Kiew, Ukraine (ots/PRNewswire) – Das Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz) und der Ukraine ist am 1. Juni 2012 in Kraft getreten. Das bereinkommen, das 2010 unterzeichnet worden war, reguliert den Handel mit Waren und Dienstleistungen zwischen den Unterzeichnern, den Wettbewerb auf dem Markt, das ffentliche Beschaffungswesen, die Investitionen und den Schutz geistigen Eigentums.
Gemss dem bereinkommen schaffen die Parteien alle Einfuhrzlle fr eine grosse Bandbreite an Importprodukten ab. Des Weiteren gibt der Wortlaut vor, dass “keine neuen Einfuhrzlle eingefhrt” werden. Das Abkommen sieht auch den schrittweisen Abbau der Ausfuhrzlle vor. Ausserdem enthlt das Dokument Antidumping-Bestimmungen.
Das bereinkommen beinhaltet eine Reihe von Zielen, die die Parteien zuknftig anstreben – die Liberalisierung des Handels mit Waren und Dienstleistungen, den Abbau von Handelsschranken, die Verbesserung der Investitionsmglichkeiten, die Frderung des Wettbewerbs auf den Mrkten sowie die Liberalisierung ffentlicher Ausschreibungen.
Was den Handel mit Dienstleistungen betrifft, bernimmt jede Partei die Verantwortung, alle allgemein gltigen Massnahmen zu ergreifen, die die Verwaltung des Handels mit Dienstleistungen “in vernnftiger, objektiver und unparteiischer Weise” betreffen. Hinsichtlich der Investitionen garantiert das neue Dokument, dass die Unterzeichner die Auferlegung von Beschrnkungen vermeiden, um die Zahlungsbilanz zu schtzen.
Laut der offiziellen Webseite der EFTA erreichte der bilaterale Warenhandel zwischen der Ukraine und den EFTA-Lndern im Jahr 2011 1,2 Milliarden USD. In den letzten zehn Jahren belief sich das jhrliche Wachstum dieses Indikators auf 19 Prozent. Darber hinaus steht die Ukraine fr die EFTA-Handelspartner an zweiter Stelle der wichtigsten Exportmrkte in Europa ausserhalb der EU.
Die Ukraine exportiert vor allem anorganische Chemikalien in die EFTA-Lnder. Die EFTA-Staaten fhren hauptschlich Fisch und pharmazeutische Erzeugnisse in die Ukraine ein.
Im Februar 2012 erwhnte Martin Zbinden, Vorsitzender des Freihandelsabkommens im schweizerischen Staatssekretariat fr Wirtschaft, das Handelsvolumen zwischen den beiden Parteien knne mit dem neuen bereinkommen verdoppelt werden, berichtet USPP. “Es ist wichtig, die Unternehmer auf die neuen Exportmglichkeiten vorzubereiten, [die sich mit dem Freihandelsabkommen ergeben]“, erklrte er im Hinblick auf die bevorstehende Freihandelszone zwischen der Ukraine und den EFTA-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.
Bislang hat die Ukraine freie Handelszonen mit Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Mazedonien, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan eingerichtet, so informiert AUCC.org.ua.
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Nhere Information erhalten Sie bei Maria Ivanova +380443324784 news@wnu-ukraine.com, Projektmanagerin bei Worldwide News Ukraine.
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