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Neue Westfälische (Bielefeld): ADAC-Präsident Meyer: "Wir haben eine Schlagloch-Republik"

Neue Westflische (Bielefeld): ADAC-Prsident Meyer:
“Wir haben eine Schlagloch-Republik”

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Bielefeld (ots) – Kritik am schlechten Zustand des deutschen Straennetzes hat ADAC-Prsident Peter Meyer geuert. “Wir haben eine Schlagloch-Republik”, sagte Meyer im Interview mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westflischen (Donnerstagausgabe). “Die Kraftfahrer in Deutschland zahlen ber Kfz-, Minerall-, Mehrwert- und kosteuer rund 53 Milliarden Euro pro Jahr in die Staatskasse. Nur 19 Milliarden flieen in die Verkehrspolitik, davon kommen nur 5 Milliarden im Bundesfernstraenbau an. Unsere Forderung ist: Es mssten mindestens 7,5 Milliarden Euro sein”, betonte Meyer.

Eine Pkw-Maut zur Finanzierung der Straen-Infrastruktur hlt Meyer fr unsozial und nicht prakikabel. “Auch die jngst von Ramsauer vorgeschlagene Pkw-Maut fr auslndische Pkw ist idiotisch.” Es gebe nur fnf Prozent auslndischer Pkw auf deutschen Straen, habe das statistische Bundesamt ermittelt. “Das Modell von Ramsauer ist also nicht zu Ende gedacht”, kritisierte Meyer. Der ADAC-Prsident erneuerte im Interview zugleich die Forderung des Automobilclubs nach einer Erhhung der Pendlerpauschale auf 36 bis 40 Cent pro Kilometer.

Pressekontakt:

Neue Westflische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
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Neue Westfälische (Bielefeld): ADAC-Präsident Meyer:
"Wir haben eine Schlagloch-Republik"

Polen 2012 Deutschlands größter Lieferant von Rohholz

Polen 2012 Deutschlands grter Lieferant von Rohholz

Wiesbaden (ots) – Im Jahr 2012 hat Deutschland deutlich mehr Rohholz importiert als exportiert. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlsslich der Weltmesse fr Forst- und Holzwirtschaft LIGNA 2013 in Hannover (6. Mai bis 10. Mai 2013) mit. Deutschland exportierte 3,4 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 280 Millionen Euro. Dem standen Einfuhren von 6,5 Millionen Kubikmetern Rohholz im Wert von 463 Millionen Euro gegenber. Rund ein Viertel der gesamten Rohholzeinfuhren, und zwar 1,6 Millionen Kubikmeter im Wert von 80 Millionen Euro, kamen aus Polen.

Weitere wichtige Lieferlnder waren die Tschechische Republik und Lettland. Aus der Tschechischen Republik wurden 1,3 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 103 Millionen Euro und aus Lettland 0,5 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 23 Millionen Euro importiert.

Bei den Rohholzausfuhren stand sterreich an der Spitze deutscher Exportpartner: rund 43 % des insgesamt ausgefhrten Holzes gingen an den sdlichen Nachbarn (1,5 Millionen Kubikmeter im Wert von 117 Millionen Euro).

Die vollstndige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie weitere Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Ausknfte gibt:

Peter Kohorst, Telefon: (0611) 75-2469 www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rckfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de 

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Polen 2012 Deutschlands größter Lieferant von Rohholz

WAZ: Aldi-Republik Deutschland – Kommentar von Ulf Meinke

WAZ: Aldi-Republik Deutschland
– Kommentar von Ulf Meinke

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Essen (ots) – Wer hat sich wohl mehr verndert in diesen 100 Jahren? Aldi oder Deutschland? Schwer zu sagen. Doch es ist etwas dran, wenn von der Aldi-Republik gesprochen wird. In gewisser Weise ist Deutschland Aldi, und Aldi ist Deutschland. Diese Lden haben das Land geprgt. Sparsam und grndlich, kleinlich bis bergenau: Sind wir nicht alle ein bisschen Aldi? Dass die Firmen-Geschichte im Ruhrgebiet spielt, klingt logisch. Andere machen groe Worte, hier zhlen Taten. Es geht ums Wesentliche. Nicht Manager gehren in den Mittelpunkt, sondern Kunden. Marken, um das Ego zu befriedigen? Nicht ntig. Auch der Name ist schnrkellos: Aldi statt “Albrecht Discount”. Es ist schon verblffend. Kaum ein Konzern ist hnlich verschwiegen wie Aldi, trotzdem kann fast jeder mitreden, als gehe es um ein Spiel von Schalke oder BVB. Dabei pflegt Aldi eine Geheimniskrmerei, die in einer Zeit, in der Transparenz fast alle Lebensbereiche prgt, doch recht unmodern wirkt. Die Menschen wollen wissen, wie es hinter der Firmen-Fassade aussieht. Sind die Produkte nicht nur preiswert, sondern auch fair? Und wie steht es um die Mitarbeiter? Wenn sich eine Republik schneller verndert als das Unternehmen, bekommt das Unternehmen ein Problem.

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Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion 
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de 

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WAZ: Aldi-Republik Deutschland
– Kommentar von Ulf Meinke

Termingeschäfte mit Waren und Technologie – Russland und das asiatische Jahrhundert

Termingeschfte mit Waren und Technologie – Russland und das asiatische Jahrhundert

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Seoul, Sdkorea (ots/PRNewswire) – Am 3. April 2013 veranstaltete das St. Petersburg International Economic Forum mit Untersttzung des koreanischen Branchenverbandes Federation of Korean Industries sowie der En+ Group in Seoul (Republik Korea) eine Diskussionsrunde mit dem Titel “Commodity and Tech Futures – Russia and the Asia Century” (Termingeschfte mit Waren und Technologie – Russland und das asiatische Jahrhundert). 160 Geschftsleute aus Russland und der Republik Korea nahmen an der Veranstaltung teil.

Die Erffnungsansprachen hielten der Generalsekretr der Federation of Korean Industries Chan-Ho Park, der stellvertretende Minister fr wirtschaftliche Entwicklung in der Russischen Fderation Sergey Belyakov und der stellvertretende Minister fr Handel, Industrie und Energie der Republik Korea Choi Kyong-lim. An den Diskussionen beteiligten sich der CEO der En+ Group Artem Volynets, der Vorsitzende des koreanischen Windenergieverbandes Lee Rimtaig, der Vizeprsident der STX Corporation Sang Joo Lee,der Berater des Prsidenten und Vorstandsvorsitzenden der Rosneft Oil Company Walid A. Chammah sowie der Vizeprsident von Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Oh-Kyun Shin. Der fr den asiatisch-pazifischen Raum zustndige Kolumnist von Bloomberg News William Pesek fhrte als Moderator durch die Veranstaltung.

Der Diskussionsschwerpunkt lag auf den Bereichen, in denen Russland und die Republik Korea als Partner zusammenarbeiten, dem Geschftsklima in Russland sowie mglichen wechselseitigen Investitionen, insbesondere in Bezug auf die Beteiligung der Republik Korea an der industriellen Entwicklung in Ostsibirien und im ussersten Osten Russlands. Die Diskussionsteilnehmer hoben die gnstigen Geschftsbedingungen in Russland und das gesteigerte Potenzial fr koreanische Investitionen in die russische Wirtschaft hervor. Sergey Belyakov bemerkte, dass die koreanischen Automobilhersteller sogar auf dem Hhepunkt der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 hervorragende Verkaufszahlen in Russland erzielt hatten. Ausserdem betonte er, dass sich Russland ber die Wettbewerbsvorteile koreanischer Unternehmen sehr wohl im Klaren sei, weswegen die russische Regierung insbesondere gemeinsame Projekte im Schiffsbau frdern wolle. Der CEO der En+ Group rief die koreanischen Investoren auf, verstrkt in Russland zu investieren, auch wenn das Geschftsklima in diesem Land noch nicht ideal sei. Er fhrte an, dass der russische Markt gute Renditen auf das investierte Kapital bte und dass Wettbewerber aus anderen Lndern bereits Investitionen in Russland vornhmen. Sergey Belyakov versicherte den koreanischen Geschftsleuten, dass das russische Ministerium fr wirtschaftliche Entwicklung sie als potenzielle Investoren untersttzen wolle.

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Medienkontakt: St. Petersburg International Economic Forum,
+7(812)635-80-18, media@forumspb.com 

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Termingeschäfte mit Waren und Technologie – Russland und das asiatische Jahrhundert

DER STANDARD-Kommentar: "Neustart im gewendeten Kärnten" von Elisabeth Steiner

DER STANDARD-Kommentar: “Neustart im gewendeten Krnten” von Elisabeth Steiner

“Hohe Erwartungen an die Dreierkoalition nach dem grten Umbruch seit 1989″; Ausgabe vom 29.03.2013

Wien (ots) – In Krnten ist die Wende vollzogen. Der neue Landtag hat sich konstituiert, die neue Landesregierung ist angelobt. Krnten hat mit Peter Kaiser erstmals seit 24 Jahren wieder einen sozialdemokratischen Landeshauptmann. Damit startet ein neues “historisches” Experiment in der leid- und wechselvollen Geschichte des Landes. Erstmals sitzen mit SP, VP, Grnen, FPK, Team Stronach und BZ sechs Parteien im Landtag. Und erstmals – auch sterreichweit – wird ein Bundesland von einer rot-schwarz-grnen Dreierkoalition regiert. Die Krntner Whler haben damit am 3. Mrz 2013 den grten politischen Umbruch seit 1989 eingeleitet. Damals verlor die allgegenwrtige SP ihre absolute Mehrheit, die VP ffnete dem blauen Hoffnungstrger Jrg Haider das Tor zur Macht und machte ihn zum Landeshauptmann. “Am Krntner Wesen soll diese Republik genesen”, sagte Haider auch dem Bund von Krnten aus den Kampf an und entwarf seine Vision einer Dritten Republik. Viele – auch Sozialdemokraten – sollten nachhaltig von Haiders Brachialpopulismus geblendet werden. Haiders blaues Experiment – von seinen Erben bernommen und bis zum Exzess getrieben – hat sich von selbst gerichtet. Krnten wurde von einem beispiellosen Korruptionsfilz berzogen, statt der versprochenen Abschaffung der roten Parteibuchwirtschaft kam blaues Hnde-Aufhalten als “part of the game”. Andersdenkende wurden verhhnt und ffentlich gebrandmarkt, Asylsuchende auf der Saualm menschenunwrdig weggesperrt und Krntens vielstimmige Kultur basierend auf dem Reichtum zweier Volksgruppen zum Volksmusikantenstadl herabgewrdigt. Das ganze Land – politisch und moralisch verlottert – wurde zum blauen Selbstbedienungsladen umfunktioniert. Das Ende ist bekannt, die Justiz nun am Zug. Demnchst drfte es zu ersten Anklagen gegen die Ex-Fhrungsspitze der FPK kommen. Der neue Krntner Landeshauptmann Kaiser und seine Dreier-Regierung bernehmen ein schweres Erbe. Als Erstes ist der hchste Schuldenberg in der Geschichte des Landes abzutragen. Hartes Sparen und eine neue Bescheidenheit sind angesagt. Die Spiele sind vorbei, der Kampf ums Brot wird fr etliche hrter werden. Dennoch: Der Neustart im gewendeten Krnten ist geglckt. Es herrscht zwischen den Koalitionren ein neuer Stil der gegenseitigen Achtung und des gegenseitigen Respekts, der offenbar auch auf andere Parteien abfrbt. Das zeigt sich schon in der Wahl Peter Kaisers zum neuen Landeshauptmann. Er wurde mit 30 von 36 Abgeordnetenstimmen gewhlt. Ob die sechs ungltigen Stimmen allein der FPK zuzuordnen sind, lsst sich nicht mit Sicherheit sagen, da die FPK das dementiert. Ex-Landeshauptmann Gerhard Drfler hat sich zuletzt einmal mehr selbst beschdigt, indem er sich von der FPK mit einem Bundesratsmandat auskaufen lie, nachdem er zuvor den Verzicht auf sein Landtagsmandat verweigert hatte. SP, VP und Grne versprechen Transparenz und eine “saubere Politik”. Das werden sie jetzt auch erfllen mssen. Die Erwartungen in die neuen Koalitionre sind hoch. Neben dem Schuldenabbau mssen sie dem Land neue wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Impulse geben sowie die horrende Abwanderung stoppen. Gelingt dies nicht, dann droht das Ende der Wende. Oppositionsparteien gibt es in Krnten jetzt auch drei.

Rckfragehinweis:
   Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/449/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

 

Excerpt from - 

DER STANDARD-Kommentar: "Neustart im gewendeten Kärnten" von Elisabeth Steiner

EANS-Tip Announcement: DVB Bank SE / Announcement according to Articles 37v,…


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  Tip announcement for financial statements transmitted by euro adhoc. The
  issuer is responsible for the content of this announcement.
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The company  DVB Bank SE is declaring its financial reporting publication plan
below: 


Report Type: Group-Yearly Report
German:
Publication Date    : 27.03.2013
Publication Location:
http://www.dvbbank.com/de/investor_relations/publications/financial_reports/index.html
English:
Publication Date    : 27.03.2013
Publication Location:
http://www.dvbbank.com/en/investor_relations/publications/financial_reports/index.html


end of announcement                               euro adhoc 
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issuer:      DVB Bank SE
             Platz der Republik 6
             D-60325 Frankfurt am Main
phone:       +49 (0)69 9750-40
FAX:         +49 (0)69 9750-4444
mail:     info@dvbbank.com
WWW:      http://www.dvbbank.com
sector:      Banking
ISIN:        DE0008045501
indexes:     
stockmarkets: free trade: Dsseldorf, Stuttgart, regulated dealing/general
             standard: Frankfurt 
language:   English
 

 

 

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DER STANDARD-Kommentar "Der Absturz der blauen Altpartei" von Gerald John

DER STANDARD-Kommentar “Der Absturz der blauen Altpartei” von Gerald John

Ob Strache oder Stronach ist einerlei: Regierbarer wird die Republik kaum

Wien (ots) – Beim Abrechnen mit politischen Versagern sind die Freiheitlichen unerbittlich. Kaum eine Woche vergeht, in der blaue Politiker nicht den Kopf irgendeines Kollegen fordern – sofern dieser in einer anderen Partei sitzt. In den eigenen Reihen hingegen gilt Renitenz vor Rcktritt. Da fhrt eine Partie ein Land an den Rand der Pleite, watet hfttief durch den Korruptionssumpf, vertreibt mehr als die Hlfte der Whler – und klammert sich dennoch ungeniert an die in Beschlag genommenen Posten. Besonders penetrant, aber letztlich erfolgreich hat dies Gerhard Drfler vorexerziert. Wochenlang weigerte sich der gestrzte Landeshauptmann, seinen Sitz im Krntner Landtag zu rumen, mit dem Risiko einer Parteispaltung. Nun, da die FP-Spitze eingelenkt hat, stilisiert sich Drfler scheinheilig zum Brckenbauer, der “einen Weg aus der Sackgasse” ermglicht habe. Der berlebensknstler darf in jenen Bundesrat wechseln, den er vor kurzem noch ersatzlos zusperren wollte. So etwas htte der von Drfler bis zum bitteren Ende verteidigte Jrg Haider zu Lebzeiten wohl als Versorgungsjob fr einen abgehalfterten Politgnstling gegeielt. Sesselkleberei, Postenschacher, Filz: Nach dem Krntner Debakel geben die Freiheitlichen genau jenes Bild einer “Altpartei” ab, das sie stets der groen Koalition in grellen Farben vorgehalten haben. Sind die Rechten also am Ende, wie Profil am Cover fragte? Diese Hoffnung der FP-Gegner knnte sich als ebenso trgerisch entpuppen wie nach Haiders Selbstzerstrungsversuch vor zehn Jahren. In Krnten haben die Blauen zwar verbrannte Erde hinterlassen, doch in der Tiefenschicht bleibt der Nhrboden fr Rechtspopulismus fruchtbar. Die Krise befeuert die Arbeitslosigkeit, das Auslnderthema taugt als Atout – und ewig regiert Rot-Schwarz, das sich als Synonym fr Stillstand in Whlerhirne gefrst hat. Daran werden auch die Grnen kaum etwas ndern, wenn sie – wie nun in Krnten – in der Bundesregierung ebenfalls den Mehrheitsbeschaffer geben. Im Post-Haider-Land hat die “Kenia”-Koalition Perspektive, weil sie der Charme von Neuanfang und Kulturbruch umwlkt; auf Bundesebene wrden die Grnen zu einem argwhnischen Paar stoen, das sich in der Tiefe des Herzens satt hat und ideologisch in entgegengesetzte Richtungen will. Verschiebt sich das Gewicht nach links, ist eine allergische Reaktion der VP absehbar. Proteststimmen werden also weiter Konjunktur haben – und, wie zu befrchten ist, fr koalitionre Mehrheiten verloren bleiben. SP und VP sind nicht zuletzt deshalb auf Gedeih und Verderb aneinander gekettet, weil sich das rechte Lager mit einer Melange aus Unfhigkeit, Rechtsextremismus und Korruptionsanflligkeit als regierungsuntauglich erwiesen hat. Doch selbst wenn die FP nun im Krntner Sog einbrechen sollte, zeichnen sich keine erbaulichen Alterna_tiven ab. Der potenzielle Hauptnutznieer Frank Stronach hat mit wirren Auftritten und autoritrer Attitde bislang ebenso wenig staatsmnnische Eignung bewiesen wie seine ihm devot ergebenen Gefolgsleute. Was die Truppe – abgesehen vom Eigennutz – antreibt, bleibt im Dunkeln. Der Parteipotentat himself hat dazu noch keine drei zusammenhngenden Stze ber die Lippen gebracht. Ob Strache oder Stronach, knnte fr die Machtverhltnisse letztlich einerlei sein: Regierbarer wird die Republik wohl nicht.

Rckfragehinweis:
   Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445 

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/449/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

 

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DER STANDARD-Kommentar "Der Absturz der blauen Altpartei" von Gerald John

Türkei und Russland – ökonomische Integration als Motor von regionaler Entwicklung

Istanbul (ots/PRNewswire) – Mehr als 200 Teilnehmer aus Russland und der Trkei besuchten am 21. Mrz 2013 eine gemeinsame Tagung des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums und des trkischen Industrie- und Wirtschaftsverbandes TUSIAD in Istanbul. Das Motto der Veranstaltung war: “Trkei und Russland – konomische Integration als Motor von regionaler Entwicklung”. Die Sitzung wurde mit Ansprachen von Selahattin imen, dem stellvertretenden Unterstaatssekretr des Ministeriums fr Energie und natrliche Ressourcen der Republik Trkei, und Igor Koval, dem Leiter der Abteilung fr Investitionspolitik und die Entwicklung ffentlich-privater Partnerschaften des Wirtschaftsministeriums der Russischen Fderation, erffnet. Als Moderator fungierte Daniel Dombey, Trkeikorrespondent der Financial Times.

Die Teilnehmer der Diskussionsrunde beschrieben ihre geschftlichen Erfahrungen in den beiden Lndern, konstatierten ein beispielloses Wachstum der gegenseitigen Investitionen und identifizierten die Prioritten fr die langfristige Kooperation zwischen Russland und der Trkei:

Im Hinblick auf trkische Investitionen in Russland haben wir festgestellt, dass das Land ein wesentlich berechenbarer Markt geworden ist und dass die russische Wirtschaft zunehmend in der Trkei investiert, insbesondere im Energiesektor.

Wir mssen die Beziehung insgesamt betrachten und nicht nur eine ausgeglichene Handelsbilanz anstreben, sondern auch nach Wegen suchen, um den Handels- und Investitionsverkehr auf beiden Seiten attraktiver zu gestalten.

Es muss noch ein gewisser Grad von Brokratie abgebaut werden, um den Handel und die Investitionen auf beiden Seiten einfach zu machen.

Tayfun BayazIt, Vizevorsitzender des Vorstands, TUSIAD

Innerhalb der vergangenen 10 bis 15 Jahre haben die Republik Trkei und die Russische Fderation bilaterale Beziehungen aufgebaut, wie sie auf der ganzen Welt selten sind. Es wurde eine grossartige Dynamik geschaffen.

Selahattin imen, stellvertretender Unterstaatssekretr des Ministeriums fr Energie und natrliche Ressourcen der Republik Trkei

Der dynamischste Aspekt unserer Wirtschaftsbeziehungen ist die Entwicklung der gegenseitigen Investitionen. Dies ist etwas, dem wir besondere Aufmerksamkeit widmen. Zu den grssten Projekten gehren der Bau eines Atomkraftwerks in der Trkei sowie die bernahme der trkischen DenizBank durch die russische Sberbank.

Igor Koval, Leiter der Abteilung fr Investitionspolitik und die Entwicklung ffentlich-privater Partnerschaften des Wirtschaftsministeriums der Russischen Fderation

Im vergangenen Jahr kaufte die Sberbank die DenizBank fr 4,1 Mrd. US-Dollar. Dabei handelte es sich um Russlands grsste Einzelinvestition in seiner gesamten Geschichte.

Es besteht eine bemerkenswerte Asymmetrie zwischen den beiden Wirtschaftsrumen: der eine ist energiereich, der andere energiehungrig. Da sie sich dadurch aber auch gut ergnzen, halte ich die Investition der Sberbank in der Tkei fr einen strategischen und sehr wichtigen Schritt, denn wir sichern uns gegenseitig auf natrliche Weise ab.

Hakan Ate?, Prsident und CEO, DenizBank

Nicht nur der Handel zwischen den beiden Lndern ist wichtig, sondern auch die Investitionen. Handel an sich reicht nicht. Man muss die Investitionen frdern, um zwei Lnder nher aneinander heranzufhren. Handel ist viel einfacher als Investitionen. Beim Handel geht es um den grenzberschreitenden Verkehr von Waren und Dienstleistungen. Bei Investitionen stellt sich die Frage, wie viel Vertrauen man hat, dass seine Investitionen in einen bestimmten Markt geschtzt sind, und wie zuversichtlich man seine Wachstumsaussichten, Renditechancen und letzten Endes die Mglichkeiten einschtzt, sein Geld abzuziehen und woanders anzulegen. Eine solche Entscheidung beruht auf langfristigeren Beziehungen als der Handel.

Sean Glodeck, Direktor des Russischen Direktinvestitionsfonds

Nach unserer Ansicht knnen wir Anlegern aus anderen Lndern, die einen Gang nach Russland scheuen, als eine sehr gute Brcke dienen. Wir knnen sie nach Russland bringen und ihnen erklren, wie man dort Geschfte macht.

Kaan Arsla, Vorstandsmitglied der Rnesans Holding

Wir gehen nicht einfach in ein Land und bauen dort ein Atomkraftwerk – die Hlfte der Arbeit wird von trkischen Vertragspartnern geleistet. Solche Grossprojekte dienen nicht nur dem Transfer von Baufhigkeiten oder Know-how, sondern auch der Weitergabe von Technologien. Das ist, was die Trkei braucht. Russland wird nicht einfach ein Kraftwerk bauen und Strom verkaufen – es wird die Technologie exportieren.

Rauf Kasumov, stellvertretender Direktor des Atomkraftwerks Akkuyu

Wir haben keine Probleme und stehen keinen Hindernissen gegenber. Alle Fragen werden im normalen Geschftsverlauf geklrt und wir bewerten unsere Prsenz in der Region als sehr positiv.

Ivan Pronin, Direktor der Abteilung fr Investitionsprojekte von Inter RAO UES

Die Diskussionsrunde zum Thema “Trkei und Russland – konomische Integration als Motor von regionaler Entwicklung” fand im Vorfeld des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (St Petersburg Economic Forum, SPIEF) statt, einem jhrlichen Gipfeltreffen zu wirtschaftlichen Themen, bei dem die Geschftsfhrer grosser russischer und internationaler Unternehmen, Staatschefs und politische Entscheidungstrger zusammenkommen. Das SPIEF 2013 findet vom 20. bis 22. Juni in St. Petersburg statt. Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.forumspb.com.

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Türkei und Russland – ökonomische Integration als Motor von regionaler Entwicklung

Präsident in Zentralafrika in die Flucht geschlagen – Ban Ki Moon verurteilt Machtübernahme der Rebellen

In der Zentralafrikanischen Republik haben Rebellen die Macht an sich gerissen und den Präsidenten aus seinem Palast in der Hauptstadt Bangui vertrieben. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Machtübernahme verurteilt. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich schickt Soldaten.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Machtübernahme der Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik verurteilt und eine rasche Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung gefordert. Zugleich zeigte er sich über Berichte von schweren Menschenrechtsverstößen besorgt, wie sein Sprecher am Sonntagabend (Ortszeit) in New York mitteilte.

Nach monatelangem Konflikt mit der Regierung hatten Rebellen am Sonntag den Präsidentenpalast in der Hauptstadt Bangui eingenommen. Staatsoberhaupt François Bozizé sei auf der Flucht und soll Zuflucht im Nachbarland Kongo gesucht haben, zitierte der arabische Sender Al-Dschasira einen Milizensprecher. Ein Regierungssprecher bestätigte die Angaben.

Hollande verlangt Dialog

Frankreichs Präsident François Hollande forderte die Rebellen zum Dialog mit der Regierung auf. Die Allparteienregierung sei das Ergebnis des Friedensabkommens von Libreville vom 11. Januar, erklärte er am Sonntag in Paris. Auch Ban bezeichnete das unter Vermittlung der Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (ECCAS) erzielte Abkommen als beste Grundlage für dauerhaften Frieden und Stabilität in der Zentralafrikanischen Republik.

Sorgen bereiteten dem UN-Generalsekretär auch die schlechte humanitäre Lage in dem Land sowie die gemeldeten Plünderungen in der Hauptstadt Bangui, inklusive der dortigen UN-Einrichtungen. Die Vereinten Nationen würden alles tun, um ihre Mitarbeiter zu schützen. Auch Hollande rief die bewaffneten Gruppen auf, die Rechte der Bevölkerung zu achten.

Frankreich schickt Soldaten

Angesichts der sich zuspitzenden Lage hatte die frühere Kolonialmacht Frankreich schon am Samstag eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt. Paris hat in dem Land derzeit 250 Soldaten stationiert. 300 weitere Soldaten sollen am Wochenende zur Verstärkung nach Bangui entsandt worden sein, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. In der Zentralafrikanischen Republik leben 1250 Franzosen.

Die Lage in dem Land ist seit Monaten angespannt. Bereits im Dezember hatten die Seleka-Rebellen wichtige Städte eingenommen und waren auf dem Weg nach Bangui. Frankreich, die USA und die Zentralafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft schickten daraufhin Truppen. Nach Friedensgesprächen in Gabun hatten sich die Rebellen zunächst damit einverstanden erklärt, dass Bozizé bis 2016 im Amt bleibt.

Milizen werfen Bozizé Wortbruch vor

Anfang Februar wurde eine Allparteienregierung gebildet, in der Rebellen und Oppositionspolitiker wichtige Posten bekamen. Der Deal sah auch vor, Seleka-Kämpfer in die Armee zu integrieren. Die Miliz wirft Bozizé vor, dieses Versprechen nicht eingehalten zu haben.

Die Zentralafrikanische Republik war 1960 unabhängig geworden. Das Land, das an andere Krisenstaaten wie den Kongo und den Sudan grenzt, ist seit Jahrzehnten von politischer Instabilität geprägt. Trotz reicher Rohstoffvorkommen an Diamanten, Gold und Uran gehört es nach wie vor zu den ärmsten Staaten der Erde.

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Präsident in Zentralafrika in die Flucht geschlagen – Ban Ki Moon verurteilt Machtübernahme der Rebellen

Berliner Zeitung: Kommentar zum Juan Carlos’ Elefantenjagd

Berliner Zeitung: Kommentar zum Juan Carlos’ Elefantenjagd

Berlin (ots) – Spaniens Knig Juan Carlos ist in Botswana auf Elefantenjagd gegangen. Er darf das. Aber er htte es besser nicht getan.Er sichdort die Hfte und musste eilig zur Operation nach Spanien zurckgeflogen werden. So haben die Spanier davon erfahren, was der Knig in seiner Freizeit tut. Es hat ihnen nicht gefallen. Spanien erlebt die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Die knigliche Growildjagd ist ein Hohn fr alle, die nicht wissen, wie sie finanziell durchkommen sollen. Der Knig braucht die Sympathie der Spanier. Die Spanier brauchen einen solchen Knig nicht. Die Zeit ist reif fr die dritte Republik.

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Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
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