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Hochwasser in Deutschland – In Regensburg schürfen sie Schlamm aus den Häusern

Seit Tagen treten in Deutschland Flüsse über die Ufer, eine Scheitelwelle jagt die nächste – und allmählich verlagert sich der Schwerpunkt der Katstrophe in den Norden. FOCUS Online entsendet Reporter Florian Festl, um über die Flut zu berichten.

15.36 Uhr:

Über Regensburg türmen sich dicke Wolken. Weil mit neuem Regen gerechnet wird, gilt in der Donaustadt noch immer Katastrophenalarm. Derzeit schürfen die Bewohner dort hart werdenden Schlamm aus ihren Häusern. Seit fünf Tagen sind die Helfer im Dauer-Einsatz. Es geht weiter Richtung Deggendorf.

14.58 Uhr: Abstecher von der A93 nach Eining. Dort, wo sonst eine Donaufähre Ausflügler über den Fluß bringt, hat sich eine Auenlandschaft ausgebreitet. Das Häuschen des Biergartens steht fast bis zum Dach im Wasser. Zwischen den Bauernhöfen riecht es brackig, nach Hafen statt nach Mist. Der Fährmann und zwei Helfer der Feuerwehr brechen mit einem Motorboot auf für erste Aufräumarbeiten, um verkeilte Äste zu lösen.

14.46 Uhr: Horst Seehofer hat den Hubschrauber, der hier gerade fehlt. Er spricht im Autoradio auf B5 von einem nie dagewesenen Ausmaß einer Flutkatastrophe in Bayern. Der Ministerpräsident ist nach dem Überflug erschüttert von der Lage in Deggendorf. Im Verkehrsfunk laufen die vielen Sperrungen wegen des Hochwassers.

14.30 Uhr: Auch im kleinen Wolnzach, dem Hopfen-Ort, gibt es Donauschiffer. Einer ist mein Bekannter Klaus Ivanca, er schippert alles, was richtig schwer ist, also Bagger, Kräne, Mähdrescher, über Deggendorf oder Regensburg hinab bis ans Schwarze Meer. Was die Landwirte und Baufirmen hier aussortieren fährt dort unten noch jahrzehntelang weiter. Ivanca spricht von einer „Riesen-Katastrophe“, die sich in diesen Tagen abspielt. Er glaubt, dass seine Donau noch Tage lang nicht schiffbar sein wird. „Dort werden sie aufräumen müssen, die Fahrrinne säubern“, sagt Ivanca. „Da ist so viel kaputt, im Fluss liegen Schuttmassen.“ Es wird eh Zeit, dass mal wieder einer aufräumt in der Donau: „Es würde mich nicht wundern, wenn bei der Bergung auch noch alte Weltkriegspanzer auftauchen.“ Ich frage Ivanca, wie man sich dem Hochwasser am besten nähern kann. Ein Flugzeug, meint er. Die Zufahrten zur Donau in Niederbayern sind weiträumig abgesperrt, auf den Autobahnen dort steht das Wasser meterhoch. Weil ich gerade kein Flugzeug im Vorgarten habe, packe ich meine Sachen, und fahre los – mit dem Auto, ich nehme die A93 Richtung Regensburg.

14.01 Uhr: Jetzt scheint die Sonne, die Vögel zwitschern. Weit weg erscheinen die Bilder aus dem nahen Deggendorf, das teilweise aussieht wie nach einem Tsunami. Ich könnte jetzt in die Redaktion fahren und von dort bis weit in die Nacht hinein über das Hochwasser in Europa berichten – mit Informationen anderer Reporter und aus Nachrichtenagenturen. FOCUS Online sitzt in München, wo die Menschen schon wieder das schöne Wetter in Biergärten genießen. Passt das, wenn gar nicht allzu weit weg die Jahrtausendflut wütet? Ich beschließe, der Flut hinterherzufahren, um das Geschehen für unsere Leser von unterwegs näher und direkter zu schildern.

13.50 Uhr: Wolnzach, mein Wohnort im Norden Münchens, gelegen in der Hallertau. Rundum wird der Hopfen für das Bier angebaut, nur ein Rinnsal fließt an normalen Tagen durch den Marktflecken. Die letzten Tage aber war dieses Bächlein zu einem reißenden Strom angeschwollen, alle Uferwege sind unterspült. Außerhalb des Ortes sammelte sich braune Brühe in großen Seen, wo sonst nur Wiesen sind. Anderswo im Landkreis Pfaffenhofen, zu dem Wolnzach gehört, war es noch schlimmer, Tag und Nacht kämpften Helfer an Ilm und Paar gegen die Fluten, pumpten Keller aus und bauten Sandsackwehre – bis gestern der Katastrophenalarm aufgehoben wurde.

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Hochwasser in Deutschland – In Regensburg schürfen sie Schlamm aus den Häusern

+++ Live-Ticker zum Hochwasser +++ – Keine Entwarnung für überschwemmte Städte – neue Rekordpegel erwartet

Die Pegel der Flüsse steigen unaufhörlich: Heftige Regenfälle haben besonders im Osten und Süden Deutschlands zu Überschwemmungen geführt. Rekordfluten werden erwartet – vielerorts muss evakuiert werden. Auch FOCUS-Online-User berichten aus den Katastrophengebieten. Das Hochwasser im FOCUS-Online-Live-Ticker.

+++ Katastrophenalarm in Bayern, Sachsen und Thüringen +++

+++ Ortschaften von Außenwelt abgeschnitten, Evakuierungen gestartet +++

+++ Europäische Nachbarn rufen Notstand aus – ein Toter in Österreich, zwei Tote in Tschechien +++

+++ Merkel sagt betroffenen Gebieten „volle Unterstützung“ zu +++

05.52 Uhr: Keine Entwarnung für das überschwemmte Passau. Am Inn in Bayern wurden nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes in der Nacht zum Montag vielfach historische Höchstmarken überschritten. „Für die Donau erwarten wir am Mittag den historischen Höchststand von 12,55 Meter“, sagte ein Sprecher des Passauer Krisenstabes in der Nacht. Die Altstadt und Teile des Zentrums der Dreiflüssestadt sind großflächig überspült. In einigen Häusern wurde aus Sicherheitsgründen der Strom abgestellt. Am Montagmorgen werden in Passau rund 150 Bundeswehrsoldaten zur Unterstützung der Einsatzkräfte erwartet.

05.00 Uhr: FOCUS-Online-User Kai Selisko ist in Sachsen relativ glimpflich davongekommen: „Eine erste schlaflose Nacht haben wir also nun hinter uns gebracht. In dieser Nacht verlief in Eilenburg eigentlich alles ruhig, die Evakuierung war bis 1:00 Uhr nachts abgeschlossen und die Straßen bleiben frei, so lange es noch kein Austreten der Mulde in der Stadt gibt. Als ich Richtung Innenstadt gelaufen bin, wurde ich von zwei Polizeibeamten gestoppt, die mir den Zutritt aus Sicherheitsgründen verwehrten. Im großen und ganzen bekommt man von der Stadt ständig Informationen via Facebook oder über die Homepage über aktuelle Stromunterbrechungen auch für die nicht betroffenen Gebiete. Und eben immer wieder dieses Hoffen das es uns in diesem Jahr nicht trifft. Laut Stadtverwaltung soll uns der erste Höhepunkt heute Nachmittag ´überraschen´. Ich bleibe gespannt.“

02.53 Uhr: In den am stärksten von Hochwasser betroffenen Regionen in Bayern und Sachsen bleiben am Montag zahlreiche Schulen geschlossen. Für viele Schüler in Bayern heißt das: keine Abiturprüfungen. Die überschwemmten Städte Passau und Rosenheim schreiben auf ihren Internetseiten: „In Absprache mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus wurde festgelegt, dass an den vom Unterrichtsausfall betroffenen Schulen am Montag, 03.06.12, auch alle Fachabitur- und Abiturprüfungen ausfallen. „

02.40 Uhr: FOCUS-Online-Userin Anja Bräuer erlebt die Wassermassen in Thüringen: „Im Umland von Gera stehen viele Orte unter Wasser. Hier bangen die Menschen, dass es endlich aufhört zu regnen. Viele pumpen ihre Keller ab. Sandsäcke werden bereits zu Mangelware, die freiwilligen Feuerwehren kommen an ihre Grenzen. Alle Menschen sind auf den Straßen und helfen sich gegenseitig.“

01.40 Uhr: Aus dem überschwemmten Rosenheim berichtet FOCUS-Online-Userin Susann Niedermaier: „In Oberwöhr ist vor ca. 2 Stunden der Mangfalldamm kurz vor der Kirche gebrochen. Dort wohnen meine Schwiegereltern. Opa ist 82, Oma hatte vor drei Wochen einen Schlaganfall und ist gehbehindert. Alles ist überflutet: Keller und Erdgeschoss, das Wasser steigt Richtung 1. Stock. Der Strom wurde abgestellt. Evakuierung ist laut Rettungsdiensten wegen starker Strömung und Wasserstand auf der Straße von 1,40 Metern nicht möglich. Auch nicht mit den Booten. Mein Mann hat sich durchgekämpft und bleibt jetzt bei den Beiden – die sich zu Tode ängstigen – im Haus.“

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+++ Live-Ticker zum Hochwasser +++ – Keine Entwarnung für überschwemmte Städte – neue Rekordpegel erwartet

Verlierer des Tages – One Direction

Das sind die Jungs von One Direction sicher nicht gewohnt: Als die Band-Mitglieder in einem exklusiven Londoner Club feiern wollten, wurden sie laut der britischen Zeitung „Daily Mail“ abgewiesen, weil sie zu locker gekleidet waren.

Hören Sie hier den Sound von One Direction und entscheiden Sie selbst, ob Sie die Band rein gelassen hätten

Harry Styles, Niall Horan, Louis Tomlinson, Liam Payne and Zayn Malik mussten sich offenbar auch noch einen Witz auf Kosten ihres Bandnamens anhören. „Sie gehen in eine Richtung – und das ist weg von hier“, zitiert „The Daily Telegraph“ demnach den Türsteher.

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Verlierer des Tages – One Direction

Strandführer Dänemark – Die besten Dünen der Dänen

Über 7000 Kilometer Küste und etwa 500 Inseln: Dänemark bietet Urlaubern viel Meer – und zahllose Strände. Doch damit nicht genug: Manche Badestellen sind einfach top.

In der Regel strömen im Sommer die Massen Richtung Süden. Sie wollen alle ans Mittelmeer. Aber in Zukunft könnte sich das ändern. Denn wer in den letzten Jahren die Sommer beobachtet hat, der stellt fest, dass der

hohe Norden

bisweilen die besseren, vor allem beständigeren Temperaturen hatte. Und angesichts extremer Hitzewellen im Süd- und Mitteleuropa bietet sich ein Land wie Dänemark als Badeziel durchaus an.

Was viele nicht wissen: Ob am Strand zum Sonnenbad oder Spaziergang, ob auf dem Wasser zum Angeln oder Paddeln – Dänemarks Küsten eignen sich gut für Strandurlaube. Dabei könnten die Kontraste nicht größer sein: Im Westen die raue, ungestüme Nordsee. Im Osten die flachen, familienfreundlichen Strände der Ostsee sowie Fjorde und Sunde.

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Strandführer Dänemark – Die besten Dünen der Dänen

Manfred Padinger – DJ Ötzis Liedtexter von Zug überrollt

Der Manager und Komponist Manfred Padinger ist im Krankenhaus St. Pölten nach einem Unfall seinen schweren Kopfverletzungen erlegen. Der 52-Jährige, der unter anderem den DJ-Ötzi-Hit „Anton aus Tirol“ mitgeschrieben hat, war vor einem Zug gestürzt.

Die Schlagerszene trauert um den Komponist, Produzent und Manager Manfred Padinger. Der 52-Jährige, der unter anderem auch den

DJ-Ötzi-Hit „Anton aus Tirol“

mitgeschrieben hat, ist am Sonntag vor einen Zug gestürzt, berichtet die österreichische „Kronen Zeitung“. Am Montag sei er schließlich im Krankenhaus St. Pölten seinen schweren Kopfverletzungen erlegen.

Lugner-Ex und Schlagersängerin Nina „Bambie“ Bruckner war die letzte, die Padinger lebend gesehen hatte. „Wir feierten eine Grillparty, haben Sekt getrunken, Freunde und Familie waren da. Dann habe ich ihn zum Bahnhof gebracht“, schilderte sie dem Blatt.

Laut erstem Erkenntnisstand ist Padinger auf dem Bahnsteig eingedöst. Als er aufwachte, sei sein Zug Richtung Wien schon angerollt, er habe ihn noch erwischen wollen und dürfte dabei unglücklich gestürzt sein, berichtet die Zeitung weiter. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein Selbstmord wird offenbar ausgeschlossen.

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Manfred Padinger – DJ Ötzis Liedtexter von Zug überrollt

EU-Fischereiminister beenden zähe Verhandlungen über eine Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

EU-Fischereiminister beenden zhe Verhandlungen ber eine Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

Berlin (ots) – Am Morgen endete eine zweitgige Sitzung der Fischereiminister der Europischen Union zur Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP). Auf der Tagesordnung stand die berarbeitung des Mandats der irischen Ratsprsidentschaft fr den Abschluss von Verhandlungen ber die GFP-Reform mit dem Europischen Parlament. Bezglich einer Reihe wichtiger Vernderungen wurde eine Einigung erzielt. Nur manche der Beschlsse zielen in die richtige Richtung, andere stellen im Vergleich zur bisherigen Haltung des Rates einen Rckschritt dar.

“Wir sehen, dass der Rat der Fischereiminister mit der Forderung nach einer Wiederherstellung der Fischbestnde einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat”, so die deutsche OCEAN2012-Koordinatorin Nina Wolff von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH). “Allerdings haben die Minister kein konkretes Zieldatum vereinbart, bis zu dem die Fischbestnde wiederhergestellt sein mssen. Dies erschwert die Festlegung von Fanggrenzen zur unverzglichen Wiederherstellung der europischen Fischbestnde. Wir begren die Entscheidung, die Vergabe von EU-Subventionen fr Fischereiflotten davon abhngig zu machen, inwieweit die Mitgliedstaaten ihren Meldepflichten ber die Flottenkapazitten nachkommen. Jedoch wurde der vorgeschlagene Text im Vergleich zum Entwurf des Standpunkt des Rates zum geplanten Europischen Meeres- und Fischereifonds abgeschwcht.”

Millionen europischer Brger untersttzen die Reform der GFP. Sie drngen auf ein Ende des Missbrauchs von Steuergeldern und fordern Verbesserungen bei der Durchsetzung von Vorschriften und der berwachung von Fischereittigkeiten. Im Februar hatte sich das Europische Parlament mit berwltigender Mehrheit fr eine weitreichende Reform der GFP ausgesprochen, die eine unverzgliche Wiederherstellung der Fischbestnde vorsieht. Die EU-Fischereiminister haben die Position des Parlaments abgelehnt und ringen seither darum, sich mit dem Parlament auf eine Kompromisshaltung zu einigen.

Pressekontakt:

Dr. Nina Wolff, Projektleiterin Meeresschutz Deutsche Umwelthilfe 
e.V. (DUH) und OCEAN2012 Koordinatorin Deutschland 
Mobil: 0170 8127346, E-Mail: wolff@duh.de

Daniel Eckold, Pressesprecher Deutsche Umwelthilfe e. V.
Tel. 030 2400867 22, Mobil: 0151 5017009, E-Mail: eckold@duh.de 

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EU-Fischereiminister beenden zähe Verhandlungen über eine Reform der Gemeinsamen Fischereipolitik

WAZ: Gute Nachrichten aus Europa – Kommentar von Ulrich Reitz

WAZ: Gute Nachrichten aus Europa
– Kommentar von Ulrich Reitz

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Essen (ots) – Britische Journalisten haben ihren ganz eigenen Humor in Bezug auf Deutschland. Da wird schon mal gerne Richtung “Viertes Reich” verunglimpft, die Gefahr vor der deutschen Herrschaft ber Europa herbei beschworen, was zwar nur der Rckversicherung der britischen Seele dient, aber fr rger sorgt. Und dann findet sich am Wochenende im, “Independent” ber einem Leitartikel folgende berschrift: “Wenn das das Vierte Reich sein soll, dann lasst mich bitte da rein.” Und der Kommentator empfiehlt seinen britischen Landsleuten allen Ernstes: mehr Deutschland. In diesen Tagen muss der Fuball fr Vieles herhalten, zum Beispiel das deutsche Wirtschaftswunder in Europa erklren. Aber ist es denn nicht tatschlich so, dass die Ex-Rumpelfler aus Teutonien sich mutig selbst neu erfunden haben, sich dabei das Beste aus deutschen und (sd)europischen Tugenden zusammenklaubten, Kraft mit Disziplin und Spielfreude plus Mut paarten und der Jugend dabei voll vertrauten und finanziell auch noch bodenstndig blieben? Wir sollten uns nicht wundern, wenn Europer Deutschlands fuballerische Spitzenstellung mit den Grnden fr seine wirtschaftliche und auch politischen Macht in Verbindung bringen. Und nun auch noch Europas Kommissionsprsident Barroso. Die deutsche Kanzlerin verstehe die Euro-Krise am besten. Und nicht das deutsche Spardiktat habe den Kontinent an den Rand des Abgrunds getrieben, sondern das Schuldenmachen der Sdlnder. Und nun solle man doch bitte Frankreich noch ein bisschen Zeit geben fr Reformen wie Schrders Agenda, damals htten ja auch die Europer auf die zurck liegenden Deutschen gewartet. Das alles ist richtig, nur hat man es von dem mchtigen Portugiesen noch nie gehrt. Inzwischen wird auch vom franzsischen Staatsprsidenten Hollande, einem im eigenen Land fr durchaus schwach gehaltenen Spitzenpolitiker, Vershnliches Richtung Deutschland kolportiert. Ob der Mann die Kraft eines Schrder aufbringt, muss man allerdings erst einmal abwarten. Und dennoch: Das sind jetzt mal ein paar gute Nachrichten, ber die man sich als ansonsten deutscher Sndenbock auch mal freuen kann.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion 
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de 

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WAZ: Gute Nachrichten aus Europa
– Kommentar von Ulrich Reitz

Verwandten-Affäre in der CSU – Staatsrechtler von Arnim: „In Bayern sind die Auswüchse am krassesten“

Eine Woge der Empörung über die Verwandtenbeschäftigung rollt derzeit über Bayern. Losgetreten hat das Thema Hans Herbert von Arnim mit seinem neuen Buch „Die Selbstbediener“. Im FOCUS-Online-Interview erklärt der Autor, welche Auswirkungen die Diskussion auf die CSU haben könnte.

FOCUS Online:

CSU-Landtagsfraktionschef Georg Schmid hat wegen der Affäre sein Amt niedergelegt. Der CSU-Politiker Georg Winter trat als Chef des Haushaltsausschusses des Landtags zurück. Fühlen Sie sich durch diese Rücktritte bestätigt?

Hans Herbert von Arnim: Die jetzige, heftige Diskussion in Bayern über die Verwandtenbeschäftigung im Landtag bestätigt die Thesen in meinem Buch. Das Thema ist in den vergangenen Jahren gezielt unterdrückt und aus der Öffentlichkeit herausgehalten worden. Es bestand ein politisches Kartell zwischen den Parlamentsfraktionen, die Regelungen schnell und möglichst ohne öffentliche Kontrolle durch den Landtag zu bringen.

FOCUS Online: Wie geschah dies konkret?

Von Arnim: In den entsprechenden Gesetzen wurde die öffentliche Kontrolle gezielt ausgeschaltet. In den Gesetzesverfahren ging das ganz schnell, weil sich alle einig waren. Nicht nur die Regierungsfraktion, sondern auch die Oppositionsfraktionen haben die Regelungen, die solche missbräuchliche Verwendungen erlauben, zügig abgesegnet. Eine Begründung könnte sein, dass die Oppositionsfraktionen lange keine Hoffnung hatten, jemals an die Regierung zu kommen, und sich deswegen damit begnügt, sich weich zu betten. Ein anderer Hintergrund könnte sein, dass die CSU derart stark war, dass sie ohnehin glaubte, mit allem durchzukommen.

FOCUS Online: Landtagspräsidentin Barbara Stamm hat jetzt die Namen aller Abgeordneten veröffentlicht, die nach dem Jahr 2000 Ehepartner oder Kinder als Mitarbeiter beschäftigt hatten. Ein erster Schritt in die richtige Richtung?

Von Arnim: Ja, das ist zweifellos ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch stellt sich die Frage, warum Frau Stamm, die – anders als Horst Seehofer – als oberste Repräsentantin des Parlaments die Verhältnisse der im Jahr 2000 geschlossenen Verträge kannte, nicht schon in der Vergangenheit gegen diese Praxis angegangen ist.

FOCUS Online: Sie prangern in ihrem Buch ein regelrechtes Kartell von Regierung und Opposition in Bayern in Sachen Selbstbedienung an. Wie sieht das in den anderen Bundesländern aus?

Von Arnim: In den anderen Bundesländern ist die Selbstbedienung nicht so einfach wie in Bayern. Das ist der Grund, weshalb ich Bayern ins Visier genommen habe. Dort sind die Auswüchse am krassesten – auch deutlich ausgeprägter als zum Beispiel im vergleichbar großen Nordrhein-Westfalen. Bayern liegt, auch was die Bezahlung der Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter und die Bewilligung für Fraktionen anbelangt weit vorn. Es ist sozusagen „deutscher Meister“ unter den Bundesländern. Das gilt auch für die Funktionszulagen für Fraktionsfunktionäre vor allem der CSU.

FOCUS Online: Was bedeutet das konkret?

Von Arnim:

Ein Beispiel ist der inzwischen zurückgetretene

Georg Schmid

, der – zusätzlich zu seinen Diäten von mehr als 10 ;000 Euro – von der Fraktion noch einmal 13 ;700 Euro monatlich erhielt, seine Frau bekam 5500 Euro. Alles in allem umfasste das Familieneinkommen so knapp 30 ;000 Euro. Das Problem der Funktionszulagen ist aber nicht nur auf Schmid begrenzt. Das Bundesverfassungsgericht hat in vielen Entscheidungen gesagt, dass solche Funktionszulagen etwa für stellvertretende Fraktionsvorsitzende oder Arbeitskreisleiter verfassungswidrig sind. Und trotzdem geschieht das. Auch der Bayerische Rechnungshof hat solche Zulagen als rechts- und verfassungswidrig gerügt, doch sie bestehen immer noch.

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Verwandten-Affäre in der CSU – Staatsrechtler von Arnim: „In Bayern sind die Auswüchse am krassesten“

Ben Stiller – Ben Stiller als Regisseur für „Pinocchio“ im Gespräch

Für den neuen „Pinocchio“-Film ist Schauspieler Ben Stiller als Regisseur im Gespräch. Der Produzent und Hauptdarsteller Robert Downey Jr. favorisiert seinen Kollegen, berichtet „Deadline“.

Schauspieler Ben Stiller („The Watch“, 47) soll beim neuen „Pinocchio“-Film die Regie übernehmen. Nachdem der zuerst im Gespräch gewesene Regisseur Tim Burton sich aus dem Projekt zurückgezogen hat, favorisiert Robert Downey Jr. (48), der nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch der Produzent ist, seinen Kollegen Stiller, berichtet das Filmmagazin „Deadline“.

Ben Stiller stand schon über zehn Mal mit seinem Kollegen Ben Stiller vor der Kamera. Sehen Sie hier bei welchen Filmen

Downey Jr. übernimmt die Produktion gemeinsam mit seiner Frau Susan. Der „Iron Man“-Star wird in die Rolle des Geppetto schlüpfen. Er will der Story über eine Holzpuppe, die sich in einen echten Jungen verwandelt, eine neue Richtung geben.

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Ben Stiller – Ben Stiller als Regisseur für „Pinocchio“ im Gespräch

VfL Wolfsburg-Presseservice: "Gemeinsam bewegen"-Spieltag ein "Zeichen in die richtige Richtung" / Große Fahrrad-Aktion: VfL will…

VfL Wolfsburg-Presseservice: “Gemeinsam bewegen”-Spieltag ein “Zeichen in die richtige Richtung”
Groe Fahrrad-Aktion: VfL will CO2-Belastung reduzieren.

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Wolfsburg (ots) – Das Thema Nachhaltigkeit wird beim VfL Wolfsburg gro geschrieben. Das Spektrum der Aktivitten des Vereins, um das gesellschaftliche Engagement des Clubs zu veranschaulichen, ist breit. Erstmals steht jetzt ein kompletter Spieltag unter dem Motto der Initiative “Gemeinsam bewegen”. Der VfL ruft alle Besucher auf, zum Heimspiel gegen Borussia Mnchengladbach (27. April) mit dem Fahrrad zur Volkswagen Arena zu kommen. “Unser Ziel ist es, bis Ende der Saison 2017/2018 die CO2-Emmission um 25 Prozent zu reduzieren, die wir als Verein erzeugen. Und da ein Groteil der CO2-Belastung durch die Fanbewegung entsteht, ist es ein Zeichen in die richtige Richtung, mit dem Fahrrad zum Spiel zu kommen. Sofern es natrlich die Distanz zulsst”, so VfL-Geschftsfhrer Thomas Rttgermann.

Der “Gemeinsam bewegen”-Spieltag dient als Plattform fr den VfL, die Aktivitten des Vereins in Sachen Nachhaltigkeit ffentlich zu machen und laut Rttgermann auch dazu, “unsere Vorbildrolle zu strken. Natrlich ist das Ziel des VfL Wolfsburg in erster Linie Tore zu schieen, Siege zu erringen und Titel zu gewinnen. Darber hinaus sind wir aber auch ein Teil der Stadt Wolfsburg und wollen dieser Verantwortung gerecht werden. Ich hoffe, dass es am Samstag eine Wahrnehmung und eine Sensibilisierung gibt und die Zuschauer das Thema auch entsprechend begleiten.”

Hinweis an die Reaktionen: Bei Bedarf stellen wir gerne Fotomaterial zur Verfgung.

Pressekontakt:

VfL Wolfsburg-Fuball GmbH

Medien und Kommunikation
Ansprechpartnerin: Barbara Ertel-Leicht
Telefon: 05361 / 8903-204
E-Mail: barbara.ertel-leicht@vfl-wolfsburg.de 

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