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NEU: Ultraschall-Therapie kann bei gutartigen Knoten die Brust-OP ersetzen. (BILD)

Haan (ots) – Das Marienhospital in Bottrop bietet als erstes Brustzentrum Deutschlands die neuartige, schonende EchoTherapie zur Behandlung von gutartigen Knoten der Brust (Fibroadenomen) an.

Kein Schnitt – keine Narben: Die EchoTherapie von Theraclion erspart den Frauen das Skalpell.

Ein Knoten in der Brust ist fr jede Frau etwas Beunruhigendes. Unter der Dusche oder beim Eincremen tastet sie pltzlich eine Verdickung, die vorher nicht da war. Der erste Gedanke: Ein Tumor! Und das stimmt auch: Das griechische Wort Tumor heit einfach Schwellung. Die gute Nachricht: Der berwiegende Teil der Tumoren in der Brust ist gutartig und die grte Gruppe bilden die Fibroadenome, etwa 10 Prozent aller Frauen sind davon betroffen.

Jetzt knnen die Patientinnen aufatmen: Das Marienhospital in Bottrop bietet erstmalig die neue schonende EchoTherapie an, die vllig ohne Brust-Operation nur mittels unschdlicher Ultraschallwellen eine gezielte Behandlung gutartiger Fibroadenome ermglicht.

“In unserer Brustsprechstunde sehen wir jhrlich ber 1.000 Patientinnen mit neu aufgetretenen Tumoren in der Brust, etwa 800 Knoten sind gutartig. Insbesondere Fibroadenome, die bis zu 15 cm gro werden knnen, kommen bereits bei sehr jungen Frauen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren vor und knnen gerade bei diesen Probleme verursachen, weil sie durch Hormone zum schnellen Wachsen angeregt werden. Auch wenn Fibroadenome in der Regel harmlos sind, knnen sie je nach Lage und Gre bei der betroffenen Frau Schmerzen, Beschwerden und vor allem auch ngste verursachen. Bei greren Knoten kann die Behandlung aus kosmetischen Grnden sinnvoll sein, um unschne Verformungen der Brust zu beheben. Die EchoTherapie ist eine sehr gute Alternative zur Brust-OP. Durch die Behandlung werden die Fibroadenome kontinuierlich abgebaut, bis sie nicht mehr tastbar sind, und die Beschwerden werden schrittweise beseitigt”, sagt Dr. med. Hans-Christian Kolberg, Chefarzt der Klinik fr Gynkologie und Geburtshilfe und Leiter des EchoTherapie Centers im Marienhospital Bottrop ( http://www.mhb-bottrop.de/kliniken/gyn/gyn/Seiten/Echotherapie-Fibroadenom.aspx ).

Die schonende EchoTherapie

Die EchoTherapie ist eine schonende Methode, die mit unschdlichen, energiereichen, gebndelten Ultraschallwellen arbeitet, die aus der Diagnostik bekannt sind. Die Ultraschallwellen wirken exakt nur im Bereich der erkrankten Zellen des Fibroadenoms und bewirken dort eine schnelle Erwrmung des Gewebes auf ca. 85 Grad Celsius. Dieser Effekt ist mit Sonnenstrahlen vergleichbar, die durch ein Vergrerungsglas auf einen Punkt konzentriert werden.

Der gutartige Knoten in der Brust wird mit der EchoTherapie sozusagen ‘eingeschmolzen’ und im Verlauf einiger Wochen vom Krper abgebaut. Das umliegende gesunde Brustgewebe wird nicht beeintrchtigt. Es entstehen keine Narben und die Brust nimmt wieder ihre natrliche Form an. Die Behandlung erfolgt in der Regel ambulant unter Wachnarkose, so dass die Patientin sich schnell erholt und bereits nach wenigen Stunden das EchoTherapie Center wieder verlassen kann.

   Die  Vorteile fr die Patientin:
   -       Schonende ambulante Therapie ohne Narben
   -       Wachnarkose / schnelle Erholung
   -       Kurze Behandlungsdauer
   -       Keine ionisierende Strahlung
   -       Nahezu keine Schmerzen whrend und nach der Behandlung 

Erstes EchoTherapie Center Deutschlands im Marienhospital Bottrop Dr. med. Hans-Christian Kolberg ist als Wegbereiter in Deutschland von der EchoTherapie berzeugt: “Unser Team hat langjhrige Erfahrung mit der hochfokussierten Behandlung von Gebrmutter-Myomen, und wir sind seit vielen Jahren eines der grten zertifizierten Brustzentren unserer Region. Wir freuen uns, nun auf der Basis unserer Erfahrung diese vllig neue, qualitativ hochwertige und nicht operative Methode zahlreichen Frauen mit gutartigen Knoten in der Brust anbieten zu knnen. Unsere Patientinnen knnen auf den Erfolg der EchoTherapie vertrauen. In Frankreich wird die EchoTherapie an drei fhrenden Centern (Lille, Jeanne de Flandres Krankenhaus, dem Valenciennes Krankenhaus und dem American Hospital von Paris) sowie in einem bulgarischen Center (Universittsklinik Sofia) eingesetzt. Zahlreiche Klinische Studien sprechen fr den hohen therapeutischen Nutzen der EchoTherapie”, erlutert Dr. Kolberg.

Die CE Zertifizierung

Das Unternehmen Theraclion ( http://www.theraclion.de ), Vorreiter auf dem Gebiet des medizinisch-therapeutischen Ultraschalls mit Sitz in Paris, hat die CE-Zertifizierung fr das System EchoPulse, die Innovation auf dem Gebiet des hochintensiven fokussierten Ultraschalls, erhalten.

“Mit der CE-Zertifizierung kann die EchoTherapie nun europaweit zur Behandlung von Fibroadenomen eingesetzt werden. Die EchoTherapie hat nicht nur zahlreiche Vorteile fr die Patientin, sie hat auch das Potential, die Gesundheitskosten zu reduzieren, da weniger chirurgische Eingriffe durchgefhrt werden. In naher Zukunft sind weitere EchoTherapie Center geplant, und wir sind davon berzeugt, dass schon bald auch andere Tumorarten mit unserem EchoPulse System ambulant und schonend behandelt werden”, sagt Jean-Yves Burel, CEO von Theraclion.

ber Theraclion S.A.

Das Unternehmen Theraclion ( http://www.theraclion.de ) mit Sitz in Paris ist ein Hersteller medizinischer Gerte, spezialisiert auf hochintensiven fokussierten Ultraschall (HIFU) ( http://www.theraclion.de/der-echopulse/echotherapy/ ). Theraclion bietet – als erster Hersteller weltweit – eine innovative Lsung zur Behandlung kleiner Lsionen an, bei der die HIFU-Behandlung unter Fhrung und Kontrolle von diagnostischem Ultraschall durchgefhrt wird. ( http://www.theraclion.de/erkrankungen/fibroadenom-der-brust/ultraschallbehandlung/ ) Theraclion ist ein franzsisches Unternehmen, das 2004 aus Edap-Technomed, einem Vorreiter auf dem Gebiet des medizinisch-therapeutischen Ultraschalls, hervorgegangen ist. Theraclion entwickelt, produziert und vermarktet das System EchoPulse fr die nicht-invasive Behandlung von Fibroadenomen der weiblichen Brust. ( http://www.theraclion.de/erkrankungen/fibroadenom-der-brust/ ) Mit Hilfe seines Grndungsinvestors und Hauptanteilseigners Truffle Capital hat Theraclion annhernd 12 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert und weitet seine Geschftsttigkeit durch Investitionen in verschiedene wissenschaftliche und medizinische Programme weiter aus.

Weiterfhrende Informationen ber Theraclion und das EchoPulse System finden Sie im Internet unter: www.theraclion.de und www.mhb-bottrop.de ( http://www.mhb-bottrop.de/kliniken/gyn/gyn/Seiten/Echotherapie-Fibroadenom.aspx )

Weiteres hoch aufgelstes Bildmaterial senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.

Pressekontakt:

Theraclion S.A.
Frank Mller
Stiftstrae 54
45470 Mlheim/Ruhr
Tel.: +49 (0)2129-3 20 78
E-Mail: frank.muller@theraclion.com
http://www.theraclion.de

Belegexemplare erbeten an:
besta Werbeagentur GmbH
Ursula Reinke
Steinstrae 30
42781 Haan 
Tel.: +49 (0)2129-3 20 78 
E-Mail: ursula.reinke@besta-design.de 

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100 Jahre nach dem Untergang – Zehn Irrtümer über die "Titanic"


Medien - Titanic

dpa Um den Untergang der „Titanic“ ranken sich viele Mythen – viele haben mit der Wahrheit nichts zu tun.

Die „Titanic“ nahm an einem Wettrennen ber den Atlantik teil. Sie fuhr zu weit nrdlich und war aus schlechtem Stahl gebaut – viele bekannte Annahmen ber die Katastrophe sind falsch.

Irrtum 1: Die „Titanic“ war mit Abstand das grte Schiff ihrer Zeit

Als sie vom Stapel lief, war die „Titanic“ tatschlich das grte Schiff der Welt. Rund 269 Meter ma der Rumpf des Kolosses, gebaut auf der Werft Harland & Wolff im nordirischen Belfast. Allerdings waren die Ausmae der „Titanic“ keineswegs einzigartig. So hatte das zehn Monate zuvor entstandene Schwesterschiff „Olympic“ genau dieselbe Lnge und Breite. „Auf der Titanic war nur der umbaute Raum noch grer, weil das Promenadendeck verglast war“, erlutert Metin Tolan, Physiker an der Technischen Universitt Dortmund und Verfasser des Buchs „Titanic: Mit Physik in den Untergang“.

Bereits fnf Wochen nach der Katastrophe lief ein noch mchtigerer Ozeanriese vom Stapel, die auf der Hamburger Vulcan-Werft gebaute „Imperator“. Zudem entstanden in diesen Jahren noch weitere Schiffe dieser Gre. „Im Schiffsbau gab es ein Wettrsten zwischen den Gromchten, das schon in Richtung auf die Ereignisse des Ersten Weltkriegs vorauswies“, erklrt Tolan den damaligen Drang zu immer greren Stahlkolossen. Die „Titanic“ war nur einer von ihnen.

AFP
Fahrt und Untergang: Rekonstruktion der Titanic-Katastrophe im Video

Irrtum 2: Die „Titanic“ wollte das „Blaue Band“ gewinnen

Mir rund 21 Knoten – also etwa 39 Stundenkilometern – pflgte die „Titanic“ durch die Unglcksnacht. Damit erreichte sie annhernd ihre Hchstgeschwindigkeit. Um das begehrte „Blaue Band“ fr die schnellste Atlantikberquerung zu erhalten, reichte das jedoch bei weitem nicht. Diese Auszeichnung gehrte damals der „Mauretania“ der konkurrierenden Cunard Line, die mhelos 26 Knoten schaffte. Fr die berfahrt in die Neue Welt bentigte sie fast einen Tag weniger als die „Titanic“, die mit ihrem Tempo nach fnf Tagen im Hafen von New York eingelaufen wre.

Allerdings hatte die Reederei White Star Line von vorneherein nicht die Absicht, mit der „Titanic“ Geschwindigkeitsrekorde zu brechen. Dafr war der Schiffsantrieb gar nicht ausgelegt. Die Maschinen der Titanic leisteten 51 000 PS, whrend die Mauretania ber 78 000 PS verfgte. „Damit hat man sich schon beim Bau vom Blauen Band verabschiedet“, sagt Tolan.

Das Konzept der „Titanic“-Fahrten bestand vielmehr darin, zahlungskrftigen Passagieren Luxus pur zu bieten. Der Ozeanriese war ein First Class Hotel auf dem Meer. Laut Tolan sei die lngere berfahrt sogar ganz im Sinne der Betreiber gewesen: „Da hatten sie noch einen Tag mehr, um betuchten Fahrgsten das Geld aus der Tasche zu ziehen.“

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100 Jahre nach dem Untergang – Zehn Irrtümer über die "Titanic"