WAZ: Mindestlohn: FDP soll sich bewegen
CDU-Generalsekretr erwartet vom Koalitionspartner “ein Signal der sozialen Verantwortung”
Essen (ots) – Nach der Unions-internen Einigung auf Mindestlhne gert die FDP unter Druck. CDU-Generalsekretr Hermann Grhe erwartet vom Koalitionspartner und ausdrcklich von den NRW-Liberalen “ein Signal der sozialen Verantwortung”.
Im Gesprch mit den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe zeigte sich Groehe enttuscht von FDP-Chef Philipp Rsler. Er solle sich den Vorschlag der Union genau ansehen und “nicht reflexhaft ablehnen”, forderte Grhe. Die Union setze gerade nicht auf den Staat, sondern auf die Tarifpartner. Dass in Deutschland ber eine Million Menschen fr weniger als fnf Euro Stundenlohn arbeiteten, msse ein Ende haben. “Das ist eine Frage der Gerechtigkeit”, sagte Grhe und fgte hinzu: “wir sind eine Partei auch der kleinen Leute”.
Versuche, die CDU von Angela Merkel als Partei der sozialen Klte zu verunglimpfen, seien auch in den Augen von Gewerkschaftlern absurd, so Grhe. CDU und Gewerkschaften seien “viel nher beieinander als manche Parolen vermuten lassen”.
Er knne nur einladen, gemeinsam Lohndumping zu beenden und nicht der Blockadehaltung der SPD zu folgen. Wrtlich fgte Grhe hinzu: “Wir brllen keine Basta-Parolen wie SPD-Kanzler Schrder. Wir haben zu den Gewerkschaften wie zu den Arbeitgebern einen sehr guten Kontakt.”
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