Tag Archives: spd

++++ Live-Ticker zum Extremwetter in Deutschland +++ – Motorradfahrer rast über Schanze in den Tod – „Mörderische Blitzraten“ in Lüneburg

In der großen Hitze wölben sich mancherorts die Autobahnen in Deutschland. Bei Abensberg in Bayern brachen Betonplatten auf, ein Motorradfahrer wurde in den Tod katapultiert. In den nächsten Tagen folgen Temperaturstürze und schwere Unwetter mit Hagel und Starkböen. Die Entwicklung im Live-Ticker.

Die Tiefs „Manni“ und „Norbert“ beenden von Westen her die Hitzewelle mit Blitz und Donner, Starkregen, Hagel und Sturmböen. In der Nacht zum Freitag ziehen die Gewitter dann auch nach Osten.

1.33 Uhr: In weiten Teilen Niedersachsens sorgen heftige Gewitter für Angst und Schrecken – und schwere Schäden. Leser der Unwetterzentrale berichten von „mörderischen Blitzraten und Naheinschlägen im Minutentakt“. In Lüneburg etwa gebe es „Blitze in allen Variationen“ und „viele Naheinschläge, die nach berstendem Metall klingen“. Auch „stärkere Sturmschäden“ seien bereits zu erkennen.

22.45 Uhr:
In der Nacht ziehen dem Deutsche Wetterdienst (DWD) zufolge teils unwetterartige Gewitter über den Nordwesten Deutschlands hinweg. Sie bringen teilweise großen Hagel, Starkregen über 25 Liter/qm und Sturmböen. Ansonsten ist es klar oder nur locker bewölkt und nur über den Bergen können einzelne Gewitter aufflackern. Der DWD hat auch für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen sowie Rheinlandpfalz und Nordrheinwestfalen Warnungen ausgegeben.

21.09 Uhr: Schwerer Hagel in Gütersloh

Auf der Seite Unwetterzentrale.de melden User den Durchzug schwerer Gewitter. „Lange ist es her, dass wir hier so intensiven Hagel mit Körner-Größen von fünf bis sechs Zentimeter Durchmesser hatten“, heißt es der Innenstadt von Gütersloh. Die Feuerwehr sei komplett ausgerückt. Auch er selbst habe durch einen verstopften Abfluss zeitweilig Wasser im Keller gehabt.

20.51 Uhr: Kitzingen war der heißeste Ort des Landes

Neue Messungen ergeben noch etwas höhere Wert für diesen Hitzetag: Kitzingen in Bayern hat führt die Spitzengruppe der wärmsten Orte Deutschlands weiter an. Gemessen wurden dort 37,1 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach berichtet. Auf Rang 2 kommt Waghäusel in Baden-Württemberg mit 36,5 Grad. In Schmalkalden (Thüringen) schwitzten die Menschen bei 36,3 Grad, ebenso in Frankfurt am Main. Die weiteren Plätze teilten sich unter anderem das hessische Darmstadt und Obersulm (Baden-Württemberg) mit 35,9 Grad.

20.17 Uhr: Gewitter im Nordwesten

Radarbilder zeigen, dass sich schwere Gewitter Bremen und Hannover nähern. Die höchste Warnstufe gilt rund um die Stadt Lingen und in der Umgebung Osnabrücks.

19.46 Uhr: Autobahn wird zu tödlicher Sprungschanze

In einigen Teilen Deutschlands sprengte die Gluthitze Autobahnen, etwa ein Stück der A8 bei Remchingen nahe Karlsruhe oder auch auf der A7 in Baden-Württemberg. Auch in Bayern auf den Autobahnen A3, A7, A92 und A94 wölbte sich die Fahrbahn vor Hitze. Auf der A93 bei Abensberg wurde eine aufgesprengte Fahrbahn zum tödlichen Verhängnis für einen 59 Jahre alten Motorradfahrer. Er fuhr über eine halbmeterhohe Aufwölbung, prallte gegen die Leitplanke und starb noch am Unfallort an seinen schweren Brustverletzungen. Zuvor waren vier Autos über das Hindernis gefahren. Vier Menschen wurden leicht verletzt, die Wagen beschädigt. Das berichtete die „Mittelbayerische Zeitung“ in ihrer Onlineausgabe. Die Ursache: Die Fahrbahn wölbte sich, vermutlich wegen der Hitze, in Sekundenbruchteilen und bildete so eine „Sprungschanze“.

Continue reading:  

++++ Live-Ticker zum Extremwetter in Deutschland +++ – Motorradfahrer rast über Schanze in den Tod – „Mörderische Blitzraten“ in Lüneburg

Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan / Konflikte / USA

Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan
Konflikte
USA

|

Osnabrck (ots) – Der verlorene Krieg

Der Afghanistan-Krieg droht fr den Westen im Fiasko zu enden. Erst krzlich musste das deutsche Verteidigungsministerium einrumen, dass sich im Norden des Krisenherdes die Sicherheitslage verschlechtert hat. Dabei hatte die Bundesregierung das Gegenteil behauptet, sogar von Fortschritten gesprochen, um den eingeleiteten Truppenrckzug zu rechtfertigen.

Das geschnte Lagebild in Deutschland und anderen NATO-Lndern mag man als Propaganda, Selbstbetrug oder Naivitt bezeichnen. Wie dramatisch die Gefechtslage tatschlich ist, zeigt die Bereitschaft der USA, mit den Radikalislamisten Friedensgesprche in Katar zu fhren. Es ist das erste Eingestndnis Washingtons seit den Terroranschlgen vom 11. September 2001, den Krieg in Afghanistan nicht mehr gewinnen zu knnen. Die militrische Strke der Taliban zwingt US-Prsident Barack Obama zum radikalen Richtungswechsel: Statt die Extremisten als Terrorgruppe zu verfolgen, werden sie nun von Obama als Gesprchspartner akzeptiert.

Bei den Verhandlungen geht es nicht um Frieden, Menschenrechte oder Mdchenschulen, sondern um einen Waffenstillstand. Obama will seine Truppen ohne Verluste heimholen. Dass Prsident Hamid Karsai bei den Gesprchen gar keine Rolle mehr spielt, ist ein Affront. Er lsst erahnen, wer die Herrscher am Hindukusch sein werden, wenn die USA abgezogen sind – die Taliban.

Michael Clasen

Pressekontakt:

Neue Osnabrcker Zeitung
Redaktion
 
Telefon: +49(0)541/310 207 

Excerpt from - 

Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan / Konflikte / USA

Neue OZ: Kommentar zu Geschichte / Unesco / Welterbe

Neue OZ: Kommentar zu Geschichte
Unesco
Welterbe

|

Osnabrck (ots) – Aufgeklrt

Die zwei neuen rein deutschen Dokumente bezeugen frhe und berraschend aufgeklrte Kenntnisstnde der Menschheit. Schon daher sind sie es wert, ins Welterbe aufgenommen worden zu sein. Die Himmelsscheibe von Nebra ist nicht nur eine Bronzescheibe mit eingearbeiteten goldenen Darstellungen. Sondern sie offenbart erstaunlich genaues Wissen der Bronzezeit ber den Stand der Himmelsgestirne im Jahreslauf. Ein Wissen, das es im Zuge der Christianisierung schwerer hatte, wie der Kopernikus-Streit im 16. Jh. um ein heliozentrisches Weltbild zeigt.

Ganz hnlich verhlt es sich mit dem zweiten neuen Welterbe-Dokument, dem Lorscher Arzneibuch, verfasst um 795. Ein Einleitungstext dieser ltesten medizinisch-pharmazeutischen Handschrift deutscher Herkunft vermittelt geschickt zwischen christlichem Heilsplan, also gttlich vorgesehener Krankheit, die medizinisches Eingreifen verbietet, sowie heidnischem medizinischen Wissen der Antike. Ziel des Vorworts war es, rztliches Handeln zu legitimieren. So viel frher Mut zu skularer Mndigkeit fasziniert in beiden Fllen.

Christine Adam

Pressekontakt:

Neue Osnabrcker Zeitung
Redaktion
 
Telefon: +49(0)541/310 207 

Source:

Neue OZ: Kommentar zu Geschichte / Unesco / Welterbe

Westfalenpost: Westfalenpost zum Umfragetief der SPD

Westfalenpost: Westfalenpost zum Umfragetief der SPD

Hagen (ots) –

Seien wir nicht nett. Empfehlen wir Altkanzler Helmut Schmidt zum Arzt zu gehen. Warum? Weil er dies jenen Mitmenschen geraten hat, die mit Visionen in der politischen Landschaft unterwegs waren. Jetzt leidet er darunter. Mit den Worten “Er kann es” hat er die Kanzlerkandidatur Peer Steinbrcks befrdert. Drei Monate vor der Bundestagswahl steht es schlecht um Pannen-Peer. Die SPD kommt auf 22 Prozent, weniger als bei Bundestagswahl 2009. Und Helmut Schmidt schrnkt kleinlaut ein: Auf die Frage, ob Steinbrck schlecht Wahlkampf knne, antwortet er, das knne sein.

Wie konnte das passieren? Steinbrck ist ein Politiker mit Profil. Bei seinen Auftritten glnzt er. Scharfe Zunge, schnelles Hirn. Unterhaltsam, frech und provozierend. Er liebt den verbalen Schlagabtausch. Warum sinkt er in der Whlergunst immer tiefer? Salopp formuliert: Peer ist nicht mehr er. Vom Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel berhastet aufs Schild gehoben, vertritt er sozialdemokratische Standpunkte, die nicht immer seine sind. Das spren die Menschen. Steinbrck wirkt nicht echt. Er und seine Partei bilden keine Einheit.

Fr die CDU gibt es keinen Anlass, vorzeitig zu frohlocken. Dafr ist es zu frh. Die letzten sechs Wochen vor der Bundestagswahl sind entscheidend. Eine Wiederholung von Schwarz-Gelb ist bislang eine Vision.

Pressekontakt:

Westfalenpost
Redaktion
 
Telefon: 02331/9174160 

See more here - 

Westfalenpost: Westfalenpost zum Umfragetief der SPD

RNZ: Steinbrück erlebt ein ähnliches Fiasko wie einst Johannes Rau

RNZ: Steinbrck erlebt ein hnliches Fiasko wie einst Johannes Rau

|

Heidelberg (ots) – Der Verlauf dieses Wahlkampfes weckt Erinnerungen an Johannes Rau, der 1987 fr die SPD in den Ring stieg und gegen Helmut Kohl unterlag. Auch damals wurde der Kandidat Monate vor der Wahl von prominenten Sozialdemokraten (darunter Willy Brandt!) durch gezielte Sticheleien demontiert. Die Folge: Die SPD wurde sogar in ihrer Rolle als Oppositionsfhrerin von den erstarkenden Grnen vorgefhrt. Der Weg ins Kanzleramt blieb auf Jahre versperrt. Nach Johannes Rau versuchten es Rudolf Scharping und Oskar Lafontaine. Vergeblich. Erst Gerhard Schrder schaffte es ins Kanzleramt. Im brigen weil ihm zuvor Erzrivale Lafontaine und der damalige Generalsekretr Franz Mntefering erst die Partei gewogen gemacht hatten und ihn dann im Wahlkampf untersttzen.

Pressekontakt:

Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011 

Original article:

RNZ: Steinbrück erlebt ein ähnliches Fiasko wie einst Johannes Rau

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Obama

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Obama

|

Frankfurt (ots) – Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Abrstungs-Initiative von US-Prsident Obama:

Freilich ist jede vernichtete oder abgebaute Atomwaffe ein Gewinn fr die Menschheit, jede einzelne. Aber wenn es um Krieg geht, und der wird Obama zufolge heutzutage gegen den Terrorismus gefhrt, dann ist das Thema eben nicht die Massenvernichtungswaffe, sondern sozusagen ihr militrisches Gegenteil. Es geht um die gezielte Ttung einzelner oder weniger Menschen mittels ferngesteuerter Drohnen. Das passiert fern jeder rechtsstaatlichen Grundlage, denn der Schritt von der polizeilichen Bekmpfung von Verbrechen hin zur militrischen “Kriegsfhrung” geht einher mit einer grundstzlichen Entrechtlichung der soldatischen Tter und der Opfer sowieso.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386 

Visit source: 

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Obama

+++ Live-Ticker zum Obama-Besuch +++ – „Berlin ist das Herz der deutsch-amerikanischen Freundschaft“

In seiner großen Rede am Brandenburger Tor hat US-Präsident Obama den Frieden beschworen, die Freundschaft mit Deutschland – und Spektakuläres angekündigt: Die USA wollen ihre Atomwaffen um ein Drittel reduzieren. Der Besuch des wichtigsten Mannes der Welt im Liveticker.

+++ Bei seinem ersten Besuch als Präsident in Deutschland gibt sich Barack Obama gut gelaunt und locker: Er umarmt Bundespräsident Joachim Gauck und gibt Kanzlerin Angela Merkel einen Wangenkuss. +++

+++ Trotzdem: Es stehen Gespräche über unangenehme Themen an: Obama muss zum Spähangriff des Geheimdienstes NSA Stellung nehmen. +++

+++ Obamas Frau Michelle und die Töchter begleiten ihn. Sie haben allerdings ihr eigenes Programm. +++

15.57 Uhr: „Gott segne die Deutschen und die Amerikaner“

Mit diesem Satz verabschiedet sich Obama. Lässig wirft er sein Jackett über die Schulter und geht davon, durchs Brandenburger Tor.

15.55 Uhr: Schweiß auf Obamas Stirn

Auch ohne Jackett schwitzt Obama ordentlich. Seine Stirn glänzt. Er sieht aber noch immer besser aus als viele im Publikum, deren Hemden von Schweiß durchtränkt sind.

15.47 Uhr: Weniger Atomwaffen

Nach gründlicher Überprüng habe er bestimmt, die Zahl der atomaren Sprengköpfe der USA um ein Drittel zu reduzieren.

15.44 Uhr: Verschiedene Völker, verschiedene Wege

Solange uns Mauern von jenen trennen, die anders aussehen oder einen anderen glauben hätten, gebe es keine Freiheit, sagt Obama. Verschiedene Völker und Kulturen müssten ihren eigenen Weg gehen. Man könne nicht diktieren, wie schnell sich Dinge verändern sollten, etwa in der arabischen Welt. Aber man dürfe nicht behaupten, man könne nichts dazu beitragen.

Dann wirbt Obama auch für eine weitgehende rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen

15.40 Uhr: „Ich bin ein Berliner“

Obama erinnert an das Zitat Kennedys: „Ich bin ein Berliner.“

15.37 Uhr: Warnung vor Selbstgefälligkeit

Auch Obama referiert über die Geschichte. „Weil eine euphorische Menge diese Mauer erklomm, können wir sagen, dass hier die Offenheit gesiegt hat, die Toleranz, der Frieden“, sagt er. Und doch müsse man über zwei Jahrzehnte nach dem Triumph zugeben, dass sich in westlichen Demokratien Selbstgefälligkeit breitmachen können. Doch Selbstgefälligkeit zeichne große Nationen nicht aus. Der Kampf für Menschenwürde halte an, man brauche den gleichen Kampfgeist wie früher.

15.29: „Ich danke Ihnen für Ihr Vorbild“

Der US-Präsident spricht durch eine durchsichtige Scheibe geschützt. Obama nennt Merkels Lebenslauf ein Vorbild und dankt ihr dafür. Dann ist es vorbei mit der Förmlichkeit. Er fühle sich so wohl hier, dass er sein Jackett ausziehe. Man dürfe seinem Beispiel gerne folgen. Seine Frau und seine Töchter seien übrigens nicht hier. Denn das Letzte, was sie hören wollten, sei eine weitere Rede von ihm.

15.22 Uhr: Merkel: „Bestmögliches Wetter ausgesucht“

Bundeskanzlerin Merkel zeigt ein bisschen Mitleid mit denen, die seit Stunden in der Sonne sitzen. Trotzdem: „Wir haben das bestmögliche Wetter“ für Obama ausgesucht. Endlich! Merkel kündigt nach einem historischen Exkurs Obama an, den „lieben Herrn Präsidenten“. Doch wer denkt, Obama trete nun ans Pult. Wir enttäuscht. Es folgt der nächste geschichtliche Schwenk. Obama scherzt derweil mit Wowereit. Minuten später der Satz: „Ich heiße dich willkommen bei Freunden.“

15.16 Wowereit: „Berlin grüßt das amerikanische Volk“

„Berlin, das ist die Stadt, in der das Herz der deutsch-amerikanischen Freundschaft schlägt“, sagt Wowereit. Kreischen und Jubel schallt über den Pariser Platz. Er erinnert an die Luftbrücke, an den Besuch John F. Kennedys, der rief „Ich bin ein Berliner“, an Ronald Reagan der 1987 rief „Mr. Gorbatschow, tear down this wall!“ Berlin grüße das amerikanische Volk.

15.14 Uhr: Obama kommt endlich

Barack Obama tritt ins Sonnenlicht, neben ihm Angela Merkel und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.

15.03 Uhr: Alles fächelt

Wie schon oft an diesem Tag ist Obama nicht ganz pünktlich, er lässt sein Publikum im Wortsinn schmoren. Den Wartenden bleibt nur, sich Luft zuzufächeln. Denn einen Schirm als Schattenspender durften sie auch nicht mitbringen, wie man hört.

14.55 Uhr: Hitze dünnt Obamas Publikum aus

Nicht nur Neuköllns Bürgermeister Buschkowsky hat wegen der Hitze seine Teilnahme abgesagt. Wie der Sender N24 berichtet, wollten sich Dutzende Eingeladene der Sonne nicht so lange aussetzen. Hektisch habe man Ersatz gesucht.

14.45 Uhr: David Garrett geigt gegen die Langeweile

Auf dem Pariser Platz müssen die mehr als 4000 geladenen Gäste schon seit fast drei Stunden auf Obama warten. In der prallen Sonne. Damit´s nicht zu langweilig wird, unterhält der in Aachen geborene Stargeiger David Garrett das Publikum.

14.40 Uhr: 2008 durfte Obama nicht vors Brandenburger Tor

In 20 Minuten Stunde soll Obama seine mit Spannung erwartete Rede vor dem Brandenburger Tor halten. 2008, vor seiner Wahl zum US-Präsidenten, war er schon einmal in Berlin. Damals allerdings verwehrte Angela Merkel im eine Rede auf dem symbolträchtigen Pariser Platz vor dem Tor mit der Begründung, Deutschland müsse sich gegenüber den Kandidaten neutral verhalten. Der damalige FDP-Chef Guido Westerwelle kritisierte Merkels Entscheidung als „Bürokratenquatsch“: „Jeder Piesepampel konnte hier schon eine Rede halten“.

So sprach Obama einige hundert Meter weiter. An der Siegessäule. Rund 200 ;000 Menschen feierten dort Obama („I love Berlin“) begeistert, als er eine Welt ohne Atomwaffen forderte und verkündete: „Amerika hat keinen besseren Partner als Europa.“

13.32 Uhr: Ende einer ungewöhnlich langen Konferenz

Nach einer guten Dreiviertelstunde ist die Pressekonferenz zu Ende, die ungewöhnlich lange gedauert hat. Merkel und Obama ziehen sich nun zum Mittagessen zurück.

13.20 Uhr: Obama schweigt sich zu Syrien aus – wortreich

Ein amerikanischer Journalist fragt auf Deutsch, ob Obama glaube, dass sich die Situation in Syrien verschlimmere, wenn die USA Waffen lieferte. Obama grinst erst einmal, er kennt den Fragesteller, und lobt dessen Deutschkenntnisse. Ob er den Satz wohl geübt habe? Aber er werde trotzdem nichts zu seiner Hilfe für die syrischen Rebellen sagen. Er sei allerdings nach wie vor der Überzeugung, dass eine politische Lösung die beste sei. Präsident Baschar al-Assad könne angesichts des Todes so vieler Menschen allerdings keine Legitimität wiedererlangen.

Angela Merkel stellt noch einmal klar, dass Deutschland prinzipiell keine Waffen in Bürgerkriegsgebiete liefere. Auch sie spricht Assad jede politische Legitimität ab.

13.13 Uhr: „Ich möchte Guantanamo schließen“

Auf die Frage einer Journalistin thematisiert Obama das Gefangenenlager Guantanamo: „Ich möchte Guantanamo weiter schließen. Es war schwerer, als ich hoffte. Das hängt damit zusammen, dass es Widerstand gegeben hat, auch vonseiten des Kongresses.“

Zum Einsatz von Drohnen sagt er: „Ich kann bekräftigen, dass wir Deutschland nicht als Ausgangspunkt für unbemannte Drohnen verwenden, Drohnen, die dann auch Teil unserer Aktivitäten im Bereich der Terrorismusbekämpfung sind“. Merkel klinkt sich ein und ergänzt, dass Deutschland es begrüße und es für normal halte, dass die USA hierzulande Militärstützpunkte unterhalten.

13.01 Uhr: NSA-Skandal Prism

Jetzt spricht Obama doch über die NSA: Er habe mit seinem Amtsantritt Verantwortung für die Sicherheit der Amerikaner übernommen. Gleichzeitig gehöre zu den höchsten Werten der Amerikaner, die Privatsphäre zu schützen.

Wortreich stellt Obama das Vorgehen der NSA als völlig normal da. Es handele sich nicht um ein Abhörverfahren. Man gleiche nur ab, ob eine bestimmte Telefonnummer in Zusammenhang mit verdächtigen Personen gewählt worden sei. Wenn man die Gespräche auf der Nummer abhören wolle, brauche man dazu einen Gerichtsbeschluss. Es gebe strikte Vorgehensweisen, an die man sich halte. Mindestens 50 Bedrohungen, auch hier in Deutschland, seien durch diese Maßnahmen abgewehrt worden.

Die Ausführlichkeit, mit der Obama über das Thema spricht, belegt, für wie brisant Obama die Aufregung darüber hält.

12.54 Uhr: „Guten Tag“

„Guten Tag“, sagt Obama auf deutsch, um dann in seiner Muttersprache fortzufahren. Auch er lobt erst einmal: Er habe die Warmherzigkeit der Deutschen schätzen gelernt, so auch diesmal, sagt er. Und dass ihn die hohen Temperaturen beeindruckt haben. Auf die Vorwürfe wegen der NSA-Aktion geht er erst einmal nicht direkt ein. Nur so viel: „Was unsere Sicherheit betrifft: Deutschland und die USA sind mehr als nur Nato-Bündinspartner.“ In Deutschland sei mehr Militär stationiert als in jedem anderen Land außerhalb der USA.

Dann spricht Obama über Afghanistan und Syrien. Er danke der Kanzlerin für deren unermüdliches Streben nach Frieden, auch in der Angelegenheit der Palästinenser. Anschließend kündigt Obama seine Rede vor dem Brandenburger Tor an und gibt einen kurzen Exkurs in die deutsche Geschichte. Die kurze Rede ist ein Galopp durch alle Gebiete der aktuellen Politik.

12.45 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt

Angela Merkel lobt erst einmal, wie es üblich ist bei derartigen Auftritten: Obama und sie pflegten eine „freundschaftliche und vertrauensvolle“ Zusammenarbeit. Die Beziehung sei so gut, weil sie auf gemeinsamen Werten gründe. Dass die Mauer weg sei, habe Deutschland auch den USA zu verdanken.

Dann allerdings kommt die Kanzlerin auf die eigentlichen Themen: Sie könne verkünden, dass die Verhandlungen für die neue Freihandelszone begonnen hätten. Dann wird es heikel: Das Thema Bespitzelung durch den NSA kommt zur Sprache. Man schätze die Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit, sagt Merkel. Aber bei allen Notwendigkeiten von Informationsgewinnung sei das Thema der Verhältnismäßigkeit, der Balance ein Wichtiges. Man habe einen offenen Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern vereinbart.

12.39 Uhr: Zeitplan durcheinander

Die Verspätung Obamas zieht sich durch den ganzen Tag. Die Pressekonferenz hätte um 12.30 Uhr beginnen sollen. Es wird je zwei Fragen auf amerikanischer und deutscher Seite geben. Der Unterschied: In Washington geht die erste Frage immer an einen amerikanischen Journalisten. In Berlin steht diese stets einem Medienvertreter aus dem Gastland zu. Folglich: Dort wie hier fragen zuerst die Amerikaner.

12.14 Uhr:Run auf die besten Plätze

Die Pressekonferenz könnte beginnen. Die Journalisten sind jedenfalls da – nach einem Run auf die besten Plätze vor der blauen Info-Wand im Kanzleramt. Nun wird hitzig diskutiert, welche Fragen in der Kürze der Zeit gestellt werden sollen: Syrien? NSA? Afghanistan? Deutsch-amerikanisches Verhältnis? In der Infohalle steigt die Temperatur angesichts der vielen Menschen spürbar. Die Wasserspender sind stark frequentiert.

12.09 Uhr: Michelle Obama und Joachim Sauer an Mauer-Gedenkstätte

First Lady Michelle Obama und ihre beiden Töchter Sasha und Malia haben die Gedenkstätte Berliner Mauer besucht. Dabei waren auch der Ehemann der Kanzlerin, Joachim Sauer, und Auma Obama, die ältere Halbschwester des US-Präsidenten. Michelle Obama und Sauer Rosen wollten in die Hinterlandmauer stecken. Sauer, Professor für physikalische und theoretische Chemie, hält sich in der Regel aus der Politik heraus.

12.04 Uhr: Der Speiseplan für den Abend

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wird der Berliner Sternkoch Tim Raue mit seinem Team heute Abend das Menü für Obama kochen. Vorweg Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingskaviar, dann Kabeljau mit Schmorgürkchen und Estragonpüree, als Hauptgang Königsberger Klopse mit Rote Beete, Apfelsalat und Kartoffelpüree und Bienenstich zum Dessert.

11.32 Uhr: Barbusiger Protest

Wo Spitzenpolitiker sind, sind in letzter Zeit auch Femen-Aktivistinnen nicht weit: In Berlin Tiergarten protestiert eine Vertreterin der Frauenrechtsgruppe oben ohne gegen Präsident Obama.

11.10 Uhr: Sicherheitskontrollen in Berlin – härter als am Flughafen

Wer heute in Berlin unterwegs ist, braucht viel Geduld. Wegen der enormen Sicherheitsvorkehrungen ist der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt, der Autoverkehr sowieso. Gullydeckel sind versiegelt. Dort, wo Obama auftaucht, dürfen Anwohner ihre Fenster nicht öffnen – „sonst haben Sie nen roten Punkt auf der Stirn“, warnt ein Polizist, wie Theresa Breuer twittert.

Die Vorkehrungen gelten auch für Journalisten. „Sicherheitskontrollen wie am Flughafen plus Fotoerkennung“, sagt FOCUS-Online-Korrespondentin Martina Fietz, die sich mit den anderen Hauptstadtkorrespondenten im Bundespresseamt getroffen hat und nun im Bus zum Kanzleramt fährt. Dort gibt es später eine Pressekonferenz.

11.09 Uhr: Händeschütteln im Kanzleramt

Unter einem gigantischen Sonnensegel hält die Präsidenten-Limousine vor dem Kanzleramt. Angela Merkel, heute im apricotfarbenen Blazer, begrüßt ihren Gast. Für sie gibt es ein Küsschen auf die Wange.

Read original article:

+++ Live-Ticker zum Obama-Besuch +++ – „Berlin ist das Herz der deutsch-amerikanischen Freundschaft“

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Donnerstag, 20.06.13 (Woche 25) bis Samstag, 27.07.13 (Woche 31)

Baden-Baden (ots) – Donnerstag, 20. Juni 2013 (Woche 25)/19.06.2013

Genderten Beitrag fr RP beachten!

16.05 (VPS 16.04) RP: SWR Rheinland-Pfalz extra Trauerfeier zum Tode von Ottmar Walter live aus Kaiserslautern

(bis 17.00 – weiter wie mitgeteilt)

Donnerstag, 20. Juni 2013 (Woche 25)/19.06.2013

23.15 Nachtkultur

Die Kultur-Illustrierte Moderation: Markus Brock

Nachtkultur, worber man spricht! Jede Woche mit aktuellen Themen aus der Kunst- und Kulturszene des Sdwestens.

Die Themen:

Promis und Premieren – das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen Intime Begegnung – mit Otto Dix’ Sohn Jan im alten Wohnhaus am Bodensee Die glamoursen 70er – eine “Performance of Style” in der Frankfurter Schirn “Les sons d’la Rue” – ein Straburger Projekt mit Kindern aus sozialen Brennpunkten Schn und nackt – Fotoarbeiten von Helmut Newton im Ludwig Museum Koblenz Wahre Geschichten – aus der Welt des Dokumentarfilms

Montag, 24. Juni 2013 (Woche 26)/19.06.2013

Genderten Beitrag fr RP beachten!

18.15 (VPS 18.14) RP: 10 Dinge – die wir schon vergessen hatten

Sonntag, 30. Juni 2013 (Woche 27)/19.06.2013

Genderten Programmablauf beachten!

12.30 (VPS 13.15) Familie Dr. Kleist Verbotene Liebe Fernsehserie Deutschland 2004

13.20 Warten auf Kates Baby

Nachwuchs bei den Windsors Moderation: Mareile Hppner und Rolf Seelmann-Eggebert

(bis 14.00 – weiter wie mitgeteilt)

Montag, 1. Juli 2013 (Woche 27)/19.06.2013

Genderten Beitrag fr RP beachten!

18.15 (VPS 18.14) RP: 10 Dinge, die ein Rheinland-Pflzer gemacht haben muss

Donnerstag, 4. Juli 2013 (Woche 27)/19.06.2013

Korrigierten Titel fr RP beachten!

18.15 RP: Stadt – Land – Quiz: Saarburg

Samstag, 6. Juli 2013 (Woche 28)/19.06.2013

Korrigierten Titel beachten!

05.30 Stadt – Land – Quiz: Saarburg (WH von DO)

Sonntag, 7. Juli 2013 (Woche 28)/19.06.2013

Beitrag wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

10.30 Menschen unter uns

Das kommt mit! Wenn Senioren umziehen mssen

Montag, 8. Juli 2013 (Woche 28)/19.06.2013

Beitrag wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

06.45 Menschen unter uns

Das kommt mit! (WH von SO) Wenn Senioren umziehen mssen

Montag, 8. Juli 2013 (Woche 28)/19.06.2013

Genderten Beitrag fr RP beachten!

18.15 (VPS 18.14) RP: 10 Dinge, mit denen wir gewohnt haben

Samstag, 13. Juli 2013 (Woche 29)/19.06.2013

Korrigierte Sendezeit beachten!

07.30 Planet Schule

Natur nah: berleben in zwei Welten Wasserinsekten

Samstag, 13. Juli 2013 (Woche 29)/19.06.2013

Genderten Programmablauf beachten!

23.35	(VPS 23.34)
	Zum 75. Geburtstag von Michael Verhoeven
	Gefundenes Fressen
	Spielfilm Deutschland 1977
Autor:	Elke Heidenreich, Bernd Schroeder und Michael Verhoeven
	Rollen und Darsteller:
	Alfred____Heinz Rhmann
	Erwin____Mario Adorf
	Maria____Elisabeth Volkmann
	Schiller____Ren Deltgen
	Gisela____Karin Baal
	Milena____Spomenca Petrovic
	und andere
	Kamera: Heinz Hlscher
	Musik: Stefan Melbinger
	Schnitt: Helga Borsche 

01.05 (VPS 23.35) Fernsehsommer im Sdwesten Ein Sommer auf Sylt Spielfilm Deutschland 2010

(bis 02.35 – weiter wie mitgeteilt)

Samstag, 20. Juli 2013 (Woche 30)/19.06.2013

Genderten Beitrag fr SR beachten!

16.45 (VPS 16.44) SR: Das SR-Sommerinterview. Junge Reporter befragen die Spitzenkandidaten der Parteien Elke Ferner, SPD

Sonntag, 21. Juli 2013 (Woche 30)/19.06.2013

Beitrag wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

10.30 Menschen unter uns

Strae des Glcks Zwei Paare auf dem Weg in die Ehe

Montag, 22. Juli 2013 (Woche 30)/19.06.2013

Beitrag wird mit Videotext-Untertitel ausgestrahlt!

01.40 Lnder – Menschen – Abenteuer

Australiens Nationalparks: Die Rote Wste

Freitag, 26. Juli 2013 (Woche 30)/19.06.2013

Genderten Beitrag beachten!

00.15 (VPS 00.14) Zeitbombe Zucker

Samstag, 27. Juli 2013 (Woche 31)/19.06.2013

Genderten Beitrag fr SR beachten!

16.45 (VPS 16.44) SR: Das SR-Sommerinterview. Junge Reporter befragen die Spitzenkandidaten der Parteien Oliver Luksic, FDP

SWR Pressekontakt: Arne Rausch, Tel 07221/929-22285, arne.rausch@swr.de

 

Excerpt from: 

SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Donnerstag, 20.06.13 (Woche 25) bis Samstag, 27.07.13 (Woche 31)

Jahres-Tief – Nur noch 22 % –Umfrage-Schock für die SPD

95 Tage vor der Wahl fällt die SPD erneut auf ihr Jahrestief. Die Partei kommt in einer Umfrage nur auf 22 Prozent.Foto: dpa

Read original article:  

Jahres-Tief – Nur noch 22 % –Umfrage-Schock für die SPD

Posted by Arne Ruhnau News