
Bei einer Schießerei auf dem Gelände der Firma „Loch“ sind zwei Menschen getötet worden! Die Hintergründe der Tat – unklar.
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Bluttat in Rheinland-Pfalz – Schießerei auf Firmen- Gelände – zwei Tote!
Posted by Arne Ruhnau News

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Bei einer Schießerei auf dem Gelände der Firma „Loch“ sind zwei Menschen getötet worden! Die Hintergründe der Tat – unklar.
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Rheinland-Pfalz – Schießerei auf Firmen-Gelände – zwei Tote!
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Schwebende Wassertropfen faszinierten am Donnerstag Millionen chinesischer Schüler: die Astronautin Wang Yaping eröffnete ihnen per Videoschaltung die Geheimnisse des Weltalls. Unterricht jenseits der Erde hat aber auch eine traurige Geschichte.
Mit kleinen Experimenten hat die chinesische Astronautin Wang Yaping am Donnerstag Millionen Schüler in China vor den Fernsehern gefesselt. Ihre Lektionen wurden per Video aus dem Raummodul „Tiangong 1“ an die Erde übertragen.
In der Mini-Raumstation ließ die 33-Jährige kleine Wassertropfen durch den schwerelosen Raum schweben, zeigte, wie ein Pendel bewegungslos in der Luft stehen blieb, und bewegte ihre männlichen Kollegen mit Leichtigkeit durch die Schwerelosigkeit.
Mehr als 60 Millionen Schüler und Lehrer verfolgten die Schulstunde aus dem All vor den Fernsehern, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. An etwa 80 000 Schulen im Land wurden die Lektionen von Wang Yaping übertragen. Einige Schüler durften der Astronautin direkt Fragen stellen. „Können sie denn aus dem Fenster auch Müll im Weltall sehen?“, wollte eine Schülerin wissen. „Noch haben wir keinen gesehen, aber Müll ist im All ein großes Problem„, antwortete Wang Yaping.
Mit Wang ist zum zweiten Mal eine
an Bord eines Raumschiffes. Mit ihren zwei Kollegen soll sie 15 Tage unterwegs sein, der längste Flug der jungen Raumfahrernation China. Das Raummodul „Tiangong 1“ kreist seit 2011 um die Erde. Die Astronauten werden etwa zwölf Tage in dem „Himmelspalast“ wohnen. Die Experimente auf dem fünften bemannten Raumflug Chinas sind wichtige Voraussetzungen für den Bau einer eigenen chinesischen Raumstation, der bis 2020 geplant ist.
China betreibt ein ambitioniertes Raumprogramm. In diesem Jahr will das Land eine Sonde auf dem Mond landen. Zudem baut es derzeit ein eigenes Satellitennetz für ein unabhängiges, weltumspannendes Navigationssystem auf.
Eigentlich sollte die US-Amerikanerin Christa McAuliffe 1986 die erste Unterrichtsstunde aus dem All geben. Aber nur 73 Sekunden nach dem Start explodiert die
am 28. Januar 1986 und stürzt in den Atlantik. Lehrerin McAuliffe und die anderen sechs Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Unglücksursache war eine fehlerhafte Dichtung zwischen Segmenten einer Antriebsrakete.
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Distance Learning mal anders – Space-Unterricht bannt Millionen Schüler in China

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In seiner großen Rede am Brandenburger Tor hat US-Präsident Obama den Frieden beschworen, die Freundschaft mit Deutschland – und Spektakuläres angekündigt: Die USA wollen ihre Atomwaffen um ein Drittel reduzieren. Der Besuch des wichtigsten Mannes der Welt im Liveticker.
+++ Bei seiner Rede am Brandenburger Tor kündigt Obama nukleare Abrüstung an: Die USA wollen ein Drittel ihrer Atomwaffen vernichten +++
+++ Ein Bombenalarm am Potsdamer Platz erwiest sich als harmlos: Wegen eines leeren Lego-Kartons war das Sony-Center evakuiert worden.
+++ Am Abend diniert das Ehepaar Obama mit Kanzlerin Merkel und ihrem Mann Joachim Sauer im Schloss Charlottenburg. Mit dabei: 250 geladene Gäste +++
19.45 Uhr: Nowitzki sitzt am Obama-Tisch
Nach Angela Merkel hält nun Barack Obama seine Tischrede. Wieder erinnert er an John F. Kennedys Auftritt in Berlin vor 50 Jahren. Obama zeigt sich dankbar für den warmherzigen Empfang, der ihm bereitet wurde und gibt sich beeindruckt von den Wunden der Teilung, die bis heute in Berlin-Mitte noch zu erkennen sind. Nun werden die Gläser gehoben. Es gibt Weiswein, mit am Tisch Obamas sitzt auch Dirk Nowitzki, der in den USA neben Merkel bekannteste Deutsche.
19.23 Uhr: „Not jetzt!“ – Merkel bremste Obama
Stefan Leifert, Korrespondent des ZDF, meint entschlüsselt zu haben, was Angela Merkel dem US-Präsidenten zuraunte, als er zu früh zum Rednerpult eilen wollte: „Not jetzt!“ Er habe das im Schnittraum beim genauen Hinhören so verstanden, twittert der ZDF-Mann.
18.48 Uhr: Es gibt Spargel und Königsberger Klopse
Barack Obama kommt am Schloss Charlottenburg an. An seiner Seite: Ehefrau Michelle. Sie hat sich offenbar von einer kurzen Schwäche durch die Berliner Hitze erholt. Zum Empfang stehen Kanzlerin Angela Merkel und deren Mann Joachim Sauer bereit. Beim Dinner wird unter anderem Beelitzer Spargel und Königsberger Klopse gereicht.
18.40 Uhr: Barack Obama macht sich auf den Weg in die Orangerie von Schloss Charlottenburg. Dort erwarten ihn die Kanzlerin und ihr Gemahl Joachim Sauer sowie 250 geladene Gäste. Zuvor hatte Obama SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück getroffen. Besonders interessierte sich Obama für Steinbrücks Einschätzungen zur Lösung der europäischen Schuldenkrise, hieß es nach dem Gespräch in der Hauptstadtrepräsentanz der Commerzbank aus SPD-Kreisen. Steinbrück habe angesichts der Jugendarbeitslosigkeitsraten von teilweise 50 Prozent in Südeuropa klargemacht, dass eine reine Sparpolitik nicht ausreiche. Wichtig seien eine Schuldenkonsolidierung und zugleich Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft. n dieser Frage unterscheidet sich Steinbrück auch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die vor allem auf striktes Sparen setzt.
18.15 Uhr: Grünen-Chefin Claudia Roth hat es nur mit Mühe zur Rede von US-Präsident Barack Obama am Brandenburger Tor geschafft. Denn sie hatte ihre Einladung vergessen – und die Sicherheitsvorkehrungen waren streng. Doch dann ließ man sie passieren. „Wenn man Tränengas in Istanbul übersteht, kommt man auch trotz vergessener Einladung durch – aber nur mit sehr viel Überzeugungsanstrengung“, sagte Roth der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Berlin. Am Wochenende hatte Roth die gewaltsame Räumung des Istanbuler Gezi-Parks durch die Polizei miterlebt. Auch bei einem festlichen Abendessen mit Obama im Schloss Charlottenburg wollte Roth dabei sein – mit Einlasskarte: „Heute Abend nehme ich sie mit.“
18.02 Uhr: Aufregung um #Neuland
Angela Merkels Wort vom „Neuland Internet“ macht in den sozialen Netzwerken die Runde. Überwiegend erntet die Kanzlerin dafür Häme. Doch FOCUS-Online-Kolumnist Peter Seiffert gibt Merkel Recht.
17.30 Uhr: Kennedy-Schallplatte für Obama
Kanzlerin Angela Merkel hat US-Präsident Barack Obama eine alte Schallplatte mit der berühmten Berlin-Rede seines Vorgängers John F. Kennedy geschenkt. Die historische Aufnahme wurde nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen beim Besuch des Präsidenten am Mittwoch in Berlin übergeben. Kennedy hatte vor 50 Jahren als erster US-Präsident nach dem Mauerbau Berlin besucht. Am 26. Juni 1963 hatte er vor dem Rathaus Schöneberg gesagt: „Ich bin ein Berliner“ – die Rede ging als Bekenntnis zur Freiheit West-Berlins in die Geschichte ein.
17.06 Uhr: Michelle Obama bleibt im kühlen Hotel
Michelle Obama und ihre Töchter wollten am Abend eigentlich ins Kino im Sony-Center am Potsdamer Platz gehen. Diesen Plan gaben sie inzwischen auf – nicht wegen des Bombenalarms, nach dem nun Entwarnung gegeben werden konnte. Vielmehr ist es den Obama-Frauen in Berlin schlicht zu heiß. Michelle Obama habe die Hitze in der deutschen Hauptstadt nicht gut vertragen, berichtet welt.de.
16.57 Uhr: Entwarnung im Sony-Center
Das Sony-Center ist wieder geöffnet. Nach Informationen von FOCUS-Reporterin Stefanie Stallmann handelte es sich bei dem verdächtigen Gegenstand um einen leeren Lego-Karton. „So wie die Schachtel im Starbucks-Café lag, mussten wir von einer Gefährdung ausgehen“, sagte ein Polizeisprecher. Der Karton wurde mit polizeitechnischen Mitteln untersucht und stellte sich als harmlos heraus. Das Sony-Center liegt unweit des Brandenburger Tors, wo Obama kurz zuvor seine Rede gehalten hatte.
16.40 Uhr: Bombenalarm in Berlin
Das Sony-Center am Potsdamer Platz wurde geräumt. Die Polizei bestätigte diese Meldung der „Bild“-Zeitung gegenüber FOCUS. Wenig später stellt sich heraus: Der entdeckte Gegenstand war wohl harmlos, es soll sich um eine leere Schachtel handeln.
15.57 Uhr: „Gott segne die Deutschen und die Amerikaner“
Mit diesem Satz verabschiedet sich Obama. Lässig wirft er sein Jackett über die Schulter und geht davon, durchs Brandenburger Tor.
15.55 Uhr: Schweiß auf Obamas Stirn
Auch ohne Jackett schwitzt Obama ordentlich. Seine Stirn glänzt. Er sieht aber noch immer besser aus als viele im Publikum, deren Hemden von Schweiß durchtränkt sind.
15.47 Uhr: Weniger Atomwaffen
Nach gründlicher Überprüng habe er bestimmt, die Zahl der atomaren Sprengköpfe der USA um ein Drittel zu reduzieren.
15.44 Uhr: Verschiedene Völker, verschiedene Wege
Solange uns Mauern von jenen trennen, die anders aussehen oder einen anderen glauben hätten, gebe es keine Freiheit, sagt Obama. Verschiedene Völker und Kulturen müssten ihren eigenen Weg gehen. Man könne nicht diktieren, wie schnell sich Dinge verändern sollten, etwa in der arabischen Welt. Aber man dürfe nicht behaupten, man könne nichts dazu beitragen.
Dann wirbt Obama auch für eine weitgehende rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen
15.40 Uhr: „Ich bin ein Berliner“
Obama erinnert an das Zitat Kennedys: „Ich bin ein Berliner.“
15.37 Uhr: Warnung vor Selbstgefälligkeit
Auch Obama referiert über die Geschichte. „Weil eine euphorische Menge diese Mauer erklomm, können wir sagen, dass hier die Offenheit gesiegt hat, die Toleranz, der Frieden“, sagt er. Und doch müsse man über zwei Jahrzehnte nach dem Triumph zugeben, dass sich in westlichen Demokratien Selbstgefälligkeit breitmachen können. Doch Selbstgefälligkeit zeichne große Nationen nicht aus. Der Kampf für Menschenwürde halte an, man brauche den gleichen Kampfgeist wie früher.
15.29: „Ich danke Ihnen für Ihr Vorbild“
Der US-Präsident spricht durch eine durchsichtige Scheibe geschützt. Obama nennt Merkels Lebenslauf ein Vorbild und dankt ihr dafür. Dann ist es vorbei mit der Förmlichkeit. Er fühle sich so wohl hier, dass er sein Jackett ausziehe. Man dürfe seinem Beispiel gerne folgen. Seine Frau und seine Töchter seien übrigens nicht hier. Denn das Letzte, was sie hören wollten, sei eine weitere Rede von ihm.
15.22 Uhr: Merkel: „Bestmögliches Wetter ausgesucht“
Bundeskanzlerin Merkel zeigt ein bisschen Mitleid mit denen, die seit Stunden in der Sonne sitzen. Trotzdem: „Wir haben das bestmögliche Wetter“ für Obama ausgesucht. Endlich! Merkel kündigt nach einem historischen Exkurs Obama an, den „lieben Herrn Präsidenten“. Doch wer denkt, Obama trete nun ans Pult. Wir enttäuscht. Es folgt der nächste geschichtliche Schwenk. Obama scherzt derweil mit Wowereit. Minuten später der Satz: „Ich heiße dich willkommen bei Freunden.“
15.16 Wowereit: „Berlin grüßt das amerikanische Volk“
„Berlin, das ist die Stadt, in der das Herz der deutsch-amerikanischen Freundschaft schlägt“, sagt Wowereit. Kreischen und Jubel schallt über den Pariser Platz. Er erinnert an die Luftbrücke, an den Besuch John F. Kennedys, der rief „Ich bin ein Berliner“, an Ronald Reagan der 1987 rief „Mr. Gorbatschow, tear down this wall!“ Berlin grüße das amerikanische Volk.
15.14 Uhr: Obama kommt endlich
Barack Obama tritt ins Sonnenlicht, neben ihm Angela Merkel und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit.
15.03 Uhr: Alles fächelt
Wie schon oft an diesem Tag ist Obama nicht ganz pünktlich, er lässt sein Publikum im Wortsinn schmoren. Den Wartenden bleibt nur, sich Luft zuzufächeln. Denn einen Schirm als Schattenspender durften sie auch nicht mitbringen, wie man hört.
14.55 Uhr: Hitze dünnt Obamas Publikum aus
Nicht nur Neuköllns Bürgermeister Buschkowsky hat wegen der Hitze seine Teilnahme abgesagt. Wie der Sender N24 berichtet, wollten sich Dutzende Eingeladene der Sonne nicht so lange aussetzen. Hektisch habe man Ersatz gesucht.
14.45 Uhr: David Garrett geigt gegen die Langeweile
Auf dem Pariser Platz müssen die mehr als 4000 geladenen Gäste schon seit fast drei Stunden auf Obama warten. In der prallen Sonne. Damit´s nicht zu langweilig wird, unterhält der in Aachen geborene Stargeiger David Garrett das Publikum.
14.40 Uhr: 2008 durfte Obama nicht vors Brandenburger Tor
In 20 Minuten Stunde soll Obama seine mit Spannung erwartete Rede vor dem Brandenburger Tor halten. 2008, vor seiner Wahl zum US-Präsidenten, war er schon einmal in Berlin. Damals allerdings verwehrte Angela Merkel im eine Rede auf dem symbolträchtigen Pariser Platz vor dem Tor mit der Begründung, Deutschland müsse sich gegenüber den Kandidaten neutral verhalten. Der damalige FDP-Chef Guido Westerwelle kritisierte Merkels Entscheidung als „Bürokratenquatsch“: „Jeder Piesepampel konnte hier schon eine Rede halten“.
So sprach Obama einige hundert Meter weiter. An der Siegessäule. Rund 200 ;000 Menschen feierten dort Obama („I love Berlin“) begeistert, als er eine Welt ohne Atomwaffen forderte und verkündete: „Amerika hat keinen besseren Partner als Europa.“
13.32 Uhr: Ende einer ungewöhnlich langen Konferenz
Nach einer guten Dreiviertelstunde ist die Pressekonferenz zu Ende, die ungewöhnlich lange gedauert hat. Merkel und Obama ziehen sich nun zum Mittagessen zurück.
13.20 Uhr: Obama schweigt sich zu Syrien aus – wortreich
Ein amerikanischer Journalist fragt auf Deutsch, ob Obama glaube, dass sich die Situation in Syrien verschlimmere, wenn die USA Waffen lieferte. Obama grinst erst einmal, er kennt den Fragesteller, und lobt dessen Deutschkenntnisse. Ob er den Satz wohl geübt habe? Aber er werde trotzdem nichts zu seiner Hilfe für die syrischen Rebellen sagen. Er sei allerdings nach wie vor der Überzeugung, dass eine politische Lösung die beste sei. Präsident Baschar al-Assad könne angesichts des Todes so vieler Menschen allerdings keine Legitimität wiedererlangen.
Angela Merkel stellt noch einmal klar, dass Deutschland prinzipiell keine Waffen in Bürgerkriegsgebiete liefere. Auch sie spricht Assad jede politische Legitimität ab.
13.13 Uhr: „Ich möchte Guantanamo schließen“
Auf die Frage einer Journalistin thematisiert Obama das Gefangenenlager Guantanamo: „Ich möchte Guantanamo weiter schließen. Es war schwerer, als ich hoffte. Das hängt damit zusammen, dass es Widerstand gegeben hat, auch vonseiten des Kongresses.“
Zum Einsatz von Drohnen sagt er: „Ich kann bekräftigen, dass wir Deutschland nicht als Ausgangspunkt für unbemannte Drohnen verwenden, Drohnen, die dann auch Teil unserer Aktivitäten im Bereich der Terrorismusbekämpfung sind“. Merkel klinkt sich ein und ergänzt, dass Deutschland es begrüße und es für normal halte, dass die USA hierzulande Militärstützpunkte unterhalten.
13.01 Uhr: NSA-Skandal Prism
Jetzt spricht Obama doch über die NSA: Er habe mit seinem Amtsantritt Verantwortung für die Sicherheit der Amerikaner übernommen. Gleichzeitig gehöre zu den höchsten Werten der Amerikaner, die Privatsphäre zu schützen.
Wortreich stellt Obama das Vorgehen der NSA als völlig normal da. Es handele sich nicht um ein Abhörverfahren. Man gleiche nur ab, ob eine bestimmte Telefonnummer in Zusammenhang mit verdächtigen Personen gewählt worden sei. Wenn man die Gespräche auf der Nummer abhören wolle, brauche man dazu einen Gerichtsbeschluss. Es gebe strikte Vorgehensweisen, an die man sich halte. Mindestens 50 Bedrohungen, auch hier in Deutschland, seien durch diese Maßnahmen abgewehrt worden.
Die Ausführlichkeit, mit der Obama über das Thema spricht, belegt, für wie brisant Obama die Aufregung darüber hält.
12.54 Uhr: „Guten Tag“
„Guten Tag“, sagt Obama auf deutsch, um dann in seiner Muttersprache fortzufahren. Auch er lobt erst einmal: Er habe die Warmherzigkeit der Deutschen schätzen gelernt, so auch diesmal, sagt er. Und dass ihn die hohen Temperaturen beeindruckt haben. Auf die Vorwürfe wegen der NSA-Aktion geht er erst einmal nicht direkt ein. Nur so viel: „Was unsere Sicherheit betrifft: Deutschland und die USA sind mehr als nur Nato-Bündinspartner.“ In Deutschland sei mehr Militär stationiert als in jedem anderen Land außerhalb der USA.
Dann spricht Obama über Afghanistan und Syrien. Er danke der Kanzlerin für deren unermüdliches Streben nach Frieden, auch in der Angelegenheit der Palästinenser. Anschließend kündigt Obama seine Rede vor dem Brandenburger Tor an und gibt einen kurzen Exkurs in die deutsche Geschichte. Die kurze Rede ist ein Galopp durch alle Gebiete der aktuellen Politik.
12.45 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt
Angela Merkel lobt erst einmal, wie es üblich ist bei derartigen Auftritten: Obama und sie pflegten eine „freundschaftliche und vertrauensvolle“ Zusammenarbeit. Die Beziehung sei so gut, weil sie auf gemeinsamen Werten gründe. Dass die Mauer weg sei, habe Deutschland auch den USA zu verdanken.
Dann allerdings kommt die Kanzlerin auf die eigentlichen Themen: Sie könne verkünden, dass die Verhandlungen für die neue Freihandelszone begonnen hätten. Dann wird es heikel: Das Thema Bespitzelung durch den NSA kommt zur Sprache. Man schätze die Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheit, sagt Merkel. Aber bei allen Notwendigkeiten von Informationsgewinnung sei das Thema der Verhältnismäßigkeit, der Balance ein Wichtiges. Man habe einen offenen Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern vereinbart.
12.39 Uhr: Zeitplan durcheinander
Die Verspätung Obamas zieht sich durch den ganzen Tag. Die Pressekonferenz hätte um 12.30 Uhr beginnen sollen. Es wird je zwei Fragen auf amerikanischer und deutscher Seite geben. Der Unterschied: In Washington geht die erste Frage immer an einen amerikanischen Journalisten. In Berlin steht diese stets einem Medienvertreter aus dem Gastland zu. Folglich: Dort wie hier fragen zuerst die Amerikaner.
Die Pressekonferenz könnte beginnen. Die Journalisten sind jedenfalls da – nach einem Run auf die besten Plätze vor der blauen Info-Wand im Kanzleramt. Nun wird hitzig diskutiert, welche Fragen in der Kürze der Zeit gestellt werden sollen: Syrien? NSA? Afghanistan? Deutsch-amerikanisches Verhältnis? In der Infohalle steigt die Temperatur angesichts der vielen Menschen spürbar. Die Wasserspender sind stark frequentiert.
12.09 Uhr: Michelle Obama und Joachim Sauer an Mauer-Gedenkstätte
First Lady Michelle Obama und ihre beiden Töchter Sasha und Malia haben die Gedenkstätte Berliner Mauer besucht. Dabei waren auch der Ehemann der Kanzlerin, Joachim Sauer, und Auma Obama, die ältere Halbschwester des US-Präsidenten. Michelle Obama und Sauer Rosen wollten in die Hinterlandmauer stecken. Sauer, Professor für physikalische und theoretische Chemie, hält sich in der Regel aus der Politik heraus.
12.04 Uhr: Der Speiseplan für den Abend
Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wird der Berliner Sternkoch Tim Raue mit seinem Team heute Abend das Menü für Obama kochen. Vorweg Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingskaviar, dann Kabeljau mit Schmorgürkchen und Estragonpüree, als Hauptgang Königsberger Klopse mit Rote Beete, Apfelsalat und Kartoffelpüree und Bienenstich zum Dessert.
11.32 Uhr: Barbusiger Protest
Wo Spitzenpolitiker sind, sind in letzter Zeit auch Femen-Aktivistinnen nicht weit: In Berlin Tiergarten protestiert eine Vertreterin der Frauenrechtsgruppe oben ohne gegen Präsident Obama.
Wer heute in Berlin unterwegs ist, braucht viel Geduld. Wegen der enormen Sicherheitsvorkehrungen ist der öffentliche Nahverkehr eingeschränkt, der Autoverkehr sowieso. Gullydeckel sind versiegelt. Dort, wo Obama auftaucht, dürfen Anwohner ihre Fenster nicht öffnen – „sonst haben Sie nen roten Punkt auf der Stirn“, warnt ein Polizist, wie Theresa Breuer twittert.
Die Vorkehrungen gelten auch für Journalisten. „Sicherheitskontrollen wie am Flughafen plus Fotoerkennung“, sagt FOCUS-Online-Korrespondentin Martina Fietz, die sich mit den anderen Hauptstadtkorrespondenten im Bundespresseamt getroffen hat und nun im Bus zum Kanzleramt fährt. Dort gibt es später eine Pressekonferenz.
11.09 Uhr: Händeschütteln im Kanzleramt
Unter einem gigantischen Sonnensegel hält die Präsidenten-Limousine vor dem Kanzleramt. Angela Merkel, heute im apricotfarbenen Blazer, begrüßt ihren Gast. Für sie gibt es ein Küsschen auf die Wange.
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Barack Obamas Rede in Berlin wurde mit Spannung erwartet. Viele fragten sich, welche Worte er finden würde. Der US-Präsident enttäuschte nicht, zeigte sich von seiner besten Seite – als begnadeter Redner. Die schönsten Zitate finden Sie auf FOCUS-Online.
„Ich möchte weiterhin Guantanamo schließen, es ist jedoch schwerer gewesen, als ich hoffte.“
„Frieden mit Gerechtigkeit bedeutet, dass die Sicherheit einer Welt gewährleistet wird. Und zwar einer freien Welt – ungeachtet, wie weit dieser Traum sich in der Zukunft befinden mag.“
„Diese Mauer ist nun eine Sache der Geschichte. Aber wir müssen ebenfalls Geschichte schreiben.“
„Als Präsident habe ich nun unsere Bemühungen verstärkt, die Verbreitung von Atomwaffen zu vermeiden und die Zahl der amerikanischen Atomwaffen zu reduzieren und ihre Rolle zu verändern.“
„Ich bin durchaus beeindruckt von den hohen Temperaturen hier in Berlin.““
„Das letzte, was sie wollen, ist eine weitere Rede von mir anzuhören. Deswegen haben sie sich alleine auf den Weg gemacht, um die Schönheit und Geschichte Berlins zu erforschen.“ (Obama begründet, warum seine Frau und die beiden Töchter nicht bei seinem Auftritt am Brandenburger Platz dabei sind.)
„Ich bringe die Freundschaft des amerikanischen Volkes mit, genauso wie ich meine Frau Michelle und Malia und Sasha mitgebracht habe. Sie haben vielleicht bemerkt, dass sie jetzt nicht bei mir sind, aber das Letzte was sie tun möchten, ist eine weitere Rede von mir zu hören.“
„Die Regierung steht im Dienste eines Individuums und nicht umgekehrt.“
„Wie ich bereits sagte, sehen Angela und ich nicht gerade unseren Vorgängern im Amt ähnlich. Aber die Tatsache, dass wir heute hier stehen können, an dieser Trennlinie, wo eine Stadt gespalten war, spricht für sich.“
„Ich fühle mich so wohl hier, dass ich mein Jackett ausziehen werde. (…) Wir können im Freundeskreise auch informell sein.
Link:
Die besten Zitate der Obama-Rede – „Angela und ich sehen anders aus als die Vorgänger“

Wie will Sonya Kraus den Hessischen Rundfunk von sich als Kommissarin überzeugen? Mit weiblichen Reizen!Foto: BILD.de/ ARD
Link:
Sonya will zum „Tatort“ – Hier bewirbt sich die Kraus als Kommissarin
Posted by Arne Ruhnau News

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Wenige Monate ist es her, dass Zypern mit einem Milliarden-Hilfspaket vor dem Bankrott gerettet wurde. Nun passiert, wovor Kritiker frühzeitig warnten: Der zyprische Präsident Nikos Anastasiadis fordert erneute Unterstützung – und begründet das mit dem angeblich schlampigen ersten Rettungsprogramm.
Die zyprische Regierung bittet die Eurozone erneut um Hilfe für ihre größte Bank, die
. Wie das Portal „Wall Street Journal Deutschland“ berichtet, hat der zyprische Präsident Nikos Anastasiadis einen Brief an die europäischen Verhandlungsführer geschrieben. Darin heiße es, dass die große Rettungsaktion vom April „ohne sorgfältige Vorbereitung“ erfolgt und Zyperns Gesamtwirtschaft deshalb in Gefahr sei. Das Portal hat das Schreiben nach eigenen Angaben eingesehen.
Die Eurogruppe und die Troika hatten sich im April auf zehn Milliarden Euro Hilfen für Zypern verständigt. Damit soll das Land sein Defizit senken und sein Banksystem in Ordnung bringen. Zypern selbst sollte dafür 13 Milliarden aufbringen. Unter anderem wurde die Fusion der zweitgrößten Bank Laiki mit der Bank of Cyprus beschlossen, wobei letztere die horrenden Verbindlichkeiten von Laiki übernehmen musste. Die Sparer der beiden Banken sollten mit einem Teil ihrer Einlagen einen Sanierungsbeitrag leisten.
In dem Brief bringt Anastasiadis laut dem Portal nun ins Spiel, die Vereinbarungen zur Fusion so zu überarbeiten, dass die Bank of Cyprus im Hinblick auf die Laiki-Verbindlichkeiten entlastet wird – oder den Zusammenschluss ganz zu stoppen. Er warnt, dass der Erfolg der Bankenrettung vom Überleben der Bank of Cyprus abhänge.
„Ich betone die systemische Bedeutung der Bank of Cyprus, nicht nur in Bezug auf das Bankensystem, sondern auch auf die gesamte Wirtschaft“, heiße es in dem Brief. Der Erfolg des Programms, das die Eurogruppe und die Troika gebilligt hätten, hänge vom Emporkommen einer starken und überlebensfähigen Bank of Cyprus ab.
„Aus diesem Grund bitte ich Sie nachdrücklich, eine langfristige Lösung für die dünne Liquiditätsposition der Bank of Cyprus zu unterstützen.“
Ein Mitarbeiter der Europäischen Kommission in Brüssel bestätigte dem Portal zufolge den Erhalt des Briefes, gab aber keinen Kommentar ab. Derweil betonten zyprische Regierungsvertreter, sie hätten nicht vor, vom vereinbarten Rettungsprogramm abzurücken. „Wir werden alles tun, was verlangt wird“, wird ein Regierungsvertreter zitiert.
Read article here:
Präsident schreibt Brief an Euroretter – Zypern fleht um neue Hilfen für Pleitebanken

Barack Obama besucht zum ersten Mal als amtierender US-Präsident Berlin. Die Hauptstadt wurde dafür zur Festung umgebaut. Der Besuch des wichtigsten Mannes der Welt im Liveticker.
Die gepanzerte Präsidentenlimousine „The Beast“ steuert den schwer bewachten Lieferanteneingang des „Ritz Carlton“ an. Die Sicherheitsverkehrungen für die First Family sind immens, umliegende Restaurants bleiben geschlossen, Anwohner dürfen ihre Fenster nicht öffnen – bei über 30 Grad Hitze.
20.42 Uhr: Das „Ritz Carlton“ ist abgeriegelt
Für den Besuch Obamas gelten in Berlin strenge Sicherheitsvorschriften. Das Hotel „Ritz Carlton“ am Tiergarten ist abgeriegelt. Tausende Polizisten sind im Einsatz. Die Obamas werden im elften Stock in der besten Suite des Hotels nächtigen.
20.33 Uhr: Die Obamas – locker und gelöst
Entspannt und lächelnd spazieren die Obamas die Gangway hinab. Die Strapazen der langen Verhandlungen des G8-Gipfels sind dem US-Präsidenten nicht anzusehen. Doch hier wartet nicht Putin, sondern die Freunde aus Berlin. Die Begrüßung fällt herzlich aus. Nach einem Handshake mit Westerwelle verschwinden die Obamas in der Limousine. Es geht ins „Ritz Carlton“ am Potsdamer Platz.
20.30 Uhr: „The Beast“ fährt vor
Das Ehrenspalier für Obama stellt sich auf. Unter den Wartenden ist auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP). Obama wird mit der Präsidenten-Limousine durch Berlin gondeln. Das Fahrzeug, genannt „The Beast“, ist mit Stahl gepanzert und wiegt mindestens fünf Tonnen.
20.25 Uhr: Die Air Force One ist gelandet
Die Air Force One ist bei strahlender Abendsonne in Berlin gelandet und fährt über das Rollfeld. Mit an Bord der Präsidentenmaschine sind neben Barack Obama auch seine beiden Töchter und Ehefrau Michelle.
20:23 Uhr: Die wichtigsten Punkte der Reise
Am Mittwoch wird Obama Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück treffen. Vor dem Brandenburger Tor will er eine Grundsatzrede halten. Am Mittwochabend reist Obama zurück nach Washington.
20.19 Uhr: Luftraum gesperrt
Der Luftraum über Berlin ist gesperrt, der mächtigste Mann der Welt ist im Anflug. Er wird im militärischen Teil des Flughafens Tegel mit der Air Force One landen.
19.31 Uhr: Kauder will Aufklärung über Datenskandal
Unmittelbar vor Ankunft von Präsident Barack Obama in Berlin hat Unionsfraktionschef Volker Kauder umfassende Aufklärung über die Datensammlung durch den US-Geheimdienst NSA verlangt. „Die Bundesregierung muss den offenen Fragen nachgehen, die das Spähprogramm Prism (Prisma) des amerikanischen Geheimdienstes aufgeworfen hat“, sagte der CDU-Politiker der „Welt“. „Mich interessiert, wie dicht die Kontrolle war, was mit den gesammelten Daten geschehen ist und wie die Rechtsgrundlage aussieht.“
18.37 Uhr: Air Force One in der Luft
Nach dem Abschluss des G8-Gipfels in Nordirland ist US-Präsident Barack Obama zu seinem mit Spannung erwarteten Besuch nach Deutschland aufgebrochen. Das Präsidentenflugzeug Air Force One hob vom internationalen Flughafen Belfast ab. Gegen 20.25 Uhr soll Obama auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel landen. Für den Abend ist kein offizielles Programm geplant.
16.53 Uhr: Syrien-Erklärung vor dem Abflug
Die USA haben die Erklärung der G8-Länder zu Syrien begrüßt. Das Communiqué erfülle die amerikanischen Ziele, den Bürgerkrieg in dem Land auf politische Weise zu lösen, den Einsatz von Chemiewaffen zu untersuchen und dem syrischen Volk humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, sagte ein US-Regierungsbeamter. Das habe Präsident Barack Obama auch mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin so besprochen.
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