender Aiman Mazyek frchtet, Gegenprovokationen und Gegenmanahmen rechter Gruppen. Grundstzlich sei gegen eine Weitergabe des Korans an Interessenten nichts einzuwenden, sagte er. Eine millionenfache Verteilung des Korans vor dem Hintergrund der ngste und Vorurteile gegenber Muslimen sei jedoch hchst umstritten. „Hier wird das Wort Gottes als PR-Gag instrumentalisiert und als Massenware verteilt“, so Mazyek. „Die muslimische Gemeinschaft und Gesellschaft hat ein existenzielles Interesse, dass Extremismus und Fanatismus nicht in den eigenen Reihen gedeiht“, sagte er.

„Sauerland-Gruppe“ stand unter salafistischem Einfluss

Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ist der Salafismus ein Sammelbecken fr gewaltbereite Islamisten und hat in Deutschland rund 2500 Anhnger. Salafisten vertreten einen rckwrtsgewandten Ur-Islam und lehnen jede theologische Modernisierung ab – das arabische Wort „Salaf“ steht fr: Ahnen, Vorfahren. Salafisten wollen eine Gesellschaft nach den Regeln der islamischen Rechtsordnung Scharia. Sie vertreten diskriminierende Positionen gegen Frauen und bestehen auf deren Vollverschleierung. Die salafistische Propaganda richtet sich an junge Muslime in einer schwierigen Lebenssituation und an junge Nicht-Muslime mit dem Ziel, sie zur salafistischen Strmung des Islam zu bekehren.

Die terroristische Sauerland-Gruppe

stand unter salafistischem Einfluss. Fast alle Islamisten aus Deutschland oder in Deutschland, die den Dschihad (Gotteskrieg) befrworten oder sich ihm angeschlossen haben, sind nach Erkenntnissen der Verfassungsschutzbehrden mit dem Salafismus in Berhrung gekommen.

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Behörden warnen vor Eskalation – Erste Stadt verbietet Koran-Aktion der Salafisten