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Bundesweite Mitmachaktion ‘Mit dem Rad zur Arbeit’ startet in Kiel: Pedale statt PS für mehr Bewegung im Alltag / Landes-Verkehrsminister Reinhard…

Kiel/Berlin (ots) – Unter dem Motto ‘Pedale statt PS’ startete heute in Kiel die bundesweite Mitmachaktion ‘Mit dem Rad zur Arbeit’. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer als Schirmherr der Aktion im Norden gab den offiziellen Startschuss auf dem Gelnde des GEOMAR Helmholtz-Zentrum fr Ozeanforschung Kiel. Danach schwang sich der Minister auf sein Fahrrad und radelte gemeinsam mit Beschftigten des GEOMAR, den Organisatoren von AOK und Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) sowie zahlreichen Gsten am Kieler Ostufer entlang. “Fahrradfahren ist in Deutschland sehr beliebt. Jeder Sechste nutzt bereits das Rad fr den Weg zur Arbeit. Deshalb wre es schn, wenn in Zukunft noch mehr Beschftigte diesem Beispiel folgen. Damit halten sie sich fit, schonen die Umwelt und den eigenen Geldbeutel”, erklrte Jrgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, zum Auftakt der Aktion.

Wie kaum eine andere Veranstaltung mobilisiert die Aktion ‘Mit dem Rad zur Arbeit’: Allein im letzten Jahr beteiligten sich bundesweit 174.000 Menschen daran, die insgesamt 24,9 Millionen Kilometer zurcklegten. Dadurch konnten 4,9 Millionen Kilogramm CO2 eingespart werden. “Das zeigt eindrucksvoll, dass immer mehr Menschen bereit sind, auf das Auto zu verzichten und den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad zurckzulegen”, betont ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg. Und das sei schlielich Grund genug, die gemeinsame Aktion mit der AOK auch in diesem Sommer fortzusetzen. So heit es bereits zum 13. Mal: In der Zeit vom 1. Juni bis 31. August mglichst oft das Auto stehen lassen, rauf aufs Rad und an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Fahrrad zur Arbeit und wieder zurck fahren. “Auch Pendler knnen mitmachen, die das Rad bis zur Bus- oder Bahnhaltestelle nutzen”, erklrte Syberg. Teilnehmen knnen sowohl Einzelfahrer als auch Radler-Teams mit bis zu vier Personen.

Die Strkung der Gesundheit im Alltag ist ein wesentlicher Aspekt der Aktion. “Bereits eine halbe Stunde Bewegung am Tag steigert die Fitness, strkt das Immunsystem und die Muskulatur und senkt das Risiko deutlich, an Diabetes oder Bluthochdruck zu erkranken”, erklrte Dr. Dieter Paffrath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST. Und das wird immer wichtiger: Denn mittlerweile sind mehr als die Hlfte aller Mnner und Frauen bergewichtig oder sogar adips.

Aber die Aktion schafft noch mehr: “Jede Fahrradfahrt spart nicht nur dem Einzelnen, sondern auch der Allgemeinheit Geld. Denn das Auto braucht Benzin, bentigt ein Vielfaches an Verkehrsraum, verursacht hohe Kosten durch notwendigen Straenunterhalt und belastet die Umwelt erheblich, unter anderem durch den Kohlendioxid-Aussto”, so Heinz-Jrgen Heidemann, ADFC-Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein. Das besttigt auch Klimaforscher Mojib Latif vom GEOMAR. “Erst Anfang Mai meldeten amerikanische Kollegen neue Rekordwerte beim Kohlendioxidgehalt der Luft. Es steht zu befrchten, dass sich die Atmosphre infolge dessen im Laufe der Jahre noch weiter erwrmen wird. Wer tglich mit dem Rad zur Arbeit fhrt, leistet aber nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zur Verbesserung der Luftqualitt in den Stdten. Wichtig ist darber hinaus die Vorbildfunktion”, so Latif. Wie viel Kohlendioxid die Radfahrer auf ihrem Arbeitsweg einsparen und welche Strecke sie bereits auf dem Fahrrad zurckgelegt haben, knnen sie selbst ber die Aktionshomepage ermitteln oder sich die App fr das Handy downloaden.

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer ist Schirmherr der Aktion. Er betonte, dass das Rad nicht nur im schleswig-holsteinischen Tourismus, sonders besonders auch im Alltags- und Freizeitbereich eine groe Rolle spiele. “Das Fahrrad wird von immer mehr Menschen als Verkehrsmittel neu oder wieder entdeckt. Wir gehen fest davon aus, dass dieser Trend in den kommenden Jahren anhlt”, so Meyer. Deshalb werde die Landesregierung das bestehende Radverkehrsnetz weiter verbessern und setzt dabei auch auf zustzliche Initiativen der Stdte und Gemeinden.

Neben mehr Gesundheit und Umweltschutz warten auch attraktive Preise, die von Drittfirmen gespendet wurden, auf die Teilnehmer. Darunter sind hochwertige Fahrrder, Fahrradzubehr und Erlebnisreisen. In Schleswig-Holstein wird als Sonderwettbewerb auch in diesem Jahr erneut das “fahrradaktivste Unternehmen” im Land zwischen den Meeren gesucht: Wer es seinen Beschftigten leicht macht, das Rad fr den Weg zur Arbeit zu nutzen, erhlt einen Extra-Preis in Hhe von 500 Euro fr eine fahrradfreundliche Investition wie zum Beispiel einen sicheren und berdachten Fahrrad-Abstellplatz.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GEOMAR sind schon seit Jahren bei der Aktion dabei. “Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stehen an vorderster Front bei der Erforschung des Klimawandels. Sie beobachten gravierende Umweltvernderungen, von denen viele auf die steigende CO2-Konzentration in der Atmosphre zurckzufhren sind”, sagt Michael Wagner. Der GEOMAR-Verwaltungsdirektor ergnzt: “Vielleicht ist das ein Grund, warum so viele Kolleginnen und Kollegen mit dem Klimaschutz bei sich selbst anfangen und mit dem Rad zur Arbeit kommen. Auerdem ist Radfahren gut fr die Gesundheit. Fr Meeresforscher, die manchmal monatelang auf See sind und dort hart arbeiten mssen, ist das auch ein nicht zu unterschtzender Faktor.”

Ab sofort sind die Teilnahmeunterlagen in jedem AOK-Kundencenter, in den Geschftsstellen des ADFC oder im Internet unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de abrufbar.

Pressekontakt:

AOK NORDWEST, Landesdirektion Kiel
Jens Kuschel, Pressesprecher
Edisonstrae 70, 24145 Kiel
Tel. 0431 605-1171, Mobil: 01520 1566 136
E-Mail: presse@nw.aok.de 	

ADFC-Bundesverband Bettina Cibulski, Pressesprecherin
Friedrichstrae 200, 10117 Berlin
Tel.: 030/209 14 98-65
Mobil: 0160 44 88 028
E-Mail: presse@adfc.de 

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Einladung zur Pressekonferenz: Vorstellung der Aktion ‘Mehrweg ist Klimaschutz’

Einladung zur Pressekonferenz: Vorstellung der Aktion ‘Mehrweg ist Klimaschutz’

Berlin (ots) – ber 5.000 Teilnehmer aus dem Getrnkefachhandel – Einwegindustrie greift weltweit grtes Mehrwegsystem an

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Deutschland existiert das derzeit noch grte und vielfltigste Mehrwegsystem der Welt. Es setzt ber Europa hinaus ein klares Zeichen gegen Ressourcenverschwendung und fr den Umwelt- und Klimaschutz. Die katastrophalen kologischen Folgen einer Plastikmllwelle haben lngst die ffentliche Debatte erreicht. Gerade deshalb setzt die Einwegindustrie derzeit ihre Angriffe auf das Mehrwegsystem fort und tuscht Verbraucher mit zu Unrecht als “grn” bezeichneten Getrnkeverpackungen sowie unserisen Studien. Gleichzeitig hat die Bundesregierung ihren Koalitionsvertragsbeschluss zur Einfhrung einer klaren Kennzeichnung von Einweg und Mehrweg bislang nicht umgesetzt.

Um dem entgegenzutreten und Verbraucher ber die tatschliche Umweltfreundlichkeit wiederverwendbarer Getrnkeverpackungen zu informieren, startet die “Mehrweg-Allianz” am kommenden Mittwoch die mit 5.000 Teilnehmern grte Verbraucherinformationskampagne “Mehrweg ist Klimaschutz”. Anlsslich unserer Pressekonferenz mchten wir Sie ber die Greenwashing-Versuche der Getrnkedosen- und Einwegplastik-Industrie sowie ber die dringend notwendigen gesetzlichen Manahmen zur Sttzung von Mehrweg informieren.

Datum:	Mittwoch, 22. Mai 2013 um 10.30 Uhr
Ort:	Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 
Berlin, Konferenzraum 3 

Teilnehmer:

Jrgen Resch, Bundesgeschftsfhrer, Deutsche Umwelthilfe e. V. Gnther Guder, Geschftsfhrender Vorstand des Bundesverbandes des Deutschen Getrnkefachgrohandels e.V. Clemens Stroetmann, Geschftsfhrer Initiative Mehrweg und Staatssekretr a.D. Sepp Gail, Vorsitzender des Verbandes des Deutschen Getrnke-Einzelhandels e.V. Daniel Eckold, Pressesprecher, Deutsche Umwelthilfe e. V. (Moderation)

ber Ihre Teilnahme und Anmeldung per E-Mail an eckold@duh.de wrden wir uns freuen.

Mit freundlichen Gren

Daniel Eckold

Pressesprecher, Deutsche Umwelthilfe e.V.

Pressekontakt:

Daniel Eckold
Pressesprecher
Deutsche Umwelthilfe e.V.				
Hackescher Markt 4
10178 Berlin	
Tel. 030 2400 867-22, Mobil: 0151 550 17 009
E-Mail: eckold@duh.de 

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Einladung zur Pressekonferenz: Vorstellung der Aktion ‘Mehrweg ist Klimaschutz’

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Klimaschutz

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Klimaschutz

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Bielefeld (ots) – Wer den Euro rettet, die Krisenlnder Sdeuropas auf den Pfad der Tugend zurckholt, kann schon mal den berblick verlieren. Denn beim Thema Klimaschutz hat Kanzlerin Angela Merkel einiges nachzuholen. Das hat sie beim Petersberger Dialog aber nicht zugeben wollen. Stattdessen appelliert sie an die Staatengemeinschaft, bis 2015 einen verbindlichen Vertrag zur Treibhausgas-Verminderung abzuschlieen. Und welchen Beitrag leistet Deutschland dazu? Europa soll beim Klimaschutz vorangehen, fordert die Kanzlerin. Dabei ist das Land, das sie regiert, ein wichtiger Teil des Kontinents. Von einer deutschen Vorbildfunktion ist auch hier nicht viel zu sehen. Kein Wunder. Schlielich muss Merkel eingestehen, dass in ihrer Regierungskoalition Streit ber den Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten herrscht. Dazu passt, dass die Kanzlerin auf die Widerstnde aus der Wirtschaft hinweist, die unter der Energiewende zu leiden habe. Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss Prioritten setzen und Streit aushalten. Nichtstun mache den Klimaschutz noch teurer, sagt die Kanzlerin. Doch wo bleibt ihre Selbstkritik?

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261 

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Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Klimaschutz

Emissionshandel auf der Kippe – E.on-Chef fordert Kraftakt beim Klimaschutz

Nach dem Scheitern einer Reform des europäischen Emissionshandels fordert E.on -Chef Teyssen eine neue Klimaschutz-Initiative. Ohne strengere Klimaziele drohe eine Dekade des Stillstands im Kampf gegen die Erderwärmung.

„Der europäische Emissionshandel ist ein todkranker Patient. Entweder therapieren wir ihn jetzt schnell, oder er stirbt“, sagte Teyssen der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe). „Und das hätte nicht nur für den Klimaschutz kaum absehbare negative Folgen.“

Mitte April hatte das Europäische Parlament dem Handel mit Kohlendioxid-Zertifikaten einen schweren Schlag versetzt. Die Abgeordneten stimmten überraschend dagegen, dass zeitweise Verschmutzungsrechte aus dem Markt genommen werden sollten. Dadurch sollten die stark gesunkenen Preise für CO2-Zertifikate wieder nach oben getrieben und Unternehmen zu klimafreundlichen Investitionen gebracht werden.

Diese rentierten sich nun nicht mehr, argumentierte Teyssen: „Geld fließt wieder in eine Wirtschaft, die eigentlich bald Geschichte sein sollte.“ Nach Worten des Managers ist es mit Europas Vorreiterrolle beim Klimaschutz nicht mehr weit her. „Wir geben eine lächerliche Figur ab“, kritisierte der Chef von Deutschlands größtem Energiekonzern.

Plädoyer für neue Steuer

Die Wirtschaft ist in der Frage des Emissionshandels gespalten. Während vor allem energieintensive Industrien wie Chemie- und Stahlbranche gegen höhere CO2-Preise sind, plädiert die Energiewirtschaft für den Markteingriff, weil sie unter sinkenden Energiepreisen leidet.

Teyssen bestritt, dass es seine Absicht sei, den klimaschädlichen Braunkohle-Strom des Rivalen

RWE

teurer zu machen. „Unsinn. Es geht nicht darum, der Konkurrenz zu schaden, wir alle haben es schon schwer genug“, sagte er dem Blatt. „Kohlendioxid braucht einen Preis, und wenn der Emissionshandel irreparabel ist, brauchen wir eben eine Steuer, die Länder selbst einführen können.“

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Emissionshandel auf der Kippe – E.on-Chef fordert Kraftakt beim Klimaschutz

Westfalenpost: Emmissionshandel

Westfalenpost: Emmissionshandel

Hagen (ots) –

Es war eine schne Idee: Der europaweite Handel mit CO2-Zertifikaten sollte den Klimaschutz marktwirtschaftlich voranbringen. Aber das System krankte daran, dass zu Beginn auf Druck der Industrie zu viele Verschmutzungsrechte zugeteilt und danach fragwrdige Projekte in Schwellenlndern anerkannt wurden. Die 2008 einsetzende Wirtschaftskrise schickte den Emissionshandel ins Koma, Wiederbelebungsmanahmen hat das EU-Parlament nun abgelehnt. Der Patient ist tot.

Die Folgen sind fatal: Fr die Industrie rechnen sich Investitionen in den Klimaschutz derzeit nicht. Vermutlich werden einzelne Staaten CO2-Grenzwerte gesetzlich festlegen. Aber es fehlen Einnahmen fr den Energie- und Klimafonds, der die Energiewende voranbringen soll, und es wird ein Modell beerdigt, das fr andere Teile der Welt Vorbildcharakter hat. Die Re-Nationalisierung der Klimapolitik ist genau das falsche Rezept.

Die Abstimmung war knapp. Bei einem geschlossenen deutschen Auftreten wre sie anders ausgefallen. Aber die Kanzlerin hat Wirtschaftsminister Rsler opponieren lassen. Eine ganz schwache Vorstellung.

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neues deutschland: Entscheid zum Emissionshandel: Fatales Klima-Signal

neues deutschland: Entscheid zum Emissionshandel: Fatales Klima-Signal

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Berlin (ots) – Wer die Gepflogenheiten der EU-Brokratie kennt, knnte eigentlich gelassen auf das gestrige Nein des Europaparlaments zur Wiederbelebung des Emissionshandels reagieren. Die Mhlen der politischen Institutionen mahlen in Brssel und Straburg oft besonders langsam. Da neben einigen wirren Klimaskeptikern, die in der Politik wie in der Wissenschaft hoffnungslos in der Minderheit sind, niemand dem Emissionshandel alternativlos den Garaus machen mchte, drfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Abgeordneten zusammenraufen. Allerdings bekommen diejenigen, die den Klimaschutz bremsen und strker renationalisieren wollen, weiteren Rckenwind. Einige Regierungen, insbesondere in Osteuropa, blockieren seit Jahren ein ambitionierteres Vorgehen. In anderen Lndern ist im Zuge der Finanzkrisen der Kampf gegen die Klimakrise in der Agenda weit nach hinten gerutscht. Aus diesem Grunde legte die EU-Kommission dem Parlament nur einen mauen Kompromissvorschlag vor, der es allen Recht machen wollte – und trotzdem durchfiel. Soll der Emissionshandel eine Zukunft haben, mssten Zertifikate nmlich nicht vorbergehend, sondern dauerhaft in groer Menge vom Markt genommen werden. Dafr bruchte die EU ihre generellen Ziele fr die Senkung des CO2-Ausstoes nur anheben: bis 2020 von 20 auf 30 Prozent gegenber 1990, womit man bei UN-Klimakonferenzen lngst kokettiert. Derartige Vorhaben sind mit dem Parlamentsvotum aber politisch tot. Von ihm geht ein fatales Signal aus.

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Deutschland profitiert von der Energiewende / Szenarienrechnungen zur Energiewende zeigen:

Frankfurt (ots) -

   - Erhhung der Energieeffizienz in Wohngebuden knnte 0,4 % zum 
     Bruttoinlandsprodukt pro Jahr beitragen
   - Bis 2050 knnten Investitionen ber 838 Mrd. EUR 200.000 bis 
     300.000 Arbeitspltze pro Jahr sichern
   - Energiekosteneinsparungen ber 372 Mrd. EUR 

Die Energiewende kostet Geld, aber Deutschland wird von der Umsetzung auch erheblich profitieren: durch mehr Arbeitspltze, durch Wachstum und durch die Einsparungen von Energiekosten. Das ist ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie, die die Prognos AG im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellt hat. Darin wird berechnet, welche gesamtwirtschaftlichen Effekte von der KfW-Frderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens bis 2050 zu erwarten sind. Diese KfW-Programme sind zentraler Bestandteil des energiepolitischen Konzepts der Bundesregierung zur Erhhung der Energieeffizienz und zum Klimaschutz im Gebudebestand. Fr die Jahre 2013 und 2014 hat der Bund die Mittel fr die Programme auf jhrlich 1,8 Mrd. EUR aufgestockt.

Fr die Untersuchung wurde in drei Szenarien simuliert, welche Folgen die Umsetzung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung zur Senkung des Energieverbrauchs im Gebudebestand haben drfte. Dabei werden die Entwicklungen zentraler Rahmenbedingungen (z. B. der Energiepreise und der Baukosten) in die Zukunft fortgeschrieben.

Die Ergebnisse im berblick:

   - Bis 2050 mssen fr das Erreichen des Energiesparziels 
     wohnwirtschaftliche Investitionen von insgesamt etwa 838 Mrd. 
     EUR ber die KfW-Programme finanziell untersttzt werden. 
   - Mit diesen Investitionen knnen Energiekosten von 370 Mrd. EUR 
     eingespart werden. Dies entspricht etwa dem Dreizehnfachen der 
     Energiekosten aller privaten Haushalte fr Heizung und 
     Warmwasser in Deutschland im Jahr 2011. Allerdings wird auch 
     deutlich, dass sich aus heutiger Sicht die Investitionen nicht 
     allein aus den eingesparten Energiekosten refinanzieren lassen. 
     Zu den Energieeinsparungen hinzu treten jedoch Wertsteigerungen 
     an den Gebuden sowie Komfortverbesserungen fr die Nutzer, die 
     hier nicht Gegenstand der Untersuchung waren. 
   - Durch die Umsetzung der gefrderten Energiesparinvestitionen 
     wrden bis 2050 pro Jahr zwischen 200.000 und 300.000 
     Arbeitspltze gesichert werden - vor allem in der 
     mittelstndischen Bauwirtschaft und im Handwerk. Sie fhren 
     zudem zu einer erhhten Produktion in Industrie- und 
     Dienstleistungsbereichen, die der Bauwirtschaft und dem Handwerk
     zuliefern. Pro Jahr erhhten die mit den Investitionen 
     angestoenen gesamtwirtschaftlichen Effekte das deutsche 
     Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 0,4 %. 
   - Von Wachstum und Beschftigung profitierten auch die 
     ffentlichen Haushalte. Per Saldo beliefen sich die 
     Mehreinnahmen (Steuern und Sozialabgaben) bis 2050 auf 95 Mrd. 
     EUR (4 % des BIP 2012). Die fr Zinsverbilligung und Zuschsse 
     einzusetzenden Frdermittel lgen dagegen mit weniger als 70 
     Mrd. EUR deutlich darunter. 

“Die Studie zeigt, dass die Energiewende nicht nur Kosten sondern auch Nutzen bringt, selbst wenn man das Innovationspotenzial unbercksichtigt lsst. Am Beispiel der energetischen Sanierung im Wohnungsbestand zeigt sich, dass Ausgaben im Wirtschaftskreislauf immer auch Einnahmen sind. Groe Investitionen in den Klimaschutz tragen also mageblich zu Wachstum und Beschftigung bei”, sagt Dr. Jrg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Hinweis:

Die Prognos-Studie finden Sie unter http://www.kfw.de/evaluationen-eebs.

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Sonja Hpfner
Tel. +49 (0)69 7431 4306, Fax: +49 (0)69 7431 3266, 
E-Mail: presse@kfw.de, Internet: www.kfw.de 

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Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Georgsmarienhütte

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen
Georgsmarienhtte

Osnabrck (ots) – Fr Klarheit sorgen

Die Georgsmarienhtte ist nicht mit dem nationalen Stahl-Marktfhrer ThyssenKrupp vergleichbar, der zuletzt mit Milliardenverlusten und der Aufgabe seiner Edelstahlsparte fr Aufsehen sorgte. Noch laufen die Geschfte der Firmengruppe des Eigentmers Jrgen Gromann ordentlich, vor allem dank der guten Autokonjunktur.

Die Manager in Gromanns Diensten sind aber auch um andere Mrkte bemht. Im Maschinenbau macht sich zurzeit Unsicherheit ber die Weltkonjunktur bemerkbar. Und fr die Stahlnachfrage der Energiewirtschaft spielen politische Vorgaben eine immer strkere Rolle.

Das gilt auch fr die Stahlindustrie selbst: In Sachen Klimaschutz ist ihr die Politik noch unter rot-grner Vorherrschaft entgegengekommen, hat etwa vorbergehend die Gratis-Zuteilung von Luftverschmutzungsrechten geduldet. Damit soll 2013 Schluss sein. Und weil andere Fragen wie die nach Ausgleichszahlungen fr kologisch bedingte Stromkostensteigerungen noch offen sind, rechnen die Stahlhersteller mit dem Schlimmsten. Die Georgsmarienhtte wrde das den Gewinn des vorigen Jahres kosten. Angesichts dessen ist die Investitions-Unlust verstndlich. Die Politik sollte im Sinne des Industriestandorts Deutschland hier zgig fr Planungssicherheit sorgen. Was nicht bedeuten muss, alle Forderungen zu erfllen.

Pressekontakt:

Neue Osnabrcker Zeitung
Redaktion
 
Telefon: +49(0)541/310 207 

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NRW-Wahlkampf: Nichtregierungsorganisationen bestehen auf Landesklimaschutzgesetz

Dsseldorf/Berlin (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung

Deutsche Umwelthilfe, BUND Nordrhein-Westfalen, NABU Nordrhein-Westfalen, Germanwatch und Campact fordern in Schreiben an Spitzenkandidaten der Parteien klares Bekenntnis zum Klimaschutz und Verzicht auf gerichtlich gestopptes Eon-Kohlekraftwerk Datteln IV – Antworten sollen vor Landtagswahl in geeigneter Weise verffentlicht werden

Deutschland kann seine Klimaschutzziele nur erreichen, wenn Nordrhein-Westfalen als das Bundesland mit den weitaus hchsten CO2-Emissionen entschlossen handelt. Deshalb haben die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), die Landesverbnde von BUND und NABU, Germanwatch und das Kampagnen-Netzwerk Campact die Spitzenkandidaten und Spitzenkandidatinnen der Parteien heute in persnlichen Schreiben aufgefordert, im laufenden NRW-Wahlkampf ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz abzulegen. Konkret sollen die Parteien die von der bisherigen rot-grnen Minderheitsregierung eingeleitete Schaffung eines “Landesklimaschutzgesetz NRW” nach der Wahl am 13. Mai unverzglich wieder aufnehmen. Auerdem verlangen die Nichtregierungsorganisationen (NRO) das Ende aller Versuche, das hchstrichterlich gestoppte Eon-Kohlekraftwerk Datteln IV mithilfe juristischer Winkelzge wiederzubeleben.

Die Aufforderung richtet sich an die amtierende Ministerprsidentin Hannelore Kraft (SPD), ihren Herausforderer, Bundesumweltminister Norbert Rttgen (CDU), die amtierende stellvertretende Ministerprsidentin Sylvia Lhrmann (Bndnis90/Die Grnen), den Spitzenkandidaten der FDP, Christian Lindner, die Spitzenkandidatin der Partei Die Linke, Katharina Schwabedissen und den Spitzenkandidaten der Piratenpartei, Joachim Paul. Die Nichtregierungsorganisationen haben die Adressaten ihres Briefes um Antwort bis zum 20. April gebeten und wollen diese dann vor dem Urnengang in geeigneter Weise ffentlich bewerten. Im Landtagswahlkampf 2010 hatten dieselben NRO erstmals Eckpunkte fr den Klimaschutz in NRW vorgestellt und die Parteien an Rhein und Ruhr aufgefordert ein entsprechendes Landesgesetz zu verabschieden. “Das Weltklima interessiert sich nicht fr Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen”, heit es im aktuellen Schreiben an die Spitzenkandidaten. Deshalb msse das wegen der vorzeitigen Neuwahlen nicht mehr zu Ende gefhrte Gesetzgebungsverfahren in der neuen Wahlperiode umgehend wiederaufgenommen werden.

“Nordrhein-Westfalen hat mittelfristig nur die Wahl, seine historisch gewachsene Industriestruktur und die zwingenden Erfordernisse des Klimaschutzes miteinander in Einklang zu bringen und daraus Zukunftschancen zu entwickeln oder im nationalen und internationalen Standortwettbewerb immer weiter zurckzufallen. Das Kohlekraftwerksprojekt Datteln IV ist der Glaubwrdigkeitstest fr eine konsequente Neuausrichtung der NRW-Energiepolitik”, erluterten die Nichtregierungsorganisationen die Motive fr ihre erneute Initiative.

Die sei umso dringlicher als ausgerechnet der Bundesumweltminister und CDU-Spitzenkandidat Norbert Rttgen erklrt habe, das gerichtlich gescheiterte Klimakiller-Kraftwerk von Eon doch noch durchboxen zu wollen. Dies komme einem “klimaschutzpolitischen Offenbarungseid” gleich. Der Steinkohleblock sei ebenso berflssig wie schdlich fr Mensch und Umwelt. Die FDP behauptet in ihrem Wahlaufruf gar, Datteln IV, das im Fall seiner Inbetriebnahme bei wirtschaftlicher Fahrweise jhrlich ber 8 Millionen Tonnen CO2 emittieren wrde, leiste einen Beitrag zum Klimaschutz. Dies sei absurd und verkaufe Whlerinnen und Whler fr dumm. Besorgt uerten sich die Initiatoren der Aktion aber auch darber, dass im aktuellen Wahlprogramm der SPD die Absicht zur erneuten Einbringung eines Landesklimaschutzgesetzes nicht mehr auftauche. Ministerprsidenten Hannelore Kraft msse diese Leerstelle bei ihren Wahlkampfauftritten in geeigneter Weise klarstellen.

Das von den Verbnden vorgeschlagene Klimaschutzgesetz NRW hat zum Ziel, die Treibhausgasemissionen in NRW bis 2050 um 95 Prozent gegenber 1990 zu reduzieren. Um dies zu erreichen, soll das Energiesystem effizienter gestaltet und binnen vier Jahrzehnten praktisch vollstndig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Zugehriges Eckpunktepapier finden Sie unter: http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2820

Pressekontakt:

Dr. Gerd Rosenkranz, Leiter Politik und Presse, Deutsche Umwelthilfe 
e.V. Hackescher Markt 4, 10178 Berlin; Mobil: 0171 5660577, Tel.: 030
2400867-0, Fax: 030 2400867-19, E-Mail: rosenkranz@duh.de 

Dirk Jansen, Geschftsleiter BUND Landesverband Nordrhein-Westfalen 
e.V. Merowingerstr. 88, 40225 Dsseldorf, Mobil: 0172 2929733, Tel.: 
0211 302005-22, Fax: 0211 302005-26, E-Mail: dirk.jansen@bund.net 

Josef Tumbrinck, Landesvorsitzender NABU Landesverband 
Nordrhein-Westfalen e.V. Merowingerstrae. 88, 40225 Dsseldorf; 
Mobil: 0171 3867379, E-Mail: J.Tumbrinck@NABU-nrw.de

Christoph Bautz, Geschftsfhrer Campact e.V.
Artilleriestrae 6, 27283 Verden, Mobil: 0163 5957593, Tel.: 04231 
957445, Fax: 04231 957499, E-Mail: bautz@campact.de 

Christoph Bals, Geschftsfhrer Germanwatch e.V.
Kaiserstr. 201, 53113 Bonn, Tel.: 0228 60492-17; E-Mail: 
bals@germanwatch.org 

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NRW-Wahlkampf: Nichtregierungsorganisationen bestehen auf Landesklimaschutzgesetz

Globale Partnerschaft für den Klimaschutz: South Pole Carbon investiert in australische Klimaschützer

Zrich, Schweiz (ots) – Das Schweizer Klimaschutz-Unternehmen South Pole Carbon, weltweit fhrender Entwickler von nachhaltigen Klimaschutz-Projekten, baut mit der australischen Firma Climate Friendly eine neue globale Partnerschaft fr den Klimaschutz auf. South Pole Carbon hat einen Mehrheitsanteil am aus Sydney agierenden Unternehmen erworben.

Freddy Sharpe, CEO von Climate Friendly, sagte gestern in Sydney: “Das krzlich verabschiedete australische CO2-Gesetz bereitete den Boden fr diese erste internationale Investition in ein australisches Klimaschutz-Unternehmen. Nun werden wir gemeinsam mit South Pole Carbon neue Geschftsmglichkeiten erkunden, wobei die Entwicklung australischer Klimaschutz-Projekte mit zu den spannendsten Themen gehrt.”

Renat Heuberger, CEO von South Pole Carbon und derzeit in Sydney, fgte an: “South Pole Carbon hat ein besonderes Interesse am australischen CO2-Markt und seiner Entwicklung.” Unsere fhrende Position in der Klimakompensation von Unternehmen sowie unsere einzigartige Erfahrung in der weltweiten Projektentwicklung von Klimaschutzprojekten machen diesen Schritt nach Down Under nur folgerichtig. Mit Climate Friendly haben wir nun einen Partner im Boot, der in unserem gemeinsamen Markt bereits eine fhrende Rolle spielt – mit den entsprechenden starken Synergie-Effekten fr unsere Verbindung. Und das wird sich ber Australien hinaus zeigen.”

Beide Firmen wissen um die Dringlichkeit des Klimawandels und setzen sich seit Jahren fr den Klimaschutz und fr unseren Planeten ein. Durch ihre Zusammenarbeit knnen sie ihren Kunden den besten Service an Klimaschutz-Lsungen anbieten, darunter Emissionszertifikate, Erneuerbare Energien-Zertifikate, die Entwicklung von Klimaschutzprojekten, Klimastrategie-Beratung sowie spezialisierte IT-Lsungen.

Mike Tournier, CEO des australischen Industrieverbandes Carbon Market Institute, begrsst die neue Partnerschaft: “Es ist wunderbar diesen globalen Erfolg eines australischen Unternehmens zu sehen. Dank ihres guten Rufs und ihrer weltweiten Kunden konnte sich Climate Friendly diese bedeutende strategische Partnerschaft sichern. Genau diese Art eines internationalen Geschftsmodells hoffen wir in der Green Economy nun fter zu sehen.”

Dr. Christoph Grobbel, CFO von South Pole Carbon, fgt an: “South Pole Carbon baut mit dieser Akquisition seine globale Prsenz aus und ist neu auf allen Kontinenten vertreten. Damit unterstreichen wir unseren Anspruch, das weltweit fhrende Unternehmen der Branche zu sein. ”

Noch einmal CEO Renat Heuberger: “Wir glauben an die Marktwirtschaft als wichtigstes Instrument in der Lsung unserer grssten Herausforderung. Australien beweist gerade, dass auch bei zhen internationalen Verhandlungen zum Klimawandel nationale Politik und privates Unternehmertum handlungs- und leistungsfhig sind. Wir sind vorn dabei.”

ber South Pole Carbon Asset Management AG

Die 2006 gegrndete South Pole Carbon gehrt zu den weltweit fhrenden Emissionsreduktions-Unternehmen und ist heute Marktfhrer bei den begehrten Gold Standard Zertifikaten. Mit zehn Niederlassungen rund um den Globus ermglicht und begleitet die Firma Qualittsprojekte, die transparent und nachhaltig Treibhausgase reduzieren. Im Jahr 2011 und erneut 2012 wurden die Zrcher in der Voluntary Carbon Markets Survey des Fachmagazins Environmental Finance zum “Best Project Developer” gewhlt. Die beiden CEOs Renat Heuberger und Dr. Christoph Sutter wurden 2011 von der Schwab Foundation/WEF als Swiss Social Entrepreneur of the Year ausgezeichnet. www.southpolecarbon.com

Climate Friendly ist Australiens fhrender Anbieter im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energie-Zertifikate. Das Unternehmen, gegrndet 2003, verfgt ber einen weltweiten Kundenstamm. Climate Friendly zeichnet sich durch seinen hohen Qualittsanspruch und seines Full-Service Klimaschutzangebotsspektrums aus. www.climatefriendly.com

Das Carbon Market Institute ist eine unabhngige, mitglieberbasierende, Non-profit Organisation. Ziel der Organisation ist australische Unternehmen in ihren Entwicklungsmglichkeiten in nationalen und internationalen Mrkten zu untersttzen. www.carbonmarketinstitute.org

Pressekontakt:

Renat Heuberger, CEO: 
E-Mail: r.heuberger@southpolecarbon.com
Mobile: +41/79/549'39'51	

Dr. Christoph Grobbel, CFO:
E-Mail: c.grobbel@southpolecarbon.com
Tel.:   +41/43/501'35'59

Freddy Sharpe CEO Climate Friendly  
E-Mail: Freddy.sharpe@climatefriendly.com
Tel.:   +61/402-968-813 

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