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Deutscher Kaffeemarkt 2012: Kaffeetrinker kaufen verstärkt ganze Bohnen und Kapseln

Hamburg (ots) – Der Kaffeekonsum ist im vergangenen Jahr auf hohem Niveau stabil geblieben. 149 Liter Kaffee hat jeder Deutsche im Durchschnitt im Jahr 2012 getrunken und damit deutlich mehr Kaffee als Wasser oder Bier konsumiert. “Deutschland ist ein Kaffeeland. Kaffee ist das meist getrunkene Getrnk in der Bundesrepublik”, so Holger Preibisch, Hauptgeschftsfhrer vom Deutschen Kaffeeverband in Hamburg. Dabei legen die Deutschen vermehrt Wert auf eine unkomplizierte und schnelle Zubereitung sowie auf Frische und Qualitt. Ganze Kaffeebohnen, die vor der Zubereitung frisch gemahlen werden, liegen im Trend: Das Segment legte im Jahr 2012 zwlf Prozent zu. Der Konsum von Kaffeekapseln ist im vergangenen Jahr um 16 Prozent gestiegen. Lslicher Kaffee erfreut sich seit Jahren wachsender Beliebtheit und konnte im vergangenen Jahr erneut ein leichtes Plus von 1,2 Prozent verzeichnen.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 in Deutschland 402.000 Tonnen Rstkaffee und 12.800 Tonnen purer lslicher Kaffee konsumiert.

Kaffeekapseln weiterhin im Trend

“Viele Konsumenten achten auf eine unkomplizierte Zubereitung von qualitativ hochwertigem Kaffee. Gerade Single-Haushalte, Gelegenheitskaffeetrinker und Lifestyle-Konsumenten kaufen daher verstrkt Kaffee in Einzelportionen”, sagt Holger Preibisch. Vor allem der Markt fr Kapseln ist erneut gewachsen und lag 2012 bei 10.000 Tonnen und damit 16 Prozent ber dem Vorjahresniveau. Der Konsum von Pads ist um 2,6 Prozent auf 31.800 Tonnen gestiegen. “Nachdem in den letzten Jahren Pads deutlich gewachsen sind, erfreut sich jetzt das Kapselsegment deutlicher Steigungsraten. Es scheint, dass Kapseln ein Lifestyle-Gefhl vermitteln”, so Preibisch.

Immer mehr Konsumenten mahlen die Kaffeebohnen frisch

Fr die Zubereitung von Kaffee und Kaffeespezialitten wie Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato setzen viele Kaffeegenieer auf ganze Bohnen. Preibisch: “Vollautomaten, die mit ganzen Bohnen gefllt werden und diese frisch mahlen, sind stark im Trend. So lassen sich auf Knopfdruck Kaffeespezialitten zaubern, die die meisten nur aus der besseren Gastronomie kennen.” Das Segment lag im vergangenen Jahr bei einem Volumen von 66.100 Tonnen. Dies entspricht einem Wachstum von 7.100 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr.

Konsum von purem lslichen Kaffee steigt kontinuierlich

Wie bereits in den Vorjahren konnte der Konsum von purem lslichen Kaffee um gut 1,2 Prozent auf 12.800 Tonnen zulegen. Im Bereich der lslichen Kaffeegetrnke sind Einzelportionen-Mixes mit Kaffee, Milchpulver und Zucker, so genannte “X in 1″, das am meisten wachsende Segment: Allein im vergangenen Jahr wuchs der Konsum um 25 Prozent auf 3.000 Tonnen.

Zertifizierte Produkte legen zu Im Jahr 2012 erhhte sich der Anteil nachhaltig zertifizierter Kaffees am Gesamtmarkt erneut und lag nach Schtzungen des Deutschen Kaffeeverbandes bei vier Prozent. “Seit etwa zehn Jahren steigt das Angebot an nachhaltigen Kaffees deutlich. Ob an Tankstellen, im Discount-Supermarkt oder in der gehobenen Gastronomie – nachhaltiger Kaffee wird zunehmend prsenter und erreicht immer grere Bevlkerungsteile. Konnte frher die Nachfrage nach zertifizierten Kaffees nur mhsam gestillt werden, so hat heutzutage jeder Konsument die Mglichkeit, sich aus einem groen Angebot zwischen nachhaltigen und konventionellen Produkten zu entscheiden”, so Preibisch.

Verschiebung im Rstkaffeemarkt

Laut Verbandsgeschftsfhrer Preibisch verndern sich die Segmente innerhalb des deutschen Kaffeemarktes: Auch wenn der Anteil des Filterkaffees am Gesamtmarkt rcklufig ist, so sei dieser mit 294.100 Tonnen weiterhin der Klassiker der Kaffeezubereitung in deutschen Kchen und Bros. Zugleich wrden immer mehr Filterkaffeekonsumenten ihren Kaffee aus Vollautomaten oder Kapsel-/Padmaschinen zubereiten. “Im Ergebnis erleben wir eine deutliche Vernderung der Kaffeesegmente, hin zu ‘Espresso und Co’ sowie zur einfachen Zubereitung. Die getrunkene Menge Kaffee ist dabei jedoch auf sehr hohem Niveau stabil. Wir Deutschen trinken 30 Prozent mehr als die EU-Brger im Durchschnitt. Wir trinken sogar pro Kopf gerechnet mehr Kaffee als die Italiener”, so Preibisch.

Der Deutsche Kaffeemarkt ist der drittgrte der Welt. Lediglich in den USA und in Brasilien wird mehr Kaffee verkauft als in Deutschland.

Pressekontakt:

V.i.S.d.P.:
Deutscher Kaffeeverband e.V.
Holger Preibisch
(Hauptgeschftsfhrer)
Steinhft 5-7, 20459 Hamburg
Tel. 040 - 3742361 - 0  
E-Mail: info@kaffeeverband.de 

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Deutscher Kaffeemarkt 2012: Kaffeetrinker kaufen verstärkt ganze Bohnen und Kapseln

Fair gehandelte Produkte immer beliebter / Fairtrade wächst in Deutschland um 18 Prozent (BILD)

Fair gehandelte Produkte immer beliebter
Fairtrade wchst in Deutschland um 18 Prozent (BILD)

TransFair e.V.: Fair gehandelte Produkte immer beliebter / Fairtrade wächst in Deutschland um 18 Prozent (BILD)

Im vergangenen Jahr kauften Verbraucher in Deutschland Fairtrade-Produkte im Wert von rund 400 Millionen Euro. Mit einem Plus von 18 Prozent hlt der Wachstumstrend der letzten Jahre weiter an. Die wichtigsten Wachstumstreiber des Fairen Handels sind Kaffee, Blumen und Bananen. Bereits 69 Prozent der Verbraucher in Deutschland kennen das Fairtrade-Siegel. Die Verwendung dieses Bildes ist fr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Verffentlichung …

Im vergangenen Jahr kauften Verbraucher in Deutschland Fairtrade-Produkte im …

Bonn (ots) – Der Faire Handel ist nicht zu stoppen. Im vergangenen Jahr kauften Verbraucher in Deutschland Fairtrade-Produkte im Wert von rund 400 Millionen Euro. Mit einem Plus von 18 Prozent hlt der Wachstumstrend der letzten Jahre weiter an. “Der Faire Handel ist ein effektives Instrument zur Armutsbekmpfung und trgt zur lndlichen Entwicklung bei”, sagte TransFair-Vorstandsvorsitzender Heinz Fuchs. “Fairtrade ist ein entwicklungspolitisches Partnerschaftsmodell. Die Produzentenorganisationen sind Mittrger und aktive Gestalter des Systems.” Durch den Verkauf von Fairtrade-Produkten in Deutschland erwirtschafteten die Produzenten 2011 Direkteinnahmen in Hhe von 82 Millionen Euro. Darin enthalten: 5,5 Millionen Euro Fairtrade-Prmiengelder fr Gemeinschaftsprojekte.

Kernprodukte Kaffee, Blumen und Bananen

“Fairtrade wchst bereits im achten Jahr in Folge im zweistelligen Bereich. Seit 2002 ist der Gesamtumsatz um das Achtfache gestiegen”, so TransFair-Geschftsfhrer Dieter Overath. “Im vergangenen Jahr waren die Eigenmarken des Handels magebend fr das starke Wachstum.” Die wichtigsten Wachstumstreiber sind Kaffee, Blumen und Bananen. Rund 8.800 Tonnen fairer Kaffee wurden im vergangenen Jahr abgesetzt, ein Plus von 22 Prozent. Der Marktanteil liegt bei knapp zwei Prozent. Der Absatz von Fairtrade-Bio-Bananen stieg um 59 Prozent auf 11.862 Tonnen, das entspricht einem Marktanteil von 2,1 Prozent. Mit 6,8 Prozent Marktanteil bleiben Rosen aus Fairem Handel auf Erfolgskurs. Im vergangenen Jahr kauften Verbraucher ber 80 Millionen Fairtrade-Blumen.

2011 kamen 172 neue faire Produkte auf den Markt, 29 Partner wurden dazu gewonnen. Insgesamt bieten in Deutschland 200 Lizenznehmer knapp 2000 Produkte an. Die Gastronomie bleibt starker Motor: Knapp ein Drittel des fairen Kaffees geht in Bckereien, Cafs, Mensen oder Betriebskantinen ber die Theken. “Das Fairtrade-Siegel hat sich im Bewusstsein der Verbraucher verankert und geniet eine sehr hohe Glaubwrdigkeit”, meinte Dieter Overath. “Mit Fairtrade ist Unternehmensverantwortung konkret umsetzbar.”

Pressekontakt:

TransFair e.V.
Claudia Brck

Tel.: 0221 942040-31
E-Mail: presse@fairtrade-deutschland.de
www.fairtrade-deutschland.de 

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Gute Ernte in Brasilien – Rückzug der Spekulanten lässt Kaffeepreise sinken

Aufgrund guter Kaffee-Ernten vor allem in Brasilien ziehen sich Spekulanten an den Finanzmrkten von dem Rohstoff zurck. Die Genieer drfen sich freuen: Die Preise fr das Heigetrnk sinken deutlich.

Die Kaffeepreise in Deutschland sinken. Marktfhrer Tchibo senkte am Montag die Preise um 50 Cent je Pfundpackung. Populre Sorten kosten damit 5,49 Euro je Pfund. „Die Spekulationen am Kaffeemarkt haben sich beruhigt“, erklrte ein Konzernsprecher. Die brigen groen Hersteller wie

Kraft Foods

(„Jacobs Krnung“), Dallmayr und Melitta uerten sich zunchst nicht. Sie haben keine oder kaum eigene Ladengeschfte, sondern verkaufen an den Lebensmittel-Einzelhandel, der in seiner Kalkulation nicht an die Vorgaben von Lieferanten gebunden ist.

Die Preise sind jedoch vor allem wegen guter Ernten in Brasilien wieder deutlich zurckgegangen. Der Gesamtindex der Internationalen Kaffee-Organisation Ico in London war im Mai vergangenen Jahres auf mehr als 2,40 Dollar je Pfund (454 Gramm) geklettert; einige der in Deutschland beliebten Arabica-Sorten kosteten zeitweise mehr als drei Dollar je Pfund. Mittlerweile notiert der Index wieder bei 1,68 Dollar, rund ein Drittel niedriger als vor einem Jahr. Bei Arabica war der Rckgang zum Teil noch ausgeprgter, whrend sich der Preis fr die in Deutschland weniger verwendeten Robusta-Kaffeesorten kaum vernderte.

Spekulanten glauben nicht an steigende Preise

„Der Markt wird von fundamentalen Faktoren bestimmt“, sagte der Rohstoffexperte Leon Leschus vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI). „Die Spekulation verstrkt dann den Preistrend, nach oben oder nach unten.“ Wegen der hohen Liquiditt der Finanzmrkte werden gegenwrtig fast alle Rohstoffe teurer; besonders schmerzlich bemerken die Verbraucher das beim

l

. Beim Kaffee jedoch glauben die Spekulanten nicht an steigende Preise und haben sich deshalb zurckgezogen.

Der Rohkaffeepreis wirkt sich auf den Preis fr die Endverbraucher aus, ist aber nur einer von mehreren Faktoren. Die Kaffeesteuer je Pfund betrgt 1,10 Euro, dazu kommt die Mehrwertsteuer von sieben Prozent sowie die Marge fr den Handel und den Rster sowie weitere Kosten.

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Gute Ernte in Brasilien – Rückzug der Spekulanten lässt Kaffeepreise sinken

Neue OZ: Kommentar zu Veranstaltungen / B-Parade

Neue OZ: Kommentar zu Veranstaltungen
B-Parade

Osnabrck (ots) – Kalter Kaffee in neuer Namenstasse

Die Veranstalter der “B-Parade” wollen das einst grte Musikspektakel Europas zurck in die Hauptstadt holen. Dabei wollen sie aber keine Neuauflage der Love-Parade sein. Alles soll ganz neu, ganz anders werden. Nur wie kann etwas anders sein, wenn im Grunde doch alles gleich bleibt? Derselbe Veranstaltungsort, dieselbe Paradenidee. Es riecht nach kaltem, abgestandenem Kaffee, der in einer neuen Namenstasse aufgegossen wird.

Als neuer Name fr eine derartige Veranstaltung klingt “B-Parade” frisch und unverbraucht. Kein bitterer Beigeschmack, keine Bilder einer Massenpanik, die mit dem Namen mitschwingen. “Die Love-Parade ist tot, es lebe die B-Parade!”, mchte da manch Techno-Jnger voreilig rufen. Doch der neue Name und das angeblich so innovative Konzept wirken lngst nicht mehr so frisch, wenn sich letztendlich doch nichts Nennenswertes ndert.

Ganz in altbewhrter Love-Parade-Manier sollen wieder Hunderttausende Fans elektronischer Musik rund um die Berliner Siegessule feiern. Ganz wie in den guten, alten Love-Parade-Zeiten, nur eben auf der B-Parade. Das Bild wirkt altbekannt und vertraut. Neu und innovativ geht anders. Der B-Parade fehlen die klaren Alleinstellungsmerkmale. Bevor diese nicht deutlich erkennbar sind, bleibt die B-Parade ein schaler, bitterer Aufguss der nach der Katastrophe von Duisburg totgesagten Love-Parade.

Pressekontakt:

Neue Osnabrcker Zeitung
Redaktion
 
Telefon: +49(0)541/310 207 

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